Beiträge von ChriSto

    Es ist zwar bedauerlich, dass "Edge" nicht kommt, aber für diese Ecke ein großer Sprung zum jetzigen Zustand.

    Das markante Treppenhaus geht bei der Neugestaltung leider verloren, aber das wäre bei einem Neubau auch passiert. Der Entwurf macht aber mal wieder deutlich, welche Potenzial "alte" Gebäude haben können.

    Jetzt darf man nur hoffen, dass es auch tatsächlich so kommt. Die Hängepartie auf der anderen Straßenseite zeigt ja nur zu gut, wie Projekte umgesetzt werden (oder eben auch nicht).

    Bahnhofsviertel

    Völlig überraschend hat der Rewe to go Ecke Kaiserstraße/Weserstraße zu gemacht. Die Schriftzüge außen sind schon abmontiert. Innen ist man scheinbar am arbeiten; ich nehme an, die Innenausstattung fliegt raus.
    Hatte immer den Eindruck, dass der Laden gut frequentiert ist und nachdem die EZB ins Gallileo gezogen war, gab es auch noch mal ein Mehr an potenzieller Kundschaft. Aber wie bei so vielem anderen lässt sich auch hier nicht nachvollziehen, was dahinter steckt.

    In meinen Augen ein Verlust für das Quartier und es bleibt abzuwarten, was, wann und ober überhaupt nachkommt.

    Diesen Entwurf kannte ich noch gar nicht. In der Tat macht das wenig Sinn, wo das Projekt durch ist (bis auf die Umsetzung ;-))

    Ich finde den Entwurf aber unter einem anderen Gesichtspunkt sehr spannend. Überall wird von seriellem Bauen gesprochen, um der Wohnungsnot beizukommen. Diese Seite zeigt, was da technisch offensichtlich möglich ist. Früher hat man sowas als Plattenbau abgetan und das Ganze hatte ein eher negatives Image. Aber so sieht das dann schon fast schick aus - wenn es auch eher (Singapur lässt grüßen) asiatischem Lebensstil entspricht.

    Bezieht sich auf #2400

    Es geht echt fix. Schade, dass beim Hochhaus nur noch 6 Etagen fehlen. Ein paar mehr Etagen hätten der Gesamterscheinung echt gut getan. Durch die riesige Grundfläche wirkt das Ganze dann doch sehr massiv. Das war zwar schon bei den ersten Entwürfen absehbar, aber jetzt wird es eben auch in Echt deutlich sichtbar. Im Idealfall hat man die Möglichkeit einer späteren Aufstockung im Hinterkopf mit eingeplant (wie bei den Überlegungen z.B. zum Marienturm an der Taunusanlage).

    Bin sehr gespannt, ob das was dauerhaftes wird oder ein kurzes Gastspiel bleibt. In der Branche ist es manchmal nicht ganz nachvollziehbar, wie die Standorte ausgesucht werden. Taj kommt neu und wenn man bedenkt, dass das indische Konsulat nicht weit weg ist, hat man sicher auch schon eine Zielgruppe mit im Fokus/Hinterkopf. Andererseits hat sich Jumeirah wieder aus Frankfurt (MyZeil) zurückgezogen - obwohl es nicht an Gästen aus dem arabischen Raum mangelt, die oft aus Vertrautheit der Marke dieses Hotel gewählt hatten.

    Ob es dabei hilfreich ist, unter dem alten (wenn auch bekannt-vertrauten) Namen aufzutreten muss man abwarten.

    Der Zustrom an Autos zur Bundesbank in Ginnheim dürfte seit 2019 nicht mehr allzu umfangreich sein. Seitdem ist die Zentrale der Bundesbank mit dem größten Teil der Mitarbeitenden im FBC an der Mainzer Landstraße. Hier ist die Anzahl der zur Verfügung stehenden Parkplätze auch schon sehr überschaubar und somit stellt sich die Frage nach viel mehr Parkplätzen bei einem anderen Gebäude in der Innenstadt nicht wirklich.

    In der Hahnstraße ist richtig was los. Am anderen Ende (Nummer 8) wurde gerade ein ehemaliges Autohaus abgerissen. Das befand sich nördlich des Friedhofs, quasi fast schon am Niederräder Ufer.

    Nach mehreren Nutzern (zuletzt wurde es von der Bahn für deren Autofuhrpark genutzt), stand es die letzten Jahre dann leer. Jetzt der Abriss - leider konnte ich noch nicht herausbekommen, was dort entstehen soll.

    Nach der Meldung zuvor wäre es ja eventuell eine Alternative für Volvo gewesen (wenn auch nicht so nah an der S-Bahn wie aktuell). Aber jetzt ist es abgerissen.

