Die Gestaltung des Turms war überhaupt nicht Diskussionsgegenstand der Sitzung vom Montag. Es ging ausschließlich um den Sockel.
Der Turm selbst wird in der Sitzung im Dezember Thema sein.
Die Gestaltung des Turms war überhaupt nicht Diskussionsgegenstand der Sitzung vom Montag. Es ging ausschließlich um den Sockel.
Der Turm selbst wird in der Sitzung im Dezember Thema sein.
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^So ein Schwachsinn. Ich gehe doch mal stark davon aus das sich die Baugenehmigung auf aktuelle Pläne bezieht und nicht auf irgendwelche Modelle die es mal gab! Mal ganz davon abgesehen wird es gute Gründe gegeben haben vom ursprünglichen Entwurf zur jetzigen Planung überzugehen. Einer davon könnte z. B. die problematisch erscheinende Statik des ursprünglichen Entwurfs gewesen sein. Das wäre dann schlicht und einfach nicht Genehmigungsfähig!
1. Gewöhne Dir mal einen anderen Ton an
2. Hab ich inhaltlich nix anderes behauptet. Eine Baugenehmigung wird sicher nicht so einfach nach Lust und Laune wieder hinfällig.
Da ich bei der vorletzten Sitzung des Baukollegiums zu diesem Turm dabei sein konnte, wundert mich der plötzliche Stimmungswandel bei Lüscher schon. Das lief alles sehr geschmeidig und es ging nur noch um wenige Details im Sockelbereich.
Wenn das Baukollegium grundsätzlich ein Problem mit einem Projekt hat, wird dies auch direkt gesagt. So hab ich das jedenfalls immer erlebt. Zum Beispiel wurde Benko mit seinem Hochhaus-Projekt am Ku’damm direkt abgebügelt. Wollen wir hier nicht und fertig.
Wenn der Investor sich wieder auf den ursprünglichen Entwurf besinnt, dann wird die Baugenehmigung sicher nicht einfach mal so nebenbei zurückgezogen werden können.
Insofern hat es der Investor selbst in der Hand das Projekt zu retten.
Die BZ schreibt , dass Innenschalen im Tunnel verbaut werden. Dies wird 18 bis 24 Monate dauern und nacheinander an den beiden Gleisen stattfinden. In dieser Zeit fährt die U5 tagsüber im 4 bis 5-Minuten-Betrieb, ab 21 Uhr eingleisig alle 8-10 Minuten.
Am 1.November wird die Staatsbibliothek für 6 Monate für Besucher komplett gesperrt, da ab dann der Umzug in das sanierte Gebäude stattfindet.
Das dürfte also bedeuten, dass die Bauarbeiten bis dahin erledigt sein müssten.
Da Baustadtrat Gothe (SPD) von Mitte Monarch wegen der Verzögerung verteidigt hat, kann man a) davon ausgehen das Gothe und Monarch in engem Austausch stehen und b) Monarch wohl überzeugende Argumente in Bezug auf Probleme in der Grunerstr gebracht haben muss. Zumindest scheint für Gothe die Verzögerung plausibel nachvollziehbar zu sein. Sonst würde er sich nicht so in die Bresche werfen, wenn er von denen nix gehört hätte.
Wenn Monarch einfach nur zur Bodenspekulation Zeit schinden wollte, könnten sie ja alibimäßig nen Bagger hinstellen und nen Loch graben lassen.
Die neue Bauplane, auf der man stolz den neuen Turm bewirbt, sieht für mich auch nicht so aus, als ob man sich verschämt von dem Projekt verabschieden möchte.
^
Schonmal Graffitis am Brandenburger Tor gesehen? An der Humboldt Universität? An der Staatsoper? Am Dom? Dort werden die innerhalb weniger Stunden direkt wieder entfernt, falls mal eines auftaucht. Dürfte für dieses Gebäude dann auch gelten.
Da scheint es einen eigenen Putztrupp für zu geben. Bei der BVG ist das ja ähnlich. Verschmierte U-Bahnhöfe sind spätestens nach einer Woche auch wieder sauber, selbst wenn komplette Wände eingesaut sind.
Sinnloses Vollzitat des Vorposts gelöscht.
Bato
Eine Sanierung der Fassade allein wäre schon eine große Aufwertung. Dieses Haus wirkt genauso wie die Platte in der Memhardstraße so unsäglich schmuddelig und abstoßend. Wirklich passend zum Urin-Gestank am Bahnhofseingang und der Verwahrlosung unter dem S-Bahnviadukt, das zum temporären Obdachlosencamp verkommt.
