Das Vorhaben kommt am 26.03. wieder in den Rat und dort wird ein Beschlusspapier verabschiedet. Wie erwartet ist es sehr komplex.
Die Stadt möchte es nicht aufgeben, auch nicht nach dem Rückzug von DSW21. Bei Gesamtkosten von über 260 Mio. Euro muss aber an einigen Stellen weiter eingespart werden. Zudem kann das Projekt nur stufenweise entwickelt werden.
Priorisiert wird von der Verwaltung die Entwicklung des Bahnhofsvorplatzes (die grüne Rampe wird nicht genannt) und das Schulgebäude auf dem Grundstück der Waschanlage.
Hier schließt das nächste Problem an. Die verschiedenen Grundstückseigentümer.
Grundsätzliches Einvernehmen besteht mit der DB und Contipark über die gegenseitige Nutzung der Grundstücke. Contipark würde das geplante Parkhaus sogar selbst bauen. Dies ist wichtig da die Stellplätze für das DB Hochhaus nur so nachgewiesen werden können.
Mit dem Eigentümer de Postgebäude gibt es weiter Gespräche, die haben sogar bereits ein Verkaufsangebot vorgelegt. Die Postnutzung wird Ende 2029 beendet.
Die weiteren Eigentümer westlich sind allerdings unwillig. Beispielsweise der Eigentümer der Waschanlage will nicht verkaufen, sondern hat eigene Pläne mit seinem Grundstück.
Aus meiner Sicht ist erstmal die Umsetzung des Kernbereichs zwischen Hbf und Schützenstr. wichtig. Der Rest muss zur Not hinten angestellt werden.