Der 0815 Reisegruppen-Chinese hat da aber keine Ahnung. Deutschland ist dafür politisch viel zu unwichtig, die wollen nur einige unserer Produkte kaufen... Die Argumente mit Umland und Kultur ziehen auch nicht. Nur Staedte wie Kapstadt, Vancouver usw haben Weltklasse Sceneries, da ist das Frankfurter Umland maximal für Deutsche Reisegruppen interessant. Frankfurt kann kulturell leider auch nicht mit tier 2 cities wie Amsterdam oder Brüssel mithalten. Frankfurts einzige Chance ist eine untypisch Deutsche Metropole zu sein, ein Funktionaler Aufenthaltsort wo man Internationale Angebote (idealerweise auch Sonntags) sowie Lokale Angebote nutzen kann, dh Hotels, Shopping und Bars usw sowie auch die Altstadt, Markthalle und das Mainufer. Frankfurts Rolle ist wie Bangkok in Thailand, Sao Paolo in Brasilien oder Johannesburg in Südafrika. Ein Ort an dem man eine Deutschland oder Europareise startet oder beendet und man funktionale Dinge wie Shopping erledigt und das eben in einer coolen, kompakten Metropole mit vielen Internationalen und Lokalen Angeboten. Man kann locker an 1-2 Tagen ohne grossen Aufwand seine Reise ausklingen lassen bevor es dann wieder nach China, Japan oder sonstwo hingeht. Die Gäste sollten dabei Frankfurt als moderne, Internationale Stadt in Erinnerung haben. Nicht mehr und nicht weniger.
Beiträge von Eagle1
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Ja, ich habe Freunde und Bekannte im Ausland, zB in Taiwan, Japan und USA. Frankfurt ist dort eher ein Begriff als Hamburg zB. ... Hamburg kennt dort niemand. In China denken die Leute Frankfurt sei die Hauptstadt von Deutschland. Klar, keiner von denen war wirklich mal in Frankfurt, aber immerhin ist dort Frankfurt ein Begriff. Das liegt natürlich an Skyline und Airport. Die denken dort Frankfurt ist eine grosse Millionenstadt.
Meine Bekannte aus Tokio war mal zur Weihnachtszeit in Frankfurt und sie war begeistert (sie hat auch schon in NYC gelebt). Grosser Weihnachtsmarkt neben Wolkenkratzern und Würstchenbude neben Starbucks. Das hat schon was magisches für Konsumtouristen aus Übersee. Wo sonst in Europa hat man sonst die Möglichkeit einen grossen Weihnachtsmarkt in einer tollen Altstadt neben Glitzertürmen (und es werden immer mehr) zu erleben + andere Highlights wie die spektakuläre Zeil (wartet ab bis MyZeil und UpperZeil neu starten), dann noch die Markthalle und Internationale Foodbrands wie Starbucks, Dunkin Donuts und bald Five Guys gibt es auch noch...
Frankfurt könnte die Weihnachtsdestination in Europa werden... Mainufer einbinden, Taunusanlage ebenfalls schmücken und auch im Bankenviertel einen übergroßen Weihnachtsbaum mit ein paar Angeboten aufstellen (FOUR/Omnisquare a la Rockefellercenter)... die neue Altstadt auch einbinden. Immerhin wäre Frankfurt dann schon mal im Dezember ein Touristenhighlight...
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Frankfurt wird nie eine klassische Touristenhochburg sein.
Frankfurt kann aber eine coole Wochenend-Destination sein oder auch ein Ort an dem man gerne mal Business macht und sich darauf auch freut...und dafuer muss Frankfurt einfach nur noch viel mehr bauen und entwickeln...noch mehr Hotels, Shopping, Bars, Internationale Angeboten,usw...auch das Mainufer sollte noch deutlich besser entwickelt werden...
Ich sehe das zukuenftige Frankfurt mehr auf einer Stufe mit Staedten wie Seattle oder Austin, TX...keine absolute Top Destination aber ein cooler Ort an dem man gerne mal einige Tage verbringt.
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Die Idee mit den Sitzplätzen finde ich recht gelungen. Die Visualisierung zuvor fand ich aber spektakulärer und es gab auch deutlich mehr Sitzgelegenheiten. Eine Kombination wäre wohl die ideale Lösung.
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Es geht auch nicht nur um die Abhängingen, sondern auch um die hochaggressiven Dealer, die durch die vielen Drogenabhängingen in Scharen angezogen werden. Wenn sich das ganze noch weiter verschlimmert und tatsächlich überschwappt in die Taunusanlage (Bild hat gestern berichtet), dann würde ich mich nicht wundern, wenn sich jetzt nach dem Brexit einige Int. Grossbanken doch noch für andere Standorte entscheiden sollten.
