Beiträge von AgrippinaMinor

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich freue mich für diesen Optimismus, aber wenn dann nicht die Besucherzahl von annähernd 350 000 am Ende des Jahres erreicht sein sollten (das Odysseum in Kalk hat auch mehr Besucher erwartet), steht Herr Quander dann in der Verantwortung? Wahrscheinlich nicht...

    Professor Quander hat die nun bereits mehrfach von Kölner Stadträten genannten Zahlen bereits um ca. 60%(!) gekürzt:

    "In ihren eigenen Prognosen gehen die Verantwortlichen (...) von bis zu einer Million zusätzlicher Besucher im Jahr aus, die ohne diese Attraktion nicht nach Köln kämen" (vgl. KStA vom 11.1.13).

    Ich habe das mal durchgerechnet:

    1 Mio. Besucher/313 Tage (365 abzgl. Montage, aber inkl. Feiertage) =3195 Besucher/Tag

    Ich frage mich, ob das geplante Jüdische Museum in seiner Fläche soviele Besucher überhaupt bewältigen kann. In den Kölner Dom kommen im Vergleich ca. 10.000 Besucher pro Tag.

    Und noch eins: Das sog. Halbjahressoll aller 9 städtischen Museeun beträgt knapp 450.000 Besucher. Es wird also erwartet, dass das Jüdische Museum ALLEINE ungefähr soviele Besucher anziehen soll, wie ALLE 9 Museen zusammen. Und zudem solche Besucher, die (s.o.) sonst NICHT nach Köln kämen.

    Ich würde zu gerne wissen, wer die Besucherprognose von 1 Mio. erstellt hat.

    L.-Fritz-Gruber-Platz

    Pünktlich zur „photokina““ sollten die Bauarbeiten abgeschlossen sein und das könnte auch gerade noch klappen, denn viel fehlt nicht mehr.

    Die weißen Betonplatten in der Mitte sind stellenweise sehr uneben verlegt, schade, dass eine bündige Verarbeitung nicht möglich war.

    Die wunderschönen großen Bäume auf dem Platz wurden pitoresk mit losen Kieselsteinen eingefasst - hier darf man gespannt sein, wer die sehr großen Einfassungen sauber hält (denn dies dürfte nur manuell möglich sein) und wer vor allem regelmäig 'rausgerollte' Steine in die Einfassungen zurücklegt. Obwohl der Platz noch gesperrt ist, machen sie sich jetzt schon selbständig...