Beiträge von _pulse

    Ich glaube nicht, dass das ein Problem darstellen sollte - vorausgesetzt das High Square Projekt kommt langsam in die Puschen. Aktuell gibt es ja keine Nachbarn, die sich über Verschattung beschweren könnten.


    Dass das Grundstück mit Wohnungen bebaut werden soll ist schon seit längerem bekannt. Die WAZ berichtet heute auch über das Projekt. Im Artikel steht, dass sich die LEG das Grundstück schon 1998 „gesichert“ habe. Der Baubeginn ist für 2024 geplant.

    Wenn die Planungen für das High Square Essen bis ca. 2026 ausreichend weit voran geschrittenen sind, ließe es sich wohl auch durch Protest der neuen Nachbarn kaum noch stoppen. Ansonsten gibt es noch das andere Grundstück an der Hachestraße- dass im Gegensatz zu diesem Grundstück auch Arsatec gehört.

    Ich kann mir vorstellen, dass das den Unterschied zwischen der Minimalanung, die auf jeden Fall umgesetzt werden soll, und der Wunschplanung, die vielleicht von weiteren externen Faktoren abhängig ist, darstellt.

    Wobei ich bei dem Bauvolumen auf jeden Fall mit dem Kindergarten rechne.

    Weststadtquartier - Wohnungen auf ehemaligem Druckerei-Kaiser Gelände

    Als Ergänzung zu Essen45, noch ein Auszug aus der Pressemitteilung der LEG Wohnen vom 06.07.2022:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Jetzt hat das Projekt einen wichtigen Meilenstein erreicht: Eine neunköpfige, hochkarätige Jury unter Leitung von Professorin Christa Reicher, Architektin und Stadtplanerin aus Aachen, hat in einem anonymen Wettbewerbsverfahren einen Sieger gekürt und wählte einstimmig das Büro HPP Architekten, Düsseldorf, aus, um die weiteren Planungsschritte zu gestalten. Die Plätze zwei und drei gingen an a+m Architekten Ingenieure, Köln, und an Nattler Architekten, Essen.


    Und die volle PM mit Bildern von HPP vom 11.07.2022:

    Das sehe ich nicht so. Es gibt ja keinen Mangel an Freiflächen entlang des Schienenstrangs. Dieses Grundstück ist zwar baureif - das ist das Grundstück entlang der Hachestraße aber auch. Und auch dort passiert trotz fertiger Pläne: nix. Die Flächen neben dem ibis-Hotel sind auch für Büronutzungen vorgesehen. Und auch für das Hbf-Gebäude selbst gab es ja mal Pläne. Die Bahn hatte vor einigen Jahren angekündigt verstärkt Bahnhofsgebäude als Büroflächen vermieten zu wollen. Es mangelt in Hbf-Nähe also nicht an Potentialen.

    Davon einmal abgesehen wird die Frida-Levy-Schule nach erfolgtem Neubau das jetzige Grundstück freiziehen. Der Fußweg zum Hbf ist vom jetzigen Frida-Levy-Grundstück kaum nennenswert länger und über Verschattungen durch einen neuen Büroneubau kann sich dann auch keiner mehr beschweren. Schließlich zieht die Schule auf die "Sonnenseite" des Areals.

    Ich habe keine Ahnung, aber ich spekuliere trotzdem einfach mal:

    Dekoratives Anführungszeichen

    Was ist Verbundsicherheitsglas?

    Bei Verbundsicherheitsglas handelt es sich um ein sogenanntes Glaslaminat. Dafür werden zwei oder mehr Glasscheiben durch eine Folie miteinander verbunden. Mit jeder zusätzlichen Schicht wird die Scheibe natürlich auch ein Stück "sicherer".

    Eine eben jener Folien ist mit dem Bekannten Streifenmuster bedruckt worden.

    Die aufgesetzten Metallstreifen sehen Wertigkeit aus, dienen aber auch dem Witterungsschutz.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Streifenmuster ein Designelement ist. Ich finde es garnicht schlecht, es akzentuiert die geschwungene Form der Balkone. Die Renderings mit komplett transparenter Glasbrüstung wirken etwas steril. Außerdem bietet es Sichtschutz und ist doch Lichtdurchlässig.


    Wären die Streifen auf eine Schutzfolie aufgedruckt würde ich auch leichte Verzerrungen oder eine mattere Wirkung in den Reflexionen auf dem Glas erwarten. Das ist hier aber überhaupt nicht der Fall.

    Eine Abdeckelung der A52 zwischen der Rü und der Alfredstraße (also über der Abfahrt Rüttenscheid Fahrtrichtung Düsseldorf bzw. Auffahrt Rüttenscheid Fahrtrichtung A40/Dortmund) mit Büronutzung oben drauf könnte - wenn sich der Büromarkt wieder normalisiert hat, sogar rein privatwirtschaftlich interessant und tragbar sein.

    Hallo Neubauprojekte Essen, die Visualisierung ist bekannt. Der Verkauf des Grundstücks an Europacenter ist damals gescheitert, weil man zu viel Verschattung der Frida-Levy-Schule befürchtete.

    Es gab damals auch den Wunsch, dass die Frida-Levy-Schule selbst auf dem Grundstück neugebaut werden sollte, was zum einen das Verschattungsproblem der Klassenräume lösen würde, zum anderen hätte die Schule im Zuge des Citybahn Neubaus auch eine deutlich verbesserte ÖPNV-Anbindung. Das Grundstück auf dem sich die Schule heute befindet (vis-à-vis des zukünftigen Bürgerrathauses) könnte dann verkauft und entwickelt werden. Ich kann aber nicht sagen, ob dieser Plan weiterhin von der Stadt verfolgt wird.