    Die Erdarbeiten sind sicher für die Installation von Sicherheitspollern. So war es am Japan-Tower und der alten EZB auch. Das werden dann wieder die massiven Stahlpfosten, die tief verankert werden (müssen). Wenn das fertig ist, können auch die großen grauen Bausteine (erinnern ja an große Ausführungen des bekannten dänischen Herstellers) verschwinden.

    Beim Projekt We live Tower gibt es Neuigkeiten. Das Hochhaus wird eingerüstet und auf der Westseite hat man schon begonnen, die Fassade abzumontieren.

    Es besteht die Hoffnung, dass dieses Projekt vielleicht nicht nur begonnen, sondern auch zu Ende gebracht wird. Mich würde es nicht überraschen, wenn es vor LivinIt auf der anderen Straßenseite seine Vollendung erlebt.

    Shopping im Hauptbahnhof (B-Ebene)

    Wer sich gefragt hat, wann die ersten Geschäfte in der neuen B-Ebene eröffnen... im Nordteil, der ja schon seit geraumer Zeit zugänglich ist, war bisher keine Veränderung zu sehen. Wo man durch die Glasflächen schauen konnte: keine Arbeiten im Innenraum.

    Jetzt gibt es immerhin neue Folien an den Fenstern, die eine Eröffnung im Sommer 2026 ankündigen. Außer den bisher schon so beklebten Flächen von McDonalds, Eiffler, Rossmann und der Apotheke ist jetzt noch ein Doppelpack (Pizza Hut/KFC) gekommen. Der wäre dann zwischen Eiffler und Rossmann.

    Schade, dass sich (auch) das so lange hinzieht. Die Passage ist optisch gelungen und könnte jetzt schon belebt sein mit den Geschäften. So ist es ein Durchgang, den man möglichst zügig passiert.

    Neues aus dem Skyper-Ensemble. (Taunusstraße)

    Nach der Eröffnung von Tokygon hatte der Italiener nebenan geschlossen. Jetzt scheint wieder Leben rein zu kommen. Wenn ich das heute morgen richtig gesehen habe, kommt neben den Asiaten zunächst recht schmal eine Espressobar und in dem größeren Teil eine weitere Gastrofläche (irgendwas mit World...?) Ob es wirklich so kommt oder ob es auf den Bildern, die ich sah nur Renderings waren, kann ich noch nicht einschätzen.

    Die Teilung der Fläche ist aber von außen sichtbar und das würde somit passen. Auf jeden Fall zu begrüßen, wenn ein Leerstand wieder bezogen wird und dabei nicht mit einem weiteren Handy-Laden.

    Hahnstraße 30

    Es tut sich was... allerdings weiß man (wieder mal) nicht, wohin die Reise bei dem Projekt gehen soll. Nachdem vor einigen Jahren mit großen Aufwand der Außenbereich zu Straße in eine riesige Betonfläche verwandelt wurde - Gerüchten zufolge sollte dort eine große Terrasse für die angekündigte Gastronomie entstehen - wird die ganze Fläche jetzt wieder aufgebrochen.

    Das Grundgerüst ist toll und mit den vielen genannten Details absolut ansprechend. Aber der hübsche Weihnachtsbaum zeigt es noch deutlicher: da fehlt was. Der steht ein paar Wochen im Jahr dort.... und die restlichen 48? Da helfen die gelungenen Bodenbeläge nur wenig. Ohne die wäre es grausig.

    Wenn der leere Platz jedoch etwas begrünt, strukturiert gegliedert wäre oder wenigstens nicht einfach so die blanke Fläche, würden die umliegenden Details keineswegs in den Hintergrund rücken. Es wäre vielmehr ein noch stimmigeres Gesamtbild und der Platz würde wirklich zu einem "Wohlfühlort" und nicht wie aktuell: ich laufe durch, bleibe kurz stehen, denke: wow, toll ... lustige dann aber doch recht zügig weiter.

    Es wäre schön, wenn man nach dieser Revitalisierung auch die Straße an sich Revitalisierung könnte. 3 Parkplätze weg für ein paar Bäume, die Gehwege gescheit pflastern, ein paar Schilder weniger links und rechts und die Straße hell asphaltieren. Das würde die Verbindung zwischen Kaiserplatz und Four enorm aufwerten.

    Frage an dieser Stelle: auf dem Dach zur großen Gallusstraße 1-7 wird schwer gearbeitet. Sieht von oben aus, als würde man eine Dachterrasse anlegen. Weiß da jemand was?

    Goethestraße/ Ecke Alte Rothofstraße

    Am EG des Modeladens an der Ecke (YSL) wird seit geraumer Zeit gearbeitet. Jetzt zeigt sich eine neue Fassade. Stark strukturierter, sandfarbener Naturstein. Sieht sehr schick aus, aber ich bin mir nicht sicher, ob das von Dauer sein wird. Ich habe den Eindruck (hoffentlich ist es nicht so), dass das Material irgendwie sehr empfindlich aussieht und schnell altern wird.