Beiträge von Malwin

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    Stadt nicht zu einem hot-spot von rechten Gewalttaten gemacht

    Gibt es dazu eine belastbare Statistik? Ich finde nur folgendes

    Dresden: 11.365 Straftaten je 100.000 Einwohner
    Leipzig: 13.520 Straftaten je 100.000 Einwohner
    = 19 Prozent mehr Straftaten in Leipzig

    Überhaupt lässt es sich relativ schnell entkräften, dass Dresden weiter rechts wäre als Leizpig:

    AFD-Ergebnisse Dresden 2014: 7,4 - 9,3
    AFD-Ergebnisse Leipzig 2014: 5,2 - 9,4

    NPD-Ergebnisse Dresden 2014: 2,4 - 4,4
    NPD-Ergebnisse Leipzig 2014: 1,8 - 5,1

    http://www.spiegel.de/politik/deutsc…e-a-986694.html

    Legida hatte nur deswegen etwas weniger Zulauf, weil Legida noch mal eine ganze Ecke radikaler ausgerichtet war. Kein wir spazieren mal bisschen umher und gröllen etwas, sondern eher auf körperliche und gewaltätige Konfrontation ausgerichtet. Geleitet von einem Hooligan. Und natürlich wurde in Leipzig auch die "Gegendemo" ganz anders organisiert, d.h. auch hier natürlich Gewalt und Übergriffe. Gewaltbereite Linke gegen gewaltbereite Rechte. Klar, dass so etwas weniger Zulauf hat als ein Spaziergang mit bisschen Fahne schwenken. Deswegen ist etwa das rechte Wählerpotential in Leipzig nicht geringer, siehe letzte Landtagswahl.

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    Da hast du natürlich recht! Die Ignoranz von mehren tausend Demonstranten welche der Stadt eine andere Stimmung geben, hat die Stadt nicht zu einem hot-spot von rechten Gewalttaten gemacht. Das eine Art "Sommerloch" zu nennen, hat wahrscheinlich den Untergang von PEGIDA in Dresden herbeigeführt. Obwohl - warte nein - PEGIDA läuft ja noch zu tausenden und es wird weltweit darüber berichtet.....


    Reden wir jetzt von den maximal 500 Pöblern oder wovon reden wir? Oder vom all-montaglichen Pegida-Spaziergang? Da sind an einem normalen Montag vielleicht noch etwa 1.500 Leute dabei. Davon laut irgendeiner Studie 1/3 aus Dresden und 2/3 von außerhalb. Zum Tag der deutschen Einheit kamen halt noch ein paar tausend mehr als Besucher.
    Man könnte also in etwa sagen es waren 500 von 545.000 Dresdnern da, 1.000 von 3,5 Mio. Rest-Sachsen und dieses mal noch 2.500 weitere von den 450.000 TddE-Besucher. Ich sehe da nirgendwo irgendwelche schlimmen Relationen. Es sind 0,1 Prozent der Leute oder weniger. Das ist deutlich weniger als etwa die NPD je mobilisiert hat. Eine kleinste Splittergruppe.

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    Die kaum vorhandene Gegenwehr in Dresden kann man sicher als Erfolg verbuchen! Während im Rest des Landes kaum noch PEGIDA Veranstaltungen laufen.


    Wozu Gegenwehr gegen eine winzige Splittergruppe? Wenn ich morgen für irgendwas befremdliches auf die Straße gehe (und das für 2 Jahre), habe ich dann auch Erfolg gehabt wenn nicht sofort 10.000 Leute Tag für Tag für Tag dagegen demonstrieren?

    Man muss unterscheiden können zwischen 160.000 AFD-Stimmen und 81.000 NPD-Stimmen bei der letzten Landtagswahl. Themen, mit welchen man sich wirklich beschäftigen muss. Und einer politisch irrelevanten Splittergruppe von 1.500 Leuten, welche sich aus ganz Sachsen jeden Montag treffen und irgendwelches Zeug schwaffeln.