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Ganz aktuell und passend zum Thema. Gestern lief eine Doku auf ZDFinfo über die Zustände im Frankfurter Bahnhofsviertel.
Wer es verpasst hat, kann hier reinschauen:
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Der Auftrag wird (vermutlich) noch dieses Jahr vergeben! Es gibt nach wie vor zwei Kandidaten.
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^Ich stimme zu. Das hat viel mit dem Amateurismus und Kleingeistum in unserem Land zu tun. Mittelmaß in allen Bereichen ist der neue Maßstab, denn Erfolg und Spitzenqualität ist nur was für Eliten und/oder Betrüger...nur ein Durchschnittsmensch ist ein Guter Mensch/Mitarbeiter... und das spiegelt sich dann tatsächlich auch teilweise in solchen Bereichen wieder. Hinzu kommt dann noch der Vandalismus, der gerade in Frankfurt auch noch sozialpolitisch motiviert ist, und basiert auch teilweise auf diesen Gründen.
Frankfurt ist eine Kompakte Stadt und wenn ein Stadtviertel in der City Probleme hat, dann kann das auch schnell Auswirkungen auf die anderen Stadtviertel haben... von daher sollte das Bahnhofsviertel eine höhere Priorität genießen.
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^Das deckt sich aber nicht mit den Berichten von langjährigen Anwohnern (siehe links weiter oben) die alle besagen, dass es noch nie so Schlimm war.
Ausserdem ist es ein trauriges Argument, wenn man sagt, es war schon immer sehr Schlimm und aktuell ist es genauso Schlimm wie früher - das ist ja nicht gerade zielführend.
Ich bin viel unterwegs, und das Frankfurter Bahnhofsviertel ist mit Abstand die problematischste Ecke, die ich bis jetzt in Europas Innenstädten gesehen habe. Deutschlands Hbf's sind sowieso alle in ähnlichen bedauernswerten Zuständen (und ich frage mich warum. Ich war letztens zB kürzlich in Rom, dort ist es nicht so, in Marseille auch nicht - alles Städte, die auch einige Probleme haben), aber Frankfurt toppt nochmal alles. Ich habe einige Freunde und Bekannte, die mir geschockt von ihren Reisen nach Frankfurt berichten, und dass sie eben deswegen nie wieder nach Frankfurt fahren wollen...
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Ich war anfangs komplett gegen den Siegerentwurf. Die neue Perspektive zeigt aber, dass die Proportionen doch halbwegs stimmen. Wäre zwar immer noch nicht mein Favorit gewesen, aber ist auch nicht die befürchtete Katastrophe. Hoffentlich wird es noch kleinere Verbesserungen geben...
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Zum Überseequartier auch noch ein Frage:
Es ist aktuell von neuen Plänen (bzw Vorschlägen) zu lesen: Waterfront a la Fisherman's Wharf + grosse Markthalle. Wie realistisch wäre das oder ist das jetzige Projekt unanfechtbar?
https://www.abendblatt.de/hamburg/articl…eequartier.html
Mir persönlich gefällt dieser Vorschlag besser. Ich hätte nicht gegen eine Mall, aber eine Waterfront "mit einer Mischung aus Einzelhandel, Gastronomie und Kultur" + grosse Markthalle finde ich attraktiver.
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Die WinX-Illumination ist allerdings keine neue Information, wurde schon vor Monaten hier erwähnt. Auf der Website gibt es auch Bilder dazu. Sieht leider weniger spektakulär aus als es klingt.
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Jetzt ist es wirklich ein Thema:
http://hessenschau.de/politik/wird-d…ghafen-102.html
Natürlich durch CDU Hessen angetrieben und der Frankfurter Flughafen zeigt sich auch nicht ganz abgeneigt...
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Naja, ich bin da eher kein Fan von, halte nichts davon Airports nach Politikern zu benennen, auch wenn das International recht häufig geschieht, oder kürzlich in Hamburg.
Zum Regionalbezug: Ist nicht immer zwingend notwendig (siehe JFK in New York), aber genau das sollte mMn aber schon der Hauptgrund sein, wenn man sich für so einen Schritt entscheidet... die Goethe Universität ist ja zB auch nicht in Berlin, sondern in Frankfurt.
Berlin baut ja gerade auch einen Airport, vlt würde das besser passen...
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SGE Shop im MyZeil
Für alle Lokalpatrioten und Fussballfans: Ein Eintracht Frankfurt Fan Shop wird es ab dem 01.07. im MyZeil geben - immerhin 325 qm.
