Beiträge von herr-mika

    zu #214:

    Die Besonderheit an Frankfurt ist, dass die Probleme der Altstadt nicht erst nach dem 2. WK anfangen. Während alle Städte (die größer sind als Büdingen) ihre Altstädte in der Zeit von Rokoko bis Historismus oder darüber hinaus zukünftsfähig umbauen, hat Frankfurt einfach gepennt. Zwischen Dombau und dem Projekt Nordbau/Südbau/Braubachstraße passiert in der Altstadt nichts, was die Lebensqualität oder die (logistische) Infrastruktur verbessert. Da herrscht die Patchwork-Bastel-Mentalität vor, für die der Römer das beste Beispiel ist.
    Die Neustadt dagegen wurde ständig modernisiert. Man schafft moderne neue Stadtquartiere vom Ostend bis ins Bahnhofsviertel, aber in der Altstadt passiert: Nichts. Und mit dieser Haltung hat man sich dann auch um die Messe gebracht, die ohne Deutsche Teilung auch nicht wieder zurückgekommen wäre.

    Wenn Frankfurt es im 19. Jahrhundert geschafft hätte, außerhalb der Altstadt ausreichend Wohnraum für die armen Bevölkerungsmassen der Altstadt zu schaffen, würden die Wiederaufbauer nach einer Alstadt in der Stilmischung Historismus, Jugendstil, Bauhaus/Neues Frankfurt rufen.

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    Überlagere einfach mal ein aktuelles Luftbild mit einem Stadtplan von vor dem Krieg. Besonders ... (Mod: Zitat gekürzt. Für den gesamten Text das blaue Quadrat anklicken.)

    Das stimmt leider alles nicht.
    Bereich südlich der Limpurger Gasse:
    Kaffeegasse ist der Fußweg zw. Limpurger und Alte Mainzer, auch die Fortsetzung zum Mainkai ist noch vorhanden aber mit einem Tor versperrt (zwischen Hausnummer 40 und 39). Da kann man sich übrigens die Breite der Gasse anschauen, wer will das heute noch so schmal?
    Die Kerbergasse ist der Fußweg am Schöppenbrunnen (allerdings unhistorisch verlängert bis zum Mainkai, da hat man die Gasse An der Holzpforte etwas nach Osten verschoben).
    Es Fehlen die Karpfengasse und die Falkengasse.
    Nord- und Südbau haben die Kälbergasse verschwinden lassen und die Limpurger mit der westlichen Römergasse verschmolzen.

    Bereich südlich der Saalgasse:
    Mal davon abgesehen, das Saalgasse und Bendergasse ein wenig durch den Fleischwolf gedreht wurden, die südlichen Gassen existieren alle noch:
    Am Geistpförtchen ist an der korrekten Stelle.
    Die Schlachthausgasse ist der Fußweg nördlich der Mainkaibebauung und verbindet nach wie vor Am Pfarrturm mit Am Geistpförtchen.
    Ein Rumpf der Metzgergasse ist als Fußweg auch noch zu erkennen.

    Bereich südlich des Weckmarktes:
    Beim genauen Besehen dürften die Mäckler-Bauten südlich bzw. östlich der alten Gr. Fischerstraße liegen. Ansonsten stimmt hier in der Tat fast nichts mit dem alten Plan überein. Aber wer will ernsthaft dieses alte Kuddelmuddel wieder haben?

    ^

    Das verstehe ich nicht. Die meisten 50er-Bauten folgen dem alten Stadtplan, selbst die Fußwege in den Höfen.
    Der Mäcklerbau schließt nur den alten Vorkriegsblock (Gr. Fischer, Weckmarkt, Fürsteneck, Fahrgasse) auf der Südseite . Wo ist die Negation?

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    Ruhig, günstig, viel Grün und trotzdem im Zentrum ist die eierlegende Wollmilchsau die man dort zwar für die neuen Bewohner geschaffen hat - aber damit die Stadt und alle ihre Einwohner (von Touristen und Umlandbevölkerung ganz zu schweigen) eines großen Teils ihres Zentrums beraubt hat.


    Die Altstadt hat sich selbst durch ihre lange Nichtveränderung schon vor dem Krieg ihrer Zentrumfunktion beraubt. Es war vor allem ein überbevölkertes Wohnviertel. Und gerade die westliche Altstadt hat vermutlich zusätzlich durch Nord- und Südbau sowohl Kleinteiligkeit als auch Lebendigkeit verloren. Was nach wie vor der Fall ist: Die beiden Bauten lähmen doch Körnmarkt, Bethmannstraße, Münzgasse und die Gegend westlich der Paulskirche. Gerade durch Bethmannbank und Rathaus-Südbau erschließt sich mir nicht die inselartige Belebung der Münzgasse.

