Beiträge von Eagle1

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    Das stimmt Charlotte ist boring, hab mich mal zwei Tage dort aufgehalten und war froh wieder weg zu sein und genauso wird Frankfurt in London gesehen...das kann in 10 Jahren schon anders sein, Frankfurt entwickelt sich ja auch und ich verteidige meine Heimat Frankfurt auch ständig (ich lebe aktuell mehr in Hamburg und glaub mir ich hab verteidigungsstechnisch eine Menge zu tun hier, ich glaube das Image von Frankfurt ist International sogar besser als National), aber aktuell ist das Image nun mal so: Frankfurt = Charlotte.

    Hier ein gutes Bsp, ging durch die ganze(!) englischsprachige Presse:

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    Pressezitat gelöscht. Bitte kein copy & paste aus Presse-Publikationen (Richtlinien).

    http://www.reuters.com/article/us-bri…t-idUSKCN0ZA2UL

    Manager-magazin, über Frankfurt:
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/ba…-1100721-2.html

    zu #108:

    Dann führ mal eine google Suche durch, Medien aus UK, USA usw alle schreiben gerade viel über das Thema, fast überall steht Frankfurt ist "boring".

    Und es geht nicht nur ums Kommen, sondern auch ums Bleiben. Und nein wir driften nicht ab, es geht eben nicht nur um Bürotürme, und auch nicht nur um Wohntürme, sondern eben auch um andere Bereiche. Zum Glück, verstehen aber die Verantwortlichen in Frankfurt das Problem.

    Ein gutes Bsp noch: Frankfurt hat ja eine Städtepartnerschaft mit Philadelphia, der Mayor von Philly hat gesagt, er hatte bis dahin eher kein freundliches Bild von Deutschland, aber seitdem er unseren Bürgermeister kennt hat sich das geändert. Es geht nämlich auch um die Menschen, die in den Städten leben, nicht nur um Glas, Beton, usw - und damit sich diese Menschen begegnen und mögen können bedarf es nicht nur Top Büroraum, sondern auch viele (Int.) After-work optionen, Entertainment und reichlich Internationalität (wir müssen diesen Menschen doch mehr bieten als nur Arbeit und Wohnungen). Was bringt es wenn ein Banker aus England eine Mario Barth Show besuchen geht?? Er versteht doch kein Wort. Es ist doch wie damals mit den Gastarbeitern, "wir haben Arbeitskräfte gerufen und es sind Menschen gekommen".

    PGS:

    Nur auf Gegenwartskultur bezogen, wenn ich in London bin unterhalte ich mich mit Franz./Engl./Ital./Austral. Kollegen über Rugby, mit US Kollegen und Lateinamerik. Kollegen (die in London leben) über Baseball, oder March Madness, NBA (Franzosen auch), St.Patrick's Day verbindet die ganze Anglo-Amerikanische Welt, auch Franzosen sind gut dabei. NHL/Hockey geht immer gut mit Schweden, Tschechen, Amerikaner, Kanadier, Russen, usw, ...mir scheint es auch immer, Spanier und Italiener und Franzosen und Niederländer sind ebenfalls sehr gut dabei und alle relativ gut informiert: Viele kennen auch Namen wie Bill Burr, Craig Ferguson, Louis C.K., George Carlin, usw - sobald aber jmd aus der Heimat hinzukommt, reden wir fast nur noch über: Fussball (Ausnahmen gibt es natürlich immer), auch viele englischsprachige Begriffe (Eigennamen) gehen dann nicht mehr ...es gibt noch mehr Beispiele, Nuancen, usw - und das zieht sich komplett durch, damals im Auslandstudium und jetzt auch in der Arbeitswelt.

