Beiträge von Eagle1

    ^ Das stimmt, aber Fernwirkung ist eben nicht alles. Wir wollen doch endlich mal langsam die Canyons in der City hochziehen. Jeder Wolkenkratzer der uns dabei an die Peripherie verloren geht, ist ein Verlust. Frankfurt hat da nämlich noch einen weiten Weg vor sich. Man stelle sich mal vor, wie Frankfurt jetzt schon wirken könnte, wenn Bankenviertel und Messe ein einziger Cluster wären.

    Und zum L.A. Vgl.: Da fällt mir jetzt nur Century City ein, alles andere nennenswerte ist eigentlich in Downtown platziert. Ähnlich wie in Atlanta, Downtown/Midtown und dann gibt es noch Buckhead. Aber Century City und Buckhead sind eigene(!) Cluster und das wars dann auch schon, weitere Cluster gibt es eigentlich nicht.

    ^Genau das hab ich mir auch gedacht. Jetzt merkt man auch mal ganz gut wie unverdichtet dieser ganze Cluster eigentlich immer noch ist. Gerade die "kleineren" Türme machen den Unterschied, schliessen lücken und lassen die großen Türme höher erscheinen als sie eigentlich sind. TaunusTurm war die wichtigste Skyline-Ergänzung seit vielen Jahren und WinX wird auch seinen Beitrag leisten.

    Disneyland

    ^Man hat es wohl lieber (in Berlin), wenn Frankfurt weiterhin seine Nachkriegsgebäude und "DDR-Bauten" behält und die Alte Oper sollte man wohl besser doch noch durch ein Parkaus ersetzen. Es kann ja nicht sein, dass Frankfurt einen attraktiven Mix zwischen historischen (Prunk)bauten und coolen Glastürmen findet. Warum wohl nicht? Mir scheint hier geht es eher um Neid und Sorge, dass Frankfurt für Besucher attraktiv werden könnte (aber 300mio zu nehmen, um seine größeren Sportstätten in Berlin upzugraden ist anscheinend ok. Indirekt bezahlt mit Geldern aus Hessen und Bayern) und Prunkbauten dürfen wohl nur in Berlin stehen.

    ^Sehe ich auch so. Die Multifunktionsarena wäre nähe Messe/Rebstock oder neben der Commerzbank-Arena besser aufgehoben, einzig die gute Anbindung würde für die Arena am Kaiserlei sprechen.

    Interessant zu sehen, dass Frankfurt jetzt stärker in Int. Schulen investiert, evtl auch wegen Brexit? Gerade Int. Schulen stehen ganz oben auf der Liste möglicher Brexit-Expats. Auch wenn diese Schule hier weitesgehend für die Kinder von EU Mitarbeitern vorgesehen ist, durch die Vergrößerung werden dann wieder an anderen Int. Schulen nötige Kapazitäten frei.

    ^Also 7-Eleven verteilt die Lizenzen regional. Die Skandinavier (7-Eleven gibt es zB in Kopenhagen) hatten vor ein paar Jahren die Lizenz für Deutschland erworben und auch grosse Pläne, aktuell gibt es aber keine Pläne in diese Richtung. Gerade aber in Frankfurt (Platzmangel, viele Internationale Besucher) würden convenience stores wirklich Sinn machen.

    [Rewe2Go ist aber nicht wirklich klassisch 100% convenience store und auch nicht voll vergleichbar mit 7-Eleven &co]

    Ist wohl wirklich ein REWE to Go, bin heute auch da vorbeigekommen, und die Ankündigung "Hier entsteht etwas Frisches" passt fast genau mit dieser Vorankündigung für einen REWE to Go in Köln:

    http://www.express.de/koeln/von-rewe…t-tanke-2994022

    Eine super Sache, ich war vor ein paar Tagen in Köln zufällig in einem REWE to Go, ein brauchbares Konzept und convenience stores brauchen wir noch ein paar in Frankfurt und die Lage/Ecke ist einfach top und passt perfekt.

    Reko wäre jetzt die Chance, die Verantwortlichen sollten das zumindest mal diskutieren...

    >150m Turm, wenn dann nur als Hotel auf einer Indoor Mall mit Atrium und Blick auf die Anlage oder ein großzügiger Platz drumherum, definitv was öffentliches aber kein zweiter Marienturm bitte dort.

