Beiträge von FranzFerdinand

    Ich glaube es steckt auch das WEG-Thema dahinter. Wer soll denn Eigentümer einer solche Gewerbeeinheit werden? Die WEG im Ganzen sicher nicht, Bauträger wollen sowas auch nicht behalten. Eine einzelne Gewerbeeinheit ist als Invest für Kapitalanleger nur erstrebenswert, wenn die Rendite das Risiko abbildet (also geringerer Kaufpreis/m2). Dazu kommen die Störung durch Liefer- und Kundenverkehr.


    Ich glaube, die kleinen Gewerbeeinheiten in EGs werden allmählich verschwinden. So bedauerlich das fürs Stadtbild und die Vielfalt aus Kundensicht auch ist.

    Dann wird die Ecke für Lidl auch zur Großbaustelle. Der Lidl in Oberasbach, der ja quasi um die Ecke liegt, wird demnächst auch durch einen Neubau mit doppelter Geschossfläche ersetzt. Da das auf dem bestehenden Grundstück passieren soll und keine Parkplätze verloren gehen sollen, wird er vermutlich aufgeständert sein.

    Schön zu sehen, dass auch in den Vororten der Flächenfraß der Supermärkte langsam ein Ende nimmt. (Siehe auch der Edeka in der Gartenstadt)

    Gibt es zum Lidl Oberasbach schon öffentliche Planungen?

    Da mag man dem Wöhrl nur wünschen, dass der Wöhrl zumindest im Neubau einen Teil des EG behält. In Geschäfte die nur im 1OG und höher sind geht schon in Malls/großen Einkaufstempeln kaum jemand. Muss was psychologisches sein.


    So habe ich zB den Klamottenladen K&L Ruppert, der in Erlangen eine 1A-Lage (jetzt der Müller in der Henkestr/Fußgängerzone) gegen eine B-Lage (1. Stock in den Arcaden) getauscht hat, nach seinem Umzug nie wieder betreten. Haben anderen wohl auch so empfunden, jetzt gibt es ihn nicht mehr.

    Wäre schade, angesichts der Historie (und der Breite der Auswahl) bei Wöhrl.

    Freut mich, dass meine Worte Anklang finden. Für mich ist das Forum wirklich immer ein kleiner Ausflug in "meine" Stadt. :)


    Hier mal noch ein historisches Fundstück aus dem Nahverkehrsforum Franken: Eine Bilderreise zur Trümmerbahn und ihren Verläufen in der Stadt. Super dokumentiert mit Bildern aus dem Stadtarchiv. Der Autor Daniel Vielberth ist ein großer Eisenbahnfreund, daher der Fokus auf Details der Bahn. Dennoch sehr interessant, den Umgang mit der Trümmerwüste einmal so aufbereitet zu sehen (sind 10 "Seiten" und wächst offenbar noch).


    http://www.gleistreff.de/Truemmer-nav.htm


    Auf seiner Seite http://www.gleistreff.de/Startseite_I.htm finden sich auch andere sehr interessante lokale Bilderstrecken mit Eisenbahnbezug.

    Ich wollte mich an dieser Stelle einfach mal bei unseren fleissigen Fotografen bedanken (insbesondere bei den hyper-fleissigen SteffenSetzer und nothor, aber auch nenntmichismael, Dexter und arc_bn uvm)


    Gerade in Zeiten des Homeoffice komme ich viel weniger rum als früher und verpasse daher so viele spannende Projekte. Ich finde euer Engagement einfach klasse. Es kam ja auch mal die Diskussion nach einer gewissen "Undankbarkeit" auf, aber ich muss sagen, mit der Geschwindigkeit mit der Projekte hier gepostet werden, könnte ich auch gar nicht mithalten, so dass mir nur der Danke-Knopf bleibt. Ich hoffe, das Lob motiviert euch ein bisschen, weiterhin dranzubleiben.

