Beiträge von Kaiser97

    Mit der vorgesehenen Sanierung und der neuen Glasfassade - ohne sie gesehen zu haben - wird dieses Gebäude wahrscheinlich leider für weitere Jahrzehnte konserviert. Gerade an einem so prominenten Standort wie auf der Zeil könnte mal vielleicht dann ausnahmsweise wenigstens eine moderne Medienfassade in Form eines mega-großen digital screens (inkl. 3-D Billboard) einen sichtbaren und mal heraushebenden Beitrag zur Aufwertung leisten, ohne dass hierfür ein Abriss oder Neubau erforderlich wäre.

    Das häufig genannte Argument einer Ablenkung des Autoverkehrs wäre hier gegenstandslos; durch Lichteffekte gestörte Anwohner gibt es ebenfalls nicht. Im Gegenteil: durch die Lage an der Zeil könnte man über die Screens Werbespots (gemäß Times Square), Events, Kulturhinweise, Kunst, Warnungen, Nachrichten etc. an große Menschenmassen ausstrahlen. Gerade über den Zeil-Standort (eine der Stärksten Einkaufsmeilen Deutschlands) wäre sehr hohe Werbekosteneinnahmen für den Betreiber garantiert und damit extrem lukrativ! Auch für die Stadt Frankfurt über Lizenzen/Gebühren!

    Gleichzeitig versteht sich Frankfurt als europäisches Finanzzentrum und einer der wichtigsten Rechenzentrumsstandorte Europas. Im Stadtbild ist davon allerdings außer den Hochhäusern nicht viel mehr erkennbar. Dabei muss man gar nicht auf Beispiele aus den USA oder Asien verweisen. Bereits Städte wie Hamburg oder Düsseldorf gehen beim Einsatz hochwertiger digitaler Außenwerbung und moderner Medienfassaden deutlich offener vor. Dort sind keine erkennbaren Beeinträchtigungen des Stadtbilds oder der Verkehrssicherheit zu beobachten.

    Umso mehr stellt sich für mich immer die Frage, weshalb die Frankfurter Planungspolitik hier weiterhin einen vergleichsweise restriktiven und aus meiner Sicht völlig überholten Ansatz verfolgt. Die politischen und ideologischen Gründe will ich hier nicht beleuchten.

    Die Stadt verzichtet damit nicht nur auf Möglichkeiten zur gestalterischen Aufwertung zentraler Lagen, sondern zugleich auf erhebliche zusätzliche Einnahmen aus Konzessionen und Sondernutzungen. Das gilt übrigens nicht nur für die Zeil. Auch in den Sockelbereichen der Hochhäuser und Geschäftsgebäude im CBD (Neue Mainzer Straße) wären moderne digitale Formate aus meiner Sicht denkbar (und wenn es die Börsenkurse und Nachrichten wären, die in einem Band laufen); gleiches gilt natürlich auch für die ganzen S-Bahn und U-Bahn-Stationen (einen Teil der dortigen Einnahmen aus Lizenzen/Gebühren könnte man direkt in die Modernisierung der Bahn-Stationen umlenken). Das würde dem Selbstverständnis Frankfurts als internationale und technologieorientierte Metropole deutlich besser entsprechen als der heute überwiegend analoge Status quo: Als Frankfurt finanziere ich für 2,6 Mio. Euro Steuergeld ein temporäres Kunstwerk (ohne Ausschreibung) auf der Konstablerwache.

    Das Bundesbank-Gelände sollte an einen Privatinvestor mit großzügigen Nutzungsmöglichkeiten veräußert werden, um einen angemessenen Kaufpreis zu erzielen. Die zukünftige Nutzung sollte vor allem auf Wohnraum ausgerichtet sein – sowohl im Hauptgebäude als auch auf den weiteren Flächen, auf denen eine deutliche Verdichtung sinnvoll erscheint. Denkbar wäre zudem, Teile des Grundstücks der Universität zur Verfügung zu stellen. Die Nähe zur Goethe-Uni spricht dafür.

