Beiträge von Eagle1

    Sieht so aus, als wenn man dann einen der äußeren Finger schon viel früher bauen würde (war ja Teil der Ausbaustufe II). Das sollte ja noch machbar sein, zumal der Airport auch immer gesagt hat, wenn nötig, dann kann man zwischendrin auch noch auf die Tube drücken. Dieser Finger soll ja dann erstmal eigenständig operieren, bzw wird die eigentliche Abfertigung vermutlich in den anderen Terminals erfolgen und dann wird man einfach per Bus hingebracht.

    Es zieht ja auch wieder richtig an: PAX-Wachstum von bis zu 4% dieses Jahr ist möglich und die Kapazitätsgrenze soll bereits 2019/2020 erreicht sein.

    http://www.wiesbadener-tagblatt.de/wirtschaft/wir…ht_17757748.htm

    ^Naja, abscheuliche Wirkung ist jetzt schon etwas übertrieben formuliert. Fehl am Platz ja, aber man kann das doch in Zukunft jederzeit noch problemlos entfernen/abbauen - mich beschäftigen dagegen eher Fehlbauten, die nur noch mit sehr viel Aufwand korrigiert werden könnten, wenn überhaupt (zB Senckenberg).

    ^Der Taunusturm ist praktisch schon voll. Angeblich soll JP Morgan bereits zusätzliche Flächen im Taunusturm angemietet und sich Optionen auf weitere Etagen gesichert haben (Quelle: FR, Anfang März 2017).

    Ich denke aber schon, dass Omniturm, Marienturm, ONE und "MAX" zusammen alle Londoner aufnehmen könnten, aber dann wären ja fast schon wieder fast alle modernen Downtown Büroflächen vom Markt, d.h. es müssten dann wieder mindestens 1-2 neue Büroürme konkret geplant und dann auch wirklich gebaut werden... und die paar neuen Wohntürme werden vermutlich auch nicht den Markt bedienen können, da sehe ich sogar noch mehr Boompotential als bei neuen Bürotürmen...

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ein wichtiger Artikel. Wundert mich, dass das hier nicht diskutiert wird.

    Frankfurt ist in der Pole Position, 3 von 5 US-Großbanken haben sich für Frankfurt entschieden + diverse Asiatische Banken. Zitat, FAZ: „Die Deutschen sind so weit vorne, dass die Franzosen regelrecht staunen.“ Goldman Sachs macht wohl den Anfang und wird einige hundert Stellen nach Frankfurt umsiedeln, final könnten es 1.000 Goldman Sachs-Stellen werden.

    MMn sind die Hauptgründe natürlich die Infrastuktur (Int. Airport quasi um die Ecke zB), Kostenstrukturen, Lebensqualität, und das profesionelle Umfeld sowie EZB und Bankenaufsicht (angeblich sollen die Franzosen weniger Professionell als die Deutschen aufgetreten sein), ABER man darf nicht den aktuellen Boom in Frankfurt unterschätzen...die neuen Glitzertürme inkl. den Wohntürmen haben sicherlich einen Impact. Wenn Frankfurt nicht bereits so viele konkrete Pläne für große Projekte hätte, dann würde man sich in London und New York vermutlich mehr Sorgen machen, ob man Talent auch langfristig in Frankfurt halten könnte. Trotzdem, glaube ich, dass wir ca. 1-2 Jahre hinterhinken was Projekte wie Grand Tower, Omniturm, Marienturm, DB Dreieck, Terminal 3 usw betrifft - aber immerhin sind diese Projekte fast alle schon u/c und man sendet das Signal nach London bzw New York, dass Frankfurt nicht nur heiße Luft und man auch ohne Brexit eine Boomtown ist.

    Dekoratives Anführungszeichen

    .Natürlich nicht an Dubai und Co. gemessen,ich meine damit eher Städte wie Philadelphia,Boston oder Atlanta.

