Beiträge von calabrone

    Danke für den Dank! Das der Durchbruch nicht für null zu haben ist, ist klar. Aber ausgedacht hab ich mir dies nun wiederum auch nicht, sondern es geht auf das Werkstattverfahren Schichten einer Stadt und entsprechende Ratsbeschlüsse zurück. Zitat offizielle Webseite der Stadt Dresden: "Am 17. Oktober 2013 wurden die Ergebnisse des Werkstattverfahrens im Stadtrat behandelt. Der Stadtrat hat die Ergebnisse zur Kenntnis genommen und hat anschließend die Verwaltung beauftragt, einen weiteren Vorschlag der Gesellschaft Historischer Neumarkt e.V. in Abstimmung mit den betroffenen Akteuren zu prüfen. Den Beschluss des Stadtrates können Sie unter ratsinfo Dresden lesen und herunterladen." Der entsprechende Beschluss dürfte der erste zum Thema Stadt Rom auf der Seite entsprechenden Ratsinfoseite sein. Als völlig utopisch erachte ich es nicht. Ohne das Stadt Rom bleibt der Neumarkt unvollendet. Wenn das Stadt Rom einmal da ist, wird sich hier eine Lösung ergeben müssen. Das dies nicht in den nächsten 5 Jahren ist, ist allerdings auch klar.

    Hier einige Bilder von uns vom Hotel Stadt Rom am Neumarkt und dem Problem der fehlenden Passage zwischen Moritzgasse und Wilsdruffer Straße. Die Stadtverordneten hatten sich ja eigentlich 2013 mal dazu bekannt... Meine Hoffnung ist dennoch, dass das Hotel Stadt Rom eines Tages wieder steht und man von der Wilsdruffer Straße über die Passage und die Moritzstraße zum Platz gelangen kann. Ein Abbruch des Gebäudes und eine neue bauliche Fassung wäre zwar wünschenswerter, aber in überschaubaren Zeiträumen wohl nicht realistisch.

    Hier der Link zum Panorama auf dem Balkon des Hotel Stadt Rom am Neumarkt und zum Panorama am Standort der "theoretischen" Passage auf der Wilsdruffer Straße.

    Bilder sind von mir.

    Wer die Wirkung der Baumgruppe an stelle des ehemaligen Gewandhauses studieren möchte, kann dies jetzt auch auf Arstempano aus allen möglichen Blickwinkeln tun. Insgesamt dürfte die Baumgruppe die Blickbeziehungen am Platze im Vergleich zu vor dem Krieg erheblich verändern. Allerdings hat man in Höhe der Erdgeschosse und im Winter immer noch die historischen Bezüge. Im Vergleich zu einem massiven Gebäude verschmelzen daher zwei Raumbilder. Der Mehrheit der Dresdner und auch vielen Gästen dürfte die Geschichte gefallen, wie ich in vielen Gesprächen herausgehört habe. Hier der Link zum Einstiegspano am Denkmal Martin Luthers.


    Blick von der Englischen Treppe des Johanneums

    hier noch die Front zur Rosmariengasse - hatte mich schon gewundert, wo es in meiner Newsmeldung hin ist - die fast aber bei Typo3 nur 10 Bilder. Schade finde ich, dass die Rückfassade des Kulturplastes bleibt, wie sie ist. Aus meiner Sicht eine schwere Hypothek für die Anrainer. Naja - wenigstens in Sachen Schallschutz gibt es ja nun Licht am Ende des Tunnnels.