    Aber, wenn du etwas dagegen machen willst, dann mach das doch. Kommst du jeden Montag nach Dresden, machst bei der Gegendemo mit und dann wieder ab nach Hause. Immer nur jammern, aber selbst nichts machen. Und das bitte jede Woche. Nicht nur 1-2x.

    Es ist echt interessant, wie ihr diesen paar Leuten immer so eine Bühne bietet. Wow.

    Da waren lt. Presse 500 Pöbler und 450.000 Besucher. Bei dem Video mit Dirk Hilbert waren es vielleicht ein Dutzend. Wir sprechen hier von einer 0,01%-"Bewegung".

    Ist immer noch Sommerloch? Einer von zehntausend Besuchern ist negativ aufgefallen?

    Wer so etwas dann auch noch aufbauscht, macht sich mE mitschuldig und mitverantwortlich weil er diesen 0,01% eine Bühne gibt.

    Ich wäre wirklich für konsequentes Ignorieren...

    Oder der Versuch von Claudia Roth, mit denen zu reden. Unsinn!

    Mit der AFD wird man sich beschäftigen müssen. Aber diese 0,01% Pöbler?

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    Mal wieder krankt eine finale Ansicht an diesen primitiven Verblendungspappen an den Balkonen. Noch ohne die bzw mit Sprossengeländer oder in transparent-gläserner Art würde der Entwurf ganz verträglich wirken und nicht so bunkerartig. Diese blickdichten Verblendungen scheinen ne dresdner Spezialität geworden zu sein, die es schleunigst abzugewöhnen gilt.

    Und was passiert dann spätestens nach 2 Monaten? Jeder Mieter/Eigentümer baut sich eine eigene, blickdichte Verblendung. Verschiedene mehr oder weniger verwitterte Bambusmatten, IKEA-Stoffe oder Rattanmatten. Einige vielleicht in grün, weil das so "naturnah" wirkt. Befestigen kann man sowas am besten mit formschönen Kabelbindern.


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    Bonus: zwei abendliche Blicke entlang der Strehlener Strasse - einer Gegend mit noch viel Potenzial :D


    Das wird leider die so ziemlich letzte Fläche sein, welche bebaut wird. Direkt neben den Bahnschienen ist es laut. Und damit meine ich nicht die S-Bahn, auch nicht angenehm, sondern die nächtlichen Güterzüge.

    Ja und? Auch die Mehrheit der linken, rechten, usw. Demonstranten und Pöbler waren keine Dresdner. Wäre jetzt wohl nicht zu viel verlangt, dass du zum Tag der Deutschen Einheit mal ein Stündchen mit dem Zug aus dem kleinen, beschaulichen Leipzig in die Landeshauptstadt kommst um deine politischen Ansichten zu unterstützen?

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    Kommt auf Ihre Wände an, sind Sie nämlich auf eine Innendämmung hereingefallen stimmt das schon nicht mehr. Und Ihre Böden und Decken mögen Wärme speichern können, aber beheizen Sie diese auch?


    Innendämmung würde ich nicht empfehlen. Selbstverständlich wird alles in der thermischen Hülle beheizt. Auch die außenseitig gedämmten Außenwände, aber auch Betondecken, Estrich, Innenputz, Möbel, usw.

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    Habe herzhaft gelacht. Erzählen Sie das mal einem Meteorologen. Demnach wird es in Ihrem Zimmer nicht Kälter, wenn sie Nachts ihr Fenster öffnen. Interessant.


    Ein dauerhaft geöffnetes Fenster tauscht pro Stunde die Luft 10 bis 40 mal. Pro Nacht also rund 200x. Wenn man 200x ein ganz klein wenig Energie verliert, kommt dann natürlich schon etwas zusammen.


