Beiträge von derzberb

    Das ist eine prinzipiell bedauerliche Entscheidung des Stadtrates.

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    Moment, in besagtem Thread hieß es doch noch, wir hätten eine parlamentarische Demokratie und politische Vertreter, die viel fundiertere Entscheidungen treffen könnten als wir Hinzis und Kunzis. Und so geht es auch beim "Candid-Tor" seinen Gang, nur diesmal gewinnen offenbar nicht die Hochhaus-Fans. Mal gewinnt man, mal verliert man. Also lehnt euch entspannt zurück und lasst den Parlamentarismus machen.

    Das ist korrekt. Am Verfahren und der Art der Entscheidungsfindung ist nichts auszusetzen.

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    hahaha! Danke!
    Ein Post der vielen hier vermutlich nicht schmecken wird...

    Schmeckt durchaus. Warum sollte das nicht schmecken?

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    Alternativ kann ja ein Bürgerbegehren angestrebt werden, um den ursprünglichen Entwurf doch zu ermöglichen. Die paar zehntausend Unterschriften samt Adressen sind doch ratz-fatz gesammelt.

    Wenn schon ein Bürgerbegehren, dann für ein größeres Projekt, wie etwa die Umgestaltung des Euro-Industriparkes in ein urbanes Gebiet.

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    Aber bitte nur wenn die nötigen Unterschriften auch wirklich in maximal 3 Monaten gesammelt werden sonst besteht kein hinreichendes öffentliches Interesse! :)

    Selbstverständlich gilt gleiches Recht für alle. Man nennt das wohl Demokratie und Rechtsstaat.

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    Die Entscheidung des Stadtrates ist formal korrekt und demokratisch völlig unbedenklich.

    Dennoch ist es bedauerlich.

    Insbsondere ist das Argument der Berufsverhinderer:

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    ein Tropfen auf dem heißen Stein" sei.

    völlig widersinnig. Es ist zwar richtig, daß dieses Projekt tatsächlich nur ein Tropfen auf den heißen Stein ist. Mit diesem Argument könnte man allerdings jedweden Arbeitsschritt als sinnlos abqualifizieren. Es braucht eben sehr viele Tropfen auf einen heißen Stein, um ihn abzukühlen. Die Museumsdorfromantiker gehen gegen jeden einzelnen dieser Tropfen vor.

    Der Stadtrat kämpft an vielen Fronten gegen die Verhinderungs-Fundamentalisten. Vielleicht war es auch vor diesem Hintergrund ein Akt der Klugheit, hier die Zustimmung zu verweigern. Das Thema ist auch wegen des herbeiphantasierten Umbaus des Grünwalder Stadions emotional sehr aufgeladen. Es hätte viel unnötigen Wirbel um ein doch eher kleines Projekt gegeben. Man konzentriert sich im Moment vielleicht auf andere und vor allem wichtigere Projekte.

    Letztendlich kann man sich für diesen abweisenden Unort eine städtebauliche Aufwertung nur wünschen.

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    Es geht viel mehr um das große Ganze, die enorme Zustimmung (50.000 Leute) für den Entscheid, das als vermeintliche "Minderheit" abtun, obwohl das Interesse auf Seiten der Bürger wirklich sehr groß war.

    Beginn der Sammlung: Die Initiative „HochhausSTOP“ startete bereits im Jahr 2020 mit dem Sammeln von Unterschriften, um Transparenz und eine Bürgerbeteiligung beim Genehmigungsverfahren für das Paketpost-Areal zu erzwingen.

    Einreichung: Am 31. März 2025 übergaben die Initiatoren schließlich rund 48.000 bis 50.000 Unterschriften (in 60 Aktenordnern) an das Kreisverwaltungsreferat (KVR).

    50000 in einem Zeitraum von über 4 Jahren zu sammeln deutet nicht auf eine großes Interesse hin.