    Frankfurt muss sich nicht verstecken, ja es fehlt skylinetechnisch noch ein wenig zu diesen Städten, wenn aber die Projekte, die jetzt schon u/c sind bald fertig sind, dann wird Frankfurt aufschliessen, vermutlich immer noch fast eine Stufe unter Atlanta und 1,5 Stufen unter Philly, und in Atlanta herrscht auch ein richtiger Bauboom aktuell, aber Frankfurt wird sich dann grob gleich hinter Atlanta platzieren - auch da liegen die Türme übrigens relativ weit auseinander. Was Frankfurt braucht sind noch einige Füller und noch 1-2 richtige Hingucker a la Messeturm, zusätzlich zu ONE und DB MAX dann.

    ^Welche Kosten? Wir reden über Werbeeinnahmen für die Stadt. Bei dem Verkehr an der Hauptwache/Zeil dürfte das langfristig eine sehr lukrative Angelegenheit sein. Newsbanner wären hierbei nur ein zusätzliches Angebot.

    Und zu Olympia: Es ist ein Irrglaube, dass die Stadt die Kosten alleine trägt. Den absoluten Hauptteil trägt der Bund. Es wäre doch eine schöne Sache, zur Abwechslung Mrd aus Berlin zu erhalten als ständig Mrd abzuführen. Denn das Geld geht onehin weg nach Griechenland, zu Erdogan in die Türkei, den Banken, bald zu VW, Bundeswehr-Fehlinvestitionen, usw - dann soll das Geld lieber mal in Frankfurter (oder von mir aus auch Hamburger) Projekte investiert werden. Olympia kann ein Quantensprung für eine Stadt sein. Man sagt ca. 30 Jahre Entwicklung in nur 7 Jahren - dh als Bsp, wenn 2020 Olympia in FFM wäre: Grossprojekte wie U Bahnen, Hessen-Express, Terminal 3, Multifunktionsarena, Ausbau Hbf, Hauptwache, Ausbau Commerzbank-Arena, neue Hotelprojekte, Messeausbau, usw wären schon sehr viel weiter als jetzt + neue Invesitionen in Sporthallen und Arenen, die man hinter nachhaltig nutzen könnte, Olympische Dorf zB für Wohnungen, usw und das beste: 2/3 - 3/4 davon vom Bund finanziert. Die nebenbei kostenlose weltweite Werbung für Frankfurt kann man eh nicht beziffern...

    Und genau darum sollte Frankfurt auch eine Sonderrolle in Deutschland einnehmen. London ist auch nicht England, Paris nicht Frankreich, Dubai nicht UAE, Tokyo nicht Japan, .... Frankfurt muss sich zu einer Oase in der Wüste entwickeln. Einzige Deutsche Großstadt mit einer echten Skyline, Internationaler Airport mit Hub Funktion, ... und als nächstes dann moderne, kommerzielle Konsumstadt vom Int. Niveau (dazu gehört dann zB auch standardmäßiges Sonntagsshopping, zumindest direkt in der City, evtl als Sonderzone).

    Wo denn sonst, wenn nicht in Frankfurt? Wenn ich zB in der Zeitung lese, dass die Genehmigung zum Bau des neuen "DB Areals" nur reine Formsache wäre und es von keiner Partei Gegenwehr geben wird, dann ist in Frankfurt deutlich mehr möglich als in Berlin (Bsp Airport Debakel), München (NOlympia) oder Hamburg (NOlympia, Elbvertiefung). Diese Städte stehen sich doch alle nur noch selbst im Weg...und genau das muss man ausnutzen.

    Das sage ich schon seit Jahren, die Zeil bzw Hauptwache wäre perfekt dafür. Noch perfekter als Picadilly Circus. Alle grossen Konsumnationen wie Japan, UK, USA haben so einen Ort. Auf solchen MegaScreens wird ja nicht nur Werbung eingespielt sondern auch News und Breaking News.