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    Wie ich bereits erklärt habe. Und der Transmissionswärmeverlust ist in der Realität nahezu unwichtig. Nicht vollkommen unwichtig, aber unwichtig genug, dass es keinen Unterschied macht ob meine Außendämmung 5, 10 oder 50 cm dick ist.


    In einem Neubau ist der Transmissionswärmeverlust tatsächlich sehr gering.

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    Irrelevant wenn sie Decken, Estrich und Innenputz nicht beheizen. Wenn Sie lüften wird es dennoch kalt.


    Wie gesagt, es wird alles in der thermsichen Hülle beheizt. Jetzt nur mal als Beispiel, wo die Energie steckt. In einer 100qm Wohnung mit 2,60m Deckenhöhe gibt es 260 m3 Luft. Luft hat eine Wärmekapazität von 0,34 Wh je m3 und je K. Macht also für den gesamten Luftinhalt der Wohnung eine Wärmekapazität von 0,0884 kWh / (m3xK).
    Eine Betonzwischendecke mit 100qm und 20cm hat eine Rohdichte von 2400kg je m3. Es sind also in der Decke 48 Tonnen verbaut. Beton hat eine Wärmekapazität von 0.28 Wh je Tonne. Macht also 13,44 kWh / (m3xK). Alleine in der einen Betonzwischendecke ist also 152x so viel Energie gespeichert wie in der gesamten Luft der gesamten Wohnung. Wenn man das auf ein gesamtes Haus rechnet, dann macht Luft nichtmal 1/1000 des Wärmespeichers des Gebäudes aus. Praktisch irrelevant.

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    Ja, nach außen. Wobei Reflektieren das bessere Wort wäre. Dämmung ist in diesem Sinne nämlich ein Spiegel und kein Schwarzer Körper. Entsprechend wird auch keine Wärme absorbiert. Das ist ja der Witz an Dämmung.


    Die Innenseite der außenseitig gedämmten Außenwand hat eine höhere Temperatur als die Innenseite der nicht gedämmten Außenwand und strahlt mehr Wärme nach innen ab. Das ist ja der Witz an der Dämmung. Deswegen ist ein gedämmtes Haus behaglicher.

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    Hätten Sie mal ganz lesen sollen, dann wäre Ihnen aufgefallen, dass diese Stellungnahme an meiner Argumentation nichts widerlegt. Tatsache, Dämmung verhindert Transmissionswärmeverlust.


    Die Stellungnahme entkräftet erst mal den ganzen unsinnigen Welt-Artikel. Dieser bezieht sich auf das Frauenhofer, Fraunhofer sagt das ist Schmarrn, also ist der Artikel eigentlich fertig zum gelöscht werden...
    Aber Argumentation? Es gibt bisher keine Argumentation. Es gibt ein Durcheinandergewürfel von Begriffen die falsch verstanden werden und falsch angewandt werden. Es gibt nicht beheizte Decken zwischen den Geschossen, welche daher die Außentemperatur Minus 10 Grad annehmen. Ebenso wie alle Möbel, aller Estrich, aller Innenputz in deiner kleine Phantasiewelt unbeheizt und damit Minus 10 Grad Außentemperatur annehmen. Die 19-20 Grad warmen Innenseiten der Außenwände eines gedämmten Gebäudes strahlen weniger Wärme ab als die 12-16 Grad "warmen" Innenseiten der Außenwände eines ungedämmten Gebäudes. Alles sehr logisch in der Verkehrt-Herum-Welt. Die meisten bisherigen Kontra-Dämmungs-Argumente sind tatsächlich Pro-Dämmungs-Argumente, weil die Physik genau anders herum funktioniert. Sehr komisch.

    Deine Physikkenntnisse scheinen aber mangelhaft zu sein. Du hast richtig erkannt, dass eine warme Wand behaglich und angenehm ist. Nicht erkannt hast du leider, dass die Wänd in einem gedämmten Haus im Winter wärmer sind.