    Servus,
    auf Arstempano kann man das Quartier VII.2 und den Jüdenhof im weitgehend fertigen Zustand bewundern. Per Fotomontage habe ich die von mir fotografierten Panoramen mit den Visualisierungen von uns kombiniert. Für die Gebäude, wo ich keinen Zugriff auf die Planungen habe, habe ich die historischen Vorgängerbauten in eine halbtransparente Box gesteckt und das Ganze entsprechend beschriftet. Das, was sich räumlich einmal ergeben wird, kommt durch die Panos aus meiner Sicht ganz gut rüber, auch an der wenig beachteten Südseite des Q VII.2. Alle Gebäude am Jüdenhof und im QVII.2, egal ob historisch oder modern, sind über die entsprechenden Lesekarten erläutert. Dort findet sich auch der Link zum Gebäude von Stellwerk-Architekten für die Galeriestraße 24. Das gilt für den Rundgang 2012-15 und auch für alle Bauten zwischen Schloßstraße und Johanneum. Wer den Bau mit den Palucca-Reliefs in der Kanzleigasse bisher nur von Fotos kennt, kann dies hier beispielsweise auch mal im Pano bewundern. Es zählt aus meiner Sicht zu den gelungensten Beispielen moderner Architektur im Neumarktbereich. Bis Mitte Januar soll dann auf diese Art der komplette Neumarkt online sein. Im Q III werde ich versuchen zumindest die historischen Vorgängerbauten mit unterzubringen und wenn es als Poster auf dem virtuellen Bauzaun ist.

    Link zum Rundgang Jüdenhof Dresden (Start in der Platzmitte)

    hier einige Impressionen:

    Blick vom Altan des Portales am Regimentshaus (vollständig 3D)


    Dualview vom Türkenbunnen - rechts wäre allerdings aktuell die Baustelle vom Q VII.2 - neue Panoramen gibt es aber erst nach Fertigstellung vom Q VII.2


    Canalettoblick auf den Jüdenhof. Bernardo Bellotto stzte sein Gemälde allerdings aus mehreren Standorten zusammen. Ein zweiter Standort war auf der Englischen Treppe, von wo der Blick in die Landhausstraße möglich war und ist - da Bild ist ebenso vollständig 3D - das QF ist daher nicht ganz korrekt (Zustand um 1820 statt der von heute) - da es das aber im Rundgang 2012-15 zu sehen gibt, hae ich mir den Änderungsaufwand gespart.


    Lesekarte zum Regimentshaus


    Straßenkreuzung Spoerergasse/Schössergasse


    Schössergasse mit Cäsarschem Haus und Trierschem Haus (re)

    Bilder sind von mir

    Hallo, möchte hier mal auf unsere neue Galerie auf Arstempano mit Bildern Dresdens von 1991 - 1995 hinweisen. Da der Bereich des Neumarktes ein zentraler Punkt ist, stelle ich die Bilder von mir als Dresdner Urgestein mal hier ein. Witziger Weise waren es gar nicht so viele Bilder - Dank der Bilder von Dr. Stefan Hertzig aus dem Saarland sind es auf Arstempano dann doch ganz ansehnliche Galerien geworden. Es ist schon erstaunlich, was innerhalb der letzten 25 Jahre aus dem Bereich geworden ist. Ich denke es ist bei aller Kritik im Detail doch eine wahre Erfolgsgeschichte, fast aus dem "Nichts" wieder ein doch funktionierendes Stadtgebilde entstehen zu lassen. Alles natürlich nicht denkbar ohne den Wiederaufbau der Frauenkirche. Es dürfte heute nahezu unmöglich sein, so etwas noch einmal auf die Beine zu stellen. Da bin trotz allem was da ist und passiert, froh, dass die Bauwerke wieder da sind und die Kirche trotz manch profaner Veranstaltung auch eine Kirche ist!

    Link zur Neumarktgalerie 1991-1995 weitere Galerien finden sich zur Ruine Frauenkirche, Ruine Residenzschloss & Taschenbergpalais, Ruine Kurländer Palais und zur Innenstadt im Allgemeinen


