Beiträge von MiaSanMia

    Dachauerstraße 16


    Die Angularis GmbH errichtet hier einen Büroneubau mit 3.000 qm BGF. Im Bestand war bis vor 5 Jahren das Gabriel Filmtheater beheimatet.


    Lage: https://www.google.de/maps/pla…Fg%2F11b8v66lfp?entry=ttu


    Vor zwei Wochen wurde die Baugenehmigung erteilt, die Bauarbeiten sollen noch im Mai starten.


    Visualisierung: https://www.sueddeutsche.de/20…g?q=60&fm=avif&width=1712


    https://www.sueddeutsche.de/mu…er-buero-neubau-1.6564166

    http://www.deal-magazin.com/ne…an-Office-am-Hauptbahnhof

    Wenn es darum geht den Verkehr zu reduzieren fände ich es besser die Tiefgarage zu erhalten, die Parkplätze auf der Straße zu streichen und die Fahrbahn auf die Breite der Tram zu verengen.

    Damit stünde die Tram im Stau, wenn in und vor der TG wieder mal nichts vorwärts geht.


    Vor allem wenn die Zufahrt zur Tiefgarage nicht mehr über den Opern Platz geht sondern parallel zur Fahrbahn der Maximilianstraße angelegt wird, ich glaube das wurde so auch mal angedacht. [...] dann ist die Tiefgarage doch perfekt gelegen. Gut erreichbar über den 1. Ring und mitten im Zentrum.

    Das ist ja der derzeitige Plan. Doch das ist auch genau der Grund warum ich die TG ablehne. Denn ich bezweifle sehr stark, dass es optisch gut aussieht, wenn die Maximilianstraße zwei TG-Einfahrten erhält, egal wie dezent es aufgehübschte Visualisierungen darstellen mögen.

    Für mich ist es im Grunde Pest oder Cholera; ein teures Herumdoktern an einem aus der Zeit gefallenen Konzept. Wenn man Autos aus dem Zentrum heraushaben will, um es attraktiver für Fußgänger zu gestalten, dann ist eine TG im Zentrum kontraproduktiv (darüber hinaus gibt es direkt am Altstadtring eine topmoderne TG mit 520 Stellplätzen, die auch von Gästen der Staatsoper genutzt wird).


    Die oberirdischen Parkplätze der Maximiliansstraße kann man auch ohne TG kürzen. Auf voller Länge würde ich das nicht unbedingt. Aber den vorhandenen Gastronomiebetrieben könnte man mit abschnittsweise verbreiterten Gehwegen mehr Platz für Außenbewirtung gewähren.

    2 - 3 Stunden wird als Empfehlung von so gut wie jeder Airline angegeben. Emirates schreibt gar von bis zu 6 Stunden ^.^

    Dabei spielt es natürlich auch eine Rolle, ob es sich um Kurz- oder Langstrecke bzw. einen nationalen / internationalen Flug handelt.

    Das sind einfach Erfahrungswerte, die auch Störungen, erhöhte Passagieraufkommen, Schwierigkeiten bei der Anfahrt etc. mit einkalkulieren. Niemand vom Bodenpersonal hat Lust auf wütende Fluggäste am Check-In Schalter, wenn bei Anreise etwas schief gelaufen und das Flugzeug nun weg ist. Und das nur deshalb, weil der Flughafen ggf. auf seiner Website schreibt, "eine Stunde vorher genügt". Nein, da geht man auf Nummer sicher und schreibt 2-3 Stunden, damit die Reisenden diese Puffer berücksichtigen, auch wenn man dann in vielen Fällen nur einen Bruchteil der Zeit benötigt. Besser zu früh als zu spät ;)


    "Seien Sie mindestens 2,5 Stunden vor Abflug im Terminal": https://www.frankfurt-airport.…n/tipps-zum-check-in.html

    Auch hier:

    https://www.americanairlines.d…ormation.jsp?locale=de_DE

    https://www.condor.com/de/flug…/flughafeninformation.jsp

    https://wwws.airfrance.de/information/aeroport/quand-arriver

    https://www.emirates.com/de/ge…do-i-use-online-check-in/

    Schon mal gut, dass die Isarkiesel verschwinden, schön fand ich die nie. Der Rasen sollte dann im Sommer unbedingt regelmäßig bewässert werden, andernfalls sieht das mangels Schatten schnell nicht mehr ansprechend aus.