    In einem gedämmten Haus sind Wände, Decken, usw. Wärmespeicher. Besser als in einem ungedämmten Haus. Luft ist niemals Wärmespeicher, belies dich bitte hierzu über spezifische Wärmekapazitäten.

    Dämmen und Lüften sind zwei Paar Schuhe. Beim Dämmen geht es um die Begrenzung der Transmissionswärmeverlustes.

    Undichte Fenster löst man am Besten durch einen Fenstertausch, normgerechten Einbau und ein begleitendes Lüftungskonzept.

    Ob du Energie sparen willst oder nicht und wie du es machen willst, ist mir eigentlich ziemlich egal. Mir geht es nur darum deine Konrad-Fischer-Propaganda richtig zu stellen.

    Dein größter Denkfehler ist vermutlich, dass du denkst Luft speichert Energie. Dem ist nicht so. In keinem relevanten Maß im Gegensatz zu Decken, Estrich, Innenputz und Wänden. Auch sind die Außenmauern in einem gedämmten Haus wärmer als in einem ungedämmten Haus und geben damit mehr von deiner geliebten Strahlungswärme ab.

    Edit: Noch ein kleines Schmankerl zum Schluss:
    http://www.ibp.fraunhofer.de/de/Presse_und_…ermeschutz.html

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    Zusammenfassend bleibt festzustellen, dass die vielfach aufgestellten Behauptungen und gezogenen Schlussfolgerungen unhaltbar sind. In den in der vorliegenden Einlassung zitierten Publikationen, die von der Öffentlichkeit eingesehen werden können, erfolgte bereits vor mehr als zwei Jahrzehnten eine Richtigstellung. Es ist deshalb verwunderlich, dass derartige Falschaussagen jetzt abermals publiziert worden sind.

    Lüften muss man in jedem Gebäude, ganz gleich ob Fachwerkhaus aus dem 13. Jahrhundert oder massivem Passivhaus aus dem 21. Jahrhundert ohne Fassadendämmung. Neben der Fensterlüftung können im Altbau aber auch alte, klapprige, undichte Fenster lüften und im Neubau eine Lüftungsanlage. Aber die entstehende Feuchtigkeit, ebenso wie die zahlreichen Giftstoffe/Ausdünstungen aus Stoffen, Möbeln, Böden und quasi allem, was sich in der Wohnung befindet, muss immer raus gelüftet werden.

    Mehr Wärmespeicher im Gebäude hat man bei Neubauten alleine schon durch die massiven Decken(20 cm Beton). Gründerzeitbauten haben meist Holzdecken.

    Wärmespeicher sind aber im Winter völlig unerheblich und dienen nur der Phasenverschiebung im Sommer falls nicht aktiv gekühlt wird.

    Aber das sind ja alles Fakten und die sind uninteressant. Also glaube weiterhin die Propaganda der Klimaleugner und Dämmgegner. Ich hoffe wenigstens die Mitleser denken mit und glauben nicht an eine weltweit umspannende Verschwörung nahezu aller Staaten dieser Welt, nahezu aller Wissenschaftler dieser Welt und nahezu alle Ingenieure und Architekten dieser Welt. Das ist ziemlicher Schmarrn und eine Fassadendämmung aus EPS oder meinetwegen Mineralwolle oder Holzfasern ein sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz.

    Dass man eine 80 - 150 Euro Heizkostenabrechnung mit einer 10 - 20 Euro Heizkostenabrechnung eines gedämmten Neubaus vergleichen kann, liegt sicher auch nicht an der Dämmung und Einhaltung der anerkannten Regeln der Technik sondern an der aktuellen Mondphase in Verbindung mit dem Winkel des dritten Saturnmonds in Relation zu seinem vierten Ring... Wahrscheinlich wird es das sein... :D

    (
    Eigentlich ist das eher traurig, dass es immer noch Leute gibt die auf Konrad Fischer hereinfallen :(
    )

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    Mein Mitleid gehört allen, die sich jetzt ihr Häuschen bauen. Die nächsten Generationen werden über unseren Dämmwahn hoffentlich lachen können.