    Ruine Frauenkirche während der Entrümmerung


    Lutherdenkmal und Ruine der Frauenkirche


    Ruine Frauenkirche während der Entrümmerung


    Ruine Kurländer Palais


    Ruine Kleiner Schlosshof


    Turmspitze Hausmannsturm und Ruine Südostturm


    Ruine Innenhof Taschenbergpalais


    Portal Kurländer Palais


    Ruine Mittelrisalit Kurländer Palais


    Bilder sind von mir

    Servus,

    bis voraussichtlich 10.8. finden sich auf Arstempano Innenraumpanoramen des historischen Kirchenraumes, welche den ursprünglichen Gedanken des reformierten Betraumes zeigen. allerdings fehlen Mars und Belleona, welche spätestens ab dem 19. Jh. im Treppenhaus des Stadtschlosses standen. auf den Altartisch gehört richtigerweises nur eine Bibel. Alles andere, was man auf historischen Fotos sieht, sind Veränderungen des 19.Jh.. Mehr Infos dazu demnächst im neuen Buch zur Kirche von Andreas Kitschke. Allerdings sind wir auch nicht ganz fertig geworden - Spieltisch und Orgelbank fehlen, da dass Modell ursprünglich für eine Doku von Herrn Dr. Castan geschaffen wurde. Zwei Panos (Orgelempore und Königsloge) kommen noch bis morgen.
    Persönlich bin ich der Meinung - entweder Kirche und Schiff wiederaufbauen, oder etwas komplett modernes bauen oder alles lassen, wie es ist - nur der Turm, das macht in meinen Augen kaum einen Sinn.

    Warum sind die Panoramen nur bis Ende erstes Drittel August online? Weil danach Arstempano ausschließlich auf Dresden ausgerichtet wird und wir in diesem Zuge Arstempano-Potsdam leider abschalten müssen, da jegliche Mittel für die Erwirtschaftung der Betriebskosten fehlen. Ob die Seite unter neuer Adresse mal wieder online gehen kann, hängt davon ab, ob sich für die Kosten ein Partner findet. Bisher fehlte dem Projekt jedenfalls die Unterstützung, die es für eine langfristeige Existenz braucht.

    Beste Grüße

    Andreas

    Parkplatz

    Servus,

    Danke für die Masse schöner Fotos! Wer allerdings die Dresdner Altstadt bei Sonnenschein mittels 360° Panoramen erkunden möchte, kann dies seit kurzem auch bei ARSTEMPANO tun. Neben der Burgruine Frauenstein, welche im Herbst 2015 veröffentlicht wurde, ist nach Potsdam nun Dresden der Ort, wo wir verstärkt tätig werden. Nachdem nun alle bereits fertigen Panoramen der Altstadt online sind, folgt im Mai noch die innere Neustadt und im Jahresverlauf der Große Garten sowie Pillnitz. Sobald es im Bereich unseres Rundganges neue fertige Gebäude gibt, werden die Panoramen aktualisiert. Die Aufgabe für die nächsten 2 Monate besteht dann darin innerhalb der Panoramen hist. Fotografien per Hotspot zu verlinken bzw. alle Sehenswürdigkeiten und Merkwürdigkeiten mit entsprechenden Infokarten zu versehen. Der zweite große Schritt besteht dann darin den Bereich des Neumarktes so darzustellen, wie er fertig einmal aussehen könnte. Dazu werden alle Gebäude, wo uns keine Planungen vorliegen und sicher ist, dass sie nicht rekonstruiert werden in ihrer historischen Form dargestellt und unter einen halbtransparenten Kubus gesteckt, den reine Kubenmodelle an diesen Stellen sind ja auch nicht so schön. Wenn die Seite gut angenommen wird, ist daran gedacht auch weitere Zeitformen in den Rundgang aufzunehmen, wie 1989 oder 1850.

    Hier nun einige Screenshoots mit den Links zu den entsprechenden Panoramen

    Blick von der Galerie zum Nymphenbad

    Mitte des Zwingerhofes

    [URL='https://scontent-fra.xx.fbcdn.net/hphotos-xap1/t…517945593_o.jpg']