    Erstmal Erleichterung und eine gute Entscheidung alles an UN Studio zu geben. Warum noch was riskieren und das Gesamtbild gefährden? Ausserdem, wird es auch mal Zeit, dass Frankfurt ein echtes Center aus mehreren Türmen (a la World Trade Center, Petronas Towers, usw) bekommt. Es stehen ja jetzt schon genug individuelle Türme rum und es werden in Zukunft auch noch mehr hinzukommen. Das ganze Projekt ist mal eine willkommene Abwechslung und ein richtiges Highlight, Europaweit. Das wird in Zukunft schon alles stimmig aussehen.

    Ansonsten sehe ich es wie Rohne, Sockel und Square usw muss man noch attraktiver gestalten, aber da ist man bestimmt schon dran...

    ^Ja Deutschland, aber es geht hier nur um Frankfurt. Man kann ja auch zB nicht Charlotte, NC repräsentativ für ganz USA nehmen.

    Die Entscheidungen werden die Banken letztendlich in den HQs in USA treffen und nicht in London. Der Großteil würde sicherlich gerne den Hauptteil der Jobs gleich nach Dublin verlegen, kein Zweifel. So einfach ist das aber dann doch nicht und die Realität sieht nun mal anderes aus und es wird vermutlich ein Zweikampf zwischen Paris und Frankfurt werden, wobei Dublin auch noch hier und da ein paar Jobs abbekommen dürfte. Alle anderen sind mMn mehr oder weniger raus (zumindest ist das der Anschein, wenn man die Meldungen verfolgt).

    Hier auch noch ein aktueller Artikel:

    http://www.fnp.de/nachrichten/wi…;art686,2440394

    Gerechnet wird mit 10.000 neuen Jobs aus London. Verrechnet man diese mit den geplanten Streichungen bei Dt Bank und Commerzbank, dann bleiben am Ende ca. +5.000 Jobs netto übrig. Nicht schlecht, und wer weiss, ob es in ein paar Jahren nicht noch weitere Nachverlagerungen geben wird.

    Hier auch noch mehr Details von Reuters. Es geht alles ein wenig mehr in die Tiefe. Blick hinter die Kulissen:

    http://www.onvista.de/news/ansturm-a…gipfel-53346331

    Dt Bank und Commerzbank werden parallel ungefähr so viele Jobs abbauen, wie durch Brexit geschaffen wird. Da kommen netto vlt am Ende 1.000-2.000 Jobs hinzu, wenn überhaupt. Vermutlich werden auch nicht viele von London nach Frankfurt ziehen müssen, denn die Londoner suchen sich neue Jobs in London und die neuen Frankfurter Jobs werden dann die Ex Dt Bank/Commerzbank Mitarbeiter übernehmen (einige Ausnahmen wird es sicherlich geben). Der Wohnungsmarkt wird also sicherlich nicht implodieren.

    Kann man hier nachlesen:

    http://www.rp-online.de/wirtschaft/der…n-aid-1.6544106

    Super hard Brexit sollte man es jetzt eher nennen.

    The Guardian berichtet darueber ausfuehrlich.

    Man sollte nicht Frankfurt 2017 mit London vergleichen, sondern das Frankfurt von 2023. In Frankfurt herrscht gerade ein einzigartiger Boom, die Metropole wird bis dahin um einiges attraktiver sein. Ich wuerde sagen fuer twenty somethings sind London und Paris attraktiver, waehrend fuer Thirtysomethings ein vergleichbar Idyllisches Frankfurt auch seinen Reiz haben kann. Dabei sollte man sich immer Frankfurt in 5-7 Jahren vorstellen mit all den neuen Downtown Glitzertuermen, und auch die vielen geplanten upgrades am Hbf, Hauptwache, Zeil, Airport, usw...

    ^Ich fand den Vorschlag World Trade Center Frankfurt nicht schlecht oder auch eine Kombination Main World Trade Center Frankfurt - es würde mich nicht wundern, wenn sich einige der Finanzschwergewichte aus London dort einquartieren würden, daher wäre das passend - es wird keine bessere Location geben in der City.