    Da es bereits Langzeiterfahrungen gibt, würde ich mit dem in Zukunft mindestens 50 Jahre in die Zukunft sehen. Solange hält billigstes Polystyrol unter Putzschicht mindestens, sofern fachgerecht verbaut.

    Ich würde da aber nicht zu viel darauf hoffen. Es handelt sich um 98% Luft und 2% Öl. Wird verbrannt und fertig.Wird auch heute schon so gemacht. Was denkst du was mit dem EPS passiert in welchem z.B. dein Fernseher oder andere Elektro-Geräte verpackt sind?

    Mit dem Unterschied vielleicht, dass der Luft-Anteil bei Fassaden-EPS deutlich höher ist.

    An einem durchschnittlichen, freistehendem Haus sind etwa 250 Liter "Öl" (in Form von Kunststoff, so wie Öl etwa für Verpackungen oder Kinderspielzeug genutzt wird). Wenn du es geschenkt bekommst und zu hundert Prozent als Öl thermisch verwerten kannst, bringt es dir immerhin 67 EUR (das gesamte 20cm-dicke EPS eines großen Hauses). Na dann, auf das große Geld.

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    Interreanter Artikel, etwas alt aber sehr lesenswert

    Dass du diesen Schmarrn wirklich glaubst ist, tschuldigung, extrem peinlich.

    Jetzt nur mal 2-3 Sachen heraus gepickt. Eine 50cm-Vollziegelwand hat einen Verbrauch von 84 kWh je m2 Wandfläche für Deutschland. Eine 17,5er Kalksandsteinwand mit 20cm Dämmung kommt auf 11 kWh je m2 Wandfläche.

    Selbst wenn die Vollziegelwand 35 Prozent weniger verbraucht und die KS-Wand 10 Prozent höher liegt, dann sind wir noch bei 55 vs 12 kWh je m2, also mehr als der 4,5fache Verbrauch.

    Das liegt aber nicht an irgendwelchen Fehlern der Physik, haha. Es liegt an dem komplett anderen Heizverhalten in Altbauten. So zu heizen, wie es eigentlich im 21. Jahrhundert angemessen wäre, kann sich da keiner leisten. Die Rechenwerte gehen davon aus, dass du die gesamte Heizperiode in jedem Zimmer immer die optimale Temperatur hälst. In Altbauen sieht es doch eher so aus, dass abends, nachts und morgens auskühlt, man morgens in einem irre kalten Gebäude aufstehen muss und wenn man nach der Arbeit heim kommt, werden erst mal alle Heizungen auf 5 gedreht (Staubverschwelungen, schönen Dank auch). In einem gedämmten Neubau ist das piepegal, weil dort die Heizkosten bei etwa 10-20 EUR pro Monat liegen (und zwar ziemlich egal wie groß die Wohnung ist). Dafür heizt du von Oktober bis April alles gleichmäßig tag wie nachts auf 21 Grad, schützt die Bausubstanz, meidest Schimmel und müsst morgens nicht im kalten aufstehen und abends nicht deine Lunge mit Giftstoffen durch Staubverschwelungen traktieren.

    Aber darum geht es in dem Artikel gar nicht. Es geht in dem Artikel um Klicks. Wenn man die Warhheit schreiben würde, dann würden nicht hundertausende sowas lesen und gar in Foren posten und für weitere Klicks sorgen. Mit "Studien die der Welt vorliegen" lässt sich wunderbar auf Klickfang gehen. Wobei der Artikel auch so 1 zu 1 bei der HuffPost stehen könnte. :D

    Und Konrad Fischer verdient sein Geld eben genau dadurch, er verkauft Propaganda-Bücher. Bitte glaube nicht so ein Schmarrn. Die in diesem Artikel dargestellte Meinung ist genauso wissenschaftlich fundiert wie die komplette Leugnung jeglichen Klimawandels. Die Konrad Fischers dieser Welt sind 1 Prozent der Architektenschaft und sie wissen vermutlich selbst, dass sie solche Kokolores nur des Geldes wegen verbreiten.

