Das Bundesbank-Gelände sollte an einen Privatinvestor mit großzügigen Nutzungsmöglichkeiten veräußert werden, um einen angemessenen Kaufpreis zu erzielen. Die zukünftige Nutzung sollte vor allem auf Wohnraum ausgerichtet sein – sowohl im Hauptgebäude als auch auf den weiteren Flächen, auf denen eine deutliche Verdichtung sinnvoll erscheint. Denkbar wäre zudem, Teile des Grundstücks der Universität zur Verfügung zu stellen. Die Nähe zur Goethe-Uni spricht dafür.
Da derzeit nicht absehbar ist, wann die Stadt einen endgültigen Standort für die Europäische Schule festlegt, böte es sich an, diese ebenfalls auf dem Gelände unterzubringen.
Sollten Einwände von den Grünen kommen, dass ausschließlich bereits versiegelte Flächen bebaut werden dürfen, sollte man auf die jüngsten Erweiterungsplanungen der Bundesbank verweisen. Wenn dort eine Erweiterung möglich gewesen wäre, sollte dies erst recht auch für Wohnungsbau, Universität und Europäische Schule gelten. Insbesondere die geplante Erweiterung der U4 spricht für eine intensive Nutzung des Areals.
Offen bleibt allerdings die Frage, wo künftig die Goldreserven gelagert werden sollen. Die Innenstadt dürfte dafür kaum in Betracht kommen; möglicherweise müsste die Bundesbank dafür einen Bundeswehrstandort nutzen – ähnlich wie Fort Knox.