Beiträge von ouyawei

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    Die komplette Fassade ist nicht original, da würde der Brunnen den Kohl auch nicht fett machen.

    Überhaupt würde es wohl weitaus weniger Widerstand geben, würde es einen sinnvollen Vorschlag für einen Alternativbrunnen für das Rathausforum gaben - leider befürchte ich das hier nichts optisch vergleichbar anspruchsvollen zu Stande kommen würde.

    Raves auf ex-Ostgut Areal

    Wie viele Kellergeschosse hat das Projekt eigentlich?

    So etwas würde sich doch wunderbar für eine kulturelle Zwischennutzung als Club a'la Brunnen70 anbieten, gerade in der Gegend.
    Oder vielleicht auch mal wieder härterer Tekno passend zu den rohen Betonwänden. :hmmm:

    Nachdem die Gegend in den letzten Jahren in der Hinsicht viel einbüßen hat müssen, wäre das doch mal ne coole neue location.

    Das hier manche die Dichte kritisieren, kann ich nicht so ganz nachvollziehen.
    Man braucht sich doch nur einmal umschauen, wie begehrt die dichten Gründerzeitviertel heute sind und welches Leben dort herrscht.

    Dagegen sind die aufgelockerten Siedlungen der letzten 50 Jahre durchweg gescheitert. Da ist man ja schon froh, wenn kein Sozialer Brennpunkt entsteht, mehr als Schlafstädte hat man aber nicht gebaut.

    Stadt funktioniert nur mit Dichte, nur so kann sich Leben in den Straßen entwickeln.

    Neues Leben für die Kant-Garagen

    Wie der Tagesspiegel berichtet plant die Unternehmerfamilie Gädeke, die das Gebäude im Januar erworben hat, dort Galerien, Restaurants und Büros anzusiedeln. Aufss Dach soll ein Penthouse kommen, in das Gädeke Senior gern selbst einziehen möchte, so denn seine Frau grünes Licht gibt.

    Der benachbarte Flachbau, in dem aktuell eine Autowerkstatt untergebracht ist, soll abgerissen werden. An seiner Stelle kommt ein vier-Sterne Hotel mit 63 Zimmern.

    Losgehen soll das ganze Anfang nächsten Jahres.

    Es wird fleißig gebaut im Wedding

    Das Projekt in der Reinickendorfer Ecke Gottschedstraße ist weiter gewachsen, es gibt allerdings noch immer kein Bauschild

    In der Bornemannstraße ist derweil dieser Bau entstanden

    Die Uferhöfe gleich nebenann sind inzwischen auch im Rohbau fertig





    Und nochmal die Rückseite vom Lidl-Parkplatz aus - es ist wohl nur noch eine Frage der Zeit, bis diese große Fläche bebaut wird.

    Der Neubau in der Adolfstraße ist inzwischen bezogen, kaum zu leugnen, dass der Wedding nun 'kommt'.


    Letztendlich ging es dem Altbau in der Müllerstraße Ecke Utrechter nun doch an den Kragen, für den Neubau wird gerade die Gründung errichtet

    Von weitem sieht es ganz schick aus, aber von nahmen betrachtet scheinen sich sämtliche Befürchtungen der Mediaspree-Gegner bewahrheitet zu haben.

    Ich war neulich dort und war recht schockiert, habe leider versäumt, Bilder zu machen.

    Hinter dem Gebäude ist ein befestigter Zaun, der die Grünfläche hinter der East-Side-Galery in zwei Teile zerschneidet, die Wege auf beiden Seiten enden in einer Sackgasse. Ich ging immer davon aus, dass dieser zustand nach Fertigstellung des Hochhauses wieder beseitigt würde, dem ist aber nicht so.

    Das Ufer ist zwar zwar öffentlich zugänglich, wirkt aber mehr wie ein privater Hinterhof, zu beiden Seiten kann man nicht weiter.
    Dort gibt es dann einen kleinen, seltsam sterilen Spielplatz der zudem noch mit einer Kamera überwacht wird. Die angrenzenden Räume wirken mehr wie ein Wohnzimmer (wurde hier auf der Visualisierung nicht ein Café/eine Strandbar versprochen?), der Innenausbau war aber noch nicht abgeschlossen.

    Ich frage mich wo es in Berlin noch solche Gründerzeitviertel geben soll, die meisten sind schon viel zu teuer geworden.
    Genau das ist doch der Punkt hier. Es gibt praktisch kaum noch andere Gebäude in der Stadt, die vergleichbare Möglichkeiten bieten und dazu auch dem Senat gehören, d.h. eine nichtkommerzielle Verwertung denkbar ist.

    Ich bin auch der Meinung, dass Dichte wichtig ist, damit eine Stadt funktioniert, ich finde auch das hier viel Platz verwendet wurde - mit der vorgeschlagenen Nachverdichtung kann ich mich aber anfreunden.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Wenn der Staat aufgefordert wird massiv fördernd einzugreifen, dann ist jeder qualifiziert sich eine Meinung zu bilden, ohne hier herabsetzend angegriffen zu werden, denke ich.

    Du meinst so wie die staatlichen Opernhäuser?
    Die zahle ich doch auch gern mit - die Kunst, gerade wenn sie das system hinterfragt, sollte nicht den zwängen des Markts ausgesetzt sein.
    Ich finde der Staat kann gern auch etwas tun, an dem sich eine jüngere Generation erfreut - es wird ja nicht mal viel gefordert, nur ein Raum für alternative Ideen.

    Am Rande sei dabei noch auf dieses Interview mit Lutz Leichsenring und Steffen Hack zum Thema schwindende Freiräume in Berlin verwiesen.

    Dekoratives Anführungszeichen


    Was mir überhaupt nicht gefällt, ist die angedachte Nutzung. Künstler und Flüchtlinge. An so einer zentralen Örtlichkeit sollte Geld verdient und Steuern erwirtschaftet und nicht verpulvert werden. Der Alex ist über den ÖPNV sehr gut angebunden. Hier sollten Veranstaltungs / Kongreß und Hotel / Büro Nutzung stattfinden. Der Verkauf des Grundstückes und die anschließende Nutzung sollten IMHO absolut Gewinnorientiert sein.

    Genau, Ziel muss es schließlich sein, dass Berlin eine möglichst langweilige und generische Stadt wird, alternative Ideen bitte nur da, wo sie keiner sieht.

    Das Tacheles war weltberühmt, aber die Leute kommen sicher auch für noch ne Mall nach Berlin.

    Wenn man alle Freiräume abräumt, was bleibt dann noch von dem Charm, den viele an dieser Stadt schätzen?

    Ich verstehe nicht warum maximaler Kommerz hier alternativlos sein soll, die Stadt ist schließlich für die Menschen da, nicht für den Mammon.