Beiträge von der benutzer

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    Zitat von De Snor

    Hat Deutschland kein fehler gemacht mit Leipzig ?
    Frankfurt ware doch ein viel bessere chance gewesen...

    Nein, Frankfurts Chancen sind ein für alle mal vorbei.
    Denn der Tenor ist: Leipzig ist zu klein, Frankfurt ist auch nicht viel größer, also macht es keinen Sinn.
    Ballungsräume interessieren hierzulande nicht, um die Größe einer Stadt zu beurteilen.

    Warum nicht,
    weil Rotterdam seinen absoluten Vorsprung seit damals noch vergrößert hat und wie geschrieben beim Ausbau auch viel weiter ist etc.
    Da ist kein Rankommen mehr.
    Antwerpen kann irgendwann eingeholt werden.

    Antwerpen und Rotterdam liegen allerdings viel näher beim Meer als Hamburg und werden daher leichter ausbauen können.

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    Zitat von Welfe

    Ich sagte "in Sachen Wachstum" gebe sich Rotterdam die Blösse. Das gilt nicht nur für die allseitsgeliebten Container. Auch beim Güterumschlag hatte Rotterdam nur ein Wachstum von 2% im Gegensatz zu Hamburg mit fast 8% (2003)

    Hafen Hamburg wird Hafen Rotterdam niemals mehr einholen können.
    Das Schiff hat abgelegt.

    einerseits ist ein Stadion mit Laufbahn nicht mehr zeitgemäß, anderseits konnte man das Olympiastadion nicht verfallen lassen und zum Olympiastadion gehört nun mal eine Laufbahn.

    einerseits ist ein Stadiondach mit Pfeilern nicht mehr zeitgemäß, andererseits musste man dem Marathontor genüge tun.

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    Zitat von goschio1

    Danke für die Bilder.

    Wenn jetzt noch ein oder zwei richtig hohe und gute Türme entstehen, dann hat Wien eine schöne Skyline. Schade, dass der Millenium Tower nicht dort steht.

    Wien's Skyline hat mit diesen weit abseits stehenden Hochhäusern nix zu tun.
    Wien hat Hunderte Baudenkmäler in der Innenstadt und ist deshalb Magnet für Millionen Touristen. Wegen ein paar zweitklassigen Hochhäusern kommt kein einziger Japaner nach Wien.
    Die Hochhäuser sind irgendwie da, spielen aber keine Rolle für das eigentliche Wien.

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    Zitat von Welfe

    Also der "Marktführer" Rotterdam gibt sich ja echt die Blösse in Sachen Wachstum. Hamburg legt es ja in nicht all zu langer Zeit darauf an den Rotterdamer Hafen als Europas Spitzenhafen zu übertrumpfen. Scheint alles in allem ja gar ned mal unwahrscheinlich, wenn ich mir das Diagramm so angucke. Daumendrücken, abwarten und Tee trinken ;)

    Irrtum. Hier geht es nur um Containerumschlag.
    Im Gesamtumschlag bleibt Rotterdam weit voraus. Und andere auch.

    Warum ein Turm des Münsters fehlt?
    Weil man es irgendwann aufgegeben hat, den 2. zu bauen. So ein Bau dauerte schließlich Jahrhunderte.

    Ähnlich übrigens wie beim Kölner Dom. Der stand ohne Türme für einige Hundert Jahre rum, ohne fertig gestellt zu werden. Bis man dann im 19. Jhdt. die Sache vollendet, immerhin auch noch mal ca. 40 Jahre Bauzeit dann.
    Die Vollendung in Straßburg blieb aus.

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    Original geschrieben von tigi01
    Die Eingemeindungen sind wirklich längst fällig!! In den siebziger Jahren haben Städte wie München, Köln, und vor allem Hamburg jedes Kaff eingemeindet

    München und HH haben seit den 30ern nichts mehr eingemeindet.
    Köln und Frankfurt schon. Bad so und so zum Beispiel, na wie es heißt es doch gleich, ähm..... Bergen-Enkheim z.B. Und Köln hat am meisten eingemeindet. Eine Gemeinde hat sich aber rausgeklagt aus Köln. Wesseling (so ist Köln nur kurz mal Millionenstadt gewesen). Und genau das würden alle Städte wie Eschborn usw. auch leicht schaffen. Die Zeit der Zwangseingemeindungen ist vorbei. Wer zu spät kommt...

