Das ist ja wirklich das seltsamste Baugrundstück überhaupt. Allgemein finde ich dieses „an die Brücke gebaue“ unglücklich.
Die Situation unterhalb der Brücke kann dadurch jedoch nur besser werden.
Sollen die mal machen. Vielleicht platzt dann irgendwann mal der Hochhausknoten.
Beiträge von Tropfnase
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Kein großer Wurf, aber auch nicht scheußlich. Gewerbe im EG und sachliche Gestaltung. Da gibt es doch deutlich schlimmere Entwürfe.
Ist halt maximales Flächenausgelutsche. Mich irritiert ehrlich gesagt mehr die Geschosshöhe, sieht etwas gestaucht aus.
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Direkte Betroffenheit (vor allem wenn mobilisiert) schlägt abstrakten Nutzen. Not in my backyard effect. Potenzielle Gewinner (Mieter) existieren ja noch nicht. Gesellschaftlicher Nutzen wird nicht erkannt oder möchte nicht gesehen werden.
Somit kann man politisch mit „Pro“-Einstellung nur verlieren, vor allem wenn Übergeordnete ein Gefühl von demokratischen Kontrollverlust generieren.
Persönlich finde ich die mittlerweile vorherrschende Blockadehaltung gegen alles und jeden unschön. Es kann jedoch auch nicht der richtige Weg sein, demokratische Prozesse auszuhebeln.
Eventuell sollte man Mieter-Bewerber-Listen schon mit Projektstart ausgeben, um so ein seriöses Pro-Lager im nicht politischen Sinne zu schaffen.
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bleib doch mal ruhig,...
Meine Sozialisierung unterliegt der Tradition des europäischen Städtebaus und das nicht aus Trotz sondern aus weiterhin ausbleibenden Argumenten, die mich vom Gegenteil überzeugen. Das hier debattierte Areal zeigt die Fehler par excellence.
(1.) habe nie etwas anderes behauptet. - trotz der Hochpünktchen bzw. Staffelgeschosse bleibt der Eindruck horizontal.
Bei 100m langen monotonen Fassaden, wieder und wieder, hilft auch kein 80m Turm. Im Verhältnis zum "Platz" suche ich weiterhin die von dir beschrieben Fassung (3.).
(2., 4.) das ist schön, dass es dir gefällt, ich finde es zugig, kalt und wenig urban.
(5.) und zu guter Letzt, auch hier bin ich anderer Meinung. Die Fassaden finde ich gut, vor allem die vom A-L-H. Jedoch nicht im Kollektiv bzw. über die gewaltigen genanten horizontalen Dimensionen.
Die Platzierung der Nutzungen helfen auch nicht weiter, letzten Endes ist es ein städtebaulichen Thema und kein Architektonisches ...
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Der unbehagliche abweisende Eindruck entsteht durch den dortigen Städtebau. Unendliche lange tote flache Baukörper, dazwischen landschaftliche Einöde. Lebendigere Fassaden fände ich auch nicht schlecht, wären m.E. aber auch nur der Tropfen a....
Die Baufelder sind viel zu groß. Die Grundfläche vom Anna-Lindh-Haus hätte man mehr als halbieren können, dafür ein Hochpunkt. Dazwischen ggf. mal ein paar "normale" Berliner Baulücken mit differenzierten Gewerbe, auch wenn es mal nur ein Starbucks oder ein Späti ist. Beim Hotelblock hat man es mit einer zumindest optischen Baukörperdifferenzierung zumindest versucht. Abwarten und hoffen...
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Verkaufspreis an Stadt und Land oder anderen Kommunalen ist i.d.R. ein Festpreis. Je mehr Geld in Gestaltung investiert wird, des so weniger Rendite. Hinzu kommen strikte Gestaltungsvorgaben vom Fördermittelgeber. Die einen wollen kein Geld ausgeben und die anderen das Maximum verdienen,… so etwas kommt dann bei raus.
Zitat aus der Verlinkung:
„Die insgesamt 3.726 m² Wohnfläche sind vollständig nach den Wohnungsbauförderungsbestimmungen des Landes Berlin gefördert.„
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Vor Ort sieht die Fassade sogar noch etwas plastischer aus. Hat etwas kitahaftes, vor allem mit den gelben Leibungen. Kein großes Kino, finde es aber dennoch ganz nett, kann man so machen.
Die geringe Höhe stört mich allerdings weiterhin. 2 Geschosse mehr hätten der Platte im Hintergrund auch nicht weh getan. Alternativ ein weniger langer Baukörper, aufgelockert mit 2, 3 Hochpunkten.
