Beiträge von tobert

    Abgerissen wird da nichts.

    Die WEG hat - Stand jetzt - lediglich einen Grundlagenbeschluss erwirkt, demnach die Fassade saniert werden soll.
    Ein fertiges Konzept liegt nicht vor. Über die horrenden Sonderumlagen im teils 6-stelligen Bereich je Eigentümer wird gestritten. Auch um den Umfang der Sanierung. Ob nur das Minimum, oder auch energetisch…

    Es kann noch Jahre dauern, ehe es hier losgeht. Sofern je Eigentümer 5-6 stellige Summen eingetrieben werden müssen, schätze ich min. 5-10 Jahre.

    Die Bewohner müssen also nun einige Jahre mit einem Netz vor den Fenstern leben, was die Wohnungen nahezu unverkäuflich macht.

    Derzeit wird noch der vollständige Austausch aller Heizungsleitungen in den 170 Apartments beendet.

    Wenn ich über Georgswerder in die Stadt fahre und an den Elbbrücken auf den Turm zufahre, freue ich mich jedesmal. “Jetzt bist du in der Stadt…”

    Ich finde so eine Landmarke am Stadteingang herrlich. Ich verstehe, dass der Turm polarisiert… Aber das ist bei vielen in Deutschland einfach die grundkritische Haltung gegenüber jeder Veränderung. Innovation, Stolz und Zukunft sind für viele eher furchteinflößend, als erwünscht.

    Das hier selbst in einem Architekturforum ein international gesehen mickeriges Türmchen von 200/240m (und fernab der Innenstadt) einige an den Rand des Wutbürgertums bringt, zeigt, wie zurückgewandt man hier denkt. Anderswo lacht man über den konservativen Deutschen.

    da wird verzweifelt an jedem noch so kleinen Gegenargument geklammert und seitenlang gemotzt.

    Ich freue mich einfach, dass im Jahr 2026 auch in Hamburg, welches sich Weltstadt nennt, mal sichtbare Statements wie Elphi, Elbtower und vll sogar Olympia stattfinden.

    Ich verstehe diese ganze Diskussion hier jetzt auch nicht wirklich. Was impliziert diese? Das man seitens Stadt und Baukonsortium das Thema “vergessen” hätte? …oder sich über bestehende Gefahren bewusst hinwegsetzt?!?

    Absurd.

    Gäbe es da greifbare Risiken, würde niemand den Weiterbau planen. Hier wird wieder aus einigen Lobbys geschossen und dramatisiert.

    Das sind ja wunderbare Nachrichten! Ich bin weiterhin gespannt, wie sich Herr Becken und Co. zur geplanten Höhe des Gebäudes positionieren werden.

    Das WELT Interview mit Herrn Tschentscher schien mir inhaltlich noch auf einem älteren Stand zu sein und ging darauf nicht wirklich ein.

    Als ehemaliger Eigentümer einer Whg in der WEG Mundsburgtower Hamburger Str. 3 öffne ich mal einen Diskussionsthread.

    Seit einigen Wochen ist weithin sichtbar die Turmverkleidung entfernt und der ganze Turm muss für eine mittlere 6-stellige Summe eingenetzt werden.

    Hintergrund: Sanierungsstau.

    Seit gut 15 Jahren schafft die WEG (rund 150 Eigentümer) es nicht, ein tragfähiges Sanierungskonzept zu entwickeln.

    Historie:

    Neben zahlreichen Wasserschäden (rund 200 zwischen 2020 und 2025) wegen hauptsächlich zerbröselnder Heizungsleitungen muss auch die denkmalgeschützte Fassade dringend saniert werden. Neben massiven Betonabplatzungen sind auch die vorgehängten Kassetten mit Emailleplatten massiv verwittert und verrostet.

    Bei einem der letzten Herbststürme lösten sich Teile der Fassade und drohten abzustürzen.

    Daraufhin musste man reagieren und das Gebäude sichern.

    Die WEG diskutiert leider seit Jahren um ein finanzierbares Konzept. Es lagen dabei Vorschläge im ein- bis zweifachen Millionenbereich auf dem Tisch.

    Nach einer ersten massiven Sonderumlage in 2023 wird derzeit das komplette Heizungssystem erneuert und durch eine neue Aufputzverteilung ersetzt. Dies soll in 2026 abgeschlossenen werden.

    Bzgl der Fassade sieht es leider weniger konkret aus. Hier muss noch entschieden werden, ob lediglich eine Instandsetzung, oder aber energetische Sanierung stattfinden soll.

    Beides wäre für die Eigentümer mit schmerzhaften Sonderumlagen verbunden. Auch der Denkmalschutz ist dabei einzubeziehen.

    Vorerst werden sich die Hamburger also an einen eingenetzten Turm gewöhnen müssen. Vom Konzept über die Beschlüsse hin zur Sonderumlage und Umsetzung wird es voraussichtlich noch Jahre dauern.

    https://ibb.co/V0BZ15FJ

    https://ibb.co/Zprs9Bf3

    Bilder von mir

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    Die Reduzierung auf 200m sollte doch angeblich im Rahmen der bestehenden Baugenehmigung möglich sein. Die blieb folglich bisher unangetastet und lässt weiterhin 240m zu. Darüber hinaus wird es nicht gehen, da dies abermals politische Diskussionen und Prozesse auslösen würde… Ich persönlich bete einfach nur, dass das ganze zügig weitergeht und man in einigen Jahren nicht traumatisiert darauf zurückblickt, wenn es um neue Projekte geht.

    Ließen sich die Staffelgeschosse der Krone nicht später auch noch in Vollgeschosse aufstocken? Das Thema Fahrstuhlschächte und Treppenhäuser mal kurz vernachlässigt…

    Ich habe ebenfalls die Hoffnung, dass, sofern der Bau wieder anläuft, ggf doch weitere Mieter auftauchen, die eine Fertigstellung bis auf 245m sichern.