Ja, laut Berliner Zeitung hat sich der Vertreter von Monarch gestern bei ihnen gemeldet und verkündet, dass es nun in die „Realisierungsphase“ geht, der Turm bis 2023 stehen soll.
TLG startet im Sommer den Architektenwettbewerb, Ergebnisse dann im Winter
Das ist der Entwurf von "Fuchshuber Architekten" für das Wohngebäude am Mahnmal in der Cora-Berliner Str., der wohl jetzt auch realisiert wird.
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^ Ich hingegen lehne diese Vorstellung uneingeschränkt ab.
Zitat gekürzt. Bitte maßvoll zitieren. Danke
Bato
So sehe ich das auch. Ich kann überhaupt nicht nachvollziehen wie man sich daran stören kann, dass die Rasenflächen dort auch genutzt werden. Finde es gerade bei gutem Wetter immer schön zu sehen, wie viele Menschen sich dort aufhalten und eine gute Zeit haben.
Ich finde den vollkommen "toten" Bebelplatz abschreckend genug. Den sollte man sich mal eher mit Veränderungsvorschlägen annehmen. Ähnlich wie auf dem Gendarmenmarkt könnte ich mir dort Aussengastronomie durchaus vorstellen.
Tomov
Im Artikel steht was vom Bereich Schlossfreiheit. Geht also wohl nicht um den Abschnitt am Alten Museum wie auf dem Bild zu sehen. Direkt neben der Schlossfreiheit ist eine zweite „Treppe“ geplant. Und die wird wohl vom Bund finanziert.
Bitte sinnvoll zitieren. Danke
Bato
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Wenn ich dich richtig verstehe, willst du einer monotonen Skyline entgegenwirken, obwohl diese Monotonie noch gar nicht eingetreten ist. Dabei wissen wir doch noch gar nicht, ob die besagten fünf 130-Meter-Türme in der Realität wirklich monton wirken werden. Darüber hinaus ist nicht sicher, ob alle geplanten Türme jemals gebaut werden? Deine Aussage ist reine Spekulation.
Vielleicht sollte man zuerst einmal abwarten, wie die ersten Türme in der Realität wirken werden. Sollten die Türme dann tatsächlich monoton aussehen, kann man sich immer noch überlegen, einen weiteren Turm in unorthodoxer Optik auszuführen, um damit einer auftretenden Monotonie entgegenzuwirken.
Damit eine Skyline nicht monoton wirkt, ist eine Variation in der Höhe notwendig. Da ändern auch Stil, Kubatur, Material nix dran.
Mit diesem Senat, der uns sehr wahrscheinlich auch die kommende Legislaturperiode erhalten bleibt, sind neue Türme über 130 Meter am Alex nicht durchsetzbar.
Daraus folgt: die beiden vor R2G bechlossenen 150-Meter Türme sind ein Segen. Bei einer Senatsbaudirektorin, die von der Montonie der Hochhäuser in der Leipziger Str schwärmt und London für "Wildwuchs" hält, würde ich nicht allzu viel erwarten, wenn die beiden 150-Meter Kisten doch nicht kommen sollten. Insofern bin ich froh, wenn Hines und Monarch endlich mit dem Bau starten.
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Vielleicht ist es trotz der bekannten Architekten so scheußlich geworden, dass man die Bevölkerung darüber lieber nicht informiert und stattdessen vollendete Tatsachen schafft.
Dass bei einem so riesigen und wichtigen Projekt bis heute keine Informationen und Visus raus kommen ist in Anbetracht der Berliner Verhältnisse jedenfalls absolut alarmierend und stimmt mich besorgt!
Das macht ja überhaupt keinen Sinn. Man wählt ja keinen Entwurf aus, den man selbst als hässlich empfindet. Zumindest keinen, für den man sich selbst schämt. Wie wir das sehen, ist eine ganz andere Frage und den verantwortlichen Entscheidern sowieso wurscht.
Außer einer kleinen Minderheit, die sich wie wir für architektonische und ästhetische Fragen des Städtebaus in Berlin interessiert, macht sich die große Mehrheit über solche Themen noch nicht mal Gedanken. Wenn was hässliches gebaut wurde, dann kam das halt wie schlechtes Wetter über die Stadt.