    Dass die Baustelle für die IAA 2025 unterbrochen wird, ist auch wieder so ein Kuriosum. Eine Platzumgestaltung mit dem Ziel mehr Aufenthaltsqualität für Fußgänger und weniger für Autos zu schaffen, wird ausgesetzt, damit eine Messe dort Autos zur Schau stellen kann, mit denn dann später über eben jenen Platz in die TG gefahren werden kann... ^.^

    Sehr schönes Update :thumbup: Mir war gar nicht bewusst, dass auch der Bereich entlang der Tribüne aufgewertet wird.


    Angesichts der Abschaltung von abload.de bin ich gerade sehr froh, alle meine Bilder seit Jahren über imbb hochzuladen. Ich hoffe, die haben nicht auch vor, ihre Server in absehbarer Zeit vom Netz zu nehmen :)

    Genau. Der eigentliche Rettungstunnel wird ja später mit einer Tunnelvortriebsmaschine parallel zu den beiden Hauptröhren erstellt.

    Insgesamt werden vier Rettungsaufgänge (teils inkl. Stollen zum Rettungstunnel) benötigt, einer im Westabschnitt (im Bau) und drei im Ostabschnitt (in den Maximiliansanlagen, kurz vor dem Ostbahnhof und am Haidenauplatz).

    Mit anderen Städten kenne ich mich weniger gut aus, aber gerade weil in Leipzig eher verdichtet als zersiedelt wird, fallen die Bauvorhaben kleiner aus.

    Innerhalb der administrativen Grenzen deutscher Städte sehe ich persönlich keine wesentliche Zersiedlung. Dafür sind schon die Flächen zu klein, um m.E. wirklich von Zersiedlung in einer Stadt sprechen zu können. Einwohnerwachstum wird primär durch Konversion bzw. Verdichtung bereits versiegelter Siedlungsflächen und an den Stadtkörper angrenzenden Ackerflächen erreicht. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal Leipzigs ;)

    Umgekehrt wird Zersiedlung ins Umland umso mehr befördert, je stärker die Mieten / Kaufpreise in der Kernstadt steigen (aufgrund welcher Ursache auch immer).


    Aus baukultureller und sozialer Sicht finde ich das auch besser als große Wohnkomplexe oder gar Großwohnsiedlungen.

    M.E. eine gewagte These in dreierlei Hinsicht: Zum einen gibt es architektonisch ganz fantastische neue, große Wohnkomplexe und Wohnviertel. Baukulturell sind heute durchaus auch manche Großwohnsiedlungen der 1920er / 1950er Jahre positiv hervorzuhaben. Zum anderen kann gerade auch in neuen Vierteln, wenn man es richtig angeht, eine Form des nachbarschaftlichen Zusammenhalts, der Identifikation mit dem Ort, entstehen, die es in organisch über die Zeit gewachsenen Siedlungen nicht immer gibt. Soziale Probleme sind keine zwangsläufige Folge großer Wohnsiedlungen, sondern nur Folge miserabler Umsetzung, besonders hinsichtlich Durchmischung unterschiedlicher Einkommensgruppen. Und schließlich: Der Wohnungsnot in Deutschland lässt sich in den Metropolen nur selten allein mit Gebäuden Typ "20x10m Lückenfüller" entgegnen. Die sozialen Folgen stark steigender Mieten kennen wir alle.


    Eine vergleichsweise hohe Zahl von Vorhaben zeigt aber, dass die Stadt für Bauherren attraktiv ist und auch, dass die Genehmigungsbehörden ein vergleichsweise hohes Pensum zu bewältigen haben.

    Attraktivität ist ja nicht allein abhängig von der Zahl, sondern auch vom Umfang der Projekte. Beide Kennzahlen gemeinsam ergeben ein schlüssiges Bild. Gerade mit Blick auf das "Pensum" der Genehmigungsbehörden. Denn überspitzt ausgedrückt (und jetzt nicht auf Leipzig bezogen): Was nutzt es, wenn die Behörde zwar ausgelastet aber nur mit der Genehmigung von EFH beschäftigt ist? Und noch überspitzter: Seit wann ist der Auslastungsgrad einer Behörde ein sinnvoller Schlüsselindikator für gute Performance hinsichtlich Städtebau? Daran sollte sich die Stadtpolitik gewiss nie messen, denn die Genehmigungsbehörde ist nur Mittel zum Zweck, nicht Zweck selbst.