    Zwinger mit Kronentor am Zwingergraben

    Postplatz, Blick Richtung Zwinger

    Blick in den Stallhof


    Gänsediebbrunnen in der Weissen Gasse

    Eingang zur Prager Strasse von Norden

    Rampische Strasse 33

    Albertinum

    Kurländer Palais

    Köhlersches Haus in der Frauenstrasse

    Kreuzkirche am Durchgang zum Altmarkt

    Hauptfront des Taschenbergpalais

    Durchgang im Georgentor

    Blick von der Elbbrücke

    Theaterplatz bei Nacht

    Altstädter Ellbront bei Nacht

    Die letzten beiden Screenshoots haben den verkleinerten Stadtplan und auch den Auswahlkatalog rechts mit abgebildet. Im Auswahlkatalog, der im Moment noch recht leer ist, sind dann die wichtigsten Infokarten zu finden. Der Stadtplan mit den roten Punkten der Panostandorte lässt sich per klick oben links in den Fullscreenmodus versetzen. Das Modell des Stadtplanes ist dann die Basis für das Modell "Neumarkt 2030".

    Viel Spaß und Beste Grüße

    Hallo,

    na da hat Potsdam wohl ein dickes Problem... aber irgendwie will Potsdam aus meiner Sicht auch zu viel! Letztlich ist da quasi eine Stadtautobahn, die wohl so schnell nicht wegzubekommen ist. Das Hotelhochhaus, so qualitätvoll seine Architektur aus ihrer Zeit heraus auch immer sein mag (für die Erbauungszeit kein schlechtes Ding) steht da mit dem neuen Landtag einfach mal dämlich rum, da gebe ich Architekten und Städteplanern einfach recht. Allerdings dürfte der Bezug zwischen Landtag und südlichem Havelufer mit dem Abriss des Mercure auch nicht so recht wieder herstellbar sein. Immerhin gibt es da eine Bahnlinie und das Ufer ist durch Verlandung ziemlich weit weg. Ist ein Abriss des Hotels überhaupt realistisch? Nur weil eine Stadtverwaltung das möchte, die zudem kaum Geld hat? Möchte hier nur auf das Dilemma in Dresden mit dem Hotel am Terrassenufer hinweisen. Das würde ich erstmal abwarten wollen. Weiterhin sind die ehemals weiten Bereiche des Exerzierplatzes ein großes Problem - die Flächen müssen belebt werden, aber wie bekommt man das nachhaltig hin? Wäre es nicht besser das Lustgartenareal mit einer Veränderungssperre erstmal bis zum Abschluss der Baumaßnahmen in der Mitte um Alten Markt und Steubenplatz so zu lassen, wie es ist? Danach wäre es aus meiner Sicht auch deutlich wichtiger, sich um den Platz der Einheit zu kümmern, um ihn als Bindeglied zwischen Altem Markt und Brandenburger Straße zu entwickeln. Dort wäre die Chance die Flächen für den Einzelhandel zu schaffen, die die Mitte dringend benötigt (ab 1000 m²). Hätte Potsdam mit den letztgenannten Baustellen nicht genug zu tun? Zudem wäre noch das Areal hinter dem Kutschstall vernünftig zu entwickeln. In 10 Jahren wäre es dann aus meiner Sicht sinnvoll sich um das Lustgartenareal Gedanken zu machen, um in 15 - 20 Jahren Veränderungen herbei zu führen. Alles zugleich anzugehen - da übernimmt sich Potsdam aus meiner Sicht gewaltig. Ich denke der Stadtkanal als Investruine sollte reichen, oder? Dies die Sicht von mir aus der Ferne.

    Mit besten Grüßen Andreas



    Lustgarten in der Planung bis 1713


    Lustgarten 1850 und 2012


    Dualview südlich des Landtages/Stadtschlosses 2012 / 1850


    Blick vom Steubenplatz zum Lustgarten um 1850

    Kann ich nur bestätigen! Wie war das? - Rettet Meißen so lange es noch steht... hieß im Wendeherbst eine Bürgerinitiative. Ähnlich sah es in Pirna, Bautzen letztlich überall in der DDR aus. In Dresden standen wohl große Teile von Striesen und der Äußeren Neustadt auf der Abrissliste. Was der Weg der DDR war und was alle den heute wunderbar restaurierten und weitgehend komplett erhaltenen Altstädten (und Vorstädten) bevorgestanden hätte, kann man in Potsdam im Nordwesten der Altstadt, in Greifswald, Merseburg oder auch in Zwickau studieren. Abriss eines Großteiles der Altbauten, bis auf regelrechte Highlights und Neubau von angepasster Platte. Letztlich denke ich, dass die DDR auch vor allem an dieser Misere in den Großstädten Dresden und vor allem Leipzig zu Grunde gegangen ist. Wenn man sich Bildmaterial aus dieser Zeit anschaut.... Leipzig hatte diesen Verfall auf Quadratkilometern!

