Beiträge von SteffenSetzer

    endlich hab ich jemanden auf der Straße gefunden, der was über die Baustelle an der Merianstraße weiß.

    Bauträger ist die Grasruck Projekt GmbH & Co. KG aus Neumarkt https://www.grasruck.de/

    gebaut werden Mietwohnungen - und eine Kindertagestätte an der Merianstraße

    https://www.luftbildsuche.de/info/luftbilde…and-503164.html

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    Der Europcar an der Äuß.-Bayreuther-Straße kommt über kurz oder lang auch noch weg. Dort soll dann 5-stöckig gebaut werden.

    Das letzte kleine Häuschen wird wohl dann sicher auch verschwinden, damit die Bayreuther-Front komplett bebaut werden kann.

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    Hut ab zum Gebet für ein weiteres verschwundenes nettes Häuschen in St. Peter, diesmal in der Schloßstraße 33. Mehr als ärgerlich!

    Es war zwar klein, aber dennoch erhaltenswert gewesen. Sah aus, als wenn es im guten Zustand war.

    Wenn man genauer hinsieht, ist auch das Ziegel-Hinterhaus weg. =O

    Dafür kommt jetzt sicher so eine wie-alles-andere-Neue-auch aussehende Stangenwäre. hin, wie kürzlich am gleichen Block in der Peterstraße. Vorzustand. In St. Peter machen die "Klein-Spekulanten" ihren Reibach und löschen die alten Strukturen nach und nach aus. Vieles von dem, was den Krieg überstanden hat und sich nicht in den Denkmalschutz gerettet hat, geht nun noch den Goldbach runter

    Das steht da heute:

    An der Nordostseite - also populär gesagt 'ganz hinten links' - hat man im Schatten der Webcam schon mal eine kleine schmale Front gefensterlt und verputzt

    Ansonsten sieht es tatsächlich so aus, wie auf der Webcam zu sehen ;)

    auf der anderen Ring-Seite geht es bei dem kleinen WBG-Projekt an der Erhardstraße auch vorwärts

    Weiter östlich in der Ostendstraße ist jetzt wie geplant diese Häuserzeile abgerissen worden

    in den Beiträgen #45 und #68 im Thread "Mögeldorf/Laufamholz" wurde das vorgestellt und eine Visualisierung schon gezeigt

    Wurde eigentlich über diesen Lückenschluss an der Mannheimer am Rande des alten Gibitzenhof was thematisiert?

    Ist jemandem etwas bekannt, wie lange es das schon gibt und was da vorher war? Der Google-Streetview-Wagen kam da nie vorbei und ich hab nur Fotos von weiter nördlich und den alten Gibitzenhof-Gebäuden südlich. Aber dazwischen klafft bei mir ein Loch. Das sieht alles an der direkten Umgebung des Neubaues noch recht frisch aus.

    "das Tann" :D

    aha, zwei Bauabschnitte sagt die Webseite von Investa - ist damit dann die Ostseite gemeint?

    "einen Teil des derzeitigen Siemens Campus" widerspricht dem zwar,

    aber der Pfeil auf deren Karte zeigt auf die Ostseite - sehr verwirrend,

    Was ist nun gemeint?

    Beides nicht, weil das nicht nur ein Teil wäre

    der Westteil wird schon abgerissen - was ist dann der zweite Bauabschnitt?

    warum zeigt der Pfeil auf den Ostteil?

    ist vielleicht Investa ein zweiter Bauherr für die Ostseite und der zweite Bauabschnitt betrifft den Parkplatz?

    rätselhaft, ich blicke nicht durch.

    Nun, der Westpark und die Kleingärten machen den Bereich für Wohnen schon attraktiv. Wenn man an der Straßenseite mit einem Gewerberiegel den Lärm abschirmt, finde ich die Lösung gut und bringt ein bisschen Leben in den Bereich zwischen Westpark und Jansenbrücke. in dem die Zeit auch wohnmäßig stillsteht.

    Warum aber die grüne Fläche so lange schon unbearbeitet ist, erschließt sich mir auch nicht. Vor einigen Jahren hat man altes Gewerbe eilig abgerissen, seit dem rollen dort die Dornbüsche über die Brachfläche. Auch dort wäre ein Wohngebiet prädestiniert.

    Siemens gibt also doch nicht nur den halben Standort auf? Die 50 % östlich der Von-der-Tann-Straße allein zu behalten, wäre ja auch ein ziemlich beispielloses Vorgehen, dass nicht sehr strategisch und wirtschaftlich klänge.