    Die nächsten Schwerpunkte sollten auf der Berliner Straße liegen um die Trennwirkungen aufzuheben. Dann kann die Fahrgasse als zusätzlicher Zugang zur Altstadt aufgewertet werden (inklusive Rad-Highways), vielleicht der Platz Braubachstraße/Fahrgasse ähnlich dem Platz Fahrgasse/Alte Brücke belebt werden. Anderseit sollte Rücksicht auf die Kunstszene genommen werden. Die Galerien bilden zusammen mit dem Kunstverein, MMK und Schirn ein Zentrum für zeitgenössische Kunst, und das sollte erhalten bleiben. Das ist doch ein wichtiges Teil der Marke Frankfurt als Kulturmetropole.

    Wichtig wäre auch die Umgestaltung des Paulsplatzes inklusive der Bebauung der westlichen Neue-Kräme-Zeile (die Baumfreunde werden schreien) und vielleicht doch noch die Öffnung der Arkaden in der Bethmannstraße. Ein Teil der Busparkplätze sollte auf die Nordseite des MMKs umziehen.

    Zudem sollte dieser Anwohnerparkplatz am Leonhardskirchhof aufgelöst werden, und neu belebt werden. Auch die Umgestaltung der Flächen rund um die Kleinmarkthalle und die südlich davon gelegenen Garagen zu Läden hatte für mich Priorität.

    Generell halte ich es für sinnvoll zu überprüfen, welche Auswirkung einer "Vollbespielung der Alstadt" auf Straßen wie Berger Str., Brückenstraße etc. hat.

    Jede Altstadt/Innenstadt hat ihre Ruhezonen. Eine ruhige Ecke wie Alte Mainzer / Karmelitergasse hat ihren Charme und eine existenzberechtigung.

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    Ich hätte vermutet, dass es ein Vorkriegsgebäude ist, welches mit einfachen Mitteln wieder aufgebaut wurde und wo ein paar Reste der alten Fassade "gerettet" wurden.

    Ich vermute, dass das Gebäude Anfang der 30er von Wayss & Freitag gebaut wurde, die dort zunächst auch einen Sitz hatten. Vermutlich wurde das Gebäude nicht großartig beschädigt, da 1945 dort vorrübergehend der der Börsenverein der Deutschen Buchhändler und das Börsenblatt neben auch einigen Verlagen einzogen.
    Vermutlich so eine Mischung aus Neuneuklassizismus und Bauhaus.

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    Die Innenstadt ist normalerweise ein Ort, der sämtlichen Stadtbewohnern und Besuchern dient - mit zentrumsbildenden Funktionen und viel Betrieb.


    Das Problem hier ist doch, dass die Stadtbewohner hier immer den kürzeren ziehen und immer mehr zu bloßen Innenstadtbesuchern gemacht werden.

    Mein Vorschlag wäre, nach Fertigstellung von den Projekten DomRömer, MainTor, Berliner Straße und Rechnungshof mindestens 10 Jahre die Entwicklung zu verfolgen.

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    Im zuletzt zitierten FR-Artikel behauptet Cunitz u.a., Wohnbauten anstelle eines Bürobaus würden die Altstadt beleben - dass sie belebter sein sollte, bestreitet auch er nicht.


    Erstaunlich ist, das auf dem Cunitz-Spaziergang die Bethmannstraße ausgelassen wurde. Im "Hinterhof" von Belebung sprechen, wenn an einer der Hauptstrecken der Altstadt die Stadt die Chance ungenutzt ließ, im/am eigenen Haus für Belebung zu sorgen, indem man die Arkaden des Nordbaues nicht öffnet. Zudem verschiebt die Stadt zunehmend Ämter mit Besuchsverkehr an perifäre Orte, denen man dann auch noch den Straßenbahnanschluss kappt.

    Generell finde ich den Ansatz richtig, in der Altstadt bei Neubauten wie in der Ostzeile, DomRömer, Saalgasse unten Gewerbe oben Wohnen vorzuschreiben. Vielleicht ließe sich bei Bau von zusätzlichen Wohnungen an einigen anderen Stellen bestehende Ergeschosswohnungen zu (kleinen) Ladenlokalen umgestalten.

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    Möglicherweise wäre ein Mittelklassehotel sogar hier und da besser - immerhin gibt es darin auch Gastronomie wie auch mehr Bewohner pro Qm Fläche.


    Allheilmittel Gastronomie und Hotel. Nicht das wir nicht schon überversorgt sind mit Gastronomie in Frankfurt. Immer wenn ein normaler Laden schließt, kommt Gastronomie rein. Schon jetzt gibt es einen Mangel an Küchen- und Servicepersonal (sogar bei den Aushilfen). Mit den Hungerlöhnen kann man sich auch kaum noch Randlagen in Frankfurt leisten.
    Besonders Hotels in der Mittelklasse sind meist keine Orte der Stadtbewohner, wenn Sie überhaupt ein Restaurant selbst führen.