    Ich wiederhole meinen Standpunkt: Wenn innerhalb von 3 Monaten keine 50000 Unterschriften in einer Stadt mit mehr als 1 Million Wahlberechtigten zustande kommen, dann ist keine hinreichendes Interesse gegeben. Wer wirklich interessiert und engagiert ist, von dem kann man erwarten, daß er sich die Zeit nimmt, seine Unterschrift abzugeben. Man kann mit ÖPNV oder sonstwie jeden möglichen Ort der Stadt in weniger als einer Stunde erreichen - wer das nicht schafft, der hat auch keine Ausrede. Es ist nicht Aufgabe der Politik und Gesellschaft, den Berufsverhinderern es so leicht und bequem wie möglich zu machen jedweder Tätigkeit Steine in den Weg zu legen.

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    Dem Vorhaben die Legitimität abzusprechen wegen Kleinigkeiten,

    Folgende Kleinigkeiten:

    1. Verstoß gegen das Bestimmtheitsgebot (Unklare Fragestellung)

    2. Irreführung durch Unterlassen (Verschweigen des Bebauungsplans)

    3. Eingriff in das Abwägungsgebot

    Die Initiatoren sind eben verpflichtet, hinreichend Kompetenz und Professionalität aufzubringen. Irrationale Wut reicht eben nicht hin. Kein Mitleid.

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    davon auszugehen, die 50.000 wären nur zustande gekommen wegen vermeintlicher Täuschung (was Quatsch ist)

    Ein Blick auf diese Website: Bürgerinitiative gegen Alles ist recht vielsagend. Man scrolle bis zu der Stelle and der ein Bild hinter folgendem Text zu sehen ist:

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    Im Bild: Geplante Hochhaustürme (schwarz) mit weiteren durch Hochhausstudie möglichen Hochhäusern vor Schloss Nymphenburg.

    Kein Monopoly in München

    Es ist eine bewußte falsche Darstellung - man kann es auch eine Lüge nennen. Mit Fakten und Realität hat das nichts zu tun. Ich würde das als blanken Panik-Populismus bezeichnen. Es ist anzunehmen, daß es Menschen gibt, die sich davon anstecken lassen. Das ist natürlich alleine kein Grund, ein Begehren abzuweisen - schließlich ist Populismus teil jedes Wahlkampfes. Es ist allerdings für die Mehrheit der pragmatischen und dem aktiven agilen Leben zugewandten Menschen ein Anlass, eine Antipathie gegen die Initiatoren entwickeln.

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    Stimmt, wenn die sogenannten "Fakten" also die graue Farbe und die Mondphase die suboptimal gewählt ist nicht den Wünschen einiger weniger ensprechen, dann basiert es kaum bis garnicht auf Fakten. Höhe in Metern oder so sind da natürlich keine Fakten ;)

    Sie haben Recht. Eine winzige Minderheit von c.a. 1500000 Millionen Bürgern lehnt autoritär ein rechtschaffenes Begehren einer überwältigenden Mehrheit von 50000 ab - und das nur, weil Farben und Mondphasen suboptimal gewählt wurden. Ein wahres Menschheitsverbrechen.

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    Okay bedeutet, dass also dass diese 50.000 Leute demnach keine gegner des projektes sind wenn sie nicht im selben jahr nterschrieben haben oder warum müssen die innerhalb eines jahres gesammelt werden?

    Wenn diese Menschen tatsächlich so interessierte und engagierte Gegner sind - warum sollten sie es dann nicht geschafft haben, ihre Unterschriften innerhalb eines halben Jahres abzugeben?
    Innerhalb eines halben Jahres kann man sich informieren (10 Minuten Internet Suche), die entsprechenden Stellen (in München ist praktisch jeder Ort mit ÖPNV oder IV gute erreichbar und diese Bürgerinitiativen verstecken sich ja auch nicht gerade - also maximal 1 Stunde entfernt) aufsuchen und die Unterschrift leisten (wenige Sekunden). Wenn dann keine 50.000 Unterschriften zusammenkommen in 6 Monaten, dann ist keine hinreichendes öffentliches Interesse vorhanden. Ich würde die Frist sogar auf 3 Monate verkürzen.

    Die langen Fristen bewirken effektiv, daß größere Projekte um Jahre verzögert werden. Zudem werden dabei Unterschriften eingesammelt von Menschen, die sich im Prinzip recht wenig für ein konkretes Projekt interessieren, sondern einfach reflexartig Unterschreiben, wenn man ihnen einen Stift und Papier unter die Nase hält und ihnen sagt, sie würden damit "gegen irgendentwas etwas unternehmen". Qualifizierter Widerspruch geht anders.

