Beiträge von Reelo

    Zufällig bin ich im Netz auf Visualisierungen eines Büroneubaus gestoßen, welcher über ruhr-real vermittelt und dem Anschein nach auch entwickelt wird.

    Die Lagebeschreibung lässt jedoch zu wünschen übrig und dem ersten Eindruck nach dachte ich es handelt sich um das Eckgrundstück im Q1 am Hauptbahnhof.

    Die angegebene Neudorfer PLZ schließt dies jedoch eindeutig aus. So rätselte ich, wo das ganze denn nun sein soll. Die Visualisierungen sind diesbezüglich wenig aufschlussreich. Auf der ersten jedoch ist relativ unscheinbar der Kirchturm der Ludgerikirche, sowie ein Wohnhaus im Hintergrund angedeutet. Dies ermöglichte mir zu lokalisieren, dass es sich hierbei um die Fläche am Carstanjensgarten, welche als Parkplatz genutzt wird handelt.

    https://ruhr-real.de/objekt/projekt…e-stellplaetze/

    Bezüglich des Douglaslokals habe ich mal geschaut, aber bin da leider auch nicht fündig geworden.


    Deine Erwartungshaltung solltest du aber nicht zu hoch setzen.

    Der Trend der letzten Jahre zeigt deutlich einen Abwanderungsprozess, insbesondere von Filialisten. Als Nächstes wird Hunkemöller ins Forum weichen, womit dann der letzte internationale Filialist diesen Abschnitt der Königsstraße verlässt.

    Diese Tendenzen wirken sich nun mal ziemlich negativ auf etwaige (notwendige) Neuansiedlungen aus.

    Mir fällt auch keine Großstadt in dieser Größenordung im nationalen und auch im europäischen Vergleich ein, in der sich in ähnlicher Handelslage nicht die Filialisten aneinanderreihen.

    Die Anzahl vorzufindender internationaler Einzelhandelsketten ist eng mit der Attraktivität einer funktionierenden Innenstadt verknüpft und Indikator einer gesunden und wachsenden Wirtschaft.

    Grade in der Außenwahrnehmung der Stadt spielt dies, ob gewollt oder nicht, eine entscheidende Rolle.

    Trotz zahlreicher, zum Teil kostspieliger Bemühungen, (z.b. Citydialoge, Wirtschaftsdezernat) seitens der Stadt ist es nicht ansatzweise gelungen den seit langem bekannten Abwärtstrend aufzuhalten geschweige denn dem etwas entgegen zu setzen.

    So wird angesichts langfristig drohendem Leerstandes dann ein Anbieter von Billigware, ein Kebapimbiss, ein Brautmodengeschäft oder ein Nagelstudio eröffnen.

    Das der Stadt im vielerlei Dingen die Hände gebunden sind ist klar, es ging mir um die Argumentation, die geplante Beleuchtung des Digitalkontors aufgrund naher historischer Gebäude nicht zu genehmigen.

    Genau diese Beleuchtung hätte diesen Neubau eben ausgemacht.

    Zur Münzstraße im Allgemeinen, klar die Blütezeiten sind lange vorbei und zwischenzeitlich standen ganze Häuserblöcke leer, ein Viertel am Abgrund und voller Chancen.

    Ich sehe die Entwicklungen der letzten Jahre positiv sowie negativ, der Leerstand ist überschaubarer geworden, dank der Arbeit des Quartiersbüro Altstadt. Trotzallem herrscht eine relativ hohe Fluktuation, was eine schlechte Kennziffer für Mieter und Vermieter ist, aber auch die gefühlte Dynamik bringt. Ich hatte auch den Eindruck die Straße erwacht wieder, es tut sich was, es gibt mehr Leben.

    Dies ist aber zu gewissen Teilen damit begründet, dass vorallem diese Ecke, aber auch die restliche Altstadt mehr und mehr durch türkische Geschäfte und Kunden geprägt ist. Ich sehe das neutral, aber viele Einwohner und Auswärtige würden ob der Entwicklung den Untergang heraufbeschwören und von No-Go-Area reden.

    Mir persönlich wäre mehr Vielfalt, mehr Internationalität in der dortigen Gegend lieber, als die Dominanz einer einzelnen Identität, da sich zwar ein bestimmter Kreis dort identifizieren kann, ein Großteil aber wiederum gerade deswegen die Gegend nicht aufsucht bzw. sogar meidet.

    Es war im Grunde abzusehen in welche Richtung die Entwicklung geht. Natürlich sind der Stadt die Hände gebunden. Es gab ja immer den Wunsch, dass sich eine große, vielfältige Gastronomieszene etabliert aber angesichts der Zustände der Gebäude und den Schnitten der Lokale völlig unmöglich. Dieser ganzen Nachkriegsaltstadt fehlt es an Attraktivität , es fehlt auch ganz generell ein entsprechendes Kliente innerhalb der Stadt und trotz steigender Übernachtungsrate kein nennenswerter Tourismus. Selbst die Gastronomen vom Hotspot Innenhafen überleben kein halbes Jahr mehr.

