Beiträge von soaki

    Zum Größenvergleich des T3 mit der Frankfurter Innenstadt hat der FNP Autor Fabian Diekmann nun auch einen Artikel geschrieben.


    Der gute Herr Diekmann hat hoffentlich eine Idee, welchen Beruf er künftig in Zeiten von KI eigentlich ausführen will. Der Artikel besteht nämlich lediglich aus dem Paraphrasieren eines Reddit Posts ohne jegliche neu recherchierte Information.

    Parkhaus eröffnet.


    Seit gestern hat Fraport das Parkhaus am T3 als "Holiday Parken Süd" eröffnet.

    Interessierte können auf der Website beispielsweise eine Woche für 60€ buchen.


    Bis zur Eröffnung der Skyline Bahn und des T3 gibt es 24/7 einen halbstündlichen Shuttle Bus, der ca. 15 Minuten bis zum T1 unterwegs ist

    Danke für die Bilder tunnelklick.


    Allerdings kann der Website von Terminal 3 entnommen werden, dass im Betrieb der Kurzzug mit 2 Wagen als selbstständige Einheit fährt.


    Dabei ist ein Wagen eines Zuges für Schengen, der andere non-Schengen vorgesehen.


    Dies korreliert auch mit der Angabe, dass die Taktung bei 2 Minuten liegt. Bei einer einfachen Fahrt, inklusive Richtungswechsel, Ein- und Ausstieg liegt die Fahrtzeit bei ca. 10 Minuten, ein Umlauf bei ca. 20 Minuten.


    Folglich werden im Normalbetrieb 10 Kurzzüge gleichzeitig auf dem Fahrweg unterwegs sein. Die verbleibenden 2 sind Reserve bzw. in Wartung und Reparatur.

    Ich würde mich freuen, wenn man statt jahrelanger Studien und Beteiligungsformate einfach mal eine Europagarten-Kirmes veranstaltet.


    Wenn die Frankfurter das Fest annehmen, könnte der Europagarten doch vielleicht die Heimat für die Dippemess, Zirkus und Co werden und den Ratswegplatz für die Europäische Schule freimachen.

    Messeparkhaus und U5 sorgen dabei für Verkehrserschließung.


    Der Post ist als Vorschlag zu verstehen. Kann gerne verschoben werden.

    Elektrifizierung Friedrichsdorf - Friedberg


    Aktuell schreibt die DB Netz die Planungsleistungen (LPH1,2 opt 3-7) für die eingleisige Nebenbahn 3611 aus.


    Dazu heisst es in der Kurzfassung:


    23FEI70758 Die Strecke 3611 soll zwischen Friedrichsdorf (Taunus) und Friedberg (Hess) vollständig elektrifiziert werden inklusive aller erreichbaren Bahnhofsgleise zur Nutzung der Strecke mit elektrischen Triebfahrzeugen. Der bestehende Lückenschluss im elektrifizierten Netz der Region Mitte zwischen Friedrichsdorf und Friedberg (ca. 14,5 km) soll somit überwunden werden. Es werden neue Kapazitäten als Umleiterstrecke für die Generalsanierung des Knotens Frankfurt geschaffen, im speziellen für die RE-Linie Frankfurt –Kassel. Hier kann während Bauphase der S6 2. BS künftig ab Friedberg über Friedrichsdorf anstatt Hanau umgeleitet werden. Die Umleitungsmöglichkeit muss ab dem Jahr 2027 gewährleistet sein. Es werden folgende Lose gebildet: Los 1 Technische Ausrüstung 50 Hz im gesamten Streckenabschnitt Los 2 Verkehrsanklagen (Ober- bzw. Unterbau) Trassierungsabsenkung, Kabeltiefbau, PSS Los 3 konstruktiver Ingenieurbau (Nachrüsten der SÜs mit Schutzerdung und Berührschutz) Neubau Durchlässe, Fußgängerüberweg, Rückbau Sü Los 4 Neubau Oberleitungsanlage

    Interessant ist, dass der Ausbau schon 2027 fertig sein muss. Ich vermute, man kann unmöglich im Rheintal eine Strecke generalsanieren und gleichzeitig an der S6 2.BS Kapazität aus dem System nehmen.


    In den Details heisst es weiter:

    Stufe 1 beinhaltet lediglich die Elektrifizierung der Strecke, während in der 2ten Ausbaustufe die Ertüchtigung für den S-Bahn-Verkehr geplant ist. In der 3ten Stufe ist eine Zweigleisigkeit zwischen Rodheim und Rosbach (...)

