Ein großer Klotz für das kleine Grundstück. Die Barracken an der Schubertstr. dürfen weiter stehen bleiben. Im Kerngelände gehen die Baugrundstücke aus. Aber neben dem Parkhaus und hinter der Mensa ist noch viel Platz.
Beiträge von baghrati
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Ich prognostiziere mal, dass sich weder an der Grunaer Str., noch an der St. Petersburger Str. in den nächsten Jahrzehnten etwas ändern wird. Das kommt einfach daher, das es keinen ausreichenden Verwertungsdruck gibt. Letztes Jahr ist erstmalig seit über 20 Jahren die Einwohnerzahl leicht gesunken und Stagnation oder kleiner Anstieg wird die absehbare Zukunft sein. Solange noch ausreichend Flächen vorhanden sind und das sind sie, z.B. in der Friedrichstadt oder auch in Striesen und eigentlich überall in Dresden, werden die Verkehrszüge nicht angefasst werden. Klar könnte man die Grünanlagen besser gestalten und die Querschnitte verringern, aber wozu? Die neuen Flächen blieben leer.
Es ist auch nicht mal böser Wille der Autofahrerfraktion. Es ist einfach nicht notwendig. Dresden bräuchte 100000 neue Einwohner und genauso viele Jobs, damit sich da was tun könnte und vielleicht würde nicht mal das reichen. Um soviel sind grob in den letzten 20 Jahren Einwohnerzahlen und Beschäftigung gestiegen. Das war ein richtiger Boom und der Einfluss auf das Stadtbild war nicht gering, aber auch nicht übermäßig.
Es ist nicht erkennbar, wo die Leute bekommen sollen. Es kommt nur das Ausland in Frage und diese Zuwanderung ist gesellschaftlich nicht gerade sehr erwünscht.
Ich denke, wir werden uns mit dem Ist Zustand arrangieren müssen.
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Aber nur, wenn der Stadtrat das auch so sieht. Die Verwaltung wollte das hässliche Ding noch nie.
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^^ Schön, dass der Altbau nach langen Jahren Leerstand wieder genutzt wird. Es geht langsam aufwärts mit dem innerstädtischen Büromarkt.
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Das Hotel bekommt eine erstaunliche große Außenanlage. Richtung Elbe verstehe ich das ja. Aber Richtung Citybeach ist merkwürdig viel Platz. Hoffentlich werden es nicht nur Parkplätze.
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Das da keine Würfelhäuser hin müssen, wundert mich. Sieht bescheiden aus.
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Ein bisschen Hoffnung habe ich noch, es gibt jetzt doch einige größere Bürohäuser in der Innenstadt, die demnächst gebaut werden, wie die Drewag am Hauptbahnhof oder das Ding hinter dem Postplatz. Oder die Häuser am Anfang der Großenhainer Str. Dort werden wohl überall eher keine Callcenter mit Niedriglöhnen einziehen. Und in die Lingnerstadt könnten die Mitarbeiter des neuen Rathauses einziehen. Im öffentlichen Dienst verdient man hier im Osten immer noch vergleichsweise gut.
Man hat sich hier über die Jahrzehnte auch daran gewöhnt, dass man sehr schöne Wohnungen für 6€ pro qm mieten konnte und nicht mehr als 20% vom Einkommen ausgeben musste. Die Löhne sind auch schon gestiegen, aber die billigen Altmietverträge gibt man eben auch ungern auf.
Die Stadt kann da auch nicht viel machen, einmal wollen alle Wohnungen bauen, wo 20 Jahre niemand irgend etwas bauen wollte am Postplatz, das konnte sie ja schlecht ablehnen. Jetzt werden wieder mal Bürohäuser gebaut. Schön. Platz ist in der Innenstadt ja noch für Jahrzehnte.
Und wenn einige Investitionen kein Geld einbringen, muss uns das nicht stören. Die guten Wohnungen in guten Lagen bleiben ja. Ich bin ja der Meinung, dass eh kein Bedarf mehr an neuen Wohnungen besteht, da wäre es auch nicht so schlimm, wenn sie sich zurückziehen.
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Meiner Meinung nach fehlen in Dresden auch keine Sozialwohnungen, sondern Wohnungen für die Mittelklasse, so um die 10€ pro m^2
Alles was neu gebaut wird, kostet zuviel, wenn man nicht auf Urlaub, etc. verzichten will oder man brauch einen Sozialberechtigungsschein, den die Mittelklasse aber nicht bekommt.