    Bei kleinteilig bin ich dabei. Auch dem Europaviertel hätte etwas mehr Kleinteiligkeit gutgestanden. Eigentlich gehört in eine Satzung für die Alstadt eine Beschränkung der Wohnflächen. Neue Wohngebäude sollten verpflichtend eine Variation von 30qm bis maximal 90qm aufweisen.

    zu #186:

    An der Stelle in Düsseldorf ist man definitiv im Radius von 200-300 Metern von einem zentralen Platz entfernt. Die Bausstellenlogistik im Rand von Düsseldorf dürfte sich auch einfacher und kostengünstiger bewerkstelligen lassen. Die 10 Euro würde im Vergleich zur derzeitigen Miete rund um Dom-Römer eine Mieterhöhung von über 15 Prozent bedeuten.

    Zum einen würde ich gerne allen Bewohnern der Altstadt in Frankfurt nach dem Abschluss von DomRömer, Historisches Museum und MainTor eine Verschnaufpause gönnen.

    Ich weiß auch nicht, warum man immer auf die Bebauung an der Berliner Str., Fahrgasse, Mainkai etc. so draufschlagen muss. Ich schätze die Innenhöfe sehr zum Erholen von den Massen auf der Neuen Kräme, Römerberg und Braubachstraße. Und durch das DomRömerProjekt werden das wahrscheinlich noch viel mehr. Wenn an den angesprochenen Stellen vor dem Krieg mehr los war, liegt das vorallem daran, das die Altstadt krass überbevölkert war. Eine Neubebauung am Mainkai, Fahrgasse etc. würde die Bevölkerung sogar senken, weil immer mehr qm in einer Wohnung von immer weniger Bewohner gewünscht werden. 140qm für 2 Personen sollte eigentlich mit Strafaufschlag geahndet werden.

    Zum dem stimmt es nicht, das diese 50er/60er Bebauung keine urbanen Plätze entstehen lassen kann: Gegenbeispiele sind der neue Platz am südlichen Ende der Kurt-Schumacher, der Platz vor der Kleinmarkthalle und der Liebfrauenberg. Auch die Berliner Straße wird aufleben, wenn dort Platz auf den Trottoirs für Straßencafés etc ist. Das Problem dort ist (wie überall in Ffm), das der Einzelhandel zusammen mit den Hauseigentümern die Fassaden im Erdgeschossbereich zerstören, zerstört haben.

    Die Caritasneubebauung ist dorch im großen und ganzen gelungen. Ich liebe diesen Durchblick vorbei an Zum Prinzen Carl-Turm, Karmeliterkolsterkirchturm zu den Hochhäuser im Finanzdistrikt.

    Warum man Angst hat, das die Berliner für den Autoverkehr kollabiert, wenn Sie nur noch eine Spur hat, erschließt sich mir nicht. Wer von Osten kommt muss durch eine Hanauer Straße, die auf 30 gedrosselt ist (wegen dem Blitzer fahren die meisten sogar nur 20km/h) und zeitweise nur einspurig ist. Auch vom Nordosten / Friedberger muss man an der Konstablerwache durch eine Engstelle um dann einspurig abbiegen zu können. Von Westen her muss man durch einen einspurigen Tunnel oder über eine halbe Abbiegespur von der Neuen Mainzer in die Weißfrauenstraße fahren. Meine Erfahrung ist, das man zu allen Zeiten relativ gefahrlos die Berliner als Fußgänger wild kreuzen kann zwischen den Fußgängerampeln. Gefährlich sind nur die Autofahrer, die sich bei zwei Spuren genötigt fühlen, voll auf das Gas zu treten um dann 100m weiter wieder stark abzubremsen an der roten Ampel. Die Idee mit zwei Spuren vor und nach einer Ampel ist zwar gut. Aber dem Frankfurter Autofahrer sind Ausfächern vor und Reizverschluss nach der Kreuzung leider wesensfremd.

    Ich weiß gar nicht, warum man immer auf dem L Mainkai/Kurt-Schuhmacher-Straße rumhackt. Die Grundrisse und Straßenführung Fahrgasse, Saalgasse, Alte Mainzer / Limpurgergasse etc. liegen ziemlich genau da, wie vor dem Krieg. Die Wege in den Höfen ziemlich genau an den Stellen von Kaffee-, Metzger-, Schlachthausgasse etc. Die Gebäude orientieren sich in Tiefe, Höhe und Dachgestaltung an der klassizistischen Uferbebauung. Die Höfe sind mit dem vorhandenen Grün, den Bänken, Brunnen und Skulpturen ein angenehmer Ruhepol zum Touri- und Fest-Treiben in der sonstigen Altstadt. Das neue Historische Museum wird gut zusammenspielen mit nördlicher Saalgasse, Schirn, Stadthaus, Altes Hauptzollamt.

