Ich kann an dem Entwurf nicht erkennen, wo die Solarfassade und die Windkraftanlage auf dem Dach geplant sind. Kann mir jemand auf die Sprünge helfen?
Beiträge von knallo
-
-
-
Das der bald fertig gestellte Dortmunder Hauptbahnhof perse verwahrlost ist, möchte ich bezweifeln. Bahnhöfe ziehen als zentrale Orte generell auch problematisches Klientel an, wie jeder bestätigen kann der mal an einem Bahnhof war. Die Ursachen der Kriminalität, die durch diese Personengruppe möglicherweise ausgeübt werden, sind aber weitaus komplexer und finden ihre Ursache sicherlich nicht in einer mangelhaften Ausführung der Sanierung des besagten Bahnhof. Auch das müssen wir hier denke ich nicht diskutieren
. -
-
-
Es handelt sich jedoch noch nicht um die Bauarbeiten zur Errichtung der Rehaklinik, sondern um den hier beschriebenen Bau eines neuen Parkhauses für das Berufsförderungswerk.
-
Laut der Mitteilung von AM bezieht sich das Bauvorhaben auf den Bereich zwischen Sachsenstraße und Bert-Brecht-Straße. Wenn man sich die Lage dieses Areals auf Googlemaps genauer anschaut, wird deutlich, dass dieser Bereich nicht Teil der bisherigen Visualisierungen von OFB ist. Zumindest erscheint es mir so

-
Das Blindenleitsystem ist für eine barrierefreie Stadt sinnvoll, aber zur Begrenzung des Radwegs auch nur mäßig geeignet (da es ja auch nur den Zweck haben könnte, Blinde zu leiten, anstatt auch einen Radweg abzugrenzen).
Soweit ich weiß wird hier zwischen Leitstreifen und Aufmerksamkeitsfeldern unterschieden. Die Abgrenzung des Radwegs mit Noppenpflaster ist also mitnichten ein Leitsystem (das wäre das Pflaster mit den Streifen am Rand der Fahrbahn - aktuell wohl durch Sitzplätze eines Restaurants versperrt), sondern dient dazu blinde Menschen auf eine Gefahrenzone (hier Radweg) aufmerksam zu machen.
-
-
Der große Abstand zwischen Dortmund und Düsseldorf hat viele Gründe.
Ich frage mich ob dieser Vergleich als Argument überhaupt Sinn macht, denn wenn man den Modal Split vergleicht liegen Düsseldorf (21% für ÖPNV) und Dortmund (20% ÖPNV) recht nah beieinander. Außerdem zeichnet sich die Qualität eines Nahverkehrssystem meiner Auffassung nach nicht ausschließlich über die Kilometerzahl der Straßenbahnschienen aus. Vielmehr entscheidet über die Qualität, neben anderen Faktoren, auch die Anzahl der Knotenpunkte (S-Bahn, Regionalverkehr, Bus) und die Abstimmung der Anschlussverbindungen aufeinander.
-
-
Nach einem sehr langen Stillstand wird nun mit großem Tempo am Umbau des ehemaligen Bunkers in der Baarestraße in Stahlhausen gebaut. Letzter Stand ist, meines Wissens nach, dass der Bunker um zwei Wohnstockwerke aufgestockt wird. Die Perspektive und Qualität der Bilder ist leider nicht überragend, durch die umliegenden Bäume und Gebäude bekommt man leider keine besonders gute Sicht - was man jedoch sieht, ist, dass die Aufstockung bereits begonnen hat und an der Vorderseite der Fassade Farbe und Graffiti entfernt wurden.

-
Bürogebäude Alleestraße
Auf dem Grundstück steht der erste Bagger. Könnte das ein Hinweis auf den baldigen Baubeginn sein?
Foto von mir
Soweit ich weiß, gehört der Bagger zur Kampfmittelsondierung, die dort seit ca. 2 Wochen läuft. Der Baustart scheint also tatsächlich näher zu rücken.
-
-
Die Fassade des ehemaligen Krupp Hochhauses wurde nun vom Gerüst befreit. [...] Wenn sich die Gelegenheit bietet werde ich weitere Fotos aus der Nähe nachreichen oder hat jemand bereits welche anzubieten?
Das lässt sich einrichten
. Das Ergebnis der Sanierung mag eine Verbesserung zum bisherigen Zustand des Gebäudes sein, persönlich finde ich die Fassadenelemente nicht wirklich hochwertig, auch die Strukturierung wirkt eher willkürlich, unruhig und nervös. Ob die geplanten Anbauten wirklich realisiert werden, bleibt fraglich, nachdem sich das Bamf nun im bestehenden Gebäudebestand für die nächsten 10 Jahre eingemietet hat. -
^^
Zum Vergleich der Zustand des Gebäudes vor Beginn der Sanierung (Quelle: googlemaps.com).
Man kann über die Ästhetik der neuen Fassade durchaus streiten, aber einen Unterschied in Zustand und Wertigkeit, kann man schon erkennen:
-
-
^^
Das sehe ich ein wenig anders. In meinen Augen hat eine Kommune dafuer Sorge zu tragen, dass bei einem privaten Bauvorhaben ausreichend Parkplaetze ausgewiesen werden. Tut sie das nicht, kommen vermutlich nur marginal weniger Menschen mit privatem PKW, jedoch parken die verbleibenden Fahrzeuge im oeffentlichen Raum, mit entsprechend negativen Konsequenzen (etwa Verkehr durch Parkraumsuche) fuer die lokal ansaessige Bevölkerung.Eine erfolgreiche Verkehrswende findet sicherlich auch nicht darueber statt, Parkraum künstlich zu verknappen. Eher schon findet sie statt ueber einen Ausbau des OEPNV und der Radwege. Mit entsprechend attraktiven Angeboten kann eine Verschiebung von Individualverkehr auf oeffentlichen Nahverkehr dann ganz automatisch und ohne ideologischen Zwang stattfinden.
Und nein, der Ausbau einiger Stadtbahnstationen in Bochum kann momentan definitiv nicht als Argument dienen, das Auto stehen zu lassen. Die zuleitenden Verkehrsmittel sind im gesamten Ruhrgebiet naemlich voellig unzureichend. Auf vielen wichtigen Strecken bestehen nach jahrelangen Stilllegungsoffensiven naemlich schlicht gar keine Verbindungen mehr. Auf den bestehenden Verbindungen besteht meist ein schlechter Takt mit langen Umstiegszeiten, von den voellig ueberfuellten und verspaeteten Zuegen gar nicht zu sprechen.
Und ja, ich weiss wovon ich spreche, weil ich kein Auto besitze und alles ueber OEPNV und Rad bewaeltige. Das faengt an bei der Jobsuche - selbst wenn man in nahegelegene Ruhrgebietsstaedte pendelt ist man mit dem OEPNV meist peinlich lange unterwegs. Geht weiter bei der Freizeitplanung am Wochenende mit laecherlich ausgeduenntem Takt und nicht konkurrenzfaehigen Fahrtdauern. Und findet seine Kroenung in lebensgefaehrlich schlecht ausgebauten Radwegen direkt in Bochum. Hier sollte Verkehrswende anfangen, wenn sie mich fragen.
-
-
Bürogebäude Opelring
Sehr schade. Ich fand den bisherigen Entwurf sehr elegant und außergewöhnlich.