    Unterm Strich kommt es auch immer auf den Blickwinkel an. Vergleicht man die Straße heute und vor 6-7 Jahren so ist sie komplett gewandelt, der eklatante Leerstand ist Vergangenheit, dies kann man positiv hervorheben.

    Vergleicht man sie jedoch mit dem Stand vor 20-30 Jahren, so sieht man eine Entwicklung, welche man als erschreckendes Paradebeispiel anführen kann, wie eine 1a Innenstadt-Lage komplett herunterkommen kann und abgewirtschaftet wurde.

    Die Stadt läuft Gefahr, dass diese aus stadtplanerischer Betrachtung fatalen Entwicklungen sich auf weitere Teile der Stadtmitte ausweiten. Momentan insbesondere im Bereich der Kuhstraße und des unteren Sonnenwalls. Die Königsgalerie steht auf der Kippe, die Königsstraße fällt danach. Ich wünschte wirklich ich könnte schreiben wie toll sich alles entwickelt, aber da hilft auch kein Penny oder Fitnesscenter.

    Noch zum Thema Bäume, ja es ist ein empfindliches Thema in der Stadt geworden, die sich als überdurchschnittlich grün definiert.

    Der Grund, die Bäume seien krank ist ja seitens der Stadt das Hauptargument diese zu entfernen. Da kann man dann ja auch alte Leute einschläfern. In Paris würde man auch nicht auf den Gedanken kommen die Boulevards abzuholzen weil die Bäume krank sind durch die wesentlich höhere Schadstoffbelastung als es hier der Fall wäre. Mit diesem Argument müsste man über 50 Prozent des Stadtwaldes abroden.

    Die Ankündigungen des Entwicklers sind doch mittlerweile schon ein Jahrzehnt immer dieselben. Letzte Pressemitteilung ist über ein Jahr her, demzufolge sollten sich schon die Kräne drehen. Ich schätze zudem, dass der Ankermieter auch nicht mehr interessiert ist. Die Konkurrenz hat ja kürzlich nebenan eröffnet.

    Im Falle des „Premium“-Hotels (welch Wortwitz) war nun länger schon abzusehen, wohin das ganze führt. Selbstverständlich sähe eine verklinkerte Fassade hochwertiger aus, als eigentliches Übel erachte ich aber die Kubatur. 8 Geschosse hineingequetscht, gepaart mit ein paar Schießscharten erwecken eher den Eindruck eines umgebauten Bunkers, als den eines kundenorientierten Hotels.

    Beim Digitalkontor warten wir ja alle eine gefühlte Ewigkeit auf das Endresultat, insbesondere der Beleuchtung, wenn man bedenkt, das Krankikom nun schon ca. ein halbes Jahr dort die Arbeit aufgenommen und das Gebäude noch immer nicht fertig gestellt ist.

    Die leuchtende Fassade, das Highlight dieses Baus, schwand trotz anfänglicher Euphorie der Stadtspitze schon bei den immer kühler gewordenen Visualisierungen. Grund dafür war ein Beschluss der Stadt, welche die geplante illuminierte Gebäudehülle als störend für das historische Ensemble um Rathaus und Salvatorkirche deklarierte. Erleuchtend ist hier mehr oder weniger nur wieder einmal der unfähige Umgang mit Investoren und der Einstellung zum Fortschritt im Allgemeinen seitens der Verantwortlichen.

    In direkter Umgebung jedoch, vis a vis zum begründeten Ensemble lässt man das seit Jahren leerstehende C&A Kaufhaus immer weiter verwahrlosen und genehmigt nebenan großflächig Leuchtreklame eines Billigdiscounters.

    Es bleibt zu hoffen, das zumindest an der Seite zum Hafenbecken eine Art Beleuchtung installiert wird, andernfalls wird der Neubau vollkommen 0815.

    Das genannte Parkhaus ist und bleibt dann wohl auf seiner eigenen Art und Weise das einzig Besondere in dieser Ecke. Es wurde meines Wissens vor etlichen Jahren von einem bekannten Automobilclub als das in jeglicher Hinsicht schlechteste Parkhaus der Bundesrepublik ausgezeichnet. Das ist doch was, in Anbetracht der Tatsache, dass es doch ziemlich viele schlechte Parkhäuser gibt.

    Für zahlreiche Innenstadtbesucher bietet das Parkhaus jedenfalls ein relativ gutes Preis-Leistungsverhältnis und ist somit auch ein Anziehungspunkt, dass Leute sich überhaupt in diese Ecke verirren.

    Der Umbau des Calaisplatzes sieht meiner Kenntnis nach vor, den gewachsenen Baumbestand zu erhalten. Ob dies gewährleistet ist mag ich aber angesichts zahlreicher Straßen-und Platzumbauten aus jüngster Vergangenheit jedoch bezweifeln. Als aktuelles Beispiel ist die Abholzung des gesamten Baumbestandes im Zuge des Umbaus des Osteinganges des Hauptbahnhofes zu erwähnen.