    In den letzten zwei Jahren hatte ich im Büro hier Kollegen aus UK (London), FR (Paris), USA (NYC), PL, CAN (Toronto) - die denken fast alle Deutschland ist mehr oder weniger Cultural wasteland (nur auf Gegenwartskultur und Lifestyle bezogen), Lebenskosten sind hier niedrig, Sicherheit ist noch garantiert, aber das hat nichts mit Lifestyle zu tun - es gibt noch viel zu tun in Frankfurt (darum sind auch Projekte wie zB die Multifunktionsarena sehr wichtig). Das bezieht sich auch alles noch auf Jüngere Menschen (Analysten), Familienmenschen (höhere Ebene dann, Vice Presidents, usw) sehen das teilweise anders (bevorzugen vlt eher Oper, gute Restaurants, etc), aber es gibt einfach auch noch viele jüngere Banker (also Analysten), die wollen mehr Action und Internationalität.

    Lifestyle!

    merlinammain: Ich glaube, du musst die Lokalbrille absetzen und mal über den Tellerrand schauen. Dublin und Amsterdam sind vlt in dieser Hinsicht Frankfurt nicht überlegen aber trotzdem eine Stufe höher zu ranken.

    Die Internationalen Banker sowie Europäer generell leben kulturell vernetzter als wir (Deutschland lebt International in einer Art Parallelkultur, einzig Formel 1 und Fussball via Sky und UEFA (früher noch Tour de France) verbindet uns aktuell noch kulturell mit Europa -> ich meine natürlich Gegenwartskultur / Lifestlye).

    Zu Amsterdam und nightlife muss ich da nicht viel sagen, da können nur die großen Metropolen und Hamburg mithalten. Amsterdam hat auch die beliebten Convenience stores und vermutlich mehr Argentin. Steak Restaurants als ganz Deutschland zusammen), Ajax Amsterdam ist zB eine Legende in Europa (immer noch) und spielt jedes Jahr Champions League gegen teams wie Real Madrid oder Manchester Utd, auch gibt es da die Endemol Studios mit live audience, und in Dublin spielen regelmäßig die großen College Football teams aus den USA (Notre Dame, Navy, Boston College, Georgia Tech) und im Aviva Stadium finden Rugby Spiele statt (fast alle großen Nationen in Europa sind große Rugby Nationen, nur wir nicht, also bitte Deutschlandbrille abnehmen - die Expats stehen da drauf). St.Patrick's Day ist auch ein Mega Event in Dublin (viel größer als in London), nur Boston, Chicago und NYC kommen da halbwegs ran...

    Ansonsten, fast alles an Food-Brands was wir in Frankfurt (Deutschland) haben ist ein Abklatsch vom Original. Die Expats werden natürlich das Deutsche Bier und unsere Würstchen und die Kleinmarkthallte usw lieben, aber bitte nicht jeden Tag und der Bäcker um die Ecke ist für Expats keine "Brand". Die wollen Pret-A-Manger, Potbellys, Jamie's Italian (auch wenn unsere Italiener besser sind), TGI Fridays, Five Guys, Shakeshack, usw - alles weltbekannten Brands aus USA und London, sind alle bereits etabliert in London, Paris, Madrid, usw nur bei uns nicht - bei uns gibt es nur lokale copycats. Und zur Stand-up comedy scene (nur als Bsp): Sogar hier in Hamburg gibt es englischsprachige Angebote, da werden die Comedians sogar 1x im Monat direkt aus London eingeflogen.