    Stufe 2 und 3 sind erstmal nur Prüffälle innerhalb dieser Ausschreibung. Es ist also denkbar, dass in Zukunft einzelne S5 Leistungen über Friedrichsdorf nach Friedberg verlängert werden

    Kunst am Bau


    Die Fraport AG hat heute bekanntgegeben, dass der Künstler Julius von Bismarck bis 2025 eine Kunstinstallation für die Check-In Halle des T3 erstellen soll.


    Details dazu und zum Auswahlverfahren in einer aktuellem Pressemitteilung von Fraport:

    Auf den Luftbildern des Frankfurter Geoportals vom Mai 2023 lässt sich erkennen, dass die Gatebrücken am Pier H des Terminal 3 einen großen Abstand zueinander haben.


    Dies ist verwunderlich, da der Pier H ein reiner Flugsteig für den Schengenraum werden soll und die kurzen Strecken innerhalb Europas normalerweise mit Narrow-body Flugzeugen geflogen werden. ( vgl. unten rechts im Bild)


    Weiß jemand, wieso Fraport fast alle Gatebrücken des Flugsteigs offenbar für Langstreckenflugzeuge ausgelegt hat?screenshot_20231124_1lfdfa.jpg     Quelle: geoportal Frankfurt

    Update Pioneer Park


    1800 Wohneinheiten, Platz für 5000 Bewohner, mitten im Rhein-Main-Gebiet idyllisch gelegen und seit 6 Jahren kein Beitrag im Forum?


    Das wollte ich heute ändern.

    Zunächst noch mal zur Ausgangslage. 2008 ist der letzte US-Soldat abgezogen, danach sah die Kaserne etwa so aus:


    https://abload.de/img/luftbild9gd5s.jpg

    Quelle: https://www.op-online.de/regio…wohnquartier-8816575.html


    AS+P griff die Fächerstruktur im Siegerentwurf zum städtebaulichen Konzept auf, woraus dieser Übersichtsplan mit Stand 2022 entstand:


    2023-07-0117_52_52-wi5ocif.png

    Quelle: https://pioneer-park.de/


    Aktuell sieht es dort von oben so aus:


    2023-07-0118_08_55-wit5cuv.png

    Quelle: Google Earth


    Nun einige Eindrücke. Am weitesten fortgeschritten ist die Triangle housing im Südosten des Areals. Hier wurden die ehemaligen Militätunterkünfte saniert und mit Aufzügen barrierefrei ausgebaut:


    20230701_094747spfam.jpg


    Zwischen den Wohnblocks sind diverse Punkthäuser entstanden:


    20230701_094815qfens.jpg


    Hier noch einmal im Zusammenspiel:


    20230701_094654cpfvn.jpg


    Die im Plan rot markierten Mehrfamilienhäuser am Waldrand sehen exemplarisch so aus, durchaus ansprechend:


    20230701_09593087cs5.jpg


    Je weiter Richtung Nordwesten des Gebiets man geht, desto mehr Reihenhäuser unterschiedlichster Typologie werden errichtet:


    Variante mit Satteldach

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    Variante mit Flachdach

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    Variante zweigeschossig mit geschütztem Eingangsbereich:
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    Variante Laubenhaus links, rechts mit Staffelgeschoss:

    20230701_100025s1iox.jpg


    und dazwischen auch mal das ein oder andere individuell geplante Haus:

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    Das Quartier will auch Pionier sein, wenn es um die Wärmeversorgung geht. (Stichwort kommunale Wärmeplanung) Es gibt eine große Energiezentrale, die alle Gebäude mit Heizenergie versorgt. Schon heute sind 50% davon erneuerbar.

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    Was es in der Kaserne kaum gibt, sind Tiefgaragen. Neben Mobilitätshubs für Fahrräder, Carsharing u.ä. werden PKW im Quartier entweder oberirdisch senkrecht zur Straße geparkt oder in eine der beiden Quartiergaragen abgestellt, was die Baukosten erheblich reduziert:


    Parkhaus Ost ist in Betrieb:
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    Parkhaus West noch im Bau:

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    Mobilitätshub mit ehemaliger Kapelle im Hintergrund. Hieraus soll meines Wissens ein Kulturraum werden:
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    Kindergarten:


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    Grundschule:

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    Die 5 Brüder Ost warten noch auf den Baustart. Sie sollen renoviert und mit Gebäuden zwischen ihnen ergänzt werden:

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    Die 5 Brüder West hat die Stadt Hanau gekauft und plant dort ein Hotel, Sozial- und Gesundheitsangebote. Aktuell werden sie renoviert:

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    Eines der eindrucksvollsten Gebäude dürfte das ehemalige Offizierscasino werden.

