Beiträge von deloro

    ^Mit der skizzierten Entwicklung gehe ich zu 100% d'accord und in vielen Ländern der Welt würde man die Fläche unter den gegebenen Rahmenbedingungen wohl so entwickeln. Das wär dann ein tolles Entree in die südliche Innenstadt mit Großstadt-Charakter. Ich befürchte, hier wird aber wieder einfach Durchschnitt entwickelt. Es muss doch ein Kompromiss aus bezahlbarem Wohnraum und großstädtischer Entwicklung mit Hochpunkten möglich sein?

    ^Das Gebäude würde den Platz weiter aufwerten, was für die Martin Luther Kirche auch nicht schlecht sein sollte. Den Kontrast von Hochpunkten und Kirchenbauten empfinde ich in amerikanischen Städten (u. a. Manhatten) als recht spannend. Die Wirkung könnte hier ähnlich sein, wobei es ja nur neun Geschosse wären.

    ^Bloß dass Düsseldorf in weiten Teilen nicht die Substanz Münchens besitzt (auf die Rücksicht zu nehmen wäre) und gerade die Berliner Allee, als Nachkriegsmagistrale, einige wahrnehmbare Anstoßprojekte gebrauchen könnte.

    Meine Güte, das ist sowas von provinziell... :nono::Nieder: wie kann man sich in zentralster Innenstadtlage gegen solch einen schicken Hingucker wehren? Unfassbar. Man fürchte ein Rheinhatten (CDU). Unfassbar lächerlich.

    ^Ein Hochpunkt war ja zunächst zum Mintropplatz hin geplant. Schade. Ansonsten sollte das Projekt tatsächlich Potenzial bieten, etwas Licht in diese recht triste Ecke zu bringen und das subjektive Sicherheitsempfinden in der Harkortstr. zu verbessern. Das ist gut.

    Wie viele Betten gibt der lokale Hotelmarkt eigentlich noch her? Erstaunlich.

    Abel von JLL im RP-Interview:"Wenn man sich die Gesuche der Unternehmen auf dem Büromarkt ansieht, dann brauchen wir zwischen 2020 und 2022 im Grunde noch fünf neue Dreischeibenhäuser - also etwa 150.000 bis 170.000 Quadratmeter Büros. Wir brauchen Büro-Hochhäuser vielleicht sogar noch mehr als Wohnhochhäuser."
    Zum Interview.


    Nette Veranschaulichung mit dem DSH-Vergleich. Theoretisch könnten also einige weitere Landmarken in den nächsten Jahren entstehen.

    Das Haus liegt in der Krümmung der Brunnenstr. und man kann es schon von weiterem erblicken. Zusammen mit den benachbarten Gründerzeitlern freue ich mich jedes Mal über den Anblick. Ich denke es wurden schon weitaus marodere Gründerzeitler restauriert, da reicht ein Blick in den Osten. Ich fänds sehr schade.

    Der Verkehrswert würde gegen Null tendieren bei einer gleichzeitigen größeren Beeinträchtigung...mal sehen was das Amt für Autoverkehr geplant hat. Einige wenige Parklücken mussten ja scheinbar auch unbedingt eingeplant werden, damit möglichst viele Autofahrer angelockt werden und dort nach einem Parkplatz suchen.

    Dekoratives Anführungszeichen


    Das Baurecht sollte dahingehend verändert werden, dass ein Bestandsgebäude nur abgebrochen werden darf, wenn der Ersatz über eine höhere oder mindestens gleiche gestalterische Qualität verfügt.

    Dem kann ich nur zu 100% beipflichten. Wirklich schade um dieses schöne Haus.

    Durch die Fotodokumentationen kann man sich einen guten Überblick über das Baugeschehen der Stadt verschaffen. Dafür bin ich dankbar. Es muss aber auch sicherlich nicht jede Bauplatte einzeln festgehalten werden. Ein Sub-Forum könnte idT Abhilfe verschaffen. Ansonsten gilt wie überall im Internet und auch hier bereits geschrieben: Jeder filtert sich das raus, was ihn am meißten interessiert und steuert bestenfalls seinen Input bei. Mehr inhaltliche Beiträge würden sicher alle User hier begrüßen.

    Man sollte diese prominente Lage für ein städtebauliches Ausrufezeichen nutzen. Hier kommen täglich viele 1000 Leute durch. Zudem könnte man einige hässliche Rückseiten kaschieren und durch einen neuen Blickfang den gesamten Raum neu definieren und prägen. Zu oft schon wurden gute Lagen architektonisch verschenkt. Das beste Beispiel steht gleich nebenan.