    Hier noch die Pressemitteilung der Stadt von 2019:

    Wohnen am Krupp Park

    Hier hat sich zwischenzeitlich nichts getan. Man beachte den Weihnachtsbaum in der „Bau“grube und die leeren Baucontainer mit eingeschlagenen Fenstern.


    Selbst das Bauschild an der Dickmannstr. ist abgebaut worden.


    Ob es an den gestiegenen Materialpreisen liegt? Scheinbar wurde diese Baustelle auf längere Sicht stillgelegt.

    Bilder vom 29.04.2022


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    Quelle: Eigene Bilder

    Kostik (#179), was heißt hier "nur Mieter". Das ist Premier Inn in Essen auch.

    Auf der Premier Inn Webseite heißt es "Der sich anschließende Pachtvertrag mit Premier Inn läuft 25 Jahre." Damit ist klar, dass hier ein für Premier Inn maßgeschneidertes Gebäude entstehen wird. List ist hat vielleicht die Projektsteuerung inne, aber alle Kosteneinsparungen gehen auf die Kappe von Premier Inn. Schließlich berechnen sie schon jetzt ihre Mietzahlungen für die kommenden 25 Jahre ein.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Weiß man denn, ob die Entwürfe immer noch von Gerber kommen?

    Die Frage ist wie viel Einfluss Gerber überhaupt noch auf den Entwurf nehmen kann, wenn Premier Inn hier die Projektleitung übernommen hat. Beim Premier Inn Hochhäuschen am Essener Hbf wurde der Entwurf auch immer schlichter und das reale Gebäude hat selbst die letzten Entwürfe noch mal unterboten.

    Mir ist gerade erst aufgefallen, dass unterhalb der Musterfassade schon seit Mitte Februar ja auch ein Musterbuchstabe, vermutlich das E von der MARKTHALLE hängt. Sehr dezent und zurückhaltend. Der Font gefällt mir.

    Ich bin sehr gespannt, wie die Fassade "rund gemacht" werden wird. Zusätzliche Säulen soll es ja nicht geben. Vermutlich werden die Auskragungen an den Etagen ähnlich wie Balkone "angeschraubt"?

    Ich fände eine Teilüberdachung des Grugabades wirklich schade. Dass eine Sanierung der gesamten Anlage dringend notwendig ist sehe ich ein - ein Dach bedarf es dazu aber nicht. Rüttenscheid braucht auch nicht unbedingt ein zusätzliches Schwimmbad. Überfüllt habe ich das Schwimmzentrum Rüttenscheid noch nie erlebt. Knackpunkt ist dort eher der viel zu kleine Parkplatz.

    Viel wichtiger wären deutlich länger Öffnungszeiten in den bestehenden Hallenbäder.

    Beispiel Schwimmzentrum Rüttenscheid:

    Montag: Geschlossen

    Dienstag: 06:30 - 21:45

    Mittwoch: 06:30 - 21:45

    Donnerstag: 06:30 - 18:00

    Freitag: 06:30 - 21:45

    Samstag: 06:30 - 18:00

    Sonntag: 08:00 - 15:00


    Beispiel Stadtbad Werden:

    Montag: 07:00 - 09:30

    Dienstag: Geschlossen

    Mittwoch: Geschlossen

    Donnerstag: 07:00 - 09:30

    Freitag: Geschlossen

    Samstag: Geschlossen

    Sonntag: Geschlossen

    Beispiel Bad und Sport Oststadt:

    Montag: 06:30 - 10:00

    Dienstag: 06:30 - 10:00, 16:00 - 21:00

    Mittwoch: 06:30 - 10:00

    Donnerstag: 06:30 - 21:00

    Freitag: 06:30 - 10:00, 16:00 - 19:00

    Samstag: 06:30 - 16:00

    Sonntag: 08:00 - 13:00

    Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen. Die Mitarbeiter des Grugabades werden im Sommer sowieso von anderen Bädern abgezogen. Eine wirkliche Qualitätsverbesserung der Essener Badlandschaft ergibt sich nicht aus einer (Teil-) Überdachung des Grugabades, sondern mit mehr Personal in den anderen existierenden Schwimmbädern um endlich vernünftige Öffnungszeiten in allen Bädern anbieten zu können.

    Die WAZ liest mit... :)

    Im Artikel "Königshof in Essen: Fassaden Muster sorgt für Gesprächsstoff" (frei lesbar) wird ein wenig auf unsere Sorgen bzgl. der "filigranität" der Fensterrahmen und der Farbgestaltung und Größe der Fassadenelemente eingegangen.

    Und zwar soll wohl der rechte der drei Musterrahmen verwendet werden. Der Farbton des Rahmens heißt "DB 703". Ich denke, dass so etwas noch schlanker ginge - aber es ist wohl immerhin der filigranste der drei Muster und der Rahmen reflektiert nicht so stark (billige Plastik-Optik) wie die anderen beiden.

    Die Farbe der Fassadenprofile werde noch gemeinsam mit dem Denkmalamt der Stadt Ermittelt. Beim Muster ging es wohl in erster Linie darum verschiedene Profiltypen zu erproben und weniger um die Farb- und Formgestaltung. Die Fassadenelemente werden von einer Essener Firma produziert - die Lieferung könne aufgrund von Materialknappheit aber noch dauern.

    ^^ Die WAZ hat einfach mal bei HochTief nachgefragt warum sich nichts tut. Antwort HT „das Projekt sei ‚on-hold‘“ aber nicht abgesagt. Begründet wird das nicht (Spekulation meinerseits: mehr Home Office = weniger Flächenbedarf?).


    HT als Unternehmen gehe es finanziell gut.