    Es gibt aber auch gute Nachrichten: Neben Berlin ist Frankfurt am Internationalsten aufgestellt (CineStar in der City hat ein wirklich großes Angebot an Filmen in OV, nur Berlin kann da mithalten), auch gibt es bereits jetzt schon weltbekannte Food Angebote (Chipotle, Bareburger, Champions Burger@Marriott zB) die es in Deutschland sonst nicht gibt und in Europa nur in Paris, Madrid und London. Die "neuen" Downtown malls MyZeil (bald neues Kino + Food Court), Skyline Plaza (Food court) und in einigen Jahren DB Areal sorgen schon mal für die nötige Infrastruktur, einzig Angebot und Ladenmix müssen noch Internationaler werden. Auch Henninger Turm mit seinen Angeboten wird bestimmt ziemlich beliebt werden. Lokale Optionen sind super, aber Internationale Brands sind ein muss(!), einfach Basics. Museen, Gallerien usw sind toll für Touristen oder Expats in den ersten zwei Monaten, aber ansonsten zählt nur Lifestyle! Ich hab kurz mal in London gelebt und kenne Lifestyle und Vorlieben meiner Arbeitskollegen/Bekannten dort.

    Paris kann das alles bieten (+train ride nach London), La Defense, Disneyland, Champions League Fussball, Rugy, usw

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    was trendy food options betrifft, dürfte Frankfurt weit vor den beiden anderen Städten liegen, nicht weil Frankfurt äusserst extrem viel vorweisen könnte, sondern einfach weil in diesem Punkt die beiden anderen Städte sauschlecht sind.

    Das mag sein, ich meine ja auch nicht die feinen Restaurants, sondern die Angebote 1-2 Stufen darunter, da ist Frankfurt International nicht gut aufgestellt (zumindest gibt es zu wenige Optionen). Die Banker sind Menschen wie wir, die essen nicht jeden Tag nur Kaviar...

    ^Banker sind nicht alle nur hardcore Museumsbesucher, Golfspieler und Weintrinker - die Banker in NYC und London wollen genauso Nightlife, top Sports Events (NFL, NBA, Premiere League, Wimbledon, etc), Sports Bars, Irish Pubs, Shopping Malls, Stand up comedy, trendy Food options (zB Fusion food - das gibt es bei uns noch gar nicht so richtig), so ziemlich alles also, die geben ihr Geld nicht nur komplett für Luxus oder Museen aus, sondern auch für mainstream Entertainment, und da hat Frankfurt wirklich noch sehr viel Nachholbedarf (Amsterdam und Dublin haben da zB auch mehr zu bieten als Frankfurt, Paris sowieso)...Kultur ist mehr also nur Gallerien und Museen.

    ^Pumpernickel liegt da richtig. Raus heisst raus! Wenn Brexit vollzogen wird, dann wird es Handelsabkommen geben, aber die EU Geschäfte müssen in die EU, da gibt es keine halben Sachen. Auch völlig klar: Einen Exit vom Brexit wird es nur mit einem neuen Referendum geben (sehr unwahrscheinlich), kein PM wird sich dem Volk wiedersetzten (das funktioniert vlt bei uns, aber nicht in UK).

    Es geht nur noch um "wann" und "wie", aber nicht mehr um "ob". Die Unternehmen planen mit Sicherheit schon im Hintergrund, da wird nicht blind zwei Jahre gewartet, darum muss Frankfurt auch jetzt schon ran!

    ^Ich würde jetzt aber mal spekulieren, dass ein EBA-Zuzug ein Indikator für zukünftige Aktivitäten der wichtigsten Banken sein könnte. Vermutlich möchte man auch physisch nah an der Action sein und sollten jetzt die wichtigsten Banken Paris bevorzugen, dann könnte das vlt bedeuten, dass die EBA evtl dann auch nach Paris ziehen würde (gilt natürlich auch für Frankfurt).

    Absolutes Mega-Projekt und wäre so ziemlich in jeder Stadt Europas ein Vorzeigeprojekt. Die Skyline wird sich spektakulär verändern, zusammen mit Omniturm, Commerzbank Tower, und dem MainTower baut sich eine Wand auf - erinnert mich ganz leicht an Singapur.