Das wären dann die Wohnungen der Genossenschaften, von denen ja auch ein paar gebaut werden. Ich wette, Investorenwohnungen bekommt man in ein paar Jahren auch wieder zu dem Preis. Leerstand über Jahre werden die sich auch nicht leisten wollen. Ich fahre täglich über den Postplatz. Die Vermietung dort geht schon sehr schleppend. Da ist die Schmerzgrenze offenbar überschritten. An der Cottaer hat die CG Gruppe die Mieten auch wieder gesenkt, als dort für 14 € pro m² keiner rein wollte. Jetzt sind es je nach Größe zwischen 8 und 12 €. Und nach 2 Jahren ist immer noch nicht alles vermietet, 10 Wohnungen gibt es bei Immoscout.
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Nicht verkehrt, was du sagst, man muss aber auch sehen, dass Vonovia immer wieder durch sehr grenzwertige Geschäftspraktiken auffällt.
Das stimmt, Vonovia ist am Leerstand ein bisschen selber Schuld. Umso logischer wäre es, Bestände zurückzukaufen.
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Ich finde es immer noch schade, wie viel Geld die Stadt für ein paar wenige neue Sozialwohnungen ausgegeben wird. Ich frage mich, ob unsere Politiker sich überhaupt mal mit der Marktlage auseinander gesetzt haben. Eine kurze Recherche bei Immoscout und Vonovia zeigt mir, das massenhaft einfache Wohnungen leerstehen. Gerade bei Vonovia gibt es hunderte preiswerte Wohnungen in un-, teil- und vollsanierten Häusern, vorrangig Plattenbauten, in der ganzen Stadt, auch in guten und mittleren Lagen zur sofortigen Miete. Die haben eine schöne Karte, wo man alle freie Wohnungen sehen kann. Das ist doch genau das Angebot, was fehlen soll? Ich verstehe das nicht. Offenbar gibt es gar keine so große Nachfrage nach preiswerten Wohnungen, zumindest nicht in dem gebotenen Standard. Vielleicht sollte die Stadt wie Berlin ein paar Bestände zurückkaufen und dann sanieren, das wäre sicher immer noch billiger als neu bauen.
Das einzig tröstliche daran ist, dass ein paar Brachen verschwinden. Hoffentlich werden die Häuser so schön, dass man sich nicht die Brachen zurückwünscht.
Die Demografie spielt auch nicht mehr mit: letztes Jahr war die Zuwanderung so niedrig wie lange nicht, gerade mal plus 2000 Einwohner https://www.dresden.de/media/pdf/stat…_Wand_Monat.pdf
Auch die Geburten sinken schon wieder: nur noch 5890 https://www.dresden.de/media/pdf/stat…at_Jahr2013.pdf
Ich wette, dass im letzten Jahr für jeden Zugezogenen eine Wohnung gebaut wurde. Schon im letzten Jahr ist der Leerstand wieder angestiegen. In einigen Jahren werden wir wieder über Abrisse reden.
Dresden ist leider nicht München, wo sich immer noch Weltkonzerne wie Apple und Google erweitern oder ansiedeln, die viele neue Einwohner anziehen. https://www.sueddeutsche.de/muenchen/apple…ndort-1.4761133
Das sind dann gleich mal mehrere Tausend Jobs mit Spitzengehältern.
Dresden ist Provinz und das wird sich auch nicht ändern, leider.
Das bedeutet aber auch, dass es immer genügend günstige Wohnungen geben wird.
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In der GeStako-Sitzung vom 8.11.19 ist das hier auch noch nicht erwähnte Projekt Leipziger Str. 112 vorgestellt worden: https://goo.gl/maps/zMWHj3R95h5Dpxvo8
Edeka hat das Grundstück gekauft und will die Bestandsbauten abreißen um einen Edeka mit Häusern drauf dorthin zu bauen. Das kam nicht so gut an, v.a. wegen dem Abriss des intakten Hauses an der Bürgerstr. und der großen Eiche an der Leipziger. Da meinte der Umweltamtsleiter, das er sich kaum eine Fällgenehmigung vorstellen kann. Also ob das so je kommt, steht in den Sternen.
So wie es jetzt dort aussieht ist es auch suboptimal. Und das Haus an der Bürgerstr. ist jetzt auch nicht so großartig, aber auch kein Schandfleck. Es wurde schon vor Jahren entmietet und steht leer. Man könnte aber einfach die Lücke im Blockrand Richtung Elbcenter schließen. Das würde schon viel helfen. Da passt dann aber eben kein Edeka rein. An der Leipziger wäre auch noch Platz für ein Haus und der Baum könnte stehen bleiben. Das geplante Projekt darf ruhig scheitern.