    Das gewachsener Baumbestand, einer Straße und vor allem einem Platz einen Charakter und Charme sowie überhaupt eine Aufenthaltsqualität gibt sollte doch auch der Stadt kein Geheimnis sein. Man wird sehen, gerne lade ich den OB zu einem Kaffee auf dem neuen Calaisplatz ein. Im Hochsommer natürlich, damit er sich seine Basecap aufziehen kann um wie einer aus Reihen des Volkes zu wirken, jedoch in Wahrheit nur, damit sein prachtvolles Haupthaar in der knallenden Ruhrpottsonne nicht vollends verbrennt.

    Die letzte Meldung ist meines Wissens aus dem Frühjahr, als es hieß, im Herbst Soll der Abriss beginnen. Leider haben diese Meldungen wenig Glaubwürdigkeit, da seitdem die Bibliothek ausgezogen ist, jedes Frühjahr die Ankündigung kam, im Herbst beginnt der Abriss, im Herbst wiederum war es das Frühjahr. Für das ehemalige Volksbankgebäude kursieren im Netz einige Entwürfe, der Siegerentwurf ist bis dato jedoch noch immer nicht veröffentlicht.

    Neuigkeiten

    Eine kleine Übersicht über Meldungen der letzten Tage zusammengefasst in diesem Thread:

    Beim gestrigen Richtfest des Mercator One ließ Investor Toeller verlauten, dass sein nächstes Projekt die Verlegung seiner Unternehmenszentrale (Fressnapf/Trinkgut) nach Duisburg sei. Diese soll entweder in der Duisburger Freiheit oder auf der Gewerbefläche der 6-Seen-Wedau errichtet werden, wie aus der lokalen Presse hervorgeht.

    Anlässlich der bevorstehenden ExpoReal ist auf Seiten der GfW zu erfahren, dass es unter dem Titel „GreenView“ ein neues Büroprojekt im Duisburger Süden geben wird, wo genau ist nicht erwähnt, möglicherweise ebenfalls in der 6-Seen-Wedau. Zudem sollen nächste Woche mehr Informationen zum Projekt „Rheinort“ öffentlich werden.

    Die Duisburger Hafen AG plant mit dem Logistikriesen Cosco Shipping ein neues Containerterminal in der Region. Für das 100 Millionen Euro schwere Projekt benötigt duisport jedoch noch Fördermittel vom Bund. Möglicher Standort wäre mE das künftige Logport 5 Areal in Walsum.

    In nichtöffentlicher Sitzung hat die Stadt die Fortsetzung des Curve-Projektes im Innenhafen beschlossen. Anderweitig hätte dies das Aus des Vorhabens bedeutet.

    Der Bau-und Liegenschaftsbetrieb NRW kündigte an, die „Keksdosen“ der Universität sanieren zu wollen. Außerdem soll das LE-Hochhaus auf dem Campus abgerissen werden und zuvor durch einen Neubau auf dem benachbarten Parkplatz ersetzt werden. Zudem soll noch ein Parkhaus errichtet werden.

    Den Wegzug von H&M aus der Königsgalerie sehe ich eher kritisch.
    Es gibt einen eklatanten Leerstand und das nicht erst seit gestern. Das nun der Ankermieter das sinkende Schiff verlässt lässt nichts Gutes erahnen. Vielleicht übernimmt der Riegel Interior Store die Fläche.

    Grundsätzlich wird hier eine relativ große Handelsfläche frei, eine entsprechende Nachfrage in dieser Größenordnung wurde in jüngster Vergangenheit des Öfteren in den lokalen Medien erwähnt, zudem ist aber auch bekannt, dass Fialisten einen Bogen um die Königsgalerie machen, was die Neuvermietung deutlich erschwert. Mit dem Auszug des Ankermieters wird es möglicherweise noch gravierender, wenn nicht endlich gegengesteuert wird. Sollte Riegel, Rituals und Oil&Vingear nun auch noch ausziehen verschärft sich die ganze Problematik zusätzlich und es drohen weitere Schließungen.

    Ein Müllermarkt wäre denkbar anstelle des H&M‘s, auch für die Ansiedlung von Kult könnte diese Fläche interessant sein. Für Media-Markt schätze ich das Lokal als zu klein. H&M hat übrigens angekündigt den Store im Forum nun im Gegenzug zu der Schließung zu vergrößern und zu modernisieren.

    Eine Ansiedlung von Topshop halte ich dagegen für sehr unwahrscheinlich, da diese sehr vorsichtig auf dem deutschen Markt agieren und wenn dann nur in den Toplagen investieren. Bershka oder Desigual könnten durchaus in Frage kommen.

    Auch die Schließung von Nordsee Ende des Jahres ist mir bekannt, möglicherweise ziehen die auch ins Forum oder geben ganz auf. Im Hauptbahnhof gibt es ja auch einen Nordsee unter neuem Konzept. Für die alte Fläche neben dem Forum wird die Vermarktung indes weniger kompliziert, wobei diese für die nachfragende Systemgastronomie wahrscheinlich größentechnisch nicht in Frage kommt.

