Habe es hier bis jetzt noch nicht gefunden, ein interessanter Beitrag am Rand:
https://www.morgenpost.de/berlin/article…-freigeben.html
Der Senat beschäftigt sich mit einer geplanten Umwandlung nicht genutzter Gewerbeflächen in Wohnraum. Zitat:"Nach Einschätzung der Fraktionschefs, Dirk Stettner (CDU) und Raed Saleh (SPD), hält Berlin zu viele Grundstücke frei in der nicht erfüllbaren Hoffnung, dass Großkonzerne ihre Produktionsstätten in der Stadt ansiedeln."
Die Flächen sollen bevorzugt an landeseigene Wohnungsbaugesellschaften vergeben werden. Aus meiner Sicht ist das ein absolut vernünftiger Ansatz. Berlin will Gewerbesteuer-Einnahmen generieren, aber hier entsteht dann der Klassiker der dysfunktionalen Zusammenarbeit mit Brandenburg. Gewerbeflächen dieser Größe entstehen berechtigterweise im Umland und der Wohnraumbedarf ist in Berlin. Ich meine mich zu erinnern, dass UTR und die Flächen bei Buchholz-Nord für Großgewerbe vorgesehen sind. Wenn dereinst tatsächlich die S-Bahn am Karower Kreuz ausgebaut wird und die geplante Straßenbahn zur alten Schäferei weiter in das (noch) geplante Gewerbegebiet an der S-Bahn fahren soll, drängt sich die Frage auf, warum dort keine Wohnungen gebaut werden sollen. Die technische Infrastruktur dafür wurde bereits zu DDR-Zeiten vorbereitet. Ich meine es hieß damals Buch V/VI. Natürlich kann man bejammern, dass in Berlin alles zerredet wird, aber die Erweiterungen von Straßenbahn und S-Bahn sind dort relativ gut machbar (Vorleistugnen für den S-Bahnhof Bcuher Straße gibt es schon).