Die geplante Architektur ist aber spannend, der Industriestil gefällt mir. Nur eben nicht an der Stelle.
Quelle: ich
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Man will unbedingt die Brandschutzvorschriften der neuen Hochhausrichtlinie umgehen. Das ist wohl auch ein Hauptgrund für den geplanten Abriss, der Altbau fiele darunter.
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Großenhainer Str. 3 https://goo.gl/maps/HgyDedBNrZzZvTH78 soll so aussehen. Das Haus kommt noch vor den kleinen Altbau.

macht was her, finde ich. Gegenüber soll etwas ähnliches entstehen, um eine Torsituation zu schaffen.
Quelle: ich
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In der Gestaltungskommission wurde das Ergebnis des Werkstattverfahrens Sternstraße https://goo.gl/maps/1zrhDkFfi7uvpvw86 vorgestellt. Der neue Investor hat eins machen lassen. Das Ergebnis von TSSB sieht sehr gut aus, finde ich: Die lange Straßenfassade soll als verschiedene Einzelhäuser ausgeführt werden. Baugenehmigung liegt noch nicht vor.



Das letzte Bild könnte auch von einem anderen Büro stammen.
Quelle: ich
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Ein neues Projekt der Baywobau war zum wiederholten Mal vor der Gestaltungskommision:

Schon seit einiger Zeit plant man in Altnaußlitz https://goo.gl/maps/DMgrddRtU7hunBRt5 einen größeren Wohnpark unterhalb der Grundschule. Man streitet sich mit Stadt um eine Baugenehmigung nach §34a: Mit einem Gartengeschoss wären die Häuser zu hoch, ohne sehen sie nicht gut aus. Die Baywobau hat ein großes Druckmittel: eine noch gültige Baugenehmigung von 1999 für eine noch größere Rehaklinik am Ort, die auch die östlich auf dem Grundstück befindliche Frischluftschneise überbauen würde. Das kleine Denkmal dort musste abgerissen werden, eine Auflage zum Wiederaufbau seitens der Denkmalbehörde besteht, das Umweltamt hat aber lieber seine Schneise. Da gibt es noch keine Lösung.
Die Architektur ist sehr bescheiden, wird die Gegend dort leider ziemlich verschandeln.


Quelle: ich
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Bei der letzten Sitzung der Gestaltungskommission wurde dieser Ersatzneubau für den Plattenbau neben dem WTC von der SWGD vorgestellt. Sanierung lohne sich nicht, die Grundrisse seien zu altmodisch: Man geht wohl durchs Bad um in manche Zimmer zu gehen. Das neue Haus sieht aus wie ein sanierter Plattenbau...naja. Muss billig sein, man will unter 10€/qm bleiben. Ist aber ein bisschen niedriger um nicht als Hochhaus zu gelten, hat fast die gleiche Höhe wie das WTC. Die TG wird mit Aufzug bedient. Die Baumaßnahme ist aber noch in einiger Ferne. Das alte Haus steht wohl schon leer.
Standort des Altbaus: https://goo.gl/maps/MTYKSRMYNxyve4JNA


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Zu den Preisen: Bei Vonovia kann man in der Schäferstr. 89 64qm für 420 € mieten, dass ist doch der sanierte Block, und in der 37 66qm für 410€. Zumindest für Neumieter kein großer Unterschied: 6,56 zu 6,21 €. Auch in der sanierten Platte wachsen die Preise nicht in den Himmel. Ich würde da nicht von Verdrängung reden. Die Bestandsmieter werden da allerdings noch deutlich drunter liegen.
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Ich muss Chris Recht geben, der vordere Block gehört nicht zur Vonovia, das habe ich auch mal so gehört. Ab der Behringstr. ist es dann Vonovia. Der Schnelltest bei Immoscout zeigt das auch: Angebot Schäferstr 37 bei Vonovia auf deren Homepage, Schäferstr. 31 bei einer DGV Dresdner Grund Verwaltung GmbH. Da kann ein britischer Fond oder sonstwer der Eigentümer sein. Eine Quelle habe ich leider auch nicht gefunden. Mit der durchgehenden Sanierung wird es also nicht unbedingt was.
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Ja, das war für mich auch eine Überraschung, +15% ist schon eine Hausnummer. Da sieht man wieder mal, wie schwankend das Geschäft ist. Gab es denn irgendwelche Großereignisse oder bessere Flugverbindungen? Jedenfalls eine gute Nachricht.