    Ich hoffe der Brexit wird das ganze Projekt jetzt ganz schnell vorantreiben...so langsam brauchen wir neue Projekte, bald ist nichts mehr in der Pipeline. Ich war letzte Woche in HKG unterwegs, hab die ganzen Banker Mittags gesehen, und muss wirklich sagen: Frankfurt braucht das dringend! Wenn Morgan Stanley, JP Morgan, Goldman Sachs und co in unsere Downtown ziehen sollen, dann ist so ein Angebot das absolute Minimum! Diese Menschen wollen Optionen und nicht Tag für Tag in irgendwelchen Kantinen hocken. Canary Wharf zB hat ja auch nicht gerade wenig zu bieten.

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    der Hermann-Josef-Abs-Saal soll zu einer Art von Food-Court mit großer Deckenhöhe umgebaut werden

    Da bin ich mal gespannt, wie das ganze integriert wird, und ob da noch mehr Fläche geschaffen wird.

    ^Das glaube ich so nicht, evtl wenn wir jetzt das Jahr 2025 oder so hätten, aber dafür ist es noch zu früh. Ich arbeite in einer ähnlichen Branche mit Analysten und Consultants usw und der Automatisierungsgrad hat eben erst so richtig begonnen, wir stehen aber erst am Anfang (und zwar ganz am Anfang)...vlt werden einige Jobs im Prozess wirklich komplett gestrichen, aber vermutlich nicht in diesem Ausmaß...

    ...auch glaube ich nicht, dass andere Deutsche Städte großartig profitieren werden (International: Paris, Dublin und Amsterdam aber schon). Berlin evtl leicht (Fintechs), aber Frankfurt wird den Löwenanteil abgreifen. Man sieht doch, sogar Unternehmen wie LG verlagern ihre Europa HQs von London nach Frankfurt und nicht nach München oder Berlin. Man muss auch mal schauen, wo sitzen den eigentlich die anderen ausl. Konzerne in Deutschland? Coca Cola und Sony in Berlin, Kellogg, Facebook und Unilever in Hamburg, Disney, Amazon und McDonalds in München, Autos (Toyota, Nissan, PSA, Ford, usw) in Köln und Umgebung, ... es sind immer nur ein paar Konzerne und fast nur Deutschland HQs während im Frankfurter Raum sich alles ballt (und davon sogar so einige Europa HQs): P&G, Canon, Samsung, Nintendo, Panasonic Europe (Wiesbaden), Fiat, Hyundai, KIA, Honda, LG (bald), Ferrero, Nestle, Pepsi, Universal Pictures, ... und von den ganzen Airlines, Consulting Unternehmen und Banken mal ganz zu schweigen, ach und ESA Mission Control (Darmstadt)...das hat alles schon seine Gründe. Jetzt muss man sich mal vorstellen, wie wird es erst sein, wenn Frankfurt seine ganzen neuen Glitzertürme und anderen größeren Projekte fertiggestellt hat + mögliche ganz neue Investitionen...? Der Brexit ist die Chance einen gewaltigen Sprung nach vorne zu machen. Frankfurt könnte in 5 Jahren so viel erreichen, wofür man vlt sonst 15 oder 20 Jahre gebraucht hätte.

    ^ Das glaube ich auch (viele werden erstmal am Anfang ihre Familien in London lassen, aber später dann umziehen müssen, denn die Gehälter werden dann an Frankfurt/Paris-Niveau angepasst, zumindest aber die Neueinstellungen nach ein paar Jahren), aber wieviele Banker sind denn wirklich auch Engländer? Sehr viele Franzosen arbeiten zB in der Finanzindustrie und auch andere Europäer. Ich sehe das auch bei meinem Arbeitgeber (andere Branche), da sitzen im London HQ kaum echte Engländer, jeder 4. ist gefühlt da Franzose, Spanier oder Italiener... Paris ist auch nur eine Zugfahrt von London entfernt... denke dieses Argument "Engländer" zieht nicht so richtig...

    Ich glaube alles ist möglich, in den letzten Tagen hat man in den Medien Goldman Sachs eher in Verbindung mit Paris gehört, aber wirklich konkret ist generell noch gar nichts.