    Laut der damaligen Pressekonferenz ist das alles im Rahmen der bestehenden Baugenehmigung möglich …🤷🏽‍♂️

    Herr Becken wird, denke ich, schon ein Interesse daran haben, das Maximum herauszuholen.

    Sonst hätte er die Idee einer Kappung sicherlich früher angebracht. Ich denke, das mit den 199m ist jetzt nur ein Versuch der Stadt, den Weiterbau gesichtswahrend zu sichern.

    Das letzte Wort wird da sicherlich in der Bauphase gesprochen.

    Ich weiß ja nicht wirklich, was ich davon halte…

    Einerseits: Erleichterung…

    Andererseits: Der gekürzte Entwurf wirkt durch den massiven Sockel irgendwie plump

    Junk-Food Hochhaus…

    Ich fände eine Fertigstellung mit Option auf spätere Aufstockung wie beim Unilever Haus gut… man könnte sicher 1-2 Fahrstuhlschächte leer lassen und später aufstocken…

    Wobei ich grundsätzlich auch die Meinung teile, dass die oberen 12 Etagen in Baukosten und Rendite eigentlich die spannenderen sind…

    Das sehe ich etwas optimistischer... Wenn Herr Martini sich exklusiv festlegt, muss die vorgelegte "Substanz" so konkret und stichhaltig sein, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem erfolgreichen Abschluss kommt. Leichtfertig wird er das gegenüber den Gläubigern nicht vertreten können...

    Was soll so ein Kommentar fernab der Faktenlage…

    Anstatt zu schwurbeln und kaum verständlichen Unfug zu brabbeln, solltest du dich erst einmal über die Faktenlage informieren. Es ist ja nun wirklich unzählige Male erläutert worden, dass eine Kappung des Turmes keine Option ist.

    Wenn man allerdings schon mit der Begrifflichkeit „Naturkundemuseum“ überfordert scheint, frage ich mich, ob das hier für dich das richtige Forum ist…

    Ich finde, das eskaliert hier inhaltlich etwas… Spekulation über Spekulation.

    Kernaussage eines Mitglieds war (weiter oben), es sei in Hamburg kein Unternehmen auszumachen, welches in Beckens Konzept passen würde.

    Diese Aussage ist, wie fast jede Aussage dieses Mitglieds, subjektive Wahrnehmung ohne Fakten.

    Ich wiederhole meine frühere Aussage, dass ich den Background von “der Kritiker” natürlich nicht kenne, dieser jedoch ziemlich oft sehr absolutistisch mit seinen “Fakten” um sich wirft.

    Am Ende wird hier auch nur ins blaue geraten.

    Leider lassen wir uns (da nehme ich mich nicht aus) jedesmal wieder provozieren und auf diese Diskussion ein.

    Am Ende ist es schei*egal, wie viele Teeküchen und qm Herr Beckens Mieter benötigt, solange das Konzept aufgeht.

    Wir sollten die Diskussion hier mehr an objektiven Fakten orientieren, als an subjektiven Wahrheiten…

    Das Hamburger Abendblatt titelt heute:

    „Klaus-Michael Kühne will ein Konsortium für den Weiterbau des Elbtowers schmieden und stellt einen „substanziellen Betrag“ in Aussicht.“

    Details leider hinter der Bezahlschranke…

    [mod]und warum fasst du die nicht kurz zusammen?[/mod]

    Herr Kühne scheint nun doch tiefer in das Projekt einsteigen zu wollen. Laut Spiegel (Bezahlschranke) fordert er ein Sanierungskonzept in Zusammenarbeit mit der Stadt… notfalls auch mit Steuergeldern.

    Ich finde den Ansatz etwas abenteuerlich, zumal die Entscheidungsgewalt beim Insolvenzverwalter liegt. Herr Kühne hat dort vermutlich kein Angebot abgegeben…

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die Aussagen sind schon sehr merkwürdig.

    Deine persönliche Sichtweise hast du nun wirklich mehrfach ausführlich dargestellt.

    Ich kenne natürlich nicht deinen Lebenslauf und Background, bin aber mal so frei, abermals zu wiederholen: Wäre das Projekt derart unrentabel wie von dir dargestellt, gäbe es wohl keine relevanten Interessenten.

    Es sei denn natürlich, alle außer dir hätten keine Ahnung…

    Dieser zwanghafte Pessimismus fernab der aktuellen Faktenlage - “alles ist offen” - ist wirklich anstrengend.

    “Tschentscher ahnt…” Was soll so eine Aussage? Populistischer Quark…

    Du wirfst abermals waghalsige Thesen auf Basis deiner persönlichen Kalkulation und Meinung in den Raum.

    Der Markt ist schwierig… ja… aber weltweit werden trotzdem munter Türmchen gebaut…

    Wieso es ausgerechnet in Deutschland absolut unmöglich sein sollte entbehrt der Logik.

    Kritik und Pessimismus sind dann angemessen, wenn sie von Fakten untermauert werden. Du bist aber derzeit der einzige im Forum und den Medien, der es so dramatisch negativ sieht…

    Gott sei Dank! Langsam wurden die Vorschläge auch absurd.

    Zumal es ja scheinbar auch seriöse Angebote gibt.

    Unsachliche Randnotiz:

    Toll wäre es natürlich auch, wenn ein neuer großer Anker-Mieter aufträte…

    Ich muss jedesmal vor Ort daran denken, dass Aurubis… ein HHer Weltkonzern direkt daneben sitzt. Wäre doch ein 1a Verwaltungshauptsitz… Aber die Zeiten der großen Protzbauten sind ja in vielen Firmen vorbei…