    Die Rechenmodelle sind nur dahingehend beschränkt, dass sie eben gleiches Nutzerverhalten unterstellen. Sie gehen davon aus, dass man in seinem Wohnzimmer immer 21 Grad haben möchte und nicht Montag morgen auch mal 16 Grad (Hallo Schimmel). Unter solchen Bedingungen ist man beim 8-fachen Verbrauch. Ja, wer nur genau dort heizt wo gerade benötigt und nur dann heizt wenn gerade benötigt und zwischen arschkalt und ups, überhitzt wechselt, der wird den Unterschied auf 5-fach bringen können. Aber sowas können keine ernsthaften, wissenschaftlichen Modelle zum Energieverbrauch berücksichtigen und sowas entspricht im allgemeinen nicht dem heutigen Anspruch an Wohnen.

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    Hochgeschwindigleits-Neubaustrecke DD-Praha

    Im neuen Bundesverkehrswegeplan wurde das Projekt nur mit "mittlerer Priorität" eingeordnet. Aber es bestehe dennoch Aussicht, die Dringlichkeit und damit Bau-Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, sofern mal die noch in Bearbeitung befindliche Kosten-Nutzen-Analyse fertig wird, die derzeit noch in Bearbeitung sei.

    die SäZ berichtet heute.

    Was ist nun eigentlich die Erkenntnis aus dem Bundesverkehrswegeplan 2030 und der erwarteten Aufteilung der Regio-Mittel?

    Soweit ich das mitbekommen habe, wird in Sachsen quasi fast nichts mehr realisiert in den nächsten 15 Jahren und gerade ein paar Ortsumfahrungen entstehen?

    Die Ostumfahrung Dresden wird wohl irgendwann fertig, der achtspurige (4 je Richtung) Ausbau der A4 wurde abgeschmettert. Ottendorf-Okrilla, Pirna und Cossebaude bekommen Ortsumfahrungen. Der 15-Minuten-Takt der S1 wird angesichts gekürzter Regio-Mittel niemals wahr werden?

    Die Sachsen-Franken-Magistrale wird elektrifiziert - so festgeschrieben im (Entwurf des) Bundesverkehrswegeplans 2030? Wird dann dort mal ein IC fahren oder ein ICE?

    Trotzdem, so titelt der MDR, bleibt Sachsen ein Autoland?
    http://www.mdr.de/nachrichten/ve…s-950f04ff.html

    Zur Bahnstrecke nach Prag: Die soll soweit ich gelesen habe 2035 planmäßig eröffnet werden, falls diese planmäßig entstehen soll. Realistisch also eher 2045/2050, oder? Falls die Strecke kommt. Selbst wenn beschlossen, kommen doch dann noch zahlreiche Klagen?

    Gibt es durch den Bundesverkehrswegeplan 2030 und die Regio-Mittel-Aufteilung Impulse oder ist das eher ein Aufbau West Programm? Ich zweifle bisschen daran, dass überhaupt nennenswert in Sachsen/Dresden investiert wird?

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    Ich hoffe das weitere Straßenzüge so gebaut werden und mit Restaurants, Cafés, Geschäften und Lebensmittelmärkten so ein neuer Urbaner Dresdener Stadtteil entsteht.