    Ich gelobe dafür, meine Immobilien in Nbg immer anständig zu sanieren und zB die Fensterkrankheit peu a peu zu heilen, wenn ich saniere :D (Das sind schon mal rund 50 strassenseitige Fenster, die schöner werden :))

    Solche Bahngelände gehören ja häufig der Aurelis und sind damit zum einen "Reserve" für spätere Vermarktung (wie in Fürth) und andererseits häufig nur mit hohen Baukosten zu erschliessen (Boden häufig stark verschmutzt/verseucht, WWII-Bomben im Untergrund und hohe Anforderung an den Lärmschutz, da neben einer Bestandsstrecke.

    Für einen Park bleibt da aus meiner Sicht wenig finanzieller Spielraum, denn Aurelis holt ja auch immer raus was geht. Für die Stadt eine schwierige Perspektive.

    Erstaunlich auch, wie die Kirche sich damit selbst aus dem Blickfeld entzieht. Man kann sie ja aus der fotografierten Perspektive kaum noch wahrnehmen, obwohl es wahrlich keine kleine Kirche ist. In Zeiten von Kirchenaustritten ein irgendwie passender Schritt. Mir als Atheist kann es ja egal sein, aber aus architektonischer Sicht finde ich es schade. Ist doch eine tolle Kirche.

    Ich musste mich das Haus erstmal bei Google-Maps anschauen, um zu verstehen, dass es zwei schräg aneinandergebaute Häuser sind. Dachte zuerst, es wäre nur die Fassade des Gründerzeitbaus geblieben, und dahinter ein 50er-Jahre Haus gesetzt worden. Tatsächlich haben sie nur einen sehr steilen Winkeln zueinander und die Häuserecke einen stumpfen Winkel, eben nicht 90 Grad.

    Übrigens wird zwischen dem 29.10. und dem 01.11. die Eisenbahnbrücke der ehemaligen Bibertbahn über die Rothenburger Str. zwischen Gebersdorf und Oberasbach abgerissen. Zitat vom Facebookaccount "Pressefotografie Thomas Klein":


    Der Abriss der Brücke (alte Bibertbahn) findet von Freitag 29.10.21 ab 20 Uhr bis Montag 01.11.21 um 04:30 als Vollsperrung statt.


    Vielleicht will dem ja jemand beiwohnen. Genaueres zum Zeitpunkt (wird wohl gebaggert und nicht gesprengt ;-)) ist mir nicht bekannt.

    Hallo nothor,


    vielen Dank, tolle Bilder, aus denen man viel ableiten kann. Mir geht es v.a. um die Frage, wie man beschädigte oder heruntergekomme Gebäude dieser Art renovieren oder verändern kann (zB Ladeneinbauten). Ich besitze zwar ein Haus aus dieser Epoche, aber das ist "rundherum" aus Backsteinen gebaut (und verputzt).

    Und ich habe mal in so einem Haus (mit Sandsteinfassade) gewohnt, und bin beim Bilderaufhängen schier an der Wand verzweifelt *riesel, riesel* - damals konnte ich nicht glauben, im Sandstein zu bohren, aber das war offenbar tatsächlich so :D

    Mal eine etwas allgemein Frage: Kann mir jemand mal beschreiben, oder sogar zeigen, wie eigentlich die typischen Nürnberger Gründerzeithäuser aufgebaut sind? Konkret würde mich interessieren, ob die Fassaden der typischen Sandsteinhäuser im Nürnberger Stil eigenlich nur "vorgeblendet" sind und dahinter eine Backsteinmauer ist, oder ob die Fassade tatsächlich auch der tragenden Wand entspricht.


    Danke :)

    Das Radschnellwegenetz macht Fortschritte. Nicht, dass ich bei Erlangen und Herzogenaurach je Zweifel an der Finanzierung gehabt hätte, allerdings freut es mich trotzdem, dass die Planungen von oberster Ebene befürwortet und bezuschusst werden.