    DesignDuisburg

    Erstmal danke für den Link, was lässt dich erahnen, dass es sich um Primark handelt? Derzeit gibt es keine geeignete Fläche in der Größenordnung eines Primarks, zudem hat das Unternehmen sich vor Jahren von dem Standort distanziert und die Region abgedeckt(Düsseldorf, Krefeld). Des Weiteren hat das Unternehmen ein massives Imageproblem und expandiert nicht mehr, sondern verkleinert sich.

    Wer aufmerksam ist, hat mitbekommen, dass das große Ladenlokal neben Deichmann,(ehemals Intersport, danach türkisches Möbelhaus) dass seit Jahren leer stand, nicht mehr im Internet inseriert ist, also offensichtlich vermarktet ist. Hier könnte möglicherweise Kult eröffnen, leider komme ich nicht oft dort vorbei und weiß nicht ob sich da momentan etwas tut.

    Allgemein ist der Bereich Kuhtor derzeit interessant. Das ehemalige Netto und das danebenliegende Ladenlokal stehen frei und sind recht groß. Stichwort Hema, Hans im Glück, Extrablatt.

    Auch im naheliegenden Sonnenwall ist mit dem Umzug der Postbank, der Schließung von Mode Ramforth und Harders Men einiges möglich.

    Das ebenfalls nahe Jack&Jones ist ins Forum und Rituals und Oil&Vinegar eröffnen demnächst auch im Forum. Ob die Standorte dafür in der Königsgalerie aufgegeben werden weiß ich nicht aber im Forum lassen sich nunmal bessere Umsätze machen. Der ebenfalls in der Königsgalerie liegende Riegel Interior Store schließt, gibt aber bekannt vielleicht zurück zukommen und ggf. größer zu werden. Ob dies dann in der Königsgalerie der Fall sein wird ist fraglich, falls nicht wäre das ein ziemlicher Rückschlag.

    Über Neuigkeiten würde ich mich freuen, in naher Zeit werde ich auch auf die ein oder andere Thematik nochmal näher eingehen.

    Ruhri:
    Danke für deine Anmerkung, hatte das nicht mehr ganz auf dem Schirm, sind ja schon einige Jahre vergangen. Nichtsdestotrotz bleibt ein Gefühl, der Masterplan wurde nie weitergedacht.

    DesignDuisburg:
    habe nur eine schnelle Skizze entworfen, das Gebiet umfasst das Areal zwischen dem Hauptgebäude des HBF's und der Gleisüberdachung, dort befindet sich derzeit lediglich eine Güterzugstrecke, man kann das gut von Gleis 1 des Hauptbahnhofs erkennen. Am Harry-Eppstein-Platz nördlich (U-Bahn-Zugang) befindet sich das ehemalige SoundGarden. Hoffe es ist soweit verstndlich.

    Man muss bedenken, Krieger rechnet mit einem sehr knappen Ergebnis und dieses Filmchen richtet sich in erster Linie an die, welche sich noch unschlüssig sind, wie sie abstimmen und versucht auch die Kritiker umzulenken. Es steckt Kalkül dahinter, auch wenn es ausgesprochen positiv ist, die Geschichte der Stadt mit Industrie und Hafen in die Gestaltung einfließen zu lassen, ist jedoch nicht gewährleistet, dass dies letzlich auch so geschieht, Krieger bzw. Neinver haben sich da abgesichert, dass es sich nicht um konkrete Pläne handelt.
    Es spricht sicherlich vieles dafür, das Outlet im Bezug auf das, was die Menschen im Einzugsgebiet mit der Stadt assoziieren zu gestalten, sowie dem Gedanken etwas uniques zu schaffen, eine brand, was Sinn macht, da man den Leuten keinen weiteren 0815 Tempel bieten, sondern ein Erlebnis beim Konsum verkaufen möchte, was gerade in Zeiten des Onlinehandels immer mehr an Bedeutung gewinnt.

    Es ist sicherlich auch positiv, dass man mit dem DOC in naher Zukunft, das riesige Areal auf einen Schlag nutzbar macht. Seitens der Stadt hat man den Masterplan nie wirklich konkret versucht umzusetzen, da man lediglich das gesamte Areal an einen Investor verkaufen wollte.
    Das Investoren nicht Schlange stehen, um Kriegers Argument aufzugreifen, zeigt das nördlich gelegene Q1 von Aurelis.
    Daher sollte man auch bedenken, mit Krieger und Neinver, welche das Areal vergöttern, finanzstarke Partner mit entsprechenden Willen gefunden zu haben, die sich noch nicht mal vergraulen lassen, egal wie sehr man es versucht. Selbstverständlich nicht weil sie an der Zukunft der Stadt interessiert sind, sondern an die Zukunft ihrer Bankkonten.