    Ähnliches gilt vielleicht auch für Stuttgart, bedingt durch die Tal-Lage? Bei der Zahl der Vorhaben liegt es bei Geomap mit 131 Projekten auf Rang 8 und damit nicht so wahnsinnig abgeschlagen gegenüber z. B. dem weit größeren Köln (163).

    Dieses Beispiel zeigt damit deutlich die methodische Schwäche dieser Kennzahl, die ich in #694 versucht habe aufzuzeigen. Köln mit nur 24 % mehr Vorhaben, aber mehr als 100 % mehr Wohneinheiten. Relevant für den Wohnungsmarkt ist letztere, nur diese Information ginge bei ausschließlicher Betrachtung der Statistik über die Vorhabenanzahl unter :)

    Stuttgart hätte schon genügend Flächen für größere Wohnviertel, nicht in der Innenstadt im Kessel, aber drum herum. Im Kessel wartet man auf das "Rosenstein"-Viertel, wenn S-21 fertig ist. Nur bis dort die ersten Bewohner einziehen können, vergeht wahrscheinlich noch eine Dekade.

    Deine Statistik ist jedenfalls auch hochinteressant. Sie zeigt letztlich eine sehr ähnliche Rangfolge, im oberen Bereich tauschen nur Frankfurt und Leipzig die Plätze. Offenbar werden in Frankfurt deutlich größere Wohnbauten verwirklicht.

    Es wäre besser gewesen, wenn ich den Durchschnittswert der letzten fünf Jahre für jede Stadt herangezogen hätte. So war es immer der letzte verfügbare Wert. Aber das war mir um die Uhrzeit doch zu viel zum Heraussuchen. Speziell Frankfurt hatte die Jahre zuvor bis zu 4.900 WE pro Jahr.

    Baudokumentation Marienhof


    Die ARGE Marienhof (Implenia & Hochtief) hat vor zwei Monaten drei sehr ausführliche Videos zum Bau der Station Marienhof veröffentlicht. Darin werden die einzelnen Arbeitsschritte zur Erstellung der Schlitzwand und der anschließenden Erstellung der unterirdischen Ebenen aus nächster Nähe gezeigt.

    Ende des diesen Jahres soll die Endtiefe von -42 Metern erreicht werden.


    Zusammenfassung 2023

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    Zusammenfassung 2022

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    Zusammenfassung 2019 - 2021

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    Gleichzeitig wurde und wird aber auch viel gebaut. Erst kürzlich habe ich die Meldung gelesen, dass Leipzig laut Geomap auf Platz 4 der Städte in Deutschland mit den meisten laufenden Wohnbauvorhaben rangiert - und zwar in absoluten Zahlen, nicht in relativen!


    Im August 2023 waren demnach in Leipzig 250 Vorhaben im Bau, im größeren (und teureren) Frankfurt nur 181, in Köln 163 und beim Spitzenreiter Berlin auch nur 637.

    Eine solche Statistik besitzt nur eine sehr begrenzte Aussagekraft, da sie nicht berücksichtigt, wie viele Wohneinheiten ein einzelnes Vorhaben umfasst. So können bspw. 500 Vorhaben in Stadt X entstehen, während in Stadt Y nur 200 realisiert werden. Wenn das in X aber 500 EFH und in Y 200 MFH mit je 3 Wohneinheiten sind, ist die wirksame Wohnungsbautätigkeit in Y größer.

    Besser geeignet, um die Wohnungsbautätigkeit zu bestimmen, ist daher die Zahl der fertiggestellten Wohneinheiten. Darin steht Leipzig, verglichen mit ähnlich großen Städten, ebenfalls solide da. Allerdings ist der Bedarf pro Stadt nach wie vor größer als die Bautätigkeit. Absolute Katastrophe ist Stuttgart. Dort ging mit den Grünen nichts voran, und nun mit der CDU ebenso wenig.


    Quelle: Statista, Stadtportale, Landesbauberichte; eigene Darstellung

    die Unfälle in Leipzig und selbst erlebte Beinahe-Unfälle zeigen eher das Gegenteil deiner gefühlten Risiken.

