Beiträge von kuddeldutt

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    Der beste Standort für ein Naturkundemusem wäre für mich...

    ...gar keiner.

    Widerspruch.

    Nach der Logik brauchen wir auch keine Parks. Die kosten nur Geld...

    Museen sind Bildungseinrichtungen, wo Kommerzialisierungs und Profitideen hinten anstehen sollten. Sie sind Teil des staatlichen Bildungsauftrages, es sei denn Bildung und Kultur sind nur dann gewünscht, wenn es nichts kostet und wir im Amerikanischen Mäzenatentum enden. So wie ein Milliardär mal eben eine neue Oper hinstellen möchte, weil es sein persönlicher Wunsch ist.

    Der Neubau eines Naturkundemuseums in das vom Kleinkind bis zum Rentner jeder gehen kann, macht absolut Sinn.

    Hamburg hat zwei Standorte an der Bundesstrasse, das Zoologische Museum und das Museum der Natur. Beide sind in recht beengten, veralteten Gebäuden untergebracht(ich war desöfteren mit meinem Kind dort). Diese an einem Ort zusammenzuführen, der für Einheimische und Touristen gleichermassen gut erreichbar ist und nicht noch mehr seelenlose Büro und Gewerbeflächen hinzuknallen, ist völlig richtig.

    Nach dem frühen Aus für das Science Center macht dieses Museum an diesem Ort umso mehr Sinn.

    Die Idee die Musicals wieder den 'Sprung zuerück' über die Elbe zu machen, widerspricht meines Erachtens auch dem Stadtentwicklungsgedanken. Das Elbe-Nordufer ist mit seinen vielen Nutzungsmöglichkeiten bereits Magnet genug. Allabendliche, massive Besucherströme die um die Häuser pilgern würde dort nicht unbedingt auf ungeteilte Freude stossen, da ja in der weiteren Nachbarschaft am Lohsepark/Versmankai mehrheitlich Wohnnutzung stattfindet. Und ausserdem können sich die Musicals jetzt schon nicht über mangelnde Auslastung beklagen. Nach meinem persönlichen Eindruck sehen die Gäste (die zu 90% von ausserhalb kommen) die Bootsfahrten als positives Alleinstellungsmerkmal, nicht als Übel.

    Ich würde eher dafür plädieren den Sprung über die Elbe weiter in die Tat umzusetzen und beispielsweise den Hamburger Dom, als "sesshafte" Dauerattraktion auf einer noch zu schaffenen Freifläche nahe den Musicals zu verlegen und dafür Planten und Blomen zu erweitern. Das schafft ein verbindendes Stadtgrün vom neubegrünten Feldstrassen-Bunker bis zum Dammtor.

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    Was soll's. Die Diskussion ist müßig, da keine der relevanten Parteien in Hamburg ernsthaft eine Renaissance der Straßenbahn anstrebt.

    Aktuell total. Ich werde jedoch den Eindruck nicht los, dass das Thema "Stadtbahn" in der Zukunft immer mal wieder aus der Kiste kommen wird.

    Und im Vergleich zur U-Bahn ist wohl so ziemlich alles "gering"..;-)

    Jedoch braucht auch die Stadtbahn Trassen, Haltestellen, Wendeschleifen, Betriebshöfe, etc. dafür müsste die Stadt erstmal Flächen erwerben, daher so ruck-zuck wird das auch nicht gehen.

    Nicht dass man mich falsch versteht, die Stadtbahn als zusätzlicher Verkehrsträger zwischen UBahn/SBahn und Bus halte ich für absolut sinnhaft zumal man vom Senat ja massiv eine Verknappungskampagne der Park und Strassenraumes zugunsten des Radwegenetzes fährt, aber andererseits kaum für bessere ÖPNV Angebote, besonders in den nachverdichteten Wohnquartieren sorgt.

    Wie dem auch sei ich sage "ja" zur U5 und auch "ja" zu einer späteren Stadtbahn, sollte sie denn wirklich mal kommen.

    Dass die U5 sämtliche Angebotslücken innerhalb des Stadtgebietes löst war fairerweise aber auch nie proklamiert worden. Ein sowohl als auch befürworte ich ebenfalls, wobei ein völlig neu zu implementierendes Verkehrssystem, das zudem nicht nur ein, zwei Vorführstrecken hat, sondern einen ernst zu nehmenden Netzcharakter aufweist, ein enormen Kraftakt darstellt, da man 1978 leider alle Brücken zu einer Renaissance der Stadtbahn hinter sich verbrannt hat. Die Studie verstehe ich aber eher als ein "entweder oder", zudem zu einem Zeitpunkt an dem faktisch nichts mehr an der U5 zu rütteln ist.

