Die Baustelle mal wieder von schräg oben, leider nur Handy durch schmutzige Fenster




Die Baustelle mal wieder von schräg oben, leider nur Handy durch schmutzige Fenster




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Ebenso ist klar: Zunächst benötigt man einen Katalog an Sofort-Maßnahmen..
Der Magistrat ist bei dem meisten der Meinung das sei nicht nötig, möglich oder bereits erledigt. Genieße den letzten Magistratsbericht (PDF) dazu, Valium besser vor dem Lesen bereitlegen.
Dazu gibt es einen Sachstand von März 2016: Für die ursprüngliche Planung müssten Bäume gefällt werden. Man arbeitet zusammen mit der jüdischen Gemeinde an einer Alternative. Wenn das wieder nur 4 Jahre dauert..
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Abschließend noch eine Frage: Was ist eigentlich mit dem Gelände nördlich der Miquell und südlich des eingezäunten Buba-Geländes? Ist das der Stadt oder gehört(e) das zur Buba und wurde nur der Öffentlichkeit zugänglich gemacht? Dort, wo die kleinen Teiche auf Google Maps zu sehen sind.
Das ist die Miquelanlage. Ein öffentlicher Park, der mit einer Fußgängerbrücke auch mit dem Grüneburgpark verbunden ist.
Das habe ich durchaus gesehen aber das Wort "mittelfristig" in meinem Beitrag heißt ja auch nicht direkt nach dem Umbau sondern in ein paar Jahren.
Stimmt. Das Rendering beinhaltet aber sehr viel Wunschdenken bezüglich des Retailpotentials im EG. Mit diesem optischen Angebot, dem Drumherum und fehlender Frequenz wird hier dauerhaft kein wertiger Einzelhändler zu halten sein und es läuft mittelfristig wieder auf einen der Matratzen-Händler oder ähnliches hinaus. Das schmälert wiederum die Attraktivität der oberen Geschosse... für mich ist das Bauen unter der Überschrift "billig gekauft ist zweimal gekauft". Hier wird schon in wenigen Jahren wieder eine Revitailisierung nötig sein.
In einem anderen Thread hatte thomasfra mal eine Teilansicht eingestellt:
Vor dem Umbau in den 90igern war der Sockel auch keine "Schachtel", sondern hatte Bögen ähnlich denen am Technischen Rathaus. Sieht man ein bisschen auf diesen Postkarten:
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Ahhh DANKE! Haben Sie das Bild evtl. sogar auch in größerer / besserer Qualität? Das wäre toll...
Leider nein, ich habe derzeit keinen Scanner. Es ist aber aus dem Buch "Frankfurt und seine Bauten",Selbstverlag des Frankfurter Architekten- und Ingenieur-Vereins, dass antiquarisch gut erhältlich ist (zumindest war es so als ich es vor ca. 10 Jahren gekauft habe).
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Mod: Für solches bitte das PN-System nutzen. Danke
^keine Ahnung was da los ist, hier ist es nochmal:

^Das wird laut Online-Bauschild ein Umbau:
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Nutzungsänderung im Erdgeschoss von Büro in eine Schank- und Speisewirtschaft in einem Wohn- und Geschäftshaus
Wie man bei der Hessenschau lesen kann haben die Koalitionäre schon einges zum Thema Verkehr bekannt gegeben. Details im verlinkten Artikel, meiner Meinung nach nix Halbes und nix Ganzes. Radwege, Umweltzone als schmückendes Beiwerk; Konkretes:
Das Gebäude Kaiserstraße 8 (StreetView) ist komplett geräumt - Foto Besier ist vor einigen Wochen auf den Kaiserplatz umgesiedelt - und auf dem Bürgersteig lagern Baumaterialien. Laut Online-Bauschild wird es eine
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"Nutzungsänderung von Büroräumen in Laden mit Anbau im 1. OG. als Aufstockung und Erweiterung des bestehenden Ladens (EG.) in dem Wohn- und Geschäftshaus."
Für die Nostalgiker, so sah es an gleicher Stelle einstmals aus:
https://c1.staticflickr.com/8/7765/2711711…50889b7d9_o.jpg
Bild: gemeinfrei, aus Frankfurt und seine Bauten, 1886
Wie sich einem PDF auf der Website entnehmen lässt, werden es 85 Wohnungen. Viele davon mit nur einem Zimmer - das lässt normalerweise nichts Gutes ahnen.
Laut einem Interview mit dem zukünftigen Museumsdirektor wird das Projekt durch die Veränderungen nach der Kommunalwahl nicht gefährdet, da bereits Vor-Verträge mit der Stadt unterschrieben seien.
Zudem gäbe es bereits eine Kostenkalkulation für den Umbau des Vorplatzes und eine Machbarkeitsstudie sei in Arbeit.
Jetzt geht es dem denkmalgeschützen Bestandsbau an den Kragen, auf drei Etagen hat man schon je ein "Fach" geöffnet, an der 4. wird gearbeitet.
Im EG ist ein Bagger im Einsatz und schafft Schutt nach draussen und oben sieht man ab und zu einen Minibagger durch die Löcher in der Fassade. Ein Kran einen Container aufs Dach gehievt, man sieht dort auch zahlreiche Arbeiter. Leider hatte ich keinen Fotoapparat dabei.
Unten geht es weiterhin ordentlich zur Sache, es wird gebohrt und gebaggert was das Zeug hält.
Weiterhin sollte man berücksichtigen, dass blinde Fenster vom Bauherren offenbar ausgeschlossen wurden. Das spiegelt sich auch schon in den original Wettbewerbsentwürfen
Im relativ neuen Buch "Die Stadt, das Geld und der Markt Immobilienspekulation in der Bundesrepublik 1960-1985", von Karl Christian Führer gibt es ein lesenswertes Kapitel zum Häuserkampf im Westend er 1970er. Es werden auch einige Hintergründe im Stadtplaungsamt und ähnlichen Institutionen angerissen.
Heute hatte ich zufällig Gelegenheit die Baustelle von oben zu sehen. Hier vier schnelle Fotos.



Quelle: Selbst fotografiert
^Das im Artikel "Haus gegenüber der EZB" genannte Gebäude ist übrigens das Curvum, im Forum wohl zuletzt an dieser Stelle
Auf alten Postkarten kann man einen kleinen Eindruck gewinnen. Hier und hier ist es das Gebäude ganz rechts im Bild. Auf dieser Postkarte das zweite von links.
Nach dem Krieg war von dem Gebäude nicht viel übrig (Schutthaufen am rechten Bildrand).