Den WGJ-Bau habe ich mir besser vorgestellt, sieht in Realität ziemlich mies aus. Die ersten beiden Geschosse hätte man auch farblich absetzen sollen. So unterscheidet sich der "Sockel" vom Rest kaum, aber genug um im Ganzen ein ulkiges Bild zu ergeben. Die breite Turmseite ist dank Asymmetrie auch total vermurkst. Ich verstehe nicht, weshalb so einfach zu behebende Fehler geplant werden.
Beiträge von Lambert
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Ganz ehrlich, bei den gängigen Neubauten würde ich lieber die Brache behalten.
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Meint ihr mit Mosaiken die dunklen Streifen? Die sind doch immer noch da.
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Schade, dass der weitläufige Eingangsbereich so wegrationalisiert wurde.
edit: Dafür wurde ja die Breite ganz schön reduziert.
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Auf der Visu von Müller-Reimann sah die Fassade etwas farbig aus, in Realität ist sie fast weiß. Jetzt ist der ganze Block weiß-grau und sieht aus wie aus einem Guss. Das Fraunhoferinstitut kriegt zwar eine Blechfassade, allerdings auch fast Ton in Ton zum grauen Nachbar. Immerhin sieht die Platzfront wertig aus.
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Der Algenbefall oben ist ganz typisch für gedämmte (Schatten-)Fassaden. Die kühlen in der Nacht schnell ab und das Tauwasser trocknet am Tag nicht richtig ab. Dagegen kann man nicht viel machen, die sanierte Fassade wird in 10 Jahren wieder genau so aussehen. Dann gibts natürlich noch die ganz tolle Idee, solche Problemstellen mit Herbiziden einzupinseln, die mit der Zeit vom Regen abgewaschen werden und werweißwo landen.
Das Fehlen von Dachüberständen / Traufen beim modernen Bauen kommt erschwerend hinzu. Algen- und Pilzbefall ist noch relativ selten, die meisten grauen Schlieren stammen in erste Linie einfach vom Regenwasser. -
Bis auf die fehlende Farbe ist das recht hübsch.
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Einfach nur schlecht. Die Hoffnung, dass rund um den Großen Garten mal eine hochwertige Bebauung entsteht, schwindet von Jahr zu Jahr mehr. Statt die ranzigen Platten in der Johannstatt mal durch Blockrand zu ersetzen, werden neue WDVS-Platten daneben gestellt. Potenzial nicht erkannt, wie immer in Dresden.
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Der Großteil vom Haus Postplatz ist jetzt abgerüstet.
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Die Bilder auf der immovation-Seite zeigen doch nur den städtebaulichen Entwurf. Die Fassadenenwürfe, die vor ewiger Zeit mal vorgestellt wurden, waren doch auf einem Niveau mit dem jetzt Kritisierten. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass sich Kulka da positiv hervorgetan hat. Ich hatte jetzt die Befürchtung, er zieht wegen der Kritik der Gestaltungskommission Luft, die ja eher nicht seinen Geschmack teilt.
edit: Hier zum Beispiel im mittlerweile zwei Jahre alten Post von Elli: 342
War Kulka nicht an diesen Fassaden beteiligt? -
https://www.dnn.de/Dresden/Lokale…ei-Lingnerstadt
Kann hier jemand Licht in diesen ziemlich nichtssagenden Artikel bringen, oder war sogar bei der Sitzung anwesend? Warum genau ist Kulka auf Krawall gebürstet? Wegen der Gestaltungskommission? Die kann doch sowieso nur Vorschläge unterbreiten. Oder will er als Supercommander einfach generell alles nach seinen Vorstellungen bauen, ohne dass ihm da jemand widerspricht? Von dem überarbeiteten Entwurf gibts leider auch kein Bild.
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Wow sogar mit Fassadengliederung. Ob sich dieses raidkal neue Konzept unter den Architekten und Stadtplanern durchsetzen kann?
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Der letzte Absatz sagt doch alles
Zitat:
Investor Torsten Arlt, Aktiva-Geschäftsführer, zeigte sich irritiert. „Das Stadtplanungsamt hat uns extra zu dieser Umarbeitung der Fassaden geraten. Jetzt kommt hier genau das Gegenteil“, sagte er. Dennoch werde man sich der Kritikpunkte annehmen und umplanen."
Das Stadtplanungsamt diktiert diesen Ruhrpottlook halt, was will man machen. Warum die das überhaupt können, weiß ich auch nicht. Normalerweise wird ja nur zu gerne betont, dass man ja keinerlei Handhabe bei der Gestaltung habe und ja eigentlich die Investoren schuld seien.
Immerhin gibt es mittlerweile die Gestaltungskommission und diese ganze Problematik kommt mal an die Öffentlichkeit. -
Ja die Fronten sind durchaus schick. Da kann man angesichts des Standorts nichts gegen sagen. Leider sehen die meisten modernen Neubauten von allen Seiten so aus wie hier die Rückseiten.
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Über 5 Millionen dafür, dass der ehemals grüne Streifen um Betonbänke, Mülleimer und eine Asphaltdecke erweitert wurde. Achja, die schwachsinnige Baumumpflanzung nicht zu vergessen. Dafür werden die Wanderer mit dem Anblick von sage und schreibe fünf verschiedenen Fassaden belohnt.
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Und diese Würfel zählen dabei noch zu den besseren. Ich finde, man müsste bereits verhindern können, dass überhaupt zig mal der gleiche Entwurf in eine Reihe gestellt werden darf. Aber unser Stadtplanungsamt fährt darauf wahrscheinlich sogar ab.
^^ Das "Struvecarree" müsste eigentlich einen Negativpreis bekommen. Mein Beileid an die Insassen.
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Also wenn eines schon komplett neu gemacht wurde, würde ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben. Dann sind die Formen immerhin schon da.
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Sind das die neun Originalen, so wie es im Text heißt? Ich dachte die hätten schon eines komplett neu angefertigt?
Wenn wirklich die modernen Dinger kommen, wäre es mal wieder eine Kapitulation vor historischer Baukunst. Man war stets bemüht...
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Die Bramschstraße 3 ist echt eine Beleidigung. Wer sowas genehmigt, sollte dazu verfplichtet werden, mindestens ein halbes Jahr lang direkt gegenüber zu wohnen.