    Zum Thema NIMBYs bzw der "Bürgerinitiative gegen Alles" allgemein:

    • In den USA sitzt der Unsympath Donald J. Drumps, der uns Europäern WIrtschaftskraft und auch noch Land rauben will
    • In Moskau sitzt der Unsympath von einem Neoimperialisten Putin und droht mit Krieg
    • China eignet sich unsere Technologien an, knöpft uns Marktanteile ab etc
    • Viele zu hohe Steuern und Abgaben sowie Bürokratie erwürgen unsere Wirtschaft

    Das bißchen in Vitalität, was das noch überlebt wird durch Kleinbürger bedroht, die sich von Baulärm "genäafft" (genervt) fühlen und/oder einer völlig weltfremden Museumsdorf-Phantasie nachhängen.

    Ich finde kaum Worte, um meiner Geringschätzung Ausdruck zu verleihen.

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    Wer glaubt, dass ein Einzelner mit genügend Zeit 50.000 Unterschriften sammeln kann, wie oben von jemandem behauptet, hat das ganz offensichtlich selbst noch nie versucht.

    Wenn sich nicht genügend Menschen zusammenfinden, um innerhalb eines halben Jahres 50.000 Unterschriften einzusammeln, dann ist ganz einfach kein hinreichendes öffentliches Interesse, welche sein Bürgerbegehren rechtfertigt.

    Die bestehende Regelung macht es der berüchtigten "Bürgerinitiative gegen Alles" viel zu leicht, immer wieder Sand ins Getriebe zu werfen.

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    Die Unterfühunrg zwischen Bahn und Bushaltestelle ist echt grausam. Ich hoffe das hier nicht "Over engineered" wird, ...

    Zumindest dies kann ohne viel Aufwand und "Overengineering" gelöst werden: Auf der östlichen Seite, direkt am S-Bahnhof, evtl auf einem separaten Bauwerk, kann der Bereich für Fußgänger, Rad, Bus und Tram eingerichtet werden. Somit muß kein Fahrgast mehr die Fahrbahnen des Rings unterqueren.

    Läden und oder Blühstreifen und Baumreihen würden diesen Bereich ansehnlich von den Fahrbahnen abgrenzen.

    Es ist manchmal gar nicht so schwer, etwas Schönes zu erschaffen.

    Warum denkt man in Deutschland so gerne so klein?

    Wenigstens in der Konzeptionsphase sollte man nach den Sternen zielen. Natürlich muß sich alles rechnen und rentieren - und dadurch wird am Ende vieles sehr viel bescheidener als am Anfang erträumt. Wo allerdings kann man hingelangen, wenn man schon so früh die Flügel stutzt?

    ^^

    Warum sollte man auch nicht daran denken, ein Wahrzeichen zu schaffen, etwas Großes und Schönes, mit Aufenthaltsqualität, etwas, was auch über München hinaus Gefallen findet.

    Vielleicht kann man auch die Alte Line 22 (Rotkreuzplatz - Harras und darüberhinaus) der Tram reaktivieren?


    Ich habe mal ein wenig recherchiert bzgl der Bauweise:

    Pylonen, Stabbögen, Tragseile etc schneiden wohl ökonomisch schlechter ab als die schlichte Balkenbrücke.

    Vermutlich sind diese aufwändigeren Bauweisen eher bei großen Spannweiten nötig/ökonomisch.


    Vor diesem Hintergrund frage ich mich, warum für die 2. Stammstrecke eine Stabbogenbrücke westlich der Friedenheimerbrücke gebaut wurde.

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    … (ja das ist kein gutes Argument) weil er hässlich und abweisend ist …

    Ich finde, daß das sehr wohl ein sehr gutes Argument ist. Der Denkmalschutz und die Architekturprofessoren sollten sich mal darüber Gedanken machen. Soo subjektiv ist Ästhetik nun auch wieder nicht. Wenn der Denkmalschutz (meine Nemesis) so weiter macht, dann werden bald tatsächlich Altglascontainer samt des um sie herum sich anhäufenden Mülls (als bedeutender Ausdruck des konsumorientierten Nihilismus) unter Schutz gestellt.