    Zum neuen Standort Schauspiel, Oper noch: Altes PP wäre wirklich eine interessante Überlegung, evtl sogar mit dem geplanten 145m Turm.

    ^Warum auch nicht, alles andere wäre Unsinn. Niemand möchte UK isolieren, das wäre auch für uns nicht gut und ich glaube das stand auch nie zur Debatte (ausser vlt in den Medien). Das hat aber trotzdem nichts mit dem Passporting zu tun, ist doch ein ganz anderes Thema, oder nicht?! Zugang zum EU Markt bedeutet ja nicht zwangsläufig EU Mitgliedschaft, und das Passporting wurde extra nur für UK geschaffen und gilt auch nur bei EU Mitgliedschaft.

    ^Zum Innenhof: Dieser wird relativ klein werden, so dass gar keine große innerstädtische Wirkung entstehen wird (diese entsteht dafür zwischen Omniturm und DB Areal), würde es sich um einen großen Square handeln, dann wäre das was anderes. Deshalb würde mMn eine dezente Glaskuppel hier auch keinen Schaden anrichten. Wenn die Zugänge weiterhin offen/breit bleiben, dann wird auch kein Mall-Feeling aufkommen. Vielmehr ist die geplante Alternative (Vorsprünge bzw diese verwinkelten Wände, oder wie man das nennt) beengend, und bei Regenwetter würden sich vermutlich zahlreiche Menschen dann dort versammeln und die Wege verstopfen zumindest aber die Shopeingänge blockieren.

    Ich glaube auch nicht, dass Kaiserlei und Arena noch eine Zukunft haben...zumindest wird Offenbach das Projekt weiterhin verschleppen, da bekommen die Offenbacher praktisch eine supermoderne Multifunktionsarena "geschenkt" und die Stadt lehnt das ganze ab...kaum zu glauben. Gab es heute nicht eine Sitzung dazu?

    Gateway Gardens (übrigens ein echt cooler Name für die Arena wäre das) würde ich auch nicht schlecht finden (Fraport Skyliners am Airport würde eh passen + Fraport denkt ja sogar selbst über eine eigene Mehrzweckehalle nach, zB für Events usw, diese Arena wäre dann bald auch gut zu erreichen, hätte schon was...)

    Es wäre aber auch ein Zwischenlösung möglich, d.h. dezente Glasüberdachung und trotzdem offene, breite Zugänge (Sony Center). Dann entsteht auch kein Shopping Center-Feeling. Ich glaube auch, der Entwickler hätte grundsätzlich nichts dagegen, denn dies wird in der Auslobung mehrfach auch so angesprochen, es gibt sogar eine Skizze dazu (da wird auch das Thema Sky-Bridges angesprochen). Der Entwickler scheint grundsätzlich für alles offen zu sein.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Eagle1 hat sich in etwas verrannt und mag nicht zurückstecken und versucht nun durch irgendwelche abenteuerliche Argumente seine Position zu untermauern.

    Ich habe bereits zurückgesteckt, ich will nur nicht, dass Schmittchen hier am Ende noch alles löschen muss, dh aber nicht, dass ich deine Gegenargumente plausibel finde.

    (Noch ein Kommentar zu Ajax kann ich mir aber nicht verkneifen (stellvertretend für vieles andere), einem Expat ist doch egal, ob Ajax die CL gewinnt, oder Meister wird, da sind 50.000 Zuschauer im Stadion und man spielt gegen Teams wie R.Madrid, PSG, ManU, usw, jedes Jahr - tolle Atmosphäre, super experience, darum geht es doch, Emotionen, Angebote, Optionen...)

    Neues Thema, am Montag wird abgestimmt:

    Anleger stimmen über Börsenfusion ab

    http://www.fr-online.de/wirtschaft/deu…0,34450668.html

    Golden Age: Zum Bank-Angestellten: Ich weiss nicht, was einige Leute hier immer noch für ein Bild vom typischen Int. Banker haben, es werden doch nicht nur Bankdirektoren kommen. Ein Banker (bzw Analyst heisst das ja heutzutage) kann ebenso 25-30+ Jahre alt sein, hat evtl auf der LSE studiert, Praktikas in New York und London gemacht, spielt Lacrosse oder Rugby, oder macht Fitness-Boxen oder irgendeine Extremsportart, steht auf Big City Nightlife, hört Hip Hop und ist vlt sogar tätowiert. Das ist fast schon mehr die Regel als die Ausnahme heutzutage. Die "work hard, play hard" Mentalität ist kein Mythos.