    Das erinnert mich irgendwie an den Faustschen Homunkulus. :)

    Man kann doch nicht einfach einen neuen, urbanen Stadtteil erschaffen. Urbanität entsteht, weil dort Bedarf an "Restaurants, Cafés, Geschäften" etc. ist und Unternehmer es wagen, dort etwas zu (er-)schaffen. Mal ein paar Blöcke hingerotzt, die untere Etage als Gewerbe deklariert und das alles schnell, schnell, schnell vermarktet und dann ist dort noch lange keine Stadtteil entstanden wie etwa die Dresdner Neustadt. Sowas wurde ja schon millionenfach versucht und funktioniert hat es sicher nicht sehr oft.

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    Muß dann der Fußweg den potentiell widrigen Radler mitbedenken, was sich aufs Geländer auswirkt?

    Kinder bis 10 Jahre dürfen den Gehweg mit dem Fahrrad nutzen. Begleitende Eltern unter Umständen auch, Rechtssprechung nicht eindeutig.

    Zum Rest: Radfahrstreifen sind etwas anderes als Schutzstreifen. Ich weiß nicht, ob evtl. Schutzstreifen verboten sind wegen Verkehrsdichte, aber dass Radfahrstreifen auf gleicher Ebene verboten und nur auf anderer Ebene erlaubt sind, habe ich noch nicht gehört. Davon abgesehen, dass ich eine geschützte und getrennte Radinfrastruktur nach Modell Dänemark/Niederlande befürworte.

    Schutzstreifen sind die aufgemalten Strichellinien auf der Fahrbahn, welche rechtlich fast keine Bedeutung haben. Auf ihnen darf gehalten werden, sie dürfen überfahren werden, wenn keine Gefährdung erfolgt (d.h. Behinderung ist erlaubt).

    Radfahrstreifen sind durchgezogen und mit Piktogramm und bestenfalls auch in dieser roten Farbe. Dürfen von Autos/Bussen/LKWs nicht überfahren werden und dort darf auch nicht geparkt werden.

    Grunaer Straße und Ammonstraße sind Radfahrstreifen, richtig.

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    Es entsteht ein "Haus im Haus" mit zahlreichen energetischen Besonderheiten (keine Dämmung, keine konventionelle Heizung u.v.a.m.).


    Nichts für Ungut, aber bitte nicht alle Werbeaussagen 1 zu 1 wiederholen. Es ist ein ganz normaler Holzbau wie es, vor allem in Süddeutschland, haufenweise gebaut wird. Dämmung gibt es natürlich auch, in der SZ wird es umschrieben damit, dass die einzelnen Elemente mit Kork verbunden werden, was natürlich völlig falsch ist. Das Holz ist Konstruktionsvollholz und ist die tragende Wand und dazwischen wird mit Kork gedämmt. Kork ist ein weiterer Dämmstoff wie viele andere auch. An dieser Stelle würden sich auch Mineralwollplatten, Holzfaserplatten oder Zellulose gut machen, aber er hat eben Kork-Dämmung gewählt.

    Die unkonventionelle Heizung ist in der Tat unkonventionell, denn es ist eine Elektro-Direktheizung mit Wirkungsgrad 1. Heutzutage gäbe es etwa auch Erdwärmepumpen mit Wirkungsgrad 5. Wirklich sehr unkonventionell, da völlig veraltet.

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    oder hat schon mal jemand gehört das in Stuttgart wegen den Stuttgart21-Demos niemand mehr investiert hat oder in Berlin wegen der TTIP-Demo im Oktober mit 150000 Teilnehmern?

    Vergleichst du Pegida gerade mit Demos gegen Stuttgart21 oder TTIP?

    Ich erinnere mich noch an die Zeit, wo jedes Jahr am 13. Februar der größte Nazi-Aufmarsch europaweit in Dresden stattfand, irgendwann war das zum Glück vorbei. Mittlerweile ist jeden Montag der größte Nazi-Aufmarsch europaweit in Dresden, oder? Angesichts der aktuellen Wahlergebnisse: Nicht in Frankreich, nicht in Ungarn, nicht in Polen - nein, in Dresden???