    Beste Grüße

    Andreas

    Panoramarundgang Potsdam optimiert (1850 und 2012)

    Hallo,
    nach langer Zeit möchte ich mich hier einmal wieder melden. In der Zwischenzeit wurde der optimiert, so dass jetzt ein virtueller Stadtbummel durch die Potsdamer Mitte um 1850 deutlich flüssiger läuft und schon eher etwas mit "virtuellem Schlendern" zu tun hat. In den wurden weiterhin die verlinkten Fotos aktualisiert und last but not least in der Galerie aktualisiert und zwei neue Galerien, Potsdamer Mitte im November 2014 und Details der Lustgartenfassade des Stadtschlosses hinzugefügt. Leider hat die Seite in Potsdam kaum Resonanz gefunden, so dass der weitere Ausbau eingestellt werden musste. Ob es in einigen Jahren noch mal eine Chance gibt, muss man sehen.

    Viel Freude, wenn jemand im Panoramarundgang Potsdam unterwegs ist!

    Zu den Post der letzten Tage: Als ich vor kurzem in Potsdam war, hatte ich den Eindruck, das die Brauerstr. 1 durch die Baustelleneinrichtung des Palast Barberini noch ruht, kann mich aber auch irren. Zur Dachlandschaft des einen Achteckenhauses: die Dächer im alten Potsdam waren zumeist über einer kleinen Attika sehr flach geneigt und beherbergten nur Dachböden. Das Alte Potsdam war ja im Vergleich zu Städten wie Leipzig oder Dresden in der Fläche eher größer bei allerdings deutlich geringerer Einwohnerzahl. Das heißt der Bebauungsdruck war eher gering. Damit gab es auch keinen Grund die Dächer im großen Stil auszubauen. Erst im 19. Jahrhundert wurden die Dachböden teilweise ausgebaut in dem Ochsenaugen als Dachgaupen aufgesetzt wurden oder wie an den Achtecken in die Attika Fenster eingebaut wurden. Das die gegenüberliegende Seite der Achtecken nicht als Reko vorgesehen sind, hat mit damit zu tun, das Rekonstruktionen nur am originalen Standort erfolgen sollen. Beim Plögerschen Gasthof nimmt man es damit zum Glück allerdings nicht ganz so genau. Ob er ein Steigenberger beherbergen wird ... hm .. dass hieße Minimum so 100/150 Betten - Weiß nicht ob der Platz da ausreicht. Die Nutzungsstruktur in der Neuen Alten Mitte ist ohnehin so ein Problem. Zum einen sehe ich die ehemalige Hohe Wegstraße in ihrer jetzigen Breite, die ja auch die originalen "Achtecken" verhindert, als eine problematisch trennende Schneise zwischen Altem Markt und Neuen Markt. Zum anderen dürfte es bei der geringen Anzahl an potentiellen Geschäften bei der starken Konkurrenz am Bahnhof (ECE) oder auch an der Brandenburger sehr schwierig werden um eine gewisse kritische Masse für Laufkundschaft zu erreichen. Schlimmer noch, die Brandenburger verliert jedes Jahr an Umsätzen, nicht viel, aber wohl stetig sinkend. Der Platz der Einheit versagt zudem als Bindeglied zwischen Brandenburger und Neuer Alter Mitte völlig. Irgendwie bräuchte man auch Platz für Markenanbieter (ab 500m²) - der wäre am ehesten in der Wilhelmgalerie gegeben, aber da sind wohl in den Obergeschossen nur Büros? Hm - alles nicht so einfach... Dem Zufall kann man es kaum überlassen. In Zukunft werden zudem nur Einkaufsviertel überleben, welche ähnlich einem Center von zentraler Stelle aus dirigiert werden. Dies vermeidet beispielsweise, das 5 Mobilfunkshops auf 100 m Straßenlänge zu finden sind. Dem Zufall überlassen Viertel werden mehr und mehr von Händlern gemieden, weil es für sie in einem Center einfacher ist und von den Kunden werden sie weiniger angenommen, weil der Ladenmix nicht interessant genug ist, kostenlose Parkplätze fehlen, Werbeaktionen für das ganze Viertel fehlen etc.. Dies wird zumindest in einschlägigen Seiten zum stationären Einzelhandel besprochen. Das Internet ist das nächste Problem für die Geschäfte. Wie viel bestellt Ihr mittlerweile im WWW, was Ihr vor 10 Jahren noch aus Geschäften besorgt habt?