    Was heißt schon ahistorische Bebauung. Die alte Altstadt war voll ahistorischer Bebauung. Wer historische Wegeführungen wiederherstellen möchte, müsste auch Nord- und Südbau des Rathauses abreißen. Mitsamt den Türmen. Wie könnte man nur so blödsinnig ahistorisch eine Brückenturmreplik mitten in die Altstadt weit ab vom Fluss stellen?

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    Ich sehe auch kein Problem darin, dass der Busbahnhof in der Innenstadt liegt und nicht ... (Mod: Zitat gekürzt. Für den gesamten Text das blaue Quadrat anklicken.)

    Ich stimme auch zu. Der ideale Standort ist in der Nähe des Hauptbahnhofes zu finden. Zudem ist der Standort ja nicht so weit von der Autobahn. Über die Friedensbrücke entweder am Ufer längs zu Ausfahrt Niederrad, über die Kennedyallee Richtung F-Kreuz, Gutleutstraße Auf- in und Ausfahrt aus Richtung Norden, durch den Hafentunnel und Europaviertel oder Messeausfallstraße Richtung F-Westkreuz. Da kenn ich schlechtere Anbindungen.

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    Ich habe mir die Bilder nochmal angeguckt, wobei mir auffiel, dass Holzgraben 11B H nicht gründerzeitlich, sondern spätklassizistisch und wohl um 1840 errichtet ist. Man versucht hier ... (Mod: Zitat gekürzt. Für den gesamten Text das blaue Quadrat anklicken.)

    Leider ist es in der Tat so, das hier der Denkmalschutz blind und die Altstadtfreunde geblendet sind. Das Areal hätte man bestimmt bei Erhaltung attraktiv herrichten können. Das der Holzgraben 11 (allein schon das Tor) nicht erhalten wurden, ist mir echt unverständlich. So schön die Idee ist mit der neuen Passage zw. Holzgraben und Töngesgasse; wenn schon dieser Kahlschlag dann doch bitte mit etwas spannender Architektur.

    Die beiden nach Bombardement mit Notdach versehenen Häuser gehören allerdings ebenfalls unter Denkmalschutz gestellt. Sie sind Zeugnis der Zerstörung im 2.WK und m.E. besser geeignet für die Erinnerung daran als irgendeine Messingplatte in der neuaufgebauten Altstadt. Die gehört eigentlich an die Häuser im Holzgraben.

    ^

    Gegen ein schönes Gitter wäre ja nicht zu sagen, aber ein Geländer wie aus dem Baummarkt? Aber vielleicht streichen sie es noch golden an?

    Bei den Fugen kriegt man leider Augenkrebs. Das sieht jetzt aus wie ein Anzug, bei dem man einen Karostoff an einen Nadelstreifenstoff angenäht hat, und das auch noch schräg. Da wäre es fast schöner gewesen, sie hätten die Brüstung komplett aus Beton gegossen und Sandsteinfarben angemalt, ohne Fugen.

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    Nur warum vergibt man an dieser Stelle die Chance, die Altstadt optisch ein wenig mehr um die Ecke zu ziehen? Ein bis zwei Gesimse und spitze Giebel über den Gauben hätten Effekt.

    Der Entwurf ist doch sehr nah an der Vorkriegsbebauung: Teilung in zwei Baukörper, gleiche Anzahl Fensterachse, Zwerchhaus. Was fehlt, wäre nicht spitze Giebel sondern der flache Tempelgiebel auf dem Zwerchhaus.
    M.M.n ein gelungener Entwurf.

    Possitiv finde ich auch, dass diese Garagenzufahrt verschwindet.

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    Das zuletzt in Beitrag #1004 erwähnte Vorhaben hat jetzt eine Website. Daraus ergibt ergibt sich, dass nun doch sämtliche früher von der Frankfurter Sparkasse genutzten Nachkriegsbauten abgebrochen werden sollen. In zwei Neubauten und dem umgebauten historischen Bestand sollen bis zum ersten Quartal 2016 27 Wohneinheiten entstehen.

    Der "historische Bestand" ist ja auch nicht das, was er verspricht. Von dem gelegentlich fälschlicherweise als "Schönborner Hof" bezeichneten Gebäude ist ja nur der Treppenturm historische Baumasse, hinter der barocken Fassade westlich davon ist ein Betongebäude aus den 70ern verborgen. Das Originalgebäude wurde beim Umbau von der Wurstfabrik zum Sparkassenbürogebäude abgetragen.