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Wirklich sehr schade. Unabhängig vom Standort wäre die angedachte Nutzung ein riesen Gewinn, auch über die Grenzen Berlins hinaus.
Hoffentlich nur aufgeschoben…
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Schön wenn Architektur polarisiert. Ich fand denn Entwurf ganz gut. Viel mehr kann man mit der Ruine nicht machen, wenn eine Reko nicht in Frage kommt. Schade drum.
Leider ist Berlin oft nachhaltig planlos. Da frage ich mich, warum teure Wettbewerbe veranstaltet werden, teilweise Planungsleistungen erbracht werden, ohne dass eine ernsthafte Finanzierung vorliegt. Was soll das?
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^sehe ich genau so. Ich bin definitiv ein Fan von Hochhäusern, aber an der Stelle empfinde ich es als unpassend. Eventuell kann ich mir ein kleines Hochhaus mit viel Grundfläche vorstellen. Jedoch frage ich mich, welche Qualitäten das Gebäude den Nurzern bieten kann. Hauptproblem ist die Insellage, die eine Kiezbildung verhindert. Infrastrukturelle Probleme wie fehlende Kitas, Schulen, Grün- und Erholungsflächen etc. kommen noch hinzu.
Finde die Ambitionen super aber dann doch lieber anderswo, als Verdichtung in einer bestehenden Situation.
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Wohl kaum. Jedoch empfinde ich die Straße auch als seltsam und trotz der Gebäudehöhen als wenig urban. Der Neubau muss es reißen und für Frequentierung sorgen. Ein Grünkonzept wäre hier wünschenswert.
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hässlich ist relativ. War halt ein typischer damaliger Arbeiterwohnungsbau und zu der Zeit "modern" und beliebt. Gestaltungsmotive sind auch klar erkennbar. Finde (fand) es nicht schlecht, hatte seine Daseinsberechtigung.
Der Umbau ist aber gestalterisch tatsächlich ein Griff ins Klo. Zumindest können sich die Mieter freuen, eine neue Wohnung gefunden zu haben.
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Der Bestand am Park ist ein abgeschlossenes Motiv.
Die Neubauten hätten die Chance ein eigenes Motiv zu kreieren. Stattdessen wird ein „Weiterbauen“ einer monostrukturellen Großwohnsiedlung
suggeriert, welches überhaupt keinen Sinn macht.
Einen Hochpunkt an der Greifswalder zu setzten ist gut und nachvollziehbar. Ein Zusammenhang zwischen dem geplanten Turm und den Bestandstürmen existiert jedoch nicht. Die gleiche Höhe schwächt m.M. sowohl den Bestand als auch den Neubau.
Anstelle des neuen 300m langen Riegels, hätte man ausgehend von der Greifswalder auch ein modernes, durchlüftetes und heterogenes Cluster mit mehreren Höhenstaffelungen machen sollen.
Ein räumlicher Abschluss zum Park am Planetarium ist auch nicht gegeben.
Mir kommt es so vor, als wird sich in Berlin bei städtebaulichen Themen stetig weniger Mühe gegeben, oder es ist den Entscheidungsträgern mittlerweile egal, solange man das Projekt durch bekommt.
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Das stimmt. Beginnend an der Rummelsburger Bucht in Richtung Schöneweide hat sich in den letzten Jahren eine erstaunlich hohe Dichte an guter Architektur etabliert. - allerdings nicht aufgrund von schriller Gestaltung sondern durch Wertigkeit, Detailausbildung und weitestgehend behutsame Rücksicht auf den Bestand.
Komme was wolle, den dortigen Entwicklungsbooster für Schöneweide empfinde ich als positiv, auch wenn mir die Gestaltung bzw. das Gesamtkonzept suspekt erscheint.
Ferner überrascht mich die Tatsache, dass weiterhin fleißig Büro-Quartiere bei rückläufigen Bedarf entstehen. Auch mit Bezug auf die gewaltigen Projektgrößen um die Wilhelminenhofstr. entlang der Spree.
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…allerhand Marketing. Hinsichtlich der Fassadengestaltungen, geistige Freiheit der Büros oder Investors Diktat?
Aber Top Adressbildung! Die Lage ist infrastrukturell dermaßen problematisch, dass ich die überzogene Gestaltung nachvollziehen kann.
In der Europacity oder im funktionierenden städtischen Kontext aber bitte nicht.
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Schweres Thema kurz, will nicht politisch werden und möchte auch keine Diskussion starten.