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Es ist allgemeiner als das Thema des Hines-Areals:
Die Begründung des Stützens wegen der Sichtbarkeit des Fernsehturms finde ich weiterhin nicht plausibel. Schauen wir auf Canary Wharf - wie schnell findet man One Canada Square, das Wahrzeichen des Quartiers und zwei Jahre lang das höchste Hochhaus Westeuropas? Der Fernsehturm bliebe viel sichtbarer egal, ob die Nachbarn bis 130 oder doch 150 Meter reichen dürfen.
Fünf Türme mit einer einheitlichen Höhe finde ich eine erschreckende Vision - es wird nicht viel differenzierter, wenn der 6.-te mal 20 Meter höher sein darf. Angesagt wären viel stärkere Unterschiede - wie man es eben aus verschiedenen gewachsenen Hochhausquartieren kennt.
Der Fernsehturm von Shanghai ist vielleicht der bessere Vergleich.
Ich finde sogar, dass auch der Berliner Fernsehturm gerahmt von Hochhäusern sich sehr viel besser ins Stadtbild einfügen würde. Ein einsamer, langer Spargel in einer sonst flachen Landschaft wirkt auf mich wie ein unpassender Fremdkörper.
Zwei 150-Meter Türme neben den schon jetzt fest geplanten fünf 130-Meter Türmen (inklusive Park Inn), würden die Skyline sicher auflockern. 20 Meter machen bei der Kategorie schon einen Unterschied.
Dann gibts noch den möglichen Kaufhof-Turm, der aber bei der Lage ebenfalls nicht 130-Meter übersteigen wird. Das wäre dann schon recht monoton.
Aber man muss es positiv sehen, es reichen dann in ferner Zukunft nur 1-2 Türme irgendwo zwischen 160 und 200 Metern und man hat plötzlich eine lebendige und markante Hochhaus-Skyline. Gibt genügend Grundstücke in der Gegend, die dafür in Frage kämen.
Die Fläche hinter dem Haus des Reisens ist eh schon schon jetzt für ein weiteres Hochhaus vorgesehen. Die siffige Platte in der Memhardstraße wird keine 10 Jahre mehr stehen. Der Saturn ist ein billiger Funktionalbau. Kein Mensch braucht in 10 Jahren noch einen stationären Elektromarkt. Das gleiche gilt für das Kino "Cube". Die billigen Bürobauten in der nördlichen Liebknechtstr. sind auch nicht für die Ewigkeit gebaut.
Beim Hines-Turm bin ich hin-und hergerissen. Einerseits gefällt mir die klobige Form nicht wirklich. Wie das Baukollegium selbst sagte, sieht der Turm aus wie ein verdrehtes Tischbein.
Andererseits wäre es enorm wichtig neben den fünf 130-Meter-Türmen, die nebenan entstehen werden, so ein bisschen Varianz in die monotone Skyline zu bekommen.
Ein neuer Investor oder Entwurf würde mit Sicherheit auf 130 Meter gestutzt. Und optisch vielleicht auch nicht viel besser aussehen.
Neuigkeiten zum Hines-Turm
Die Gutachten, die von BVG und Hines in Auftrag gegeben wurden, sehen das Problem mit der U-Bahn als lösbar an.
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^ JanM, was meinst du mit neue Wache?
Ich glaube er meint die Ecke an der Moltkebrücke, nördlich der Einfahrt zum Kanzleramt. Auf einigen Grafiken ist da immer wieder ein Neubau zu sehen.
Im geplanten Anbau des Kanzleramtes soll auch eine 250qm große Wohnung für den Bundeskanzler/in entstehen.
https://mobil.berliner-zeitung.de/berlin/kanzler…=&dmcid=sm_fb_p
Ursprünglich hatte Architekt Schultes ja geplant, in den Garten des Kanzleramtes einen Bungalow wie früher in Bonn als Wohnsitz für den Regierungschef zu setzen.
Wow! Da dürfte der Erweiterungsbau wohl etwas größer ausfallen, als zunächst gedacht.
-geplant ca. 400 neue Büros
-Kostenschätzung liegt bei knapp 500 Mio Euro(!)
-Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach(?)
-eigene Kita
-Planung soll wieder Architekt Schultes übernehmen
-Baubeginn in ca. 5 Jahren
-Fertigstellung 2027
Bundeskanzleramt wird erweitert
https://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-…t/23864504.html