    Damit wird vor allem eins deutlich, nämlich die Tatsache, dass das DOC aufgrund seiner Lage und des Einzugsgebietes zweifelsohne funktionieren wird und auch zweifelsohne eine Menge Menschen in die Stadt lockt, die sonst nicht gekommen wären. So ein Center hat eben überregionale Bedeutung und weist enorme touristische Anziehungskraft auf. Die Stadt läuft jedoch Gefahr, auf das Outlet-center beschränkt werden, im Gegensatz zu den auch viel kleineren Outlet-Städten hat sie jedoch noch eine Menge mehr Anziehungspunkte zu bieten (z.B. Zoo, Innenhafen, Lapano...).

    Der entscheidende und bedeutenste Kritikpunkt bleibt die Anbindung an die Innenstadt, sowie die drohende Verödung dieser.
    Man sollte hervorheben, dass wir mit einem zentral, unweit der Innenstadt liegendem Center noch einen Vorteil haben, dem entgegen zu wirken.
    Es ist nicht mit dem damals geplanten Center in Norden zu vergleichen, sowie auch nicht mit sonstigen Centern "auf der grünen Wiese".
    Es ist jedoch sehr fraglich wie man eine entsprechende Verbindung herstellen möchte, da die vorhandenen Verbindungen (Mercatorstraße westlich der A59, Wuhanstraße östlich) völlig unzureichend und unattraktiv dafür sind. Auch wenn die Investoren ein Interesse an einer guten Anbindung bekräftigt haben, ist dies aufgrund dieses ausschlaggebenden Streitpunktes und des daraus überhaupt resultierenden Bürgerentscheides, schlichtweg einen glatte Lüge, das Outlet läuft so oder so, denen ist das völlig egal sowie außerhalb ihrer Handlungsmöglichkeiten.
    Denn diese öffentlichen Wegverbindungen unterliegen der Stadt und wurden quasi kürzlich erst neu angelegt. Realistisch betrachtet wird hier überhaupt nichts passieren.
    Eine vernüftige Anbindung, wie auch immer, wird es nicht geben können.

    Es bleibt also eine einzige Frage der Hoffnung, dass Besucher des Outlets an der Autobahn entlang in die Innenstadt gehen. Sollte dies so eintreffen, was ich pauschal nicht ausschließe, profitiert die Innenstadt natürlich. Nur wird diese große Frage erst mit bzw. nach der Eröffnung des Outlets beantwortet werden können. Und bis dahin vergehen noch mindestens 3 Jahre und der zwischenzeitliche Trading-Down ist unter Umständen dann auch nicht mehr zu stoppen, sodass die Innenstadt schon bei Eröffnung des Outlets, auswärtigen Gästen keine Attraktivität mehr bieten kann. Das wäre der worst-case dieses sozial-kapitalistischen Experiments.

    Zu erwähnen sind auch noch, dass durch vermutlich längere Öffnungszeiten, sowie generelle Öffnung an Sonntagen, der Konkurrenzdruck und Schaden auf die Innenstadt nicht wegzureden ist. Die Duisburger Bevölkerung wird natürlich nach wie vor das gastronomische Angebot, die kulturellen Einrichtungen und Feste, Elektronik-, sowie Haushaltswarengeschäfte der Innenstadt besuchen. Auswärtige Besucher, die in erster Linie im Outlet shoppen wollen, kommen wegen den Bekleidungsgeschäften, die anderweitig sich wiederum nie in Duisburg angesiedelt hätten.

    Das wichtige und schwierige ist, wenn es zu einer Mehrheit für das Outlet kommt, gezielt Impulse zur Stärkung und Attraktivität der Innenstadt zu setzen.
    Im Gegenzug zum aufgezeigten worst-case-Szenario kann es bestenfalls auf eine Win-Win-Situation hinauslaufen. Wer nach Duisburg kommt um bei Gucci günstig einzukaufen geht auch vielleicht noch danach ins Casino, nur wird die Verödung der City nur abgewendet wenn sich auch weitere hochwertige Marken außerhalb der Outlets ansiedeln.
    Dies ist wiederum jedoch nicht im Interesse der Investoren, denen ist die Verödung nicht nur egal, sondern sogar gelegen, solang das Geld im Outlet bleibt.
    Wie und mit welchen Mitteln man die Stadt also attraktiv genug macht, bleibt auch eine offene Frage. Konkurrenz belebt auch das Geschäft und wenn es sich wirklich ausschließlich um Designerwaren handelt, so wird es auch weiterhin Geschäfte im mittleren Preissegment geben können.

    Die oftmals vorgeschlagene Idee das Outlet in die City bzw. Altstadt zu integrieren, wäre sicher wünschenswerter aber aufgrund von Eigentumsverhältnissen und der Parkplatzsituation eine Unmöglichkeit.