    Da derzeit nicht absehbar ist, wann die Stadt einen endgültigen Standort für die Europäische Schule festlegt, böte es sich an, diese ebenfalls auf dem Gelände unterzubringen.

    Sollten Einwände von den Grünen kommen, dass ausschließlich bereits versiegelte Flächen bebaut werden dürfen, sollte man auf die jüngsten Erweiterungsplanungen der Bundesbank verweisen. Wenn dort eine Erweiterung möglich gewesen wäre, sollte dies erst recht auch für Wohnungsbau, Universität und Europäische Schule gelten. Insbesondere die geplante Erweiterung der U4 spricht für eine intensive Nutzung des Areals.

    Offen bleibt allerdings die Frage, wo künftig die Goldreserven gelagert werden sollen. Die Innenstadt dürfte dafür kaum in Betracht kommen; möglicherweise müsste die Bundesbank dafür einen Bundeswehrstandort nutzen – ähnlich wie Fort Knox.

    Ist es tatsächlich so, dass im 3. Bild von Adama das linke (helle) Fassadenelement etwas höher steht bzw. einbaut ist, als das rechte Element? Man erkennt deutlich einen leichten "Versatz"; das sieht man auch auf dem 4. (kleineren) Bild. Kann jemand mal bei Gelegenheit der Bauleitung einen Hinweis geben, sonst zieht sich das über die gesamte Gebäudehöhe durch :) .... vielleicht liest sie ja auch hier mit.

    Und wieder gibt es tolle Neuigkeiten für den Finanzplatz am Main:

    Mit SF Recruitment lässt sich eine britische Personalvermittlung im Bereich finance & accountancy in Frankfurt nieder.

    https://marketingnottingham.uk/sf-recruitment…ankfurt-office/

    Die weltweit erste regulierte Blockchain Börse namens 21X nimmt ihren Handel auf - mit Sitz in Frankfurt.

    https://www.btc-echo.de/schlagzeilen/w…del-auf-215110/

    Nicht ganz neu, nämlich aus dem Juli, ist die Nachricht, dass J. Stern & Co. ein Asset Manager - mit historischen Wurzeln in Frankfurt - wieder eine Niederlassung am hiesigen Finanzplatz eröffnet hat.

    https://rankiapro.com/en/news/j-ster…s-head-germany/

    Ebenfalls aus dem Juni: Die französische Rating Gruppe Ethifinance eröffnete ein Büro in Frankfurt.

    https://www.dasinvestment.com/ethi-finance-e…o-in-frankfurt/

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    Das ist die einzig richtige Entscheidung. Somit erhält der Messeturm einen sehr bedeutsamen Ankermieter und das entfaltet Strahlkraft im gesamten Messeviertel. Damit dürften auch wieder die Planungen für den Millennium Tower, das Hochhaus Matthäuskirche und das Präsidium in den Fokus der Planer rücken, sie zumindest etwas wahrscheinlicher machen.

    Mit Crescent Capital Group hat ein Unternehmen für alternative Kreditinvestitionen aus Los Angeles eine neue Niederlassung in Frankfurt eröffnet.

    https://www.businesswire.com/news/home/20241219873566/de

    Die Service-KVG Avega Capital Management S.A. (ACM) aus Luxemburg hat ein Büro in Frankfurt am Main eröffnet.

    https://www.vc-magazin.de/blog/2024/09/1…uero-frankfurt/

    Die Investmentberatungsgesellschaft Incus Capital aus Madrid, eröffnet in Frankfurt das erste Büro in Deutschland.

    https://www.private-banking-magazin.de/anbieter-von-r…o-in-frankfurt/

    Muss man wirklich noch diese grundsätzliche Diskussion führen, ob sich Frankfurt als eine der großen Finanzmetropolen (weltweit) eine Oper und ein Schauspielhaus leisten darf?