    Goldman Sachs baut auch ein ganz neues HQ in London, das könnte in Frankfurts (oder Dublins) Hände spielen, sollte Goldman Sachs sich nach relativ "preiswerten" Optionen umsehen.

    Ich habe auch gelesen, dass insgesamt 70.000 Banking Jobs die Insel verlassen könnten. Ich glaube da sind genug Jobs für alle da, Paris, Dublin und Frankfurt.

    Hier ein Interview mit Morgan Stanley President Colm Kelleher und Bloomberg, er sagt ganz klar entweder Dublin oder Frankfurt als Standort für das neue Europa HQ (er persönlich mag Dublin als gebürtiger Ire, aber kann das natürlich nicht alleine entscheiden:(

    Morgan Stanley Eyes Dublin, Frankfurt for Post-Brexit HQ
    http://www.bloomberg.com/news/articles/…t-kelleher-says

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    PS: ich persönlich glaube, dass auch viel nach Berlin gehen wird.

    Fintechs ja, aber klassisches Banking wohl kaum.

    Ansonsten werden noch weitere Jobs betroffen sein, Fachanwälte, Wirtschaftsprüfer, IT-Experten, usw. Die Versicherungsbranche schaut sich übrigens auch um und auch noch andere Unternehmen. Es sind also nicht nur die Banken.

    Sorry, Pumpernickel, aber das ist alles noch viel komplexer.

    Die großen US Banken, also Bank of America, Morgan Stanley, Goldman Sachs, JP Morgan, Citigroup usw werden alle aus individuellen Gründen entscheiden, wo die Jobs hingehen werden.

    Aktuell, laut verschiedenen Presseartikeln sieht es so aus (kann sich aber alles noch ändern):

    Dt Bank (Frankfurt)
    Goldman Sachs (Paris)
    Morgan Stanley (Frankfurt, Dublin)
    JP Morgan (Frankfurt, Paris, Luxemburg)
    Bank of America (?)
    Citigroup (Dublin)
    HSBC (Paris)

    Das hat alles seine individuellen Gründe: Citigroup ist zB schon stark in Dublin präsent, HSBC in Paris...hinzu kommen auch noch andere Faktoren, in der Finanzindustrie wie in London generell arbeiten zB sehr viele Franzosen, es ist also einfacher jene von Paris zu überzeugen. Paris ist auch mit La Defense bürotechnisch gut aufgestellt und hat zwei sehr starke Wirtschaftunis, dh in Zukunft wird man da auch schnell Talente bekommen. Dublin wie gesagt spielt bereits jetzt schon für einige Banken eine Rolle und hinzu kommt noch, dass man dort Steuervorteile hat, Sprachvorteile, viele Direktflüge in die USA (Immigration macht man gleich am Airport in Dublin, die Dublin - USA Flüge sind also praktisch Inlandsflüge sobald man Airside ist, die Maschinen docken auch an den Domestic Terminals in den USA an), und dann noch die große Irland-Liebe der Amerikaner, viele Amis fühlen sich mit den Iren kulturell sogar mehr verbunden als mit den Engländern. Die Vorteile für Frankfurt hast du ja schon gut ausgeführt.

    Die Entscheidungen werden aber von den Oberbossen in New York und Charlotte getroffen und ich glaube die Jobs gehen nach Paris, Dublin und Frankfurt. Frankfurt muss es aber schaffen zumindest jeden zweiten Job zu bekommen, damit man ganz klar Finanzzentrum Nr.1 innerhalb der EU wird, so dass man in Zukunft noch weitere Jobs zugeteilt bekommt und evtl vlt sogar auch in Zukunft mal Jobs aus Paris wegholen kann...