    Eine Lösung, welche ich für sinnvoll erachte, um die Innenstadt bestens anzubinden, um somit die Verödung auszuschließen, habe ich bereits im Ideenthread angedeutet.
    Hier: http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=13148
    Die im Masterplan Innenstadt von Foster vorgesehene Einkaufspassage im Nordflügel des Hauptbahnhofs. Wenn der erste Bauabschnitt des Outlets das Areal um die Güterbahnhofshallen umfasst und die südliche Fläche, erschlossen, wie geplant mit eigenen Autobahnanschluss die künftigen Parkplätze, dann könnte der geplante zweite Bauabschnitt des Outlets theoretisch nördlich entlang der Bahnstrecke (momentan befindet sich dort das LANUV im Bau), direkt neben bzw. durch den Hauptbahnhof bis zum Harry-Eppstein-Platz verlaufen. Statt Solitären eine Passage, statt nur Designerware ein Mischkonzept.
    Die Innenstadt wäre bestens angebunden der Hauptbahnhof ebenso, das Outlet wäre so eine wirkliche Ergänzung der Innenstadt. Bei Bedarf kann ich auch eine Skizze erstellen und hochladen.

    Man muss bedenken, Krieger rechnet mit einem sehr knappen Ergebnis und dieses Filmchen richtet sich in erster Linie an die, welche sich noch unschlüssig sind wie sie abstimmen und versucht auch die Kritiker umzulenken. Es steckt Kalkül dahinter, auch wenn es ausgesprochen positiv ist, die Geschichte der Stadt mit Industrie und Hafen in die Gestaltung einfließen zu lassen, ist jedoch nicht gewährleistet, dass dies letzlich auch so geschieht, Krieger bzw. Neinver haben sich da abgesichert, dass es sich nicht um konkrete Pläne handelt.
    Es spricht sicherlich vieles dafür, das Outlet im Bezug auf das, was die Menschen im Einzugsgebiet mit der Stadt assoziieren zu
    gestalten, sowie dem Gedanken etwas uniques zu schaffen, eine brand, was Sinn macht, da man den Leuten keinen weiteren 0815 Tempel bieten, sondern ein Erlebnis beim Konsum verkaufen möchte, was gerade in Zeiten des Onlinehandels immer mehr an Bedeutung gewinnt.

    Es ist sicherlich auch positiv, dass man mit dem DOC in naher Zukunft, das riesige Areal auf einen Schlag nutzbar macht. Seitens der Stadt hat man den Masterplan nie wirklich konkret versucht umzusetzen, da man lediglich das gesamte Areal an einen Investor verkaufen wollte.
    Das Investoren nicht Schlange stehen, um Kriegers Argument aufzugreifen, zeigt das nördlich gelegene Q1 von Aurelis.
    Daher sollte man auch bedenken, mit Krieger und Neinver, welche das Areal vergöttern, finanzstarke Partner mit entsprechenden Willen gefunden zu haben, die sich noch nicht mal vergraulen lassen, egal wie sehr man es versucht. Selbstverständlich nicht weil sie an der Zukunft der Stadt interessiert sind, sondern an die Zukunft ihrer Bankkonten.

    Damit wird vor allem eins deutlich, nämlich die Tatsache, dass das DOC aufgrund seiner Lage und des Einzugsgebietes zweifelsohne funktionieren wird und auch zweifelsohne eine Menge Menschen in die Stadt lockt, die sonst nicht gekommen wären. So ein Center hat eben überregionale Bedeutung und weist enorme touristische Anziehungskraft auf. Die Stadt läuft jedoch Gefahr, auf das Outlet-center beschränkt werden, im Gegensatz zu den auch viel kleineren Outlet-Städten hat sie jedoch noch eine Menge mehr Anziehungspunkte zu bieten (z.B. Zoo, Innenhafen, Lapano...).

    Der entscheidende und bedeutenste Kritikpunkt bleibt die Anbindung an die Innenstadt, sowie die drohende Verödung dieser.
    Man sollte hervorheben, dass wir mit einem zentral, unweit der Innenstadt liegendem Center noch einen Vorteil haben, dem entgegen zu wirken.
    Es ist nicht mit dem damals geplanten Center in Norden zu vergleichen, sowie auch nicht mit sonstigen Centern "auf der grünen Wiese".
    Es ist jedoch sehr fraglich wie man eine entsprechende Verbindung herstellen möchte, da die vorhandenen Verbindungen (Mercatorstraße westlich der A59, Wuhanstraße östlich) völlig unzureichend und unattraktiv dafür sind. Auch wenn die Investoren ein Interesse an einer guten Anbindung bekräftigt haben, ist dies aufgrund dieses ausschlaggebenden Streitpunktes und des daraus überhaupt resultierenden Bürgerentscheides, schlichtweg einen glatte Lüge, das Outlet läuft so oder so, denen ist das völlig egal sowie außerhalb ihrer Handlungsmöglichkeiten.
    Denn diese öffentlichen Wegverbindungen unterliegen der Stadt und wurden quasi kürzlich erst neu angelegt. Realistisch betrachtet wird hier überhaupt nichts passieren.
    Eine vernüftige Anbindung, wie auch immer, wird es nicht geben können.