    Gibt es eigentlich irgendwo schon konkrete Zeitpläne für die Vorhaben? Beschlüsse gibt es viele, aber wann es mal irgendwo los? Ich hab nur noch etwas mehr als 30 Jahre zu arbeiten, da würde ich gerne noch von den Wegen profitieren :D

    Wobei die größten Schwächen hat das Netz in meinem Fall leider auf Nürnberger Seite, aber da wird schon der Ausbau des Tiefen Felds Abhilfe schaffen. Gänzlich separate Strecken ohne Ampeln wären aber dennoch die Wucht.

    Ein tolles Projekt und eine tolle Vorher-Nachher-Dokumentation. Dieses Projekt und die Baustellenbesichtigung (etwa zum Zeitpunkt des von nothor dokumentierten Vorzustands Ende 2019) waren für Anlass, auch Mitglied der Altstadtfreunde zu werden.


    Ich finde es immer schwer, die Komplexität des Gebäudes auf Fotos zu erfassen, selbst vor Ort war es noch eine Konzentrationsübung. Was ist denn zB aus dem schrägen (abgebrochenen?) Mauerstück geworden, das man bei Google Maps in der 3D-Ansicht von Süden aus ganz rechts sieht. Hat man das Gebäude hier wieder aufgestockt oder ist das ein teil der Remise?


    Einziger Wehrmutstropfen: In der Lage wird es natürlich trotz des gewaltigen Investes und der tollen Details deutlich weniger wahrgenommen als bspw. ein Pilatushaus.

    Kleine Zufallsentdeckung bei Facebook (bei Christian Vogel): In der Rothenburgerstr. zwischen Plärrer und Frankenschnellweg wird die Fahrbahndecke erneuert. Unter dem Asphalt kommen die offenbar noch immer intakten Strassenbahngleise zum Vorschein. Wer hätte gedacht, dass der Unterbau dieser wichtigen Strasse noch immer aussieht wie im Jahr 1900 :)


    Blickrichtung von Süd nach Nord.


    Quelle: Facebook-Posting von Christian Vogel (Bürgermeister-Profil mit dem blauen Haken) von heute.

    165671938_1903360276503899_8177326534461446841_o.jpg?_nc_cat=102&ccb=1-3&_nc_sid=730e14&_nc_ohc=3ZaKian28fwAX8E5ZK9&_nc_ht=scontent.fmuc4-1.fna&tp=6&oh=63684d528e385ad77c96a38c1f46ffd4&oe=60882F94

    Das Niveau der Diskussion in dern NN ist ja unterirdisch.


    - Gewerbeflächen bräuchte doch keiner (nur weil Karlchen keine braucht, gibt es natürlich auch sonst keinen Bedarf...)

    - Platz sei zu eng für eine Baustelle (???)

    - Widerspräche der Verkehrswende (obwohl in SICHTWEITE einer neuen U-Bahnstation gebaut wird)


    Das valideste Argument ist noch das mit der Luftschneise, was ja die Bebauung im Tiefen Feld insgesamt beeinflusst. Muss man halt prüfen und dann entscheiden. Hier wird eine wenig lebenswerte Ecke durch ein Projekt potentiell aufgewertet, in U-Bahnnähe und Gewerbe, wo eh keiner wohnen wollte (zwischen Bahn und Rothenburger). Noch dazu platzssparend auf gerade mal 5.000m2.

    Schade um die Vereinfachungen, das könnte gerade aus für den Anblick aus der Karolinengasse etwas arm aussehen. Insgesamt aber schön, dass sowohl die Proportionen als auch die Fassadengliederung des Kaufhauses am Weissen Turm aufgegriffen werden. Den SRAP-Entwurf finde ich noch besser als den von Hübsch + Harlé, aber Wöhrl geht es ja auch nicht so gut zur Zeit. Das hat wohl Folgen für die Bauqualität und -gestaltung.