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    Mit dem Quartierspark "Grüne Mitte" und den Stadtvillen um ihn herum wurde noch nicht begonnen:

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    Alle Bilder: soaki


    Erstes Bild in Link geändert. Bitte unter keinen Umständen Fotos aus Onlineauftritten der Presse einbinden.

    Zu wünschen wäre die Erkenntnis, dass das Stadtgebiet von der Deutschherrenbrücke flussaufwärts Beplanungsbedarf hat.


    Zum Wärmespeicher: Ist eine Gestaltung vorgesehen? Würde sich ja an der Stelle gut als Geripptes2.0 machen

    Weil mein Vorbeitrag wohl zu kurz war, versuche ich es noch einmal:


    In diesem Video einer Baufima geht Prof Mäckler hauptsächlich auf die Gestaltung der Decken- und Lüftungsverkleidung im Industrial Style innerhalb des Piers G ein und spricht über die Flexibilität des kompletten T3, was er als "wachsenden Käfer" bezeichnet. Daneben sind auch aktuelle Nahaufnahmen des T3 zu sehen.

    Wiederaufbau Gleis 25


    Im Rahmen des Bahnprojekts FFM Hauptbahnhof - FFM Süd wurde die DB Netz auch beauftragt Gleis 25 wieder aufzubauen. Nochmal zur Erinnerung: Gleis 25 war mal ein Postgleis und befand sich ganz im Norden, außerhalb der nördlichen Halle zwischen Gleis 24 und der Poststraße, wo sich heute dieser ansehnliche Parkplatz befindet:

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    Nun könnte man meinen, es kann doch nicht so schwer sein, man besorgt sich einfach ein paar Schienen und legt diese an den bestehenden Bahnsteig gegenüber Gleis 24 und et voila hat man ein neues Regionalbahngleis.


    Das dem nicht so ist, erfahren wir aus einer aktuellen Ausschreibung für Baugrunduntersuchungen. Demnach enthält das Projekt den


    Der zu untersuchende "Baugrund" besteht in diesem Fall, wie auch bei den Gleisen 22-24 aus Stützen direkt über der ehemaligen Postpaketkammer: (blaue Markierung)

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    Wie es dort unten zwischen den Lastbrücken aussieht, kann man hier erkennen:
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    Eigentlich schade, dass man das Projekt Fahrradtiefgarage wohl auf Eis gelegt hat, hier wäre die Einfahrt:

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    und dann einmal durch den Geistertunnel ins Parkhaus

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    Quelle: Alle Bilder DB Netz AG, blaue Markierung soaki



    Zu diesem Thema bereits oben #449 ff. mit weiteren Bildern und Informationen.

    Revitalisierung Terminal 1: Bag Drop Automaten


    Letzte Woche wurden neben der Halle B Ost nun auch in Halle A öffentlichkeitswirksam die neuen Gepäckaufgabeautomaten eingeweiht. Dazu eine Pressemitteilung von Fraport:

    baggage_drop_offr1dpz.jpg

    Quelle: Fraport AG


    Ich habe diese Automaten letzten Monat auch einmal selbst ausprobiert. Selbst mit 2 Koffern war die Bedienung einfacher und komfortabler als das Bezahlen eines Parktickets. Außerdem sind die umgebauten Bereiche viel heller, freundlicher und moderner.

    Für Fraport wahrscheinlich am wichtigsten: Die Aufgabe ist zweigeteilt. Am ersten Automaten holt man sich das baggage tag, am zweiten legt man den Koffer in den Aufgabeautomaten und erhält einen Beleg. Hierdurch und die platzsparende Bauweise schaffen die Automaten vermutlich wesentlich mehr Durchsatz als zuvor die Schalter. Das ist notwendig, um im Bereich B Mitte künftig die zentralen Sicherheitskontrollen anstatt der Schalter unterbringen zu können.


