Beiträge von soaki

    Rund um den Haltepunkt Offenbach Ost tut sich in nächster Zeit einiges, das Quartier 4.0 auf dem Güterbahnhof wird entwickelt, das Clariant-Areal wird neu bebaut und rund um die Daimlerstraße dürfte auch irgendwann mal aufgewertet werden.


    Ist denn im Zuge dessen, die Idee dort einen Regionalbahnsteig zu platzieren zumindest wieder in Überlegung?


    Ich frage vor dem Hintergrund der zur Zeit laufenden Knotenuntersuchung Frankfurt der DB Netz AG. Darin dürfte festgelegt werden, welche und wie viele Fernzüge künftig durch den Fernbahntunnel auf die nordmanische Strecke nach Hanau geleitet werden und wie viel Kapazität langfristig auf der südmainischen Strecke für z.B. einen RB/RE-Halt in F-Ost noch besteht.

    Weiß jemand zu diesem Thema etwas? Z.B. ob RMV und Stadt OF sich hier engagieren?

    Abzweig U4 auf die RTW am Nordwestzentrum


    In einem Beitrag über die Josefstadt-Ost erwähnt FAZ-Autor Guenter Murr mal so ganz nebenbei, dass es wohl am Nordwestzentrum künftig eine direkte Schienenverbindung von der U4 auf die RTW geben soll. Bisher war meines Wissens nach immer geplant die RTW Endhaltestelle entkoppelt von der U-Bahn zu errichten, sodass Umstiegzwang bestünde


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    Bei dieser Meldung habe ich mir wirklich die Augen gerieben. Sollte das kein Wahlkampfgetöse sein und wirklich ernsthaft in Erwägung gezogen werden, nach dem U4 Lückenschluss die U7 auch über Bockenheimer Warte und HBF fahren zu lassen, so wäre dies die größte und mutigste Änderung im Ubahn System seit sehr langer Zeit. Es entseht damit mE eine neue Linie (Eschborn) - Josefstadt - NWZ - HBF - Innenstadt - (östlicher Ast)

    Wie ist das gemeint, dass der Keller eine Wegealternative zum Querbahnsteig werden soll? Verstehe ich es richtig, dass in dieser Maßnahme bereits umgesetzt wird, dass vom Fernbahntunnel in -40m Tiefe auf eine Ebene z.B. -6m später eine Rolltreppe geht und von dieser dann entweder ganz nach oben oder direkt unter dem Querbahnsteig in das Zwischengeschoss zur S-Bahn oder zur B-Ebene gegangen werden kann?


    Und weitere Frage: Ist eigentlich noch geplant die Läden auf dem Querbahnsteig zu entfernen?

    Die Varianten 1 gehören wegen verkehrlicher Sinnlosigkeit sofort aussortiert. Wer will schon im Miquelknoten aussteigen.


    Vielleicht fällt auch noch der Groschen, dass 3 Stationen auf 800 Metern nur die Fahrzeit verlängern, keine neuen Fahrgastpotenziale erschließen und damit unwirtschaftlich im Sinne der NKU sind. Niddapark gesetzt, sollte entweder Ginnheim oder Platenstraße als Haltestelle entfallen.

    Was mir an dem Entwurf der Preisträger gut gefällt, ist die fußläufige Durchwegung. Hier greift es sehr gut die bestehenden Wegeverbindungen zwischen U-Bahn und dem nordwestlichen Anschluss auf. Darüber hinaus scheint es nur eine neue Erschließungsstraße im Norden des Gebiets zu geben, folglich ist der Innenraum so gut wie autofrei, das wurde hier meiner Meinung nach besser gelöst als auf dem Avaya Gelände. Der kleine Park in der Mitte ist auch eine gut erprobte Idee, finde ich auch gut.


    Was mir gar nicht gefällt, ist die städtebauliche Dichte. Ich kann mich den Vorrednern nur anschließen, dass hier zu unambitionierte Vorgaben gemacht wurden. 2-3 Stockwerke mehr täten dem ganzen Bauvorhaben gut. Damit würden sich dann auch Restaurants, Bars, etc ansiedeln wollen. Auch ein Supermarkt fehlt (wohl aufgrund fehlender Kundschaft). Wo wenn nicht hier, wollen wir denn die Flächen besser ausnutzen, anstatt woanders neue zu versiegeln. Das Gelände ist umgeben von höheren Gebäude, ich kann daher die 900 Wohnungen nicht verstehen. Ich hatte auch vor Jahren mal gelesen, dass 1100 geplant seinen. Das wäre für mich hier auch das Minimum.


    Was auch gar nicht erwähnt wurde, ist dass sich studentisches Wohnen fußläufig zur Uni natürlich anbietet.


    Edit: Verkehrsprobleme bei höherer Ausnutzung lasse ich hier nicht gelten. Besser kann ein Areal nicht an U-Bahn und Autobahn angeschlossen sein

    Einen guten Anlass meine Mitforisten zum Stand des städtebaulichen Wettbewerbs für das Mainova Areal zu fragen, habe ich bei Instagram entdeckt.


    Dort postete das Architekturbüro Happ wohl

    seinen eingereichten Entwurf im Hintergrund:


    Bild: https://abload.de/img/img_20221025_094300l9iw8.jpg


    Quelle: Happ architectures Instagram channel


    Laut obigem Post von Schmittchen sollte die Preisgerichtssitzung schon Ende September erfolgt sein.

    Neubau Abstellpositionen GAT


    Dieses Bauprojekt hatten wir glaube ich noch nicht. Nachdem die Feuerwache 1 nun nach Osten versetzt wurde und Fraport in Gateway Gardens ein neues öffentliches Parkhaus errichtet hat, wurden der vormalige Holiday-Parken-Großparkplatz geschlossen.

    An dessen Stelle im Südwesten des Airports befinden sich nun neue Abstellpositionen, wohl für kleinere Maschinen der allgemeinen Luftfahrt


    Eine Ansicht dazu lässt sich hier und auch bei Google Maps finden.



    Dazu heisst es:

    Im Zuge der Anpassung der Frachtflächen der Fraport AG des Flughafens Frankfurt Main wurde das Vorfeld um ca.6ha mit Abstellpositionen, Rollbahnanbindung, Rollgasse und Vorfeldstraße erweitert. Die Bauleistung umfasste neben umfangreichen Erd-und Tief- und Straßenbauarbeiten den Abbruch- und die Rückbauarbeiten vorhandener Straßen,Versorgungsleitungen und Beleuchtungseinrichtungen. Die Herstellung der neuen Oberfläche erfolgte in Asphaltbauweise (3.700m²) und in Betonbauweise (39.700m).