    Die potentiellen Betreiber kalkulieren mit 3 Mio Besuchern pro Jahr. 3 Mio Besucher pro Jahr schafft in Deutschland nur ein einziger Freizeitpark meines Wissens, nämlich Europark Rust. Soltau: ca. die Hälfte. Die bieten alle jede Menge Attraktionen (Achterbahnen, etc..). Und hier will man mit einem Gewächshaus dieselben Besucherzahlen anlocken in einer Gegend, in der sich normalerweise Fuchs und Hase Gute Nacht sagen.
    Der Standort ist trotz Bahnlinie nicht gerade günstig. Geringe Wirtschaftskraft, mittelmäßiges Einzugsgebiet insgesamt, das direkte Einzugsgebiet für potentielle Dauerkartenkäufer lächerlich klein.... Und die Entfernung würde die meisten Berlin-Touristen auf jeden Fall verschrecken.
    Eine Art überdachten Freizeitpark - obwohl die Halle dafür wohl zu klein ist - kann man sich noch eher vorstellen. Aber ein Gewächshaus? Allein die Betriebskosten, die Klimatisierung..
    Dann hat man mit dieser Art von Großprojekten gar keine Erfahrung.
    Es kann mir ja egal sein, aber ich würde in die Idee nichts investieren und glaube auch nicht dran, dass es da ernsthafte Interessenten gibt.

    Die Halle steht nicht in der Nähe Berlins, sondern über 60 km weit entfernt in der Einöde, wohl eine der dünnstbesiedelten Gegenden Deutschlands, die für Touristen bislang weitgehend uninteressant sein dürfte. Wahrscheinlich gibt es nicht mal eine gescheite Eisenbahnverbindung dahin. Ich sehe nicht, wie man da 10000 Menschen am Tag hinlocken will, die man wohl zur Deckung der Betriebskosten braucht. Auf Berlin-Touristen, die als Städtetouristen zum großen Teil auf's Auto verzichten werden, kann man wegen der Entfernung kaum zählen. Tropenlandschaften und Solarien im kleineren Ausmaß gibt's auch überall. Ein Hotel in der Einöde zu bauen, macht auch nicht unbedingt Sinn. Da wird keine seriöse Bank Kredite für liefern. Es wäre dann weit günstiger und sinnvoller, die Halle abzureißen und die Attraktion an einem besseren Standort zu bauen, wenn sie man unbedingt will. So teuer kann die Halle ja nicht gewesen sein.

    Historisch? Uninteressant. Schön muss sie sein. Leider hat Frankfurt in seine einstige Alt- und Innenstadt, die mal sehr schön war, zu viele übelste Bausünden hingesetzt - und damit meine ich nicht die paar Wolkenkratzer - für die die Stadt abgestraft gehört.
    Um die Kaiserstraße herum hat Frankfurt noch einige alte und schöne Bauwerke erhalten können, weswegen es ein schöneres Gebiet der Stadt ist. Dies natürlich alles subjektiv.

    Dass die Bewertung hier etwas mit Architektur zu tun haben könnte: wie konnte ich nur auf so etwas kommen? Völlig abwegig.
    Deshalb und da sich ja ohnehin über Geschmack nicht streiten lässt:
    Jedem seine Lieblingsstadt.

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    Original geschrieben von samuel
    was meinst du denn mit katastrophaler weise sieht doch gut aus

    Der Römerberg ist ein Blendwerk für Touristen, von dem man sich nicht täuschen lassen darf. Drumherum folgt das 'Nackte Grauen'.
    Trotzdem hat Frankfurt auch seine schönen Ecken, rund um Kaiserstraße zum Beispiel.
    Die Skyline ist schön. Aber wenn man in der Stadt ist, sieht man sie nicht. Ist mehr was für Fotografen, Aussichtsplattformen, Hans-Guck-in-die-Lufts und Freunde des südlichen Mainufers.

    Wer schöne Kleinstädte mag, dem hier ein Geheimtipp:
    Miltenberg/Main in Bayern. Ganz hübsches Stadtbild, einige der besten Fachwerkhäuser.
    Das haben sich auch Filmregisseure gedacht und die Stadt mindestens zwei mal als Hintergrundkulisse für Filme, die über längst vergangenen Jahrhunderte handelten, verwendet.