    Frankfurt steht im Wettbewerb mit anderen Städten in Deutschland, aber natürlich auch mit europäischen Metropolen. Solche kulturellen Einrichtungen sind wichtige Faktoren, wenn es um die Ansiedlung von Unternehmen und anderen Institutionen geht. Im Übrigen sind beide Häuser doch ziemlich gut besucht. Ich würde keine der Einrichtungen in Frage stellen. Ich finde gut, dass nach so vielen Jahren endlich interessante Lösung gefunden wurde und freue mich auf die Wettbewerbe!

    Zu Recht kann man kritisieren, dass die Stadt am Schauspielhaus-Standort mit der Erlaubnis eines weiteren Hochhauses auf dem Grundstück, auf einfache Weise hätte viel Geld einnehmen können (zwecks Gegenfinanzierung). Da fehlte Mut; der neue Hochhausrahmenplan setzt ja gerade bewusst auf die Verknüpfung von "Hochhäusern" und "Kultur". Insoweit ist diese Entscheidung für mich nicht nachvollziebar; ggfls. sollte man einfach den Plan hier noch einmal nachbessern. Ausnahmen vom HH-Plan gab es ja in der Vergangenheit auch.

    Die Aufzugsstation wird ganz sicher an dieser Stelle auch zu anderen Zwecken genutzt. Ich hoffe der Aufzug wird jeden Tag um 5.00 Uhr morgens mit einem Hochdruckreiniger und ordentlichem Reinigungsmittel gereinigt. Zudem sollten Kameras installiert sein. Andernfalls nutzt das doch im Kaisersack mit dem bekannten Publikum kein einziger Bahngast. Ich will nicht wissen, wie die Station in 2 Jahren aussieht….

    Herrn Gwechenberger kann man wahrscheinlich von dieser Idee mit einer klassischen Blockrandbebauung (anlehnend an den Stil der Kaiserstraße) und darin geförderten Miet- und Eigentumswohnungen anstelle des kurzen Turmes überzeugen. Und wenn dann an dem höheren Turm, nehmen wir 250m an, zum „Central Park“ hin (und zur Mainseite) eine grüne Fassade wirkt oder nur Elemente davon, wird man auch die Grünen überzeugen können („wir ziehen den Park in die Vertikale“). Volt und FDP unterstützen dies ohnehin. Plus: lieber gleich „aufstocken“ anstatt später.

    Zu diesem vorgeschlagenen Turmduo am SilverTower: unter Umständen ist dies auch ein Angebot der Stadt an einen potentiellen Investor. Der kleine Turm wirkt tatsächlich etwas verloren und der höhere mit seinen 170m zu niedrig. Die Vergangenheit hat ja bewiesen, dass das Planungsamt durchaus flexibel ist. Beim Millenium Tower hat man aus 1 Turm 2 gemacht; es gibt noch andere Beispiele solcher massiven Umplanungen bzw. Abweichungen vom Rahmenplan (Four, Taunusturm…). Ein mutiger Investor könnte eine Zusammenlegung vorschlagen: Der kleine Stummel fällt weg und der andere Turm geht satt als Mixed Tower (Inkl. Wohnungen) über die 230m.

    Ist nur eine spekulative Überlegung, aber ich erinnere mich gerne an ein Zitat von Groß&Partner bei Baubeginn des Four, dass sie gerne in Frankfurt höher bauen würden. Eine solche Höhe an dieser Stelle wäre nahezu ideal. Gerne auch 30 m mehr.

    Mein erster Eindruck:

    • Sehr positiv ist die Verdichtung im CBD
    • So schön die Endhöhen bei den Aufstockungen sind, so unklar ist mir die Umsetzung. Soll der Bestand aufgestockt werden? Kann es sein, dass dies eine Idee ist, die dem Nachhaltigkeitsprinzip entspringt (u.U Aufstockung in Holzbauweise)?
    • Die 250 m hätten sie bringen müssen - sehr schade
    • Vernünftige Entwicklung am Ostbahnhof
    • Schön ist die Höhe südlich Hbf
    • Ist der Millenniumtower geschrumpft? Kann eigentlich nicht sein. Modell scheint nicht richtig dimensioniert.