Bei einer schweren Grippewelle haben/hatten wir 200-300 Tote täglich. Aktuell sind wir bei 235, Tendenz fallend. Ich hab ursprünglich gedacht, wenn Omikron endemisch wird, dann würden wir jedes Jahr zusätzlich zu den Grippe-Toten eine gewisse Zahl an Omikron-Toten hinzuaddieren müssen, aber die Menschen (Risikogruppe) die an Omikron sterben, sind dieselben, die an der "normalen" Grippe sterben. Unterm Strich dürfte sich die Zahl also nicht stark erhöhen, weil kein Mensch zwei mal sterben kann, aber das Risiko für die entsprechende Zielgruppe steigt natürlich, weil da jetzt noch was ist vor dem sie sich hüten müssen.
Mit den Booster Impfungen wird wieder dasselbe (alte) Antigen (Spike-Protein) verimpft, das ursprünglich mal für Alpha entworfen wurde und auch noch gerade so für Delta gepasst hat. Omikron hat aber 32 Mutationen im Spike, die von den aktuellen Impfstoffen nicht erfasst werden (die neuen kommen erst im März). Die aktuellen Dritt- und Viert- Impfungen sind so eine art "Stumpfes Schwert" das man immer wieder mit der Breitseite auf das Immunsystem "drauf haut" in der Hoffnung, dass sich durch die schiere Flut an (alten) Spikes (Antigenen) schon genügend "Triggerung" des Immunsystems stattfindet, um auch die neuen Spikes von Omikron quasi als Beifang mit zu markieren und für die T-Zellen zum Abschuss freizugeben. Das funktioniert auch ein Stück weit. Wenn man den Körper aber zu lange mit einem einzelnen Antigen "beschießt", passiert das was bei Allergikern passiert, wenn sie eine Gewöhnungstherapie an ein Allergen machen, -die Sensibilität mit der der Körper auf dieses Antigen reagiert, nimmt stetig ab. Wir können daher nicht "dauerhaft auffrischen". Das Problem mit Erkältungsviren, außer dass sie endemisch sind, ist ja darüber hinaus, dass wir gegen sie (noch) nicht impfen können, weil sie zu schnell mutieren und zu zahlreich sind. Wenn Omikron nun eher zu den "HNO-Viren" gehört, frage ich mich welchen Sinn es eigtl. noch macht extra eine neue Impfung dafür zu forcieren, denn bei der Geschwindigkeit mit der Omikron durchfegt, wird es bis Ende März fast jeder gehabt haben und entweder genesen-immunisiert oder geimpft-genesen-immunisiert sein. Auch dürfte Omikron nächsten Winter aller Vorraussicht nach wieder so weit mutiert sein, dass die aktuell in der Anpassung befindliche Impfung nicht mehr wirkt. Oder wir halten die Durchseuchung mit den Maßnahmen so lange auf, bis der Omikron-Impfstoff da ist und verzögern die Durchseuchung (künstlich) um mehr Menschen impfen zu können, statt sie durch die genesenen-Immunisierung zu "schicken". Mal angenommen, dieser Plan ginge auf und das Virus lässt sich von 2G+ und co. ausbremsen, ist die Impfung dann wirklich noch der (besseren, weil längeren und auch gegen das gefährlichere Delta schützenden) natürlichen Immunisierung vorzuziehen -bei einem HNO-Virus?!
Omikron stammt übrigens aus der Maus und nein, eine Labormaus war es wohl nicht, das weiß man. Ganz sicher. Kuschelt also bitte mehr nicht so eng mit euren Wild-Mäusen Leute, ernsthaft. 
Evidence for a mouse origin of the SARS-CoV-2 Omicron variant
“We believe that Omicron likely evolved in a wild mouse population,” the senior author of the study, Wenfeng Qian, Ph.D., told Medical News Today.