Hier geht es nicht um „Unternehmen bauen für Arbeitnehmer“, sondern um öffentlich subventionierte Sozialmieten für ein Objekt in Toplage, welches ausschließlich von Privilegierten genutzt werden soll.
Wir beschweren uns in diesem Forum konsequent wie bes….. Berliner Wohnungsbau architektonisch ist. Bezogen auf günstige Mieten hat das definitiv Gründe.
Erst einmal baut das Land kaum selbst, sondern kauft von Investoren. Diese sind an Parametern gebunden. „Wir zahlen nur Förderung, wenn du unter X Euro/qm bleibst.“ Daraus resultiert ua. schlechte Lagen, schlechte „diktierte“ Grundrisse, bloß keine brauchbaren Balkone/Terrassen, WDVS, Plastik-Fenster im Mini Format etc. etc. - nur das Nötigste.
Und um diese furchtbaren Wohnklötze bewohnen zu dürfen, benötigt man wohlmöglich noch WBS.
Resultat, soziale Richtung ist vorprogrammiert.
Bezogen auf dieses Projekt, … augenscheinlich gilt für Beamte ein anderer Maßstab. Hier unterliegt man nicht den Regeln für sozialen Wohnungsbau. Ob diese Gruppe diese finanzielle Subvention benötigt, sei einmal dahingestellt.
Also warum nicht die 5 köpfige Familie aus dem Wohnklotz den Luxus gönnen? Vielleicht arbeitet die Familie auch zentral? Wegen kurzer Arbeitswege der Beamtenschaft? Ernsthaft?
Gesunde Stadt entsteht nur durch eine gesunde gesellschaftliche Mischung… und daher finde ich das nicht in Ordnung. Sry, entspricht einfach nicht meinem moralischen Verständnis.
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Steuerzahler sei Dank. Wäre auch unverantwortlich die armen Beamten in die nahverdichteten 12€/qm Neubauquartiere in Marzahn-Hellerdorfs zu stecken oder für 20€/qm entlang des Ringes. So hat jeder seinen Platz…
#soziale Stadtplanung
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Jetzt sollte man den Nachbarn in Richtung Wasser auch die Chance geben so hoch bauen zu dürfen, damit hier eine gesamtheitliche Figur entsteht. Das Konstrukt fordert definitiv dazu auf.
Optimaler Weise wird im B-Planverfahren die Nachbarschaft konzeptionell mitgedacht. So wirkt es noch etwas zufällig abgestellt und nicht abgeholt.
Dennoch schön, dass „groß“ gedacht wird und Wohnraum entsteht. - Aber auch hier wieder die Frage, warum funktioniert Höhe an der Stelle und anderswo, wo +60m Hochpunkte prädestiniert sind, nicht?
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Seltsam, finde das Gebäude eigentlich ganz spannend, wahrscheinlich wegen der Farbe und Materialien.
Stadtplanerisch tue ich mich allerdings sehr schwer. Den Kopfbau hätte man 3x so hoch machen müssen. Zumindest so hoch wie der Riegel daneben.
Die Kubatur nimmt auf gar nichts Bezug. Schon etwas skurril, so etwas gegenüber dem Janowitztower zu platzieren und dann auch so weit nach vorne geschoben. Auch viel zu winzig für die Straßenschlucht.
Als DDR- Pavillon ist das Gebäude wiederum zu klobig und schlicht…
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Mit Abstand das Beste, was das Quartier architektonisch zu bieten hat.
Die Schocken/Shell-Haus-Architektur mit Bandfassaden und fließenden Kanten hat Nöfer wunderbar adaptiert. Das kann gefallen oder nicht, aber die Architektursprache steht dort weitestgehend, vor allem qualitativ, konkurrenzlos da. Mein Respekt, dass man trotz der Widrigkeiten solche Qualität bringen konnte.
Das schönste ist doch, dass es eben keine Neuerfindung ist, auf der anderen Seite aber auch keine Kopie. Es werden Grundelemente des neuen Bauen adaptiert und das auf wunderbarer Art und Weise. Und wir reden hier um Investorenarchitektur, kein Museum oder sowas.
Die direkte Umgebung schmiert dagegen ab.
Man kann jetzt jedes Detail auseinander nehmen oder auch nicht. Allerdings die Architektur als wirr zu bezeichnen finde ich falsch. Im Endeffekt wird hier tatsächlich mal Architektur präsentiert.
Mein einziger Punkt zu den Türmen, nächstes Mal gerne 25 Meter höher.