    Es bleibt also eine einzige Frage der Hoffnung, dass Besucher des Outlets an der Autobahn entlang in die Innenstadt gehen. Sollte dies so eintreffen, was ich pauschal nicht ausschließe, profitiert die Innenstadt natürlich. Nur wird diese große Frage erst mit bzw. nach der Eröffnung des Outlets beantwortet werden können. Und bis dahin vergehen noch mindestens 3 Jahre und der zwischenzeitliche Trading-Down ist unter Umständen dann auch nicht mehr zu stoppen, sodass die Innenstadt schon bei Eröffnung des Outlets, auswärtigen Gästen keine Attraktivität mehr bieten kann. Das wäre der worst-case dieses sozial-kapitalistischen Experiments.

    Zu erwähnen sind auch noch, dass durch vermutlich längere Öffnungszeiten, sowie generelle Öffnung an Sonntagen, der Konkurrenzdruck und Schaden auf die Innenstadt nicht wegzureden ist. Die Duisburger Bevölkerung wird natürlich nach wie vor das gastronomische Angebot, die kulturellen Einrichtungen und Feste, Elektronik-, sowie Haushaltswarengeschäfte der Innenstadt besuchen. Auswärtige Besucher, die in erster Linie im Outlet shoppen wollen, kommen wegen den Bekleidungsgeschäften, die anderweitig sich wiederum nie in Duisburg angesiedelt hätten.

    Das wichtige und schwierige ist, wenn es zu einer Mehrheit für das Outlet kommt, gezielt Impulse zur Stärkung und Attraktivität der Innenstadt zu setzen.
    Im Gegenzug zum aufgezeigten worst-case-Szenario kann es bestenfalls auf eine Win-Win-Situation hinauslaufen. Wer nach Duisburg kommt um bei Gucci günstig einzukaufen geht auch vielleicht noch danach ins Casino, nur wird die Verödung der City nur abgewendet wenn sich auch weitere hochwertige Marken außerhalb der Outlets ansiedeln.
    Dies ist wiederum jedoch nicht im Interesse der Investoren, denen ist die Verödung nicht nur egal, sondern sogar gelegen, solang das Geld im Outlet bleibt.
    Wie und mit welchen Mitteln man die Stadt also attraktiv genug macht, bleibt auch eine offene Frage. Konkurrenz belebt auch das Geschäft und wenn es sich wirklich ausschließlich um Designerwaren handelt, so wird es auch weiterhin Geschäfte im mittleren Preissegment geben können.

    Die oftmals vorgeschlagene Idee das Outlet in die City bzw. Altstadt zu integrieren, wäre sicher wünschenswerter aber aufgrund von Eigentumsverhältnissen und der Parkplatzsituation eine Unmöglichkeit.


    Eine Lösung, welche ich für sinnvoll erachte, um die Innenstadt bestens anzubinden, um somit die Verödung auszuschließen, habe ich bereits im Ideenthread angedeutet.
    Hier: http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showthread.php?t=13148
    Die im Masterplan Innenstadt von Foster vorgesehene Einkaufspassage im Nordflügel des Hauptbahnhofs. Wenn der erste Bauabschnitt des Outlets das Areal um die Güterbahnhofshallen umfasst und die südliche Fläche, erschlossen, wie geplant mit eigenen Autobahnanschluss die künftigen Parkplätze, dann könnte der geplante zweite Bauabschnitt des Outlets theoretisch nördlich entlang der Bahnstrecke (momentan befindet sich dort das LANUV im Bau), direkt neben bzw. durch den Hauptbahnhof bis zum Harry-Eppstein-Platz verlaufen. Statt Solitären eine Passage, statt nur Designerware ein Mischkonzept.
    Die Innenstadt wäre bestens angebunden der Hauptbahnhof ebenso, das Outlet wäre so eine wirkliche Ergänzung der Innenstadt. Bei Bedarf kann ich auch eine Skizze erstellen und hochladen.

    Sehr erfreulich zu hören, da ich immer auf die Notwendigkeit und Bedeutung eines chinesischen Handelszentrums hingewiesen habe. Auch wenn ich mir die Duisburger Freiheit als Standort gewünscht hätte, wird nun endlich der Businesspark Asterlagen vervollstandigt. Vom Architekturbüro und von der Symbolik eines chinesischen Handelszentrums, sowie der Investitionssumme erwarte ich einen spektakulären Bau. Laut WAZ ist sogar ein 16-geschossiges Hotel vorgesehen, dieses würde man auch von der Autobahn bzw Rheinbrücke sehen. Derzeit sieht der Bebauungsplan maximal 5 Geschosse vor, wobei in den ursprünglichen Plänen des Businessparks aus den 90ern immer Hochhäuser integriert waren. Entsprechende Änderungen sollten daher zügig vonstatten gehen.

    ^^
    Hatte dieses Thema bereits im Ideenthread behandelt. Bezüglich Potential und Zukunft ist die Ansiedlung eines Outlets fatal, abgesehen von den Auswirkungen auf die restliche Innenstadt.
    Aktuell zeichnet es sich ab, als wird das Bürerbegehren gegen das DOC nicht annähernd genug Stimmen erhalten.
    Eine Umsetzung nach Foster ist zwingend erforderlich. Wie bereits von mir vorgeschlagen könnte man die Büroflächen im Sinne eines Gate to Asia vermarkten. Die Stadt müsste nur ihr Chinanetzwerk nutzen, um Kontakte zu finanzstarken Konzernen mit Expansionsplänen in Europa herzustellen. Mit einem einzigen Investor könnte eine Kettenreaktion erfolgen und hier könnte eine hochwertige Clusterbebauung entstehen, wie sie derzeit in nahezu allen europäischen Ballungsräumen vorangetrieben wird.

