Beiträge von Askan

    Nicht weit entfernt von dem Bau am Harburger Ring, gibt es noch eine andere Baustelle.
    In der Knoopstraße wird momentan alles vorbereitet um ein Gebäude zu errichten, welches 94 geförderte Wohnungen und Gewerbeflächen beinhalten wird.


    Bild: https://model2.de/light/14857/harburg2yikud.jpg


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    Es ist echt zum Verzweifeln, wenn man im Süden von Hamburg lebt. Jedes Jahr werden die Preise erhöht, auch Harburg und Umgebung wächst. Doch eine Aufwertung, bzw. ein Schritthalten an diesem Wachstum findet eigentlich nur nördlich der Elbe statt. Da kann man fast noch von Glück sprechen, wenn man in Harburg oder Neugraben einsteigt, bevor es dann in Wilhlemsburg/Veddel richtig voll wird.


    Ich kann mir aber nicht vorstellen, dass das eine tragbare Taktik ist. Vor allem da ja nun auch ordentlich in den Harburger Hafen (Hamburg Innovation Port) investiert wird und es Projekte gibt, bei denen nun mehr als 200 neue Wohnungen entstehen. Das kann noch ordentlich ungemütlich werden...


    Ich denke das war der letzt Stand der Dinge. Sind diese Pläne also nun über den Haufen geworfen worden? Der Entwurf stand ja eigentlich bereits. Anscheinend schon, denn dort sieht es ja so aus als ob die Passage bestehen bleibt.

    Wär ich auch für. Allerdings vermute ich ein bisschen, dass es relativ Fenster-arm werden wird. Schaut man mal zu Karstadt oder Kaufhof, sind die meisten Fenster von innen mehr oder weniger verklebt und eigentlich überflüssig, Kaufhaus halt.


    Der Ursprüngliche Karstadt war ein schönes Gebäude, was du da heute siehst ist eine ästhetisch gesehen katastrophal zusammengeflickte Schande :lach:!


    Kaufhof. Galeria? Also reden wir über das Klöpperhaus (Mönckebergstraße, nicht Rödingsmarkt). Ich finde das Gebäude schön. Fassadentechnisch kann ich mich mit einem Neubau, der in diesem Aspekt Ähnlichkeit zu diesen Gebäuden hat, gut anfreunden.

    Wie soll das neue Gebäude aussehen?


    https://www.ndr.de/903/Wie-sol…aussehen,audio473030.html


    Es wurden Passanten interviewt und diese wünschen sich zum Großteil eine Fassade, die ehr historisierend wirkt, bzw. eine die sich dem Levantehaus anschmiegt. Wäre auch meine Antwort gewesen. Ein moderner, schlichter Stil, der sich aber der Umgebung anpasst, mit historisierenden Elementen. Zudem würde ich wärmere Farben bevorzugen, nicht so ein abstoßender Mix aus weiß und diesem komischen grau, wie es ihn jetzt gibt.


    Um zu erklären, was für einen Stil ich mir vorstelle eignet sich dieses Gebäude. Ein Gebäude dem man ansieht, dass es ein Neubau ist, welcher aber mehr als Glas und Stahl zu bieten hat. Mehr Details und Charakter.

    Meiner Meinung nach haben Hochhäuser innerhalb der ehemaligen Wallanlagen auch nichts zu suchen. Das Emporio Hochhaus und die 2 in der Nähe der Lombardsbrücke empfinde ich leider als ziemlich störend. Vor allem der Kontrast zwischen dem rot und weiß der Laiszhalle und das helle blau des Emporio Hochhauses, sowie auch dem Scandic Hotel, beißen sich in meiner Wahrnehmung einfach total. Ein total hässlicher Cluster, der da Hinter den alten Gebäuden an den Wallstraßen stehen. Keine Harmonie.
    https://www.google.de/maps/@53…2.5h,56.84t/data=!3m1!1e3
    Mal abgesehen davon, dass solche Bauten dann auch die Sichtachsen auf die Türme negativ beeinflusst beeinflusst.
    In dem Gebiet der östlichen Hafencity und dem kleinen Grasbrook kann man definitiv mit Hochhäusern arbeiten. Vor allem freue ich mich auf den Elbtower, da dieser an sich schon eine Sehenswürdigkeit, durch eine gute Höhe und ansehnlicher Form, darstellt. Zumindest hoffe ich das. :D

    Das Areal um die Nikolaikirche historisch wieder aufbauen? Tolle Idee!


    https://www.mopo.de/hamburg/mo…auf--31387744?dmcid=sm_fb


    Nach etwas Überlegen bin ich zu dem Entschluss gekommen, dass das Nikolai Areal ehr ungeeignet wäre. Vor allem die Ost-West Straße hat den Ort dermaßen strukturell verändert, dass eine historische Rekonstruktion nicht nur unmöglich, sondern auch unnötig macht. Ich selbst sehe nicht die Wiederauferstehung dieses Platzes, solange genau daneben eine 6 spurige Innenstadt Autobahn liegt.