    Hier mal ein sehr gute Infografik (runterscrollen), da sieht man mal wie stark die einzelnen Banken in London vertreten sind, es sind natürlich auch noch ein paar andere Banken dabei. Deutsche Bank ist übrigens sehr stark präsent in London und wird vermutlich viele Jobs nach Frankfurt verlagern.
    Bin auch gespannt was Banken wie Santander machen werden, alles nach Spanien oder doch Paris oder Frankfurt?

    https://next.ft.com/content/a3a927…05-82a9b15a8ee7

    ^Ich hoffe auch Offenbach grätscht nicht dazwischen. So eine Arena wäre die Nachricht des Jahres, vor allem weil AEG mehr investieren möchte als von der Satdt ursprünglch gefordert.

    Ein integriertes Bowling-Center war ja schon im Gespräch, es gibt/gab also Pläne dort auch noch mehr zu machen...eine kleine Mall oder ein Food Court wäre wünschenswert. Ein Kino vermutlich nicht, da Cinemaxx praktisch schon um die Ecke vertreten ist, wobei Frankfurt noch ein IMAX gebrauchen könnte.

    So oder so, es würden Arbeitsplätze entstehen. Offenbach möchte hochklassiges(?) Gewerbe ansiedeln ? - vermutlich würden dann aber eher Frankfurter Bürger dort Arbeit finden, während man bei einem Sports-Entertainment Komplex eine andere Klasse von Arbeitsplätzen schaffen würde...diese Jobs würden auch Offenbacher Bürger zugute kommen (etwas klicheehaft jetzt, ich weiss...).

    Es gibt ein paar neue Einzelheiten zum Projekt. Es wird wohl alles eine Nummer größer werden. AEG (Anschutz Entertainment Group und ehemalige Freezers owner) stehen in Verhandlungen mit der Stadt und diese sind anscheinend schon weit fortgeschritten, Ausschreibungswettbewerb für Architekten ist bereits gestartet (Quelle: Hamburger Abendblatt, 21.06.2016), link: http://www.abendblatt.de/sport/article2…-Frankfurt.html


      Geplante Baukosten: 200 mio Euro

      Kapazität: Noch unklar, aber es soll die zweitgrößte und modernste Arena Europas werden (größte mit 19.500 Plätzen befindet sich in Köln)

      Geplante Fertigstellung: Frühestens 2019

      Teams: Skyliners und Löwen

    EDIT

    Hier auch noch Infos zum zweiten Bewerber: Es handelt sich um Legardere Sports. AEG allerdings macht wohl wirklich ernst, darum auch die 200 mio €, man möchte in Frankfurt angeblich ein Leuchtturm-Projekt errichten. Laut Eishockey-Magazin gibt es übrigens auch noch Plan B, falls Offenbach die Kaiserlei-Pläne doch noch durchkreuzen sollte.

    https://www.sponsors.de/frankfurt-aren…t-mit-lagardere
    http://eishockey-magazin.de/frankfurt-und-…/archives/83660

    - macht mMn auch Sinn, es geht ja auch darum, wirklich große Konzerte und Eishockey-WM, evtl mal auch mal eine Gymnastics WM oder Exhibition games von NBA und NHL teams nach Frankfurt zu holen, da reicht Mittelmaß einfach nicht aus.

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    Die Schotten haben manchmal Angst vor ihrer eigenen Courage. Ich hab zwei Jahre in Glasgow gelebt, ein tolles Volk, nur fehlt denen ein wenig Selbstbewusstsein, aber: wirklich extreme Minderwertigkeitskomplexe gegenüber England könnte zu einer Trotzreaktion führen. Schottland ist aber auch Nutznießer und bezieht generell richtig viel Geld aus London, mehr als die anderen Regionen in UK - obwohl diese es eigentlich nötiger hätten.

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    Ich glaube, dass der Brexit der Startschuss eines noch viel größeren Booms ist.