    Ich sehe nicht, warum man die Erfahrungen anderer Personen und Realitäten aus anderen Städten als "gefühlte Risiken" oder "vermeintliche Problemchen" abtun sollte. Nirgends steht, dass Inseln sicherer als Kaps sind, nein, das sind sie nicht; mein Punkt ist wie eingangs erwähnt, dass Inseln keineswegs so schlecht und unsicher sind, wie du das im Post weiter oben dargestellt hast, nicht mehr nicht weniger. Dass Inseln "kontra Verkehrswende" seien, teile ich darüber hinaus nicht. Andernfalls funktioniert eben in Leipzig nicht, was wo anders funktioniert, nur wüsste ich nicht weshalb und da die Leipziger Verkehrsbetriebe weiter mit Inseln planen, scheint mir das auch eher unwahrscheinlich ;)

    Die Freischaltung habe ich mir oft gewünscht, doch dssnist schon schaltungstechnisch theoretischer Wunschtraum. Sicherheitsrisiken entstehen, wenn durch den KfZ Strom eilend versucht wird , die bimmel oder den Anschluss zu erreichen. Inseln heißen Inseln, weil man diese erst mal erreichen muss, über ein Hindernis, über eine Barriere hinweg. So geht kein barrierefreier ÖPNV!

    Funktioniert auf der Linie, die ich regelmäßig als Fahrgast nutze oder mit dem Auto streckenweise abfahre, recht gut. Geht ja bei zeitlich begrenzten "Inseln" ohne echten Haltestellenbereich in der Straßenmitte genauso.

    Kaps haben ihre Vorteile, ohne Frage, jedoch m.E. hauptsächlich bei schmalem Straßenraum mit ohnehin nur einer Richtungsspur für den MIV und geringer Zahl an Fahrzeugen pro Stunde. Auf obigem Bild soll es eine eigene Links- sowie Rechtsabbiegespur vor der Kreuzung geben, was mit Kaps nicht sinnvoll machbar wäre. Ein Kap unmittelbar an eine große Kreuzung angrenzend hielte ich verkehrstechnisch für nicht sinnvoll (ggf. auch nachteilig für Einsatzfahrzeuge).

    Sicherheitsrisiken für Fußgänger entstehen eigener Erfahrung zufolge hauptsächlich beim Überqueren des Radwegs, nicht der Straße - sowohl bei außenliegenden Haltestellen (Kaps) oder Inseln. Fußgänger queren meist blind oder Radler rasen durch den Haltestellenbereich, falls vorhanden gar unter Missachtung der vorgeschalteten, roten Ampel.

    Hauptgrund ist, dass bei Inseln i.d.R. der KfZ-Verkehr weiter fließt, zeitlich also eine starke Bevorzugung erfährt, während die Fahrgäste die mitfahren wollen durch ungünstige Ampelschaltung nicht mehr mitkommen. [...]


    Dazu kommt die Geländerbreite und die mind. 50cm lichte Weite zwischen Fahrbahnbegrenzung und aufgeheneden Bauteilen, Inseln sind also ca. 3 bis 3,30 m breit. Für den Andrang dennoch viel zu schmal, wer sich mal Haltestellen nahe Schulen anschaut bekommt das blanke Entsetzen. Unsere Vollkaskogesellschaft verkauft Inseln aber als sicher - ein Mythos, weiter nichts.

    Der MIV kann weiterfahren, ja, daraus folgt aber noch keine zeitlich starke Bevorzugung, sondern führt den Zustand wie ohne Tram fort. Man muss den MIV ja nicht künstlich zum Abbremsen und Beschleunigen zwingen - Lärm- und CO2-Belastung sind damit höher als bei Konstantfahrt. In zahlreichen Fällen gibt es jedoch ohnehin eine Ampelschaltung mit Fußgängerüberweg vor der Insel, die vor Einfahrt einer Tram auf Rot springt, sofern der zu erwartende Querungsverkehr an Fußgängern groß und damit die Unfallgefahr erhöht wäre.

    Relativieren möchte ich die Sicherheitsbedenken der Inseln. In München gibt es bei 95 % der Inseln keine Geländer zur Straße hin, nicht einmal vor Schulen. Schwere Unfälle ereignen sich hauptsächlich, wenn unachtsame Passanten die Tramgleise zwischen den Stationen queren.

    Weiterer schwerer Nachteil ist der Platzverbrauch. Vorschrieben ist eine nutzbare Mindestbreite von 2.50 m (FGU, Maste und Schaltschränke dürfen die einschränken, Kinderwagen und Rollstühle müssen dann zirkeln und haben Platzbestrafung).

    Der Platzverbrauch ermöglicht Inseln nur bei ohnehin breiten Straßenzügen, klar. Masten können in der Trassenmitte gesetzt werden, die müssen nicht auf der Insel stehen. Oft ist dort sogar noch Platz für Bäume.

