Zollverein – ein kleines Kompendium - Teil 3
Der große Bluff
Kamen also nun potenzielle Investoren zur Zeche Zollverein, ging
es den Weg hinunter, zwischen den beiden Pförtnerhäuschen hindurch.

Bild von mir
Auf dem Ehrenhof und vor dem großen Doppelbock angelangt, wurden
sie nun links herum geführt, an Halle 2 (nicht im Bild) vorbei.
Hier standen sie nun den Hallen 5 & 6 gegenüber.
Halle 5, rechts (ehemalige Elektrowerkstatt) Halle 6, links,
(ehemalige Zentralwerkstatt).
Beide Hallen scheinen die selbe Breite zu haben, Es wurde die
Illusion von Symmetrie erweckt.

Bild von mir!
Was die Investoren nicht zu sehen bekamen, zeigt uns Bild 3. Es zeigt die Elektrowerkstatt von der hinteren Seitenansicht:

Bild von mir!
Diese Ansicht blieb den Investoren aufgrund der vorgegebenen
Führung natürlich verbogen.
Die bauliche Verbreiterung der Elektrowerkstatt, die
ausschließlich dem Ziel des Marketings (die Illusion der Symmetrie)
diente und keinerlei Sinn für die Nutzung der Werkstatt hatte.
Die Führung der Investoren führte nun
zwischen beide Hallen hindurch, geradewegs auf das ehemalige
Kesselhaus hinzu, in dem sich heute das Red Dot Design Museum
befindet.

Bild von mir!

Bild von mir!
Und auch hier wurde wieder sehr auf die
Symmetrie des Gebäudes und der Hallen geachtet, bis hin zur Höhe
der Lampen.
Wer bei seinem nächsten Besuch auf
Zollverein ist, gehe bitte einmal diesen Weg und er wird feststellen,
dass die Lampen keine einheitliche Höhe haben. Sie sind von der Höhe
her so angeordnet, dass sie nur die Illusion vermitteln, die selbe
Höhe zu haben.
Nach dem Besuch des Kesselhauses ging
es dann direkt hinüber in die Verwaltung zur Vertragsunterzeichnung
.
Glück Auf