    Beste Grüße Andreas

    PS - "einschlägige Seiten zum Einzelhandel" hier habe ich ein Interview mit einem Buchhändler verlinkt. auf Kassenzone waren noch 2 weitere Interviews zum Einzelhandel (ein klassischer Schuhhändler und ein Sporthändler). Dies Intervies haben meinen Horizont zur derzeitigen Situation im Einzelhandel erheblich erweitert!

    Hi,

    heute und gestern kann man an der strittigen Stelle nun auch im Dualview auf Arstempano betrachten. Hier der Link zum Panorama ehem. Kaiserstraße um 1850. Mittlerweile sind alle Bereiche unseres 3D-Modelles vom Alten Potsdam um 1850 mittels Panoramen begehbar. Dies betrifft neben der Kaiserstraße den Stadtkanal zwischen Plantage und Wilhelmplatz, den Wilhelmplatz, die Hohe Wegstr., Achtecken, die Schwertfegerstr, den Alten Markt, den Steubenplatz, die Alte Fahrt zwischen Langer Brücke und Barberini, Teilbereiche des Lustgartens und die Plantage. Weiterhin kann der Turm der Garnisonkircheund die Kuppel der Nikolaikirche betreten werden. Leider ist ein weiterer Ausbau des Modells aufgrund zu geringer Resonanz aus Potsdam selbst nicht weiter leistbar. Das Modell muss damit erst einmal in diesem unvollendeten Zustand liegen bleiben. Das Modell von 1786 ist zudem zu rudimentär, als das es gerechtfertigt wäre, es zu veröffentlichen. Wir hoffen auf mehr Erfolg mit Arstempano-Dresden, so dass wir über diesen Umweg die Webseite wenigstens weiter öffentlich zugänglich halten können. Insgesamt schon Schade, das wir nun auf halbem Wege stoppen müssen, den es dürfte sich gemessen an der Ausdehnung des Modelles und der Detailtiefe um eines der ambitioniertesten Vorhaben im deutschsprachigen Web handeln.

    Nun aber erst einmal viel Spaß beim virtuellen Schlendern!

    Beste Grüße Andreas

    Pano vom am Alten Markt (nur für Schwindelfreie ;)

    https://fbcdn-sphotos-c-a.akamaihd.net/hphotos-ak-ash…138515752_o.jpg

    Pano vom Wilhelmplatz, wo heute die Post am Platz der Einheit ist

    https://fbcdn-sphotos-e-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn…448244807_o.jpg

    Hallo,

    Bilder, vielmehr Visualisierungen, wie das Palais Hoym mal aussah und in Teilen vielleicht mal wieder aussehen könnte, gibt es auf Arstempano.de in der entsprechenden Bildgalerie Palais Hoym. Ebenso ist schon eine Galerie mit Rekonstruktionszeichnungen einiger Gebäude am Neumarkt (schon wieder aufgebaute und welche, die noch wieder aufgebaut werden könnten) und zur Heinrich-Schütz-Residenz online. Weiterhin sind schon einige Panoramen vom online, die ich 2012 fotografiert habe. Insgesamt ist die Seite im Gegensatz zu Arstempano-Potsdam erst im Aufbau begriffen und noch absolut am Anfang - demnächst geht es weiter - noch im November 2013 - versprochen! Vom Fortschritt werde ich hier immer mal Bilder posten und ansonsten kann man die News auch in unserem Blog oder auf Facebook/Google+ verfolgen.