    Mercator One

    Sehr erfreulich allemal, dass man einen renommierten Architekten für dieses Projekt gewinnen konnte. Überrascht bin ich nicht sonderlich, es ist halt die typische Sprache von Teherani, die wie ich finde aber mit Ihren Glas-und Aluminiumelementen sehr gut zu Duisburg passt.
    Auf der Homepage der Stadt sind weitere Visualisierungen zu finden. Obwohl hier offiziell keinerlei Infos über einen möglichen Baustart genannt werden, bin ich jedoch optimistisch, dass dies nicht allzu lang auf sich warten lässt.
    Persönlich halte ich die geplante Tiefgarage sowohl aus verkehrstechnischen, wie auch aus gestalterischen Aspekten für bedenklich. Da in unmittelbarer Nähe ein Parkhaus errichtet wird, welches nach dem letzten Stand kleiner ausfallen soll als zunächst geplant, wäre eine anderweitige Lösung sinnvoller gewesen. Zudem befürchte ich, dass der Bau aufgrund seiner Länge wie ein Fremdkörper wirken könnte. In allem aber sehr erfreulich, dass es hier nun weiter geht.

    Quelle: https://www.duisburg.de/news/102010100000539999.php

    Avenger

    Vielen Dank für den Hinweis.
    Hast du Verbindungen zu denen?
    Es gab in der Vergangenheit mehrere Wechsel, daher hatte ich nicht mehr auf dem Schirm, dass Klepierre das Ruder übernommen hat.
    Mir ist bewusst, dass die Galerie aufgrund der Lage und des Umfeldes kein einfaches Objekt darstellt, dennoch ist für mich unbegreiflich, dass die an sich ja nicht unattraktive Galerie, angesichts zahlreicher auf den deutschen Markt drängenden Marken, seit Eröffnung keine Vermietungserfolge verzeichnen kann. Seit der Eröffnung 2011 gibt es eklatante Leerstände, die im Laufe der Zeit mehr wurden und die augenscheinlich auf ein Versagen hindeuten. Letztendlich fehlt es an einem Magneten, um Kundenströme zu generieren.
    Könnte da bei Bedarf einige Beispiele nennen.

    @Duisburg.er

    Vielen Dank für deinen ausführlichen und Ergänzenden Beitrag, dem ich in allen Punkten zustimme. Die Idee zu diesem Thread hatte ich ebenfalls schon lange.

    Um noch einmal auf das Gelände der Duisburger Freiheit einzugehen:
    Es könnte sich durchaus als positiv erweisen, dass es bis dato noch keine Entwicklung gegeben hat. Man denke an MultiCasa, Möbelhaus oder nun das DOC. Wird es am Mittwoch erwartungsgemäß zu einer Ratsmehrheit für das Design-Outlet kommen, so kann man auch noch hoffnungsvoll davon ausgehen, dass es letztlich doch noch kippt, wenn man auf die Erfahrungen der letzten Jahre vertraut.

    In der Tat wäre nur eine Umsetzung des Fosterplans sinnig, mit dem Augenmerk das Büroviertel zu einem asiatischen Handelszentrum zu entwickeln. Die Wuhanstraße ist ja schon vorhanden. Bei der Dimension des Güterbahnhofsgeländes sind jedenfalls mehrere Nutzungsmöglichkeiten erforderlich. Selbst das geplante DOC inklusive Parkplätzen würde wahrscheinlich nicht das gesamte Areal umfassen.

    Zur Passage im Nordflügel des Hauptbahnhofes kann ich noch ergänzen, dass zwischen dem Hauptgebäude und dem Gleisdach genügend Freiraum existiert und hier schätzungsweise mindestens 20.000 qm Verkaufsfläche entstehen könnten. Würde man das jetzige Fahrradgeschäft ebenfalls integrieren, würde nochmals eine Menge Platz zusätzlich zur Verfügung stehen und eine weitere Verbindung zum Bahnhofsvorplatz ermöglichen. Auf dem Harry-Epstein-Platz könnte sich die Gestaltung des Vorplatzes fortsetzen und mit einem Brunnen an die Brunnenmeile der Königstraße anknüpfen.

    duisburger92

    Hoffe deinen Fragen sind damit auch beantwortet. Die Passage ist in erster Linie im Masterplan Innenstadt zu finden, nicht im Masterplan Duisburger Freiheit. Zur Veranschaulichung habe ich noch eine Skizze erstellt, die wie ich hoffe selbsterklärend ist.

    http://www.directupload.net/file/d/4617/3tqbyudw_jpg.htm