Quelle: Eintracht Frankfurt (offizielle Facebook Page), dort gibt es auch ein Foto zu sehen.
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zu #592:
Ja, der erste Five Guys in Deutschland überhaupt. Der Laden eröffnet direkt an der Hauptwache neben den E-Kinos und wird ca. 150 + 50 Plätze haben.
Ursprünglich war Hamburg als erster Standort geplant, aber anscheinend konnte man in Frankfurt schneller passende Mietverträge unterschreiben.
Eröffnung noch in Q3.
http://www.cafe-future.net/index.php?tnb=3
Five Guys wird übrigens Jahr für Jahr zur No.1 Burgerkette in USA und UK gewählt - spricht vermutlich für Frankfurts Internationalität, dass man nun einen Five Guys Flagship store bekommt.
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Das ist aber auch ein Deutschland-Problem und kein spezifisches Frankfurt Problem
a) Die Shop-Besucherzahlen in den Städten gehen stark zurück, die Leute gehen eher wegen Entertainment und Gastronomie in die Städte, und immer weniger um zu shoppen
b) diese US Marken sind in Deutschland nicht gerade etabliert (GAP zB ein Gigant in USA hat sich auch schon vor vielen Jahren aus Berlin und Stuttgart zurückgezogen, in London läuft es dagegen gut) -
Man liest doch jeden Monat was anderes, da würde ich jetzt erstmal abwarten.
Selbst wenn die Jobs verteilt werden, dann sind das max. 3-4 Städte und nicht 10 Städte pro Bank... egal welche Rechnung man anstellt, man landet am Ende immer bei ca. 10.000 Jobs für Frankfurt, man darf nicht vergessen, dass alleine schon die Deutsche Bank ca. 4.000 Jobs verlagern wird, selbst wenn nur die Hälfte davon nach Frankfurt kommen sollten, dann sind es alleine hier schon 2.000 Jobs.
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^Naja, beschweren muss man sich allerdings aktuell nicht, da sind schon einige Top-Türme u/c, und ONE wurde glaube ich im Artikel gar nicht erwähnt - Frankfurt braucht auch keinen 400m-Supertall, evtl noch einen 300/320m Millenium-Tower, das würde noch fehlen, ansonsten besser aber noch etwas mehr Dichte...
Aber schön, dass auch ausserhalb von Frankfurt mal vom Frankfurter Boom Notiz genommen wird, würde man sich seitens der Deutschen Pressewelt auch mal wünschen - wenn es in Berlin so boomen würde, dann würde man jede Woche was darüber lesen...
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Ich glaube, dass hier wirklich nur die harte Gangart was bringt. Kameras können vlt das Sprayen selbst nicht verhindern, aber evtl zur Überführung der Täter beitragen. Zusätzlich müssen harte Strafen her, denn Orte wie Neue Altstadt sind vermutlich schon die nächsten Ziele.
Ich gehe mal davon aus, dass es gar nicht mal so viele Sprayer&Tagger sind, vermutlich immer dieselben paar Idioten. In Los Angeles hatte in den 1980er zB eine einzige Person fast ganz Los Angeles mit seinem Künstlernamen "Chaka" zugetaggt, 1991 wurde er gefasst und zu 1.560 Stunden community service verurteilt + drei Jahre Bewährung. Er hat dann nie wieder gesprayt und ist jetzt Künstler mit eigenem Studio in Los Angeles. Wenn die Übeltäter die ganze Stadt Frankfurt säubern und von Graffiti und Tags freimachen müssen, dann werden die sich das in Zukunft nochmal überlegen, bei Wiederholung droht ansonsten Knast, sogar GEZ-Verweigerer müssen heutzutage ins Gefängnis, warum dann nicht auch Sprayer?
https://en.wikipedia.org/wiki/Daniel_Ramos
Was m.E. wirklich helfen würde, wäre mal für einen längeren Zeitraum etwas Geld in die Hand zu nehmen und konsequent sehr zeitnah alle Graffitis wieder zu entfernen.Das hat man in den USA (New York) so gemacht, Anfang der 1990er. Die haben die Graffitis quasi über Nacht wieder überstreichen lassen (ich glaube sogar von ausgewählten Gefängnisinsassen), das hat auch gut funktioniert, denn solche Graffitis sind ja schon recht aufwendig und da suchen die "Künstler" sich doch eher wieder andere Orte. Aber bei den kunstlosen Tags wird das alleine nicht viel bringen, die sind innerhalb von 5-10 sec hingeschmiert.