    Den Parkplatz im Norden braucht man ja dann auch nicht mehr. Die Witschelstraße ist allerdings auch weit nach Osten schon immer ein Gewerbe-Trauerspiel. . das sich nur ganz allmählich von der Fuggerstraße her verändert. Dabei wäre da ein gutes Flächenpotential.

    Zitat von der Webseite: Innenhöfe sind bekanntlich das zweite Wohnzimmer, in denen man sich entspannt, austauscht und Kinder spielen können" Genauso war mein Gedanke

    aber das war eben die GWG Städtische Wohnungsgesellschaft München mbH - wieder einen kommunale Gesellschaft, die ich in den Überlegungen mit einer Genossenschaft gleichsetzen will - dieses tolle Beispiel kann aber als Ansporn auch für die privaten Einzelbereiche dienen, alles zu tun, was geht.

    im Fall Listenhof nördlich desMaxplatz war eben nach dem Krieg einen Baulücke verblieben, auf der wild geparkt wurde. Die umliegenden Block-Anwohner haben sich zusammengetan, haben einige Parkplätze belassen, alles dawischen bepflanzt (große Bäume stehen da nun) und Spielmöglichkeiten errichtet. Sie mussten nichts bestehendes Abreißen, was irgendjemandem gehört und der darauf verbissen hockt. Sie mussten "nur" Investoren abwehren, die natürlich den großen Reibach witterten. Aber die Stadt hielt zu den Anwohnern

    ja das ist richtig - dieses Thema ist immer gut und wichtig

    aber nicht unbedingt beispielhaft für den Wohnblock an der Schweiggerstraße. Mir ging es am Anfang um das Aufbrechen von Hinterhof-Kleinteiligkeit zugunsten von gemeinsamen Höfen. Das schließt 1. zuviel Ummauerungen der Einzelhöfe, 2. die Versiegelung/Betonierung der Hofflächen und 3. extensiv genutzte Hofgebaude ein, statt gemeinsamer begrünter Innenhöfe. Manchmal fielen dem auch Parkplätze zum Opfer, aber zu wenig, um einen revolutionären Kampfparker-Mob an dem eventuellen Block zu erzeugen.

    Übrigens: 10 Einfahrten pro Block zu 10 einzelnen schlecht genutzten Innenhöfen, nehmen davor außen 10 Parkplätze weg, statt ein Tor zum gemeinsamem Innenhof zu schaffen. Das mit der Zahl 10 war jetzt nur ein fiktives Beispiel. Aber es ist an nicht wenigen privaten Blöcken schon erstaunlich, den Abzählreim rundrum mitzumachen: Parkplatz Parkplatz Parkplatz - Einfahrt - Parkplatz Parkplatz Parkplatz - Einfahrt - Parkplatz Parkplatz Parkplatz - Einfahrt- usw.

    Beileibe bin ich kein Autofan und besitze auch seit 25 Jahren keines mehr, weil ich keines brauche und früher schon in die Uni nach Erlangen eine Kombination von Fahrrad und Bus nutzte.

    Auch im erwähnten Listenhof, sind Parkplätze vorhanden. Die haben das gemischt, aber gemeinsam gelöst. - Auf den erwähnten Genossenschafts-Karrees bleibt den Anwohnern ohnehin nichts anderes übrig. Die wissen das Grün aber schon immer zu schätzen.

    Im Bereich der Südstadt wäre eine Diskussion der Art sinnvoll, entweder Parkplätze in den Innenhöfen zu schaffen - dafür auf den Straßen außen zu begrünen und Lebensqualität ohne Straßen voller Blech zu schaffen - oder umgekehrt: innen schön gemeinsames Grün - aber außen Blech und Lärm.

    Beides grün, davon sind noch zu weit entfernt.

    Aber in beiden Fällen ist das vollgestopfte Innere trotzdem ein Unding, das keinem dient - außer vllt. einer kleinen noch funktionierenden Hinterhof-Werkstatt. Die Tatsache, dass alles, was nicht richtig genutzt wird/wurde, auf kurz oder lang (auch am Block Schweiggerstraße zu sehen) durch teuer Verkaufbares ersetzt wird/wurde, zeigt, dass das Verschwundene offenbar überflüssig war. Das ist sicher oft so. Entsiegelung kommt aber nicht vor - Stein wird wieder durch Stein ersetzt. Es bleibt in den Höfen eng, grau und ohne grün.