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    Die Hamburger Franktion von DIE LINKE hat einge eigene Studie zur (oder: 'gegen' die) U5 angefertigt. Ich verlinke die einmal hier, ohne eine Wertung abzugeben.

    > U5 Studie von DIE LINKE

    Bei allem Verständnis für den politischen Diskurs frage ich mich was jemanden antreibt ein seit Jahren auf etlichen Wegen geplantes Verkehrsvorhaben, dass rechtlich in Beton gegossen und zu dem vorbereitende Baumassnahmen vorliegen, noch durch ein "Gutachten", dessen Schlussbewertung bereits im Titel steht, zugunsten eines völlig neu zu schaffenden Verkehrsmittels kippen zu wollen?

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    Unterstütze deinen Vorschlag eines eigenen Threads, kuddeldutt. Vor zwei Jahren war ein S-Bahnring schon konzeptioniert und auch hier veröffentlicht.

    Interessant. Ich würde jedoch die Trassierung der S-Bahn weiter westlich vornehmen, um die vielen Pendler aus Neugraben mit zu integrieren.

    Die Anbindung von Airbus ist meines ErachtensaRjQLfQ.jpg unabdingbar und ein zentrales Argument für die Schliessung des S-Bahn Rings überhaupt.

    Die kaum vermeidbare invasive Trassierung in das NSG Moorbruch ist eine Herausforderung, sehe ich aber in Abwägung der allg. Verkehrsinteressen der Metropolregion und gesetzlicher Ausgleichsmassnahmen als überwindbar an. Untertunnelung zwischen Airbus/Kreetslag und S-Klein Flottbek, bzw. S-Othmarschen.

    Die Güter/Fernbahntrasse wäre zu 70% bereits bis zum Eurogate/Waltershof vorhanden und müsste dort parallel zur 4.Röhre unter die Elbe, durch halb Altona und am Bhf. HH-Langenfelde wieder hinaus, bzw. hinein.

    Zwei neue Elbtunnel mit recht grosser Tiefe im Schildvortrieb wären nötig. Ziemlich teuer, aber Hamburg hat kaum eine andere Wahl.

    Die T.R.U.D.E. hats da in Barmbek eh viel zu ruhig gehabt..;-)

    Verkehrssenator Tjarks sprach gestern im Hamburg Journal von der dringenden Notwendigkeit das Nadelöhr Elbbrücken zu entlasten und eine Machbarkeitsstudie bzgl. einer zweiten Elbquerung im Westen sowie einer direkten Trassierung der U4 nach Harburg in Auftrag zu geben.

    Erstaunlich, dass er hierfür mehrfach den aktuellen LkW -Brand an der Zweibrückenstr. wenn nicht als ursächlichen, jedoch als ausschlaggebenden Faktor dafür dieses Projekt wieder neu anzutreiben.

    Dass Hamburg viel zu lange mit dem Argument "zu teuer" jegliche weitere Schienenquerung für die Bahn und die Schliessung des S-Bahn Rings von vornherein abgelehnt hat, ist heutzutage nur noch schwer nachvollziehbar. Viel teurer wird es doch, wenn Hamburg (das "Tor zur Welt") weiter an Erreichbarkeit verliert, im täglichen Dauerstau erstickt und dadurch wirtschaftlich an Boden verliert und Unternehmen abwandern.

    Eine Schienenquerung die richtig entlastet, sollte aus meiner Fernbahn und S-Bahn Gleise beinhalten und endlich Hamburgs grössten Arbeitgeber (Airbus) an den schienengebundenen ÖPNV anbinden. Das allein würde tausende Pendler von der Strasse holen.

    Sollte es hierfür greifbare Studien geben, würde hier ein eigener Themenkomplex Sinn machen.

    Nicht ich muss etwas widerlegen, sondern derjenige, der als Nicht-Fachkraft die initiale Behauptung aufgestellt hat.

    Selbst bei miserabler Akustik, bliebe immer noch die Frage deswegen einen Jahrhunderte alten Standort aufzugeben, nur weil ein Herr Milliardär es sich in den Kopf gesetzt hat.