    Edith: Die FAZ berichtet ebenfalls

    Die gezeigten Visualisierungen der DB E&C beziehen sich auf eine Machbarkeitsstudie aus 2022, deren Ziel es war, unterschiedliche Varianten grundsätzlich zu bewerten.


    Die Ausschreibung über die Baugrunduntersuchungen interpretiere ich so, dass die von tunnelklick gezeigte Variante ohne Strompfeiler aus dem Spiel ist und stattdessen der Bogen der Hauptbrücke sich sehr stark am Bestand orientieren soll.


    Also so:


    Quelle: DB Netz AG, Website Fernbahntunnel

    Mittlerweile Schreibt die DB die Bauleistungen für den Tunnel, die Rampe und die unterirdische Station Ostbahnhof aus.


    Wer wissen will, warum in Deutschland immer alles so lange dauert, kann sich gerne in die Mitarbeiter versuchen hinein zu versetzen, die diese 10GB Pläne und Schriftstücke in insgesamt 1500 Einzeldateien lesen oder gar erstellen mussten. Allein das Anlagenverzeichnis füllt 11 Seiten.


    Eine Info daraus: Inbetriebnahme Gesamtprojekt: 15.10.2032.


    P.S. Wie weit ist eigentlich die Planfeststellung?

    Mittlerweile wurde die Anschlussstelle komplett für den Verkehr freigegeben. Dazu schreibt Fraport folgende Pressemitteilung:


    Terminal 3: Erweiterte Anschlussstelle Zeppelinheim auf der Autobahn 5 eröffnet

    Straßenanbindung von Terminal 3 über die neue Anschlussstelle fertiggestellt / Anbindung über zehn Kilometer neue Straßen

    Ab 1. Juni ist die erweiterte Anschlussstelle Zeppelinheim auf der Autobahn 5 (A 5) nach knapp vier Jahren Bauzeit für den Verkehr freigegeben. Damit ist die Straßenanbindung von Terminal 3 über die neue Anschlussstelle an das bestehende Verkehrsnetz abgeschlossen. Ab 15 Uhr kann der Streckenabschnitt von den Verkehrsteilnehmerinnen und

    -teilnehmern befahren werden. Der erste Abschnitt der Anschlussstelle war bereits Mitte 2022 in Betrieb gegangen und ist seitdem für den öffentlichen Verkehr nutzbar.

    Die Anschlussstelle ist Teil der insgesamt zehn Kilometer neuer Straßen, die für die Anbindung von Terminal 3 gebaut wurden. Reisende, Besucherinnen und Besucher sowie Beschäftigte gelangen künftig über die Anschlussstelle direkt vor das Terminal-Hauptgebäude oder in das angrenzende Parkhaus mit seinen 8.500 Stellplätzen. Darüber hinaus erreichen Verkehrsteilnehmende die CargoCity Süd nun wesentlich schneller.

    „Wir freuen uns, mit der Eröffnung der erweiterten Anschlussstelle einen wichtigen Projektschritt beim Bau des Terminal 3 erreicht zu haben. Mit dem Abschluss der Arbeiten haben wir ein weiteres Puzzle-Teil in das Ausbauprojekt eingefügt“, sagt Axel Kirn Projektleiter bei der Fraport Ausbau Süd GmbH.

    Während der Arbeiten wurde die Abfahrt der Anschlussstelle von der A 5 für den aus Süden kommenden Verkehr um eine weitere Fahrspur ergänzt. Zudem wurde sie für den abfahrenden Verkehr Richtung Norden um eine neue Auffahrt erweitert. Mit der heutigen Eröffnung wird die bestehende Anschlussstelle Zeppelinheim unmittelbar entlastet

    Quelle: Fraport

    Mag ja sein, dass das juristisch korrekte Verfahren ist.

    Die Stadt hätte aber auch einfach pragmatisch sich vor Jahren mit der DB wegen der Baustraße zusammen setzen und einigen können, sodass solch ein Punkt direkt in der ersten Planung berücksichtigt wird. Da braucht man doch keine formelle Beteiligung und Erörterung dafür.

    nicht Adler, sondern Baum hat versucht einen Ankermieter zu finden.


    Es wundert mich nicht, dass diese riesige Immobilie unvermarktbar ist, steht Sie nicht auch schon seit 10 Jahren leer?


    Vielleicht kramt man die sinnvollen Umbaupläne zu einem Wohnhaus ja wieder heraus, sobald es sich in einer etwaigen Adler-Insolvenzmasse befindet