Beiträge von Knuffte

    Dekoratives Anführungszeichen

    Eine Reminiszenz sehe in einer gewissen Adaption zur (gezackten Südflanke der) Festung Königstein - Bild, falls dies hier überhaupt beabsichtigt war (?).

    Ja, das war tatsächlich beabsichtigt, also scheint das zumindest in dieser Hinsicht gelungen zu sein ;)

    https://dawo-dresden.de/2025/06/06/ges…zwischenbilanz/


    Nicht gelungen ist aus meiner SIcht die eintönige und sich in den Forst wenig einfügende Farbgebung. Von der anderen Talseite wirkt das Gebäude als wuchtiger Fremdkörper im Grün der Heide. Eine Camouflage-Fassade hätte dies wahrscheinlich mildern können. Aber vielleicht war Zurückhaltung eben gar nicht das, was man bei Infineon anstrebte.

    Die Beleuchtung im Zwinger gefällt mit überhaupt nicht. Ich lasse die Fotos seit ein paar Minuten auf mich wirken, aber der erleuchete Hof erinnert mich an die Arbeit unter meinem Baustrahler. In irgendeinem Fenster spiegelt sich fast immer das Flutlicht. Dein Ausdruck "Klatschlicht" ist wirklich passend.

    Das Licht raubt Kontraste, die Farbe des Sandsteins und die Plastiziät der Fassaden. Alles ist blaß, totgeleuchtet und ungemütlich. Ich hoffe, nur die Ausgabe deiner Kamera ist daran Schuld und es wirkt vor Ort etwas angenehmer.

    Dekoratives Anführungszeichen

    vertreten hier -in der vollsten Überzeugung für "Transparenz" einzutreten- eine falsche und irreführende Position

    Hast du dir schon mal zugehört? Du platzt hier rein und belehrst offensichtlich ohne das nötige Hintergrundwissen fachlich ausgezeichnete, reflektierte und die Zusammenhänge in dieser Stadt seit Jahren kritisch beäugende Foristen. Ich weiß nicht, wie alt du bist, aber möglicherweise lagst du noch in Windeln, als die hier konkret genannten Personen schon "Best Buddies" bis ins Private waren.

    Aussagen wie, dass keiner der Beteiligten am Verfahren weiß, wer der Verfasser ist, sind unter diesen Umständen schlichtweg naiv. Ziegel hat das ausgeführt, wobei es noch nicht einmal einer bestimmten Handschrift im Layout bedarf, um auf verschiedenen Ebenen (stochastisch auffällig) gewisse Weichen gestellt zu bekommen.

    Und wenn du in einer gezielten Einladung zum Verfahren keinen Wettbewerbsvorteil sehen möchtest oder nicht dazu in der Lage bist, so fühlt sich das für mich an, als seist du derjenige, der mal kurzzeitig aus seinem "Echoraum" ausgebrochen ist, in dem solche unfairen bzw. ungleichen Spielregeln in demselben Spiel als unbedenklich und moralisch einwandfrei gelten. Mich gruselt es immer etwas, wenn aus solchen Mündern Warnungen vor "beeinflussten und manipulierten Wahlentscheidungen" erklingen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Oft wird ja genau das von der Öffentlichkeit gewünscht, dass mehr Leute vor Ort die gebaute Umgebung mitbestimmen sollen.

    Ich glaube nicht, dass es der Öffentlichkeit vorrangig um diesen Aspekt geht. Vielmehr dürfte der tatsächliche Effekt auf die gebaute Umgebung das Entscheidende sein.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Mit dem selben Argument könnte man ja z.B. auch Ärzten die Teilnahme an Fachkongressen als "Klüngelei" vorhalten.

    Schlechtes Beispiel aus einer durchaus berüchtigten Branche. Sofern es jedoch tatsächlich um den rein ethischen und nicht renditegetriebenen Fortschritt in der Medizin geht, ist dies immer noch schwer zu vergleichen, da im Bereich der Medizin belegbare Ergebnisse und konkrete Auswirkungen auf den Organismus einerseits auf der Ebene des optisch wirksamen Stadtbildes dem Grunde nach einer emotionalen Entscheidung andererseits entgegenstehen, für die es keines wissenschaftlichen Hintergrundes bedarf. So mancher Jurytext ist dabei lediglich eine pseudowissenschaftliche und energetische Aufladung dürftiger Ergebnisse und eine durchschaubare Maßnahme zur Rechtfertigung und zum Erhalt des "Expertenstatus".

    Dekoratives Anführungszeichen

    Dann können Sie persönlich an der von Ihnen unterstellten schändlichen "Verbandelung" teilnehmen und die von Ihnen vermuteten Chancen nutzen, die sich daraus ergeben! Viel Erfolg dabei!

    Es gibt Menschen, die eine Verbandelung zum Zwecke des eigenen Vorteils gar nicht anstreben und erst recht nicht dafür ihre Prinzipien über Bord werfen würden. Ein eigenartiger und vielsagender Vorschlag.

    Dass das Fahrradparkhaus in den Platz hereinragt, ist mir auf der Visualisierung bzw. der Skizze auch erst jetzt aufgefallen, aber das macht bei der vorhandenen Topgrafie natürlich auch Sinn. Ich bin auch gespannt, wie sich die Tatsache auf die Gestaltung des Parkplatzbereiches auswirkt.