    Viel ehr würde ich eine Aufwertung und historisch Umformung des Gänsemarktes begrüßen! Soweit ich das einschätzen kann ist dieser strukturell noch vollständig erhalten. Sowie auch einige Altbauten, welche aber einige Merkmale verloren haben. Wie das Giradethaus. Heute , damals . Grade jetzt wo das grüne Ungetüm abgerissen wird könnte man eben an dieser Stelle alte Gebäude rekonstruieren oder in einem sich gut einfügenden historisierenden Stile bauen. Momentan ist dieses Gebäude geplant, naja... Problematisch ist, dass die Gebäude die dort einst standen ehr kleinstädtischer Natur waren. 3 Stockwerke hoch (Ecke Büschstraße). Das andere Problem ist, dass die Ausmaße heute viel größer sind (Gänsemarkt-Passage). Es wäre eine Herausforderung ein Gebäude zu entwerfen, dass die heutigen Bedürfnisse erfüllt und gleichzeitig sich taktvoll in das historische Antlitz einfügt, dieses vielleicht sogar unterstütz. Doch wenn das gelingt, wäre es eine unglaubliche Aufwertung.

    Es nimmt kein Ende. https://www.mopo.de/hamburg/um…betrug--die-rede-31416312
    Zusammenfassung von Allem:


    -Baubehörde zieht aus
    -niemand hat es gestört, dass dort keine Erinnerungsstätte war
    - Quantum investiert in die Struktur, lässt das Gebäude in neuem Glanz erstrahlen, gibt der Innenstadt ein Stück Qualität zurück
    - Quantum verpflichtet sich selbst eine Erinnerungsstätte einzurichten
    - Quantum engagiert eine Buchhändlerin die selbst Opfer der Nationalsozialisten wurde, bzw. ihre Familie
    -Ihre Aufgabe ist es bei eben dieser Erinnerungsstätte mitzuwirken
    - das reicht den aus dem Nichts erscheinenden ''Aktivisten'' nicht, sie fordern mehr
    - auch nur die öffentliche Forderung reicht den Aktivisten nicht, die Händlerin wird in ihrem Laden aufgesucht und es wird ihr klar gemacht, dass sie nicht erwünscht sei
    - die ganze Odyssee geht nun in die nächste Runde, anscheinend haben manchen Menschen zu viel Zeit und zu viel Spaß an der Empörung

    Ich bin skeptisch. Zu erst würde ich Stehplätze einbauen. Diese Kosten weniger Platz als Sitzplätze und schaden keinem. Dann sollte man die Besucherzahl beobachten. Ich denke nicht, dass man noch mehr Sitzplätze braucht. Nach anfänglicher Euphorie ist das Stadion nun oftmals definitiv nicht ausgelastet. Über mehr Logen kann man aber nachdenken.

    Ein Mopo-Redakteur fordert, dass man sich Frankfurts neue Altstadt zum Vorbild nimmt und auch in Hamburg Altes wiederauferstehen lässt. Meiner Meinung nach ein guter Vorschlag, wenn man damit die richtigen Gebiete wiederaufbaut. Mir würde es schon erstmal reichen wenn man alte Gebäude die im Krieg beschädigt worden sind eine Reparatur verpasst, sodass diese ihrem Orginal ästhetisch gerecht werden.


    https://www.mopo.de/hamburg/mo…witter#Echobox=1539032723


    Hoffentlich werden die alten Fassaden erhalten oder mindestens in einem anschmiegsamen Stil gestaltet. Diese Ecke ist einer der wenigen, die einem ein gründerzeitliches Flair vermitteln und durch Gastronomie zum verweilen einladen. Nein danke zu möchtegern mutige Stilbrüche.


    Ein gutes Beispiel ist der Neubau, in der Hegestraße, aus dem Jahre 2005, welcher im gründerzeitlichen Stil erbaut wurde. https://www.hamburg.de/content…a/raetsel-hegestrasse.jpg

    Das Projekt Hamburger Hof weckt Hoffnungen. Eine gelungene Revitalisierung könnte dem Jungfernstieg sehr gut tun. Eine Rekonstruktion der Giebel und Türme wäre traumhaft, muss meiner Meinung nach definitiv nicht dogmatisch dem historischen Vorbild folgen. Das Stadthaus hat uns gezeigt wie man absolut taktvoll das vorhandene Alte mit moderneren Elementen verbinden kann, um so ein würdevolles Produkt zu liefern.

    ^meinetwegen sehr gern. Wäre toll, wenn du das mit einem Beleg hinzufügen könntest. Die Superlative dürfen natürlich auch in die negative Schiene gehen, gar kein problem. :lach:

    http://www.hamburg-bildarchiv.de/XAA1449.jpg


    Dieses Bild finde ich sehr ansprechend. Mir gefallen die hohen, reich verzierten Gebäude, die lebendige Straße und zudem Frage ich mich on heute davon noch ein Haus steht, denn sagen tut mir das alles nicht viel.


    Edit: Verwirrend ist, dass man keine Schiene vom Rödingsmarkt sieht, man sieht das Finanzgebäude nicht. Manoli, das Gebäude mit dieser Werbung könnte das Eckgebäude zwischen Großer Burstah und Rödingsmarkt. Rechst neben den Eckbau steht dann das Alte Klöpperhaus. Dies würde aber voraussetzen, dass das Foto sehr alt ist und einige Strukturen noch nicht vorhanden waren (z.B. Rödingsmarkt Station+Viadukt). Dies wäre also der heutige Blick https://www.google.de/maps/@53…YuyVWA!2e0!7i13312!8i6656