    Man darf mich gerne belehren, jedoch sollte in der Staatsoper noch Asbest verbaut sein wäre dann dort bei den aktuellen Schutzbestimmungen doch keinerlei öffentlicher Spielbetrieb erlaubt. Alles andere wäre skandalös.

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    <<Wer legt z.B. fest, dass von einem Science-Center mehr (deine Worte: 'alle') Menschen etwas haetten als von einer Oper? Du?>>

    Es war weniger als eine Festlegung, sondern eine Meinungsäusserung meinerseits. Richtig, Oper ist so gar nichts für mich. Darum geht es auch gar nicht. Ich spreche auch keinem Mäzen ab, seine Milliarden in persönliche Denkmäler zu stecken, wenn diese einem gewissen Einklang mit öffentlichen Interessen sind. Ich stelle die vollkommen aus der Luft gegriffene Begründung des Bedarfs in Frage. Angesichts einer projektierten Investition von 500Mio, die - so las ich es aktuell - aufgrund der angeblich "mangelhaften Akustik" des seit 1678 am selbigen Orte befindlichen Hauses notwendig wären. Opernkenner - nicht ich - sagen hierzu eher das Gegenteil. Dazu noch die ebenfalls unbewiesene Behauptung Kühnes, die Staatsoper hätte ein Asbestproblem, was vollkommener Humbug ist. Die an den Haaren herbeigezerrten Rechtfertigungen für das Projekt waren mir dann doch etwas zu dünn als Argument.

    Ich empfehle hierzu folgendes 6min Gespräch:

    https://www.ndr.de/kultur/musik/k…atsoper252.html

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    neues Opernhaus?


    Kühne plant zusammen mit Benko eine neue Oper in der HafenCity. Investitionsvolumen 300-400 Mio EUR


    ich wüsste nur nicht auf welchem Areal.


    https://www.ndr.de/nachrichten/ha…kurzehh674.html

    Na grossartig. Das was die Stadt händeringend braucht wie nichts anderes ist ein milliardärsgesponserter Reichentempel. Eine schienengebundene Elbquerung oder eine Science-Center das allen zu Gute kommen könnte, zu finanzieren ist wohl jenseits des Denkbaren. Eine Oper ist halt dass, was das Top 1% der Bevölkerung so unter Vergnügen versteht.

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    Und jetzt wo nix ehr geht macht die MPO eine Umfrage

    Ha. Exakt. So eine billige Stimmungsmache just zu dem Zeitpunkt als juristisch unumstösslich wird. Das gesamte Projekt wird von einer leider HH-typischen provinzellen Kleinmachereidebatte begleitet, die jedwede Änderung der Hauptkirchensilhouette als unantastbares Sakrileg begreift. Dass Hamburg so ein wegweisendes Projekt gegen die Dauernörgelei der Nein-Sager überhaupt in gültiges Baurecht hat bringen können, grenzt an ein Wunder.

    Nach jahrelangem Stillstand soll nun etwas an der Brache Deelböge/Ring2 passieren. Hat mich immer gewundert, dass man so ein Filetstück so lange ungenutzt gelassen hat. Dass den Entwicklern fast nur Büros eingefallen sind ist bedauerlich. Ein kleiner Nahversorger wäre hier sicherlich nicht schlecht gewesen.

    Google Maps

    http://www.deal-magazin.com/news/99434/Bay…mpus-in-Hamburg

    https://cdn.iz.de/media/images/i…0_3984x2544.jpg

    https://img.abendblatt.de/img/incoming/c…_9-q85/Visu.jpg

    [mod]Einbindungen in Links geändert. Bitte nicht direkt von Quell-Servern einbinden ("Hotlinking"), ansonsten immer Angaben zu den Bildrechten.[/mod]

    Was für ein absurder Quatsch, der nur aus dem reaktionär, konservativen Tal der Scheinmoralisten stammen kann...hätte der Herr Böttcher lieber den katholischen Gesangsverein Uhlenhorst-Süd?
    Nutzungen sind nun mal ortsgebundene Vorgaben. Wenn MK's Vergnügungsstätten hergeben würden, so hätten derartige Etablissements jedes Recht dort reinzugehen. Geben sie aber nicht.

    Was genau ist es eigentlich dass bei einem Bordell so verschlimmernd auf die Umgebung wirken soll...? Als würde dort offener Strassenstrich betrieben wie in den 80ern. Wenn man sexuelle Begegnungsstätten ausmerzen will, sollte man ehrlich sein und beim Atlantik anfangen.