    Das Parkhaus hätte ich gern mit vier Wohnetagen aufgestockt gesehen, um den Platz auch an der Nordseite zu fassen. Bei solchen "Kleinigkeiten" fängt eigentlich Stadtplanung an, die sich doch auch einen geringeren Flächenverbrauch auf die Fahnen geschrieben hat.

    Bleibt die Hoffnung, dass die Beräumung der Europcar-Fläche tatsächlich eine Entwicklung andeutet, wenngleich ich da wenig Hoffnung habe, zumindest was eine kurz- bis mittelfristige Bebauung mit Wohn-/Bürogebäuden, Einzelhandel etc. angeht. Die Fläche ist im FNP als Bahnanlage dargestellt und ein Bebauungsplan scheint noch nicht einmal im Verfahren zu sein. Die Fläche wurde auch noch nicht als eigenständiges Grundstück herausgelöst.

    Kann die Fläche für die Bahn unter heutigen Gesichtspunkten von betrieblichem Interesse sein? Wer ist diesbezüglich besser im Bilde? Mir fällt gerade nichts ein, außer einer Rampe für den "S-Bahn-Innenring" unter der Äußeren Neustadt ;)

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    P1320318.jpg

    Schlagt mich, aber das Palais ist rückseitig wirklich bemitleidenswert in dieser Nachbarschaft. Eingepfercht in erdrückende und vor allem erschütternd simple Klötze, die man sich bisweilen nicht einmal im sozialen Wohnungsbau traut (zentrales Gebäude). Hier beißt sich alles und ich frage mich, ob der ganze Aufwand an dieser Stelle nicht verschenkt ist?

    ^

    1. am Kontext: Wir sprechen hier von einem Neubau im städtebaulich wüsten Umfeld des Hauptbahnhofes. Am Königsufer würde ich "wertig" im Zusammenhang mit diesem Entwurf ganz sicher nicht verwenden.

    2. an der Materialwahl: eine lebhafte, aber unaufdringliche Klinkerfassade und offenbar Aluminiumrahmen. Das geht auch anders und da sollte man fair sein, auch wenn mir selbst nicht wohl dabei ist, schon solche minimalen "Qualitäten" hervorzuheben.

    Insgesamt ist dieser Entwurf beliebig, deutlich unter den Möglichkeiten und den für diese Lage zumindest meinerseits bestehenden Ansprüchen liegend, aber eben auch kein Schandfleck.

    Danke, ich hatte bislang nichts gefunden.

    Ich gebe dir Recht. Es ist unerklärlich, wie man das Potenzial der Lage, dem Flächenzuschnitt und der Sichtbeziehung mit einer solch einfallslosen städtebaulichen "Idee" verschleudern kann. Mindestens ein Staffelgeschoss fehlt hier. Wenigstens wirkt die Fassade wertig und etwas gegliedert, auch wenn sie nicht berauschend ist.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Leider sind überall nun Metalltore eingebaut und werden auch verschlossen. Heisst: das wird also doch kein allgemein zugänglicher Bereich. Das wäre sehr schlecht, ein großes Stück Altstadt Gated Community - für die Stadt verloren.

    Ich hoffe weiterhin auf eine Öffnung zumindest zu den Ladenöffnungszeiten. Dies ist wahrscheinlich, wenn das Konzept der Gewerbeeinheiten noch unverändert ist. Hier ein Exposé mit einer EInheit auf Seite 8, die nur über den Hof erreichbar ist:

    Exposé Ladeneinheiten | Gastronomie

    Dekoratives Anführungszeichen

    So, was meint das Forum? Bühne frei...

    Falls es jemanden kribbelt und er/sie selbst was zeichnen möchte, dann habe ich hier 4 leere Modellvorlagen, wo man reinzeichnen soll.


    Zeichnen möchte ich nicht, ich habe nur einen inzwischen von der Neuzeit überholten Entwurf aus meiner Diplomarbeit anzubieten:

    ">

    Hier in einer Webanwendung mit ein paar hinter den Zahlen im Plan hinterlegten Erläuterungen zum Entwurf.

    Irgendeinem Vollkoffer gefällt´s halt immer ...

    Die Rückseite sieht aus, wie so eine Rückseite offenbar auszusehen hat. Der Charme einer Brandwand in ohnehin nicht nur gestalterisch düsterer Ecke ist genau das, was am Neumarkt natürlich noch gefehlt hat.

    Allein schon das Fallrohr an dieser Stelle vorzusehen. Das raubt dem Ganzen noch den letzten Rest Ästhetik.

    Quartier VI

    Neues von der Front, glücklicherweise nur von der Ladenfront

    Anscheinend bekommt die Landenfront doch ein historisches Antlitz, wobei die gesetzten Steine gegenüber dem Original vereinfacht wirken, oder täusche ich mich da?

    Hier noch einmal etwas größer (aber schlechter Handy-Zoom-Qualität)

    Wer sich für die genaue Bezeichnung des bei der USD lagernden Dämmstoffes interessiert:

    Auf dem Gewandhausareal wird sorgsam die oberste Schicht abgetragen

    Die Zufahrt zum Parklift zu Blobel´s "Wohn- und Galeriehaus" bekommt einen Rundbogen spendiert

    Dachgauben an der Westseite des Chiapponischen Hauses