    Man sollte auch die Sicherheit von Fußgängern nicht vergessen, die durch zu enge und direkt beienanderliegende Fuß- und Radwege gefährdet war (wie auch insbesondere in der Lindwurmstraße). Hier haben also Rad- und Fußgänger gewonnen.

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    Wäre es denkbar diese Grünstreifen mit Blumen (Blühwiesen) zu verschönern oder wird dadurch auch mal wieder der Denkmalschutz vergrätzt?

    Projekt für Wohnungen über dem LIDL Markt in der Tübingerstraße vorerst zurückgestellt.

    Es sollten etwa 100 bezahlbare Wohnungen entstehen. Die "Wohnungsbaugesellschaft Münchner Wohnen" äußert sich dazu, daß derzeit eine "Wirtschaftlichkeit nicht zu erreichen" sei, man hoffe aber, daß "dieses Kooperationsprojekt in verändertem Rahmen zu einem anderen Zeitpunkt" doch noch umgesetzt werden könne.

    Direkt nebenan in der Königswieserstraße wird gerade ein Schulzentrum hochgezogen für eine Grund- und eine Mittelschule.

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    alle Bilder bei @mir-selbst

    Die vorher existierende Grundschule wurde abgerissen. Die armen Kinder verbringen wohl gerade ihre gesamte Grundschulzeit in einem Container-Provisorium.

    Wenn die Mittelschule bezugsfertig ist, dann wird die zur Zeit existierende Mittelschule an der Walliser Straße (die Rote Schule) dauerhaft dahin übersiedeln.

    Die direkt daneben liegende - aus allen Nähten platzende - Grundschule an der Walliser Straße - wird in das freigewordenen und viele modernere Gebäude der Mittelschule nebenan einziehen - sehr zur Empörung mancher Kinder, die ihre Grundschule heiß und innig lieben.

    Was aus dem Gebäude der Grundschule wird (die Grüne Schule) wissen zur Zeit nicht einmal die dortigen Lehrer. ich vermute, daß das Gebäude mittlerweile stark sanierungsbedürftig ist.

    Angesichts des zu erwartenden Zuwachses durch Neubau und Zuzug ist eine Kapazitätserweiterung wohl dringend nötig. Durch den Wegzug der Mittelschule wird dort jedenfalls viel Raum für Umnutzung/Revitalisierung/Neuplanung entstehen.

    Fürstenried West: Wieder-Eröffnung des AEZ

    Nach Jahren der Schließung und des Umbaus wurde das AEZ in der Königswieserstraße am letzten Donnerstag, den 04.12.2025 wieder eröffnet.

    Im Vergleich zu früher ist die Vielfalt stark gesunken. Es gab früher einen Deichmann, Ernstings Family, einen separaten Vinzenz Murr, Schlüssel&Schuster , Bäckerund einen großen Lebensmittelmarkt einer mir unbekannten Kettet (ähnlich dem HIT-Markt) und zudem einen Bäcker und ein Eiscafe.

    Nun sind nur noch eine sehr großer REWE (eröffnet erst am 16.12) mit integriertem Vinzenz Murr und ein sehr großer LIDL geblieben und ein Bäcker - letzterer aber ganz hüppsch eingerichtet.

    Wenn der REWE und das kleine EKZ am Schweizer Platz in wenigen Jahren wegen Neubau und Erweiterung vorübergehend schließen müssen, dann wird man diese Kapazitäten an Nahversorgung durchaus gebrauchen können.

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    alle Bilder bei @mir-selbst

    Da ich außer der Meldung in der OVB (Oberbayerisches Volksblatt) und der Schlagzeile am stummen Verkäufer des Münchener Merkur nichts dazu gefunden habe platziere ich das mal hier im Biergarten:

    Autofreie Hackerbrücke?

    Ich finde die Idee diskutable. Der Autoverkehr ist dort auch nicht so dicht und ausschlaggebend. Vielleicht kann man dabei auch die gräßliche Grasserstraße aufhüppschen.