    Frankfurts Stärke ist doch ganz klar die Kompaktkeit (denn tolle Flughäfen und Büroplatz haben doch alle anderen auch und ich weiss, dass Canary Wharf und La Defense gerne mal runtergemacht werden, aber diese Orte sind ganz und gar nicht so schlecht, tagsüber sehr attraktiv sogar).

    Frankfurt muss es schaffen, die kompakte Stadt extremst zu verdichten, mit Malls, mehr Bars, mehr Hotels, mehr Bürotürme, Wohntürme, massenhaft Optionen (das alles jetzt reicht noch nicht) und noch mehr Internationale Angebote schaffen, evtl auch Türme teilweise mit Skybridges / oder B-Ebenen verbinden und diese Verdichtung nahtlos von der Messe bis Konstablerwache und bis Richtung Ostend. Wenn es gelingt in diesem Bereich eine extreme Urbanität zu erschaffen, dann hat man doch was einzigartiges geschaffen (zumindest in Europa), eine kompakte, höchst attraktive City - was besseres kann man sich doch gar nicht vorstellen, kurze Wege, man ist immer Zentral und man hat alle Angebote direkt in der City - das Ladenschlussgesetz muss dann aber auch reformiert werden (die Geschäfte müssen Sonntags geöffnet haben). Jeder wer in der City wohnen möchte (und das Geld hat), hat dann die Option dazu und kann auch Sonntags konsumieren, denn Banker arbeiten sehr lange, die Stadt muss auch nach Feierabend leben ... wer im Umland leben möchte, ist in ein paar Jahren mit dem Hessen-Express in unter 20 Minuten via Airport sogar in Wiesbaden und kann mit etwas Glück, entsprechend dem Verdienst in einem schicken Haus mit Garten leben (etwas was in London nicht mal Top-Verdiener so richtig können)...in so einer Stadt würde ich als gutbezahlter, junger Bankier/Analyst leben wollen (ein mini-mini Chicago praktisch) und wenn Frankfurt das schafft, dann können die Londoner und Pariser Canary Wharf und La Defense noch so ausbauen, eine echte Downtown experience wird man dann dort nie erreichen können...und ich glaube auch, dass das der Plan ist...

    Dekoratives Anführungszeichen

    Frankfurts Uni-Campus ist auf Weltklasse-Niveau...

    Definitiv und ein ganz klares nein. Nur weil die Architekten und die Uni das gerne propagieren, entspricht das nicht den Tatsachen. Dafür lege ich meine Hand ins Feuer, ich hab schon sehr viele Unis gesehen und der Uni-Campus von Frankfurt hat national gesehen ein wirklich sehr gutes Niveau, aber nicht mal ansatzweise Weltklasse-Niveau. Wenn man diesen Campus in die USA verpflanzen würde, dann würde dieser es dort nicht mal in die Top 250 schaffen, das ist bitter, passt mir auch nicht, aber es ist nun mal so, leider.

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    Hier auch noch ein super Bericht (Foto-serie) über JP Morgans Internship Program. Man sieht was für Facilities und offerings innerhalb der NYC/London Türme angeboten werden, hier mal London: enorme Grossraumbüros, eigenes riesiges Auditorium für meetings, moderne Kantine, Starbucks, Coffee shops auf allen wichtigen Etagen, Markendonut stations, Fitness-center, usw - ich hoffe unsere neuen Türme sind auch dafür konzipiert.

    http://uk.businessinsider.com/day-in-the-lif…ern-2015-8?IR=T

    ^Volle Zustimmung. Aus "einem Guß" wäre wirklich besser, wobei die Wohntürme und die anderen beiden Türme ja schon leicht unterschiedlich sind. Vor allem zusammen mit Omniturm und dem Square sieht das ganze schon richtig Urban und vor allem "dense" aus. Der kleine Büroturm ist auch gar nicht so "klein", sondern schön breit! Hoffentlich ändert sich da optisch nicht zu viel.