Beiträge von tobert

    Es ist denke ich klar, dass Herr Becken mit seinem Vorstoß auch ein persönliches Erbe schaffen möchte, welches ihn als Hamburger Bauunternehmer auf Jahrzehnte bekannt macht… Ego-Politur…

    Natürlich kalkuliert er da „auf Kante“

    Aber der persönliche Ehrgeiz in der Sache kann dem Tower am Ende nur gut tun 😁

    Ich könnte mir vorstellen, dass hier in so mancher Chefetage auch bzgl subjektiver Faktoren spekuliert wird. Natürlich stellt der Turm bis dato ein Desaster dar.

    Da braucht es einen holden Ritter, der mit all seiner weltlichen Macht, Knowhow und Kapital auf ewig Hamburgs Held ist und ein Statement setzt. Prestige.

    Grade innerhalb der oberen 10.000 darf man neben dem Kapital auch die Egos nicht vergessen… Benko war das beste Beispiel…

    Hoffen wir mal, dass unter den Bewerbern ein paar solide Konzepte schlummern…

    Auch Publicity ist Teil eines erfolgreichen Investorenmanagements.

    Wenn das Thema in der öffentlichen Wahrnehmung Schwung aufnimmt, kann das Herrn Becken nur in die Hände spielen.

    Stichwort FOMO… da gucken plötzlich noch weitere Geldgeber um die Ecke, um ihr Stück vom Kuchen zu bekommen…

    Statt jetzt pauschal wieder alles niederzutrampeln und schlecht zu reden, können die “Kritiker” doch auch einfach mal abwarten.

    Wie sagt meine Mutter immer: “Wenn man nichts positives beizutragen hat, einfach mal…”

    Ergänzung: Die Betriebskosten bei Kappung würden vermutlich ebenfalls jeden Rahmen sprengen. Alle technischen Komponenten sind auf 245 Meter ausgelegt. Lüftung, Heizung, Leitungen etc. diese Komponenten sind in der Instandhaltung und Wartung sehr teuer und würden die Nebenkosten für den einzelnen Mieter explodieren lassen.

    Die Gläubiger wollen über das Treuhandverfahren “binnen 5 Jahren” die Signa Immobilien veräußern. Zum bestmöglichen Preis.

    Spekuliert wird, dass der Markt sich erholt, weshalb man mit dem Verkauf wohl doch keine Eile mehr hat und auf passende Angebote wartet.

    So titelt auch die MOPO, dass laut Projektentwicklern damit zu rechnen sei, dass die “Ruine” noch mehrere Jahre bestehen bleiben könnte.

    Laut dem angehängten Artikel in der MOPO soll die Signa Prime mit all ihren Immobilien nun doch abgewickelt werden.

    Die Immobilien (auch Elbtower) sollen über einen Treuhänder im Zeitfenster 3-5 Jahre verkauft werden, um von einer Markterholung zu profitieren und den Gläubigern mindestens 30% der offenen Forderungen einzubringen.

    Ich schließe daraus, dass man es mit dem Verkauf nicht eilig hat und lieber erstmal abwartet… es könnten also noch einige Jahre Stillstand folgen…

    https://www.mopo.de/news/panorama/…ezlsz3mwtz1klb9

    Ein Volksentscheid wäre wie das Eingeständnis des völligen politischen Versagens. Das wird die SPD mit aller Kraft verhindern.

    Dieser quotengeile „Investor“ - der vermutlich nicht einmal das nötige Kapital besitzt- ist einfach nur peinlich aufmerksamkeitsgeil.

    Auf welcher Grundlage sollte via Volksentscheid über die Nutzung von Privateigentum entschieden werden?

    Hier wird das Thema wieder ins absurde getrieben. Die Medien schlachten es aus, weil es so herrlich polarisiert. In die selbe Schiene geht das Geschwurbel von Der Kritiker…

    Fakt ist: Die Stadt hat derzeit keinen legalen Zugriff auf das Projekt und der Eigentümer entscheidet allein darüber, wie, im Rahmen der Baugenehmigung, weiter vorgegangen wird.

    Selbst bei Rückkauf durch die Stadt, wird man vermutlich keinen Volksentscheid riskieren.

    Sowas kann Wahlen kosten…

    Dekoratives Anführungszeichen

    Also doch ein Verkauf, gibt es also doch nicht irgendwelche Klauseln die diesen vor 2029 o.ä. verhindern und die Politik weiß zumindestens einigermaßen, was sie tun. Ich bin sehr gespannt!

    Gemeint ist ein Verkauf durch den Eigentümer/Insolvenzverwalter; die Stadt wird ihr Rückkaufrecht vorerst nicht beanspruchen. (Ob sie es könnten, ist fraglich)

    Der freie Markt solls regeln!

    Update: Die Mopo titelt “Elbtower - jetzt geht der Verkauf los”… leider Bezahlschranke

    Fragt sich, welches Interesse der Insolvenzverwalter hat, das Projekt zeitnah zu verkaufen… Ich kenne mich mit dem Insolvenzrecht leider nicht wirklich aus… Aber sofern der “freie Markt” Interessenten liefert, kann das ja auch ein Weg sein.

    Fragt sich nur, was der künftige Käufer ggf “ändern” will.

    Stichwort:

    Was passiert, wenn die Baugenehmigung ausläuft? Gibt es da Fristen?

    Ich will da tatsächlich eher keinen 100m-Stumpf sehen, den ein potenzieller Käufer einfach kappt und auf dieser Höhe belassen hat…

    Laut einem heute erschienenen Artikel in der Tagespresse benötigt Herr Benko derzeit ca. 600.000,- MIO EUR liquide Mittel. Hierfür sollen Anteile seiner Immobilien als Sicherheiten dienen... Spannend.

    Diese Mittel sollen zunächst nur kurzfristige Verbindlichkeiten decken und stellen die Grundlage eines Sanierungsplans dar.

    Es wird auch erwähnt, dass ggf. Konzernteile wie Galeria abgestoßen werden könnten.

    https://orf.at/stories/3340422/

    Ich stimme den Vorrednern zu!

    Es ist seit jeher gesunder Bestandteil von Diskussionsforen, auch bloße Meinungen und Gedanken auszutauschen.

    Will ich nur stumpfe Fakten lesen, googel ich die Tagespresse.

    Eine Situation wie diese emotionalisiert viele Fans nun einmal. Und die müssen dann irgendwo darüber sprechen und sich austauschen. Wenn nicht hier - wo dann? Mit Wutbürgern und Halbwisse(r)n auf Faceboo* etc?

    hansefix:

    Du hast absolut Recht! Ich denke (spekulativ), dass der Elbtower das Flagship Projekt der Signa ist und allein, um den Ruf von Signa zu retten, hoffentlich mit größter Priorität durchgepeitscht wird.

    Eine gewisse Dramatik schildert folgender Artikel:

    https://www.businessinsider.de/wirtschaft/sig…aring_free_copy

    Demnach kommt die Signa auch den Kreditforderungen der Banken derzeit nicht nach. Es scheint kompletter Stillstand an mehreren Fronten zu herrschen.

    Allein bei der schweizer Privatbank Julius Bär laufen Kredite über 600 Mio EUR. Hier erfolgt keine Tilgung mehr…

    Ich fürchte, ich muss meinen Optimismus doch etwas drosseln…