    Beste Grüße Andreas

    Palais Hoym - Rekonstruktion Festsaaltrakt um 1780

    Palais Hoym - Gartenhaus

    Hallo,

    das Treppenhaus des Potsdamer Stadtschlosses wurde ja nach dem Entwurf Prof. Kulkas mit modernem Detail aber originaler Kubatur an leicht versetztem Standort errichtet. Die erhaltenen Spolien wurden im Treppenhaus angebracht. Auf Arstempano.de kann man nun seit gestern das Treppenhaus in unserer virtuellen Rekonstruktion im Zustand vor der Zerstörung erkunden. Zusätzlich wurden noch drei Panoramen im Bereich des Ehrenhofes veröffentlicht. Im Gegensatz zu den bereits veröffentlichten Renderings ist aus dem eher rötlichen Marmor ein grünlich grauer geworden, der es nach Sichtung aller Unterlagen wohl gewesen ist.

    Nun aber ersteinmal viel Spaß beim Rundgang durch eine der Inkunabeln des Friderizianischen Rokoko!

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich habe gerade schon im Thread danach gesucht, bin aber leider auf die Schnelle nicht fündig geworden: Ist geplant, die "Dachkanten" des Landtagsschlosses nach und nach um die Figuren und Statuen zu ergänzen, die das ursprüngliche Schloss geschmückt haben?

    Ich meine die Attika-Skulpturen...

    Hallo,

    da bemüht sich der Stadtschlossverein Potsdam drum und es werden noch viele Spenden gebraucht. Leider macht man es dem Verein auch nicht sonderlich einfach. So muss er selber für den statischen Nachweis sorgen, das die Figuren bei Sturm nicht runterfallen. Bisher sind wohl 4 Figuren fertig von 44 (?). Wann diese ersten Vier aufgestellt werden, weiß ich aber leider nicht. Acht originale Figuren stehen auf der Attika der Humboldtuni in Berlin und sollen nach Maßgabe der Denkmalpflege dort verbleiben. Für Potsdam müsste man dann Kopien anfertigen... Weiterhin ist zu beachten, das nach dem architektonischen Entwurf des brandenburgischen Landtages nur
    Figuren für die Außenfassaden vorgesehen sind. Im Hof bleibt die Attika also wie sie ist. Im übrigen ist die Humboldtstraße im Zustand um 1850 auf Arstempano nun virtuell begehbar. Da das ja so ähnlich in den nächsten Jahren wiedererstehen soll, bekommt man schon mal einen näherungsweisen Eindruck der Humboldtstraße in einigen Jahren.

    Beste Grüße Andreas


    Hallo

    Seit einigen Tagen sind bei uns auch Panoramen vom Hof des Barberini in der Fassung von ca. 1850 online. Man kann also jetzt von der Alten Fahrt über den Hof bis zum Alten Markt schlendern. Die Loggia an der Havelseite mag für das Erste ungewöhnlich wirken, war aber wohl ursprünglich vorhanden, zumindest gibt es eine Grafik um 1855 die sie zeigt. Bereits um 1880 werden nur noch die Seitenteile dargestellt, die auch noch auf frühen Fotografien zu erkennen sind. Die auf dem hier gezeigten Foto dargestellte Lösung stammt dann schon aus den 1930iger Jahren. Wie wichtig die Durchwegung des Palastes Barberini ist, zeigen diese Bilder denke ich ganz gut. Weiterhin haben wir noch eine Vogelperspektive über der Alten Fahrt veröffentlicht, die die Stadtstrukturen des Alten Potsdam denke ich ganz gut nachzeichnen. Der Damm durch die "Auen" soll übrigen die erste Eisenbahn nach Magdeburg markieren. Die nächsten Panoramen wohl noch im November sind dann von der Humboldtstraße um 1850 und vom Treppenhaus des Stadtschlosses inkl. Deckengemälde.