    Ein Vorteil der Inseln ist noch, dass randseitige Parkplätze erhalten bleiben können.

    Hab gehofft das die Zündapphalle erhalten bleibt. Finde da hätte man was cooles draus machen könne, einen Techno Schuppen zb.

    An deren Stelle entsteht ein guter Teil der geplanten Wohnungen des Werksviertels, Projektname "WerksHöfe". Ein Erhalt ist damit eigentlich seit gut 8 Jahren vom Tisch :D

    Schön jedoch, dass das Erlebniskraftwerk auf der künftigen Parkfläche doch bestehen bleiben kann (nicht nur aufgrund der Nutzungsart, sondern auch, da der Schornstein dann nicht so allein in der Gegend herumsteht).

    Ein "Techno-Schuppen" könnte dagegen auch im "Lovt" eine Heimat finden, zumindest kann sich Hines im Hochbunker gegenüber des Atlas einen Klub vorstellen, darüber andere kreative Nutzungen.


    Bei besagtem "Lovt" schreiten die Abrissarbeiten voran. Die beiden Hochbunker (unter der Medienbrücke und auf Bild 2 rechts) bleiben erhalten, dazwischen wurde der jüngere Bestand bereits vollständig entfernt. Die oberen beiden, in den 90ern / frühen 00er Jahren aufgesetzten Etagen + Dach, werden ringsherum abgetragen um Platz für drei neue Vollgeschosse zu schaffen:



    Bei den Gebäuden im südlich gelegenen Hof beginnen die Arbeiten erst in zwei Jahren, hier ist z.T. noch vermietet. Trotzdem staubt es von den angrenzenden Bauabschnitten herüber, sodass offene Fenster unmöglich erscheinen:


    Der Versuch das neue Werk-13 hier abzulichten, scheiterte an der dichten Baumreihe. Diese setzt sich bis zum Knödelplatz fort, wobei mittig Gleise verlegt wurden, auf denen man dann ein paar Sitzgelegenheiten installierte. Am Ende steht ein Prellbock. Wirklich ansehnlich sieht das bislang nicht aus, da der Großteil der Fläche noch von Baugerät und -material belegt wird. Die Baumreihe bringt jedoch zumindest zwischen April und Oktober Farbe in diese von grauen Gebäuden dominierte "Straße":


    Links im Bild die inzwischen weitgehend fertiggestellte Zentrale der Wacker Chemie. Die oberen Etagen sind z.T. bereits bezogen, die Eingangsbereiche am Kopf- bzw. Fußende befinden sich jedoch noch mehr oder weniger im Rohbauzustand. Auch die Kletterpflanzen an der Fassade fehlen noch. Der Schriftzug der Wacker Chemie AG prangte bisher am Hans-Seidl-Platz in Neuperlach:



    Das Werk-13 von der anderen Seite; hier ist die Aufstockung auf den Bestand gut zu erkennen:



    Friedenstraße 4, "Tomorrow". Arbeiten an Etage 5/7:




    iCampus, i4. Derzeit werden creme-weiße Klinkerriemchen angebracht, die vor Ort tatsächlich einen interessanten Kontrast zum schwarzen Metall des Nachbargebäudes herstellen, auf dem Bild ist davon noch wenig zu sehen:

    [...] LONGSTAY APPARTEMENTS geplant. Mit diesen sind anscheinend noch höhere Mieten als mit "normalen" Wohnungen möglich. Im Hintergrund agieren offenbar größere internationale Unternehmen, die Geld in derartige Projekte anlegen. Wahrscheinliche "passen" klassische Gewerbeobjekte nicht in das Konzept und erhöhen gegebenenfalls den Verwaltungsaufwand, ohne entsprechend mehr Mieteinnahmen zu generieren. [...] Ich weiß nicht, ob diese LONGSTAY APPARTEMENTS nicht sogar bemannte Eingangsbereiche haben

    Die Mieten sind (deutlich) höher, da Serviced-Apartments möbliert vermietet und i.d.R. Concierge-Services angeboten werden, die (teure) Hausverwaltung und relativ hohe Fluktuation eingepreist sind. Als (Start)kapitalgeber bzw. Entwickler "im Hintergrund" agieren internationale wie nationale und lokale Unternehmen, im Grunde gibt´s das Konzept seit den 70ern in Deutschland - wie so vieles schwappte das aus den USA herüber - erlebte in den vergangenen Jahren jedoch einen regelrechten Boom.

    Nach Vermarktungsstart werden die einzelnen Einheiten