    Nach der gerade erst (fast) fertiggestellten Kita am Nordbahnhof, die im Mai niedergebrannt ist

    ist heute auch eine alte Holz-Halle in Schoppershof abgebrannt

    Sie stand an der Fraunhofer Straße nördlich auf dem Areal, auf dem die Schlenkhöfe geplant sind

    da sind wir uns heute wohl fast über den Weg gelaufen? so weit vorne an der Bahnhofstraße kam ich aber gar nicht, weil ich unten an der Reindelstraße mir das Wohnheim für berufstätige Frauen von Wilhelm Schlegtendal von 1955 angeschaut habe, warum es Denkmalschutz hat. Schlegtendal hat im gleich Jahr auch eine zweites Wohnheim für Berufstätige Frauen an der Hufelandstraße gleich südlich der damals noch nicht existenten Schöller-Fabrk gebaut

    Wenn der Ersatzbau, für den, den zu da oben im Bild hast, so aussehen wird, wie der langweilige weiße große ostlich an dem Block daneben, dann trauere ich dem alten Bau aber einige Tränen nach, der ist zwar nicht schön, hat aber mehr speziellen urbanen Charakter mit seinem Dachaufbau im Nachkriegsschick und den Farbstrichen.

    auf dem gleichen Block an der Flaschenhofstraße ist das Hausscheibchen schräg gegenüber dem Amtsgericht immer noch nicht fertiggebaut. Daher hab ich kein Foto gemacht, wegen Fortschrittmangel. Was dauert da so lang?

    Die Maria-Ward-Schule wurde letztens innen eingeweiht - außen wird noch ein bisschen geschraubt und SÖR muss sein rot-weißes Plastikgerümpel schweren Herzens noch einsammeln

    Am Eingang im Südwesten hakts noch am meisten

    Südosten mit Metall-Geländer

    Die Arnulfstraße hat an der Südseite jetzt eine Schranke

    Nordosten

    Den Eingang am Keßlerplatz hat sich die Kirche vergolden lassen

    Nordwesten

    Westseite Richtung Süden

    Alles schon bepflanzt

    Das stimmt, allein schon der Weiterbau bis Wegfeld hat den Effekt gehabt, Thon bis zur Marienbergstraße, aber trotzdem auch im Westen bis zum BFW und Wetzendorf zum A-Stadtteil in punkto Beliebtheit zu machen. Der Weiterbau bis Erlangen wird das an der B4 noch verstärken. Es ist schon eine kluge Idee die Bahn erst zu bauen. bevor Wohnungen gebaut werden. Siehe auch Tiefes Feld und Lichtenreuth, oder damals schon Rehhof. Da ziehen Leute hin, die von vornherein wissen, was sie vor der Türe haben. Lichtenreuth wird ja nicht nur Uni, auch wenn das seit einiger Zeit immer so rüberkommt. Zwar mit gemischten Gefühlen bzgl. des stetigen Knabbern am Knoblauchsland, finde ich eigentlich trotzdem gut, wenn JWD bald NMSJWD ist :)

    Das Thema Auto wird uns in der Stadt noch Jahrelang begleiten. Da werden erst radikalere Klimaveränderungen nötig sein (die wir allerdings auch nicht aus dem Grund haben wollen, damit wir sagen können "das habt ihr jetzt davon"). Nürnberg ist zu provinziell, als dass genug Menschen hier wie in Berlin, Hamburg oder München wohnen, die mit schlaueren Entscheidungen die Städte verändern. Den Verantwortlichen in Nürnberg, bleiben nur Nischen zur Veränderung. In vielen Stadtteilen (v.a. besagter Südstadt, oder vllt. Schweinau wohnt noch immer die gleiche Sorte wie in den 70ern. Da sind auch so Stadtteile wie Weiherhaus oder Erlenstegen nicht besser, nur halt auf anderen finanziellen Niveau.

    Da hab ich es im Burgviertel zwar einfacher - hier ist so eine "Nische" in der viel geht. Die neuen Fußgängerzonen sind nur ein letztes Beispiel. Aber das erkaufen wir mit einer Touristenschwemme und einfallenden Menschen, die glauben, sie können direkt vor dem Karstadt parken.

    Glück habe ich auch mit meiner Wohn-/Homeoffice-Situation. Mein Schlaf- und Arbeitszimmer geht direkt auf diese öffentliche Innengrünanlage hinaus. Da zwitschern die Vögel.