    Was den gezeigten Entwurf anbelangt, hoffe ich im Detail auch noch auf Nachbesserung.

    Beste Grüße Andreas

    Hallo,

    um sich von der um 1850 geplanten Lösung ein Bild zu machen, haben wir jetzt auf Arstempano.de einige Panos um 1850 von der Alten Fahrt online. Die Architektur zur Havel zu war wohl leider nur ein Planspiel und ist über Anfange nicht hinausgekommen und wurde dann wie in dem historischen Foto im zitierten Beitrag fertiggestellt. Lesekarten mit den Infos zu den entsprechenden Gebäuden folgen in den nächsten Tagen.

    hier der Link zum gezeigten Panorama vom Barberini

    https://fbcdn-sphotos-g-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn…075912483_o.jpg

    Hallo,

    in den letzten Tagen wurden vom Synagogenförderverein Potsdam 4 Alternativentwürfe zur bisherigen Planung präsentiert. Mehr Info unter http://www.synagoge-in-potsdam.de

    Auf arstempano.de haben wir hierzu je eine Lesekarte zur historischen Synagoge am ehem. Wilhelmplatz und zur Neuen Synagoge am Standort Schlossstraße eingestellt. Dort sind dann auch die Abbildungen der Alternativentwürfe zu finden. Auf den Lesekarten findet sich dann auch jeweils noch unten der Link zum entsprechenden Panorama. Beim Panorama Schlossstraße finden sich auch noch 4 Fotohotspots der neuen Entwürfe - per klick zu öffnen.

    Anbei noch ein Bild der zerstörten Synagoge, die allerdings die Reichskristallnacht stark beschädigt überstand, umgenutzt wurde und letztlich erst nach weiteren Schäden durch Bomber und Artillerie 1944/45 nach dem Kriege abgerissen wurde. Wiederaufbaufähig wäre sie auf alle Fälle gewesen. Eine Reko des Baues steht aus verschiedensten und auch im Einzelfall durchaus nachvollziehbaren Gründen nicht zur Debatte. Hoffen wir das die neuen anonymen Alternativentwürfe helfen mögen, zu Bauplänen zu kommen, die auch demnächst umgesetzt werden.

    Beste Grüße

    Andreas

    https://fbcdn-sphotos-a-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn…525164716_o.jpg

    Hallo,

    hier noch einmal die ursprüngliche Situation aus der Vogelperspekive.

    den 360° Blick des Lustgartens gibt es auf arstempano.de

    weiter dazu gekommen ist noch ein Pano von der Grünen Treppe und eine Vogelperspektive vom Wilhelmplatz / Platz der Einheit.

    Was mir als Dresdner auffällt, sind die doch erheblichen Dimensionen. 1:1 ließe sich ja wegen der Verkehrsströme die Vorkriegssituation ohnehin nicht wieder herstellen. Ob sie erstrebenswert wäre, wage ich mal im Bereich der ehemaligen Exerzierflächen zu bezweifeln - schließlich müssen da keine Regimenter mehr marschieren.... Irgendwie fehlt mir da ein positives Alternativkonzept. Wenn man das Hochhaus wegnimmt - was kommt dann auf die Flächen? Lässt sich da nichts finden? Etwas wo der Potsdamer sagt - "Fein, da freu ich mich drauf!" und man zum anderen geschickt die Weiße Flotte integriert - wenn auch nicht mit gigantomanischen 250 Restaurantplätzen - das sind 5 Reisebuse und das halte ich für restlos überzogen. Das man versucht die Gunst der Stunde zu nutzen, um das Hochhaus weg zu bekommen, kann ich verstehen. Wenn man das Schloss wiederaufbaut, hat das Hotelhochhaus städtebaulich eigentlich keinen Platz mehr - tut schon a bisserl weh - die zwei Dinge nebeneinander. Allerdings sollte man es auch nicht auf Teufel komm raus versuchen - kommt nix Gutes bei raus - siehe diese Brücke in Dresden - da haben auch zwei Seiten mit Maximalforderungen agiert...

    Beste Grüße

    Andreas