    Das ist ein guter und wichtiger Punkt! Multipikator-Effekte/Synergien nutzen! Der Brexit, wenn alles optimal läuft, könnte mal etwas übertrieben ausgedrückt eine Jahrundertchance sein. Unternehmen ziehen immer dorthin wo schon andere branchenverwandte Unternehmen sind (siehe LG Europa HQ Verlegung von London nach Frankfurt). Frankfurt hat eine solide Basis und mMn overall die beste Infrastruktur Europas (Mega Airport City-nah, Datenknotenpunkt #1 weltweit, zahlreiche Bürotürme direkt in der City - wo gibt es das sonst noch in Europa in dieser kompakten Form?), einzig im Bereich Kultur und Bildung muss Frankfurt aufholen und schnell mehr attraktiven Wohnraum und noch mehr Intern. Schulen schaffen (da ist man teilweise dabei).. definitv mehr Lifestyle braucht die Stadt noch.

    Ich hoffe die Stadt kann einige US Banken in die City locken. Die Asiat. Banken liebäugeln angeblich mit Amsterdam und Frankfurt. Frankfurt hat aber eigentlich ganz gute Verbindungen nach Asien, die müssen sehr schnell ausgebaut werden. Bin gerade aus Hong Kong zurück, und mehr denn je überzeugt, dass Asien und die Märkte dort die absolute Zukunft sind...kein Wunder, dass die Amerikaner sich immer stärker in den Pazifischen Raum hineinorientieren...

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    Entschuldigung, aber Deine Behauptung stimmt so einfach nicht und ist zudem irreführend


    Das ist deine Meinung, ich sehe das komplett anders. The Sun und Fox News usw sind natürlich nicht neutral, aber ich war selbst in London vor wenigen Wochen und die BBC Berichterstattung war extrem neutral während unsere Nationale Presse fast nur einseitig berichtet hat, eigentlich wie zu allen Themen, u.a auch Trump. Um beim Frankfurt-Bezug zu bleiben; der Lokal-Journalismus in Deutschland (zB FR, FNP) hat ein deutlich höheres Niveau. Die Nationale Medien hier sind aber auch nicht besser als zB Putins Medien und nicht neutral.

    ^^ Richtig. Dieses Kriegsgequatsche linker Deutscher Politiker kann ich langsam nicht mehr hören. Das einzige Volk, dass innerhalb der heutigen EU in den letzten 100 Jahren immer wieder Kriege angefangen hat sind wir. Das ist ein reines Deutsches Argument, kein anderes Land sieht das so. Die NATO sorgt schon dafür, dass wir keinen Mist mehr bauen und es sind immer noch genug US Truppen im Land, ausserdem haben wir eh keine Firepower mehr, alle anderen Nationen kommen eh nicht in Frage oder glaubt hier jmd dass zB Andorra Monaco angreifen wird?

    Aber jetzt wieder zu Frankfurt: Ich bin gespannt wie schnell DB Projekt uns Tower1 starten werden. Zum Glück haben wir schon einiges im Bau, alles andere wäre ein episches Versagen gewesen.

    PGS sehr gute Einschätzung. Sehe das auch alles so. Ich denke aber, dass Frankfurt ein paar Jobs bekommen wird, kein Quantensprung, aber sogar nur ein paar tausend Jobs sind eine gute Sache.

    Keine Überraschung übrigens, die Chancen standen 50:50, nur wer ausschließlich Dt Medien konsumiert hat ist jetzt überrascht, da wurde bewusst einseitig und irreführend berichtet...

    Für Frankfurt eine gute Sache aber Paris ist ein richtig harter Gegner. Die werden ne Menge Jobs bekommen, ausser die Terrorgefahr steigt an. Auch glaube ich, das insgesamt gar nicht so viele Jobs betroffen sein werden. Das ist eine gute Chance jetzt für die Banken Mitarbeiter abzuschreiben. Trotzdem wird man ein paar Jobs bekommen, vor allem die Dt Bank will jetzt so einige Jobs nach Frankfurt verlegen.