Beiträge von KaBa1

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    Dieser Tage bin ich das erste Mal bewusst durch das neue Tacheles-Quartier gelaufen und siehe da, es war gar nicht so "tot" wie von vielen vorhergesagt. Viele nehmen den Weg vom S-Bahnhof Friedrichstraße Richtung Synagoge oder Oranienburger Straße durch die "Abkürzung". Natürlich ist die Gastronomie irgendwo zwischen clean und hipp und Osteria. Aber die Hängepflanzen machen einen exotischen Einruck, die Fassaden wirken wertig und abwechslungsreich und die Bäume geben ihr Bestes, um zu wachsen.

    Da ich überwiegend die Parks im Berliner Osten kannte, die alle etwas vergammelt und ungepflegt wirken: Arnimplatz, Helmholzplatz, Kollwitzplatz, Monbijoupark, war ich dieser Tage sehr überrascht vom Olivaer Platz am Kudamm.

    Er wirkte für mich wie neu gestaltet. Das ist aber schon 5 Jahre her und der Platz ist immer noch Tipptopp in Schuss. Modern, aber nicht überkandidelt. Das Grün gepflegt mit definierten Bereichen: Spielplatz, Liegewiese, Tischtennisplatten, Gastronomie.

    Kindergartenkinder in Warnwesten hatten Besen dabei und Mütter am Spielplatz Abfallsäcke und Greifzangen. Das Resultat: alles sauber trotz vieler Leute.

    Für mich ein Zeichen, dass auch in Berlin schöne Parks möglich sind. Vielleicht sollten die Bezirke Pankow und Mitte mal einen Ausflug dorthin machen. Dieser Park sollte ein Vorbild sein für obengenannte Parks im Osten.

    Aber es geht auch im Westen schlimm:

    Ganz gruselig zum Abschied war der Münsingerpark in Spandau. Zwischen ICE-Bahnhof, Rathaus und Amtsgericht ungepflegte Ödnis mit null Gestaltungswillen und Pflege, dafür mit seltsamen Gestalten, die mit Drogen dealten und ins Gebüsch urinierten.

    Für die Menschen dort, für die Natur und für Berlingäste ein absolut unwürdiger, wenn auch weitläufiger Ort.

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    Dass der Vorgängerbau um einiges weltoffener, einladender, freundlicher etc, gestaltet war… wahrscheinlich musste er einfach weg, weil alte DDR Liegenschaft. Das konnte ja nichts wertiges sein. Obwohl das Dach mit Kupfer gefertigt war und damit viel besser mit der Kathedrale harmonierte.

    Der Vorgängerbau weltoffen??? Man konnte ebenerdig gar nicht in die Gemeinderäume kommen, die dazu auch z.T noch niedrige Decken hatten. Der Innenhof wirkte wie ein Hinterhof. Vor allem die funktionalen Defizite haben zu dem Neubau geführt und nicht die Tatsache, dass es ein DDR-Bau war.

    Wenn man noch einmal die Bilder von RianMa anschaut, sieht man wohl, dass das Gebäude trotz Kupferdach nicht sehr ansprechend war.

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    Ich sag mal so: Wir sind hier in einem Forum für Baustellen Freunde. Man kann hier sicherlich keine Expertise über den Wert von historischen Figuren erwarten. Die Anzahl von Kunsthistorikern, Geschichts- oder Religionswissenschaftlern dürfte hier gegen Null tendieren.

    Einfach mal so rausgehauen...

    Da ich in einem der drei Fächer einen Abschluss an der Universität Tübingen gemacht habe, kann ich dieser Aussage flott widersprechen... (kann dann weg)

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    Welches Büro liefert denn heute noch solche handgekritzelten Visus ? Da kann man ja gar nichts an Bauqualität erkennen.

    Also auch bei den z.T. KI generierten, oftmals geschönten, hyperrealistischen Visualisierungen mit Heißluftballons und Vogelschwärmen kann man selten die Bauqualität erkennen. Und selbst wenn man glaubt, beispielsweise Klinker erkennen zu können, heißt das nicht, dass dann auch Klinker, Riemchen oder was auch immer kommt. Die Bauqualität lässt sich in der Regel aus der Baubeschreibung ablesen.

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    Ich finde das ganze Ding eigentlich in höchstem Maße abreißenswert - an dessen Stelle sollte besser langfristig ein weiteres Hochhaus hin, um das entsprechende Cluster noch ein bisschen auszuweiten....

    Liebe Leute, wer diesen Thread schon länger verfolgt, weiß um all die Diskussionen um einen Abriss.

    Den wird es aber definitiv nicht geben, solange das Haus der WBM gehört. Das wurde hier schon mehrfach geschrieben. Also bitte nicht immer wieder dasselbe Fass aufmachen. Danke!

    Auch die Schließung oder der Rückbau der Münzstraße wurde hier schon diskutiert.

    Wer ohne neue Infos einfach nur seine Meinung hier kundtun will, könnte vielleicht erst einmal ein bisschen blättern und sehen, was dazu schon geschrieben wurde.

    Übrigens: Es gibt rund um den Alex noch andere Stellen, wo Hochhäuser gebaut werden könnten und nicht gebaut werden.

    Hier die Bilder des Gewinners des Wettbewerbs für den Europaplatz, die - glaube ich - noch nicht gezeigt wurden.

    Wenn man das so sieht, muss man Camondo schon recht geben. Der Platz kommt durch die (sicherlich guten und wichtigen) Baumreihen nicht gut zur Geltung. Aber es muss ja einen Grund gegeben haben, warum die Jury diesen Entwurf prämiert hat. Andere erschienen mir auch inspirierter. Hier ist der Wettbewerb dokumentiert. Allerding scheint es sich nur um eine temporäre Gestaltung zu handeln für den Zeitraum von 10 -15 Jahren.

    Copyright: Rehwald Landschaftsarchitekten

    Auf einem Parkplatz in der Residenzstraße 81, also hier:

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    entsteht unweit des U-Bahnhofs Osloer Straße das Bauvorhaben

    rezy BERLIN

    Gebaut werden sollen 62 "kompakte" Wohnungen für "young urban professionals" ne stop: es heißt, es sollen "urban young professionals" sein.;)

    Entwickelt wird das Projekt von Otto Wulff. Es werden besonders auch Kapitalanleger angesprochen. Die Kaufpreise liegen zwischen 8.500 und knapp 10.000 Euro pro qm.

    Es gibt auch eine Webseite zu dem Projekt.

    So soll es aussehen. Wenn es tatsächlich so kommen sollte, erscheint es gar nicht so schlecht.

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    Copyright: Otto Wulff

    Eintrag DAF-Karte

    Die FAZ und der Tagesspiegel berichten, darüber, dass das Büro RWplus und das Studio Libeskind den Wettbewerb zur Sanierung der URANIA gewonnen haben. Allerdings drängt die Zeit, weil Berlin die erforderlichen Mittel noch nicht bereitgestellt hat und die Bundesmittel zu verfallen drohen. Die Urania scheint insgesamt in einem desolaten Zustand und dringend renovierungsbedürftig zu sein.

    Es gibt auch zwei Visualisierungen:

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    Copyright: Architekturbüro rw+ und studio Daniel Libeskind

    Die Idee klingt ja zunächst erst einmal sehr charmant.

    Aber für 50.000 Menschen: wo sind die Schulen, die Kitas, die Pflegeheime, die Spielplätze, die Sportplätze, die Mediathek? Im Blockrand? Wo sind die Parkplätze oder Parkhäuser? Wo der Marktplatz? Die Erschließung dieses riesigen Areals scheint auch etwas stiefmütterlich zu sein. Und der Zeithorizont erscheint für Berliner Verhältnisse utopisch.

    Aber gut, dass jetzt wieder über eine Randbebauung diskutiert wird - obwohl sich die Gegner natürlich auch schon wieder in Stellung gebracht haben.

    Nachdem es ein paar Monate ruhig um die Nutzung des Tempelhofer Feldes war, geistert seit gestern eine neue Vision durch die Berliner (und überregionalen) Gazetten:

    Die Architekten Nöfer (auf dessen Webseite gibt es weitere Informationen und unter Pressematerial auch eine 16-seitige Broschüre zum Projekt) und Kollhoff haben einen Plan vorgestellt, bei dem auf einem Drittel der Fläche des Tempelhofer Feldes 21.500 Wohnungen für rund 50.000 Menschen entstehen sollen. Dabei soll es um eine Bebauung im Stile der Gründerzeitumgebung gehen. Mit parzellierter Blockrandbebauung.

    So stellen es sich die Architekten vor:

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    © Kollhoff/Nöfer/Astigmatic

    Zum Weiterlesen: Tagesspiegel

    RBB

    Entwicklungsstadt

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    BV Wallenstein 65

    Zuletzt hier BV Vorstellung / Visu Jahr : 2022 & Zuvor

    hier ( Bild Update ) . & DAF Karte zu sehen.

    Es gibt neue Visualisierungen und ein paar weitere Informationen auf dieser Webseite.

    Wohnungen, Kosten & Termine:

    • 42 – 146 m² (2 – 7 Zimmer), zusätzlich 5 Wohncluster
    • Investitionsvolumen: ca. 82 Mio. Euro
    • Erforderliches Eigenkapital der Genossenschaft: 1.150,00 Euro/m² Nutzfläche
    • Nutzungsentgelt: 7,00-14,50 Euro/m² Wohnfläche (nettokalt) (abhängig von Förderung)
    • Planungszeitraum: 2021 – 2025
    • Geplanter Baubeginn: Herbst 2025
    • Geplante Fertigstellung: 2027

    Es sollen dabei auch 100 WBS Wohnungen, Sozialräume und eine Kita entstehen.

    Es gibt auch ein paar neue Visualisierungen:

    Copyright: GPS Wallensteinstraße

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    BV Hermann 111

    In Weißensee Ecke Roelkestraße/Rennbahnstraße, also hier

    baut die WvM-Gruppe eine Wohnanlage in vier Gebäuden 60 Wohneinheiten. Der Bau hat schon begonnen, so soll es einmal aussehen:

    Copyright: WvM-Gruppe

    Eintrag DAF-Karte

    Das von mir im Juli 2024 vorgestellte Bauvorhaben in der Roelkestraße 111 scheint weitgehend fertig zu sein.

    Es gibt eine eigene Webseite dazu. Das Bauvorhaben heißt jetzt

    Roelke111

    Die Preise liegen so bei 6.500 Euro/qm. Das hier sind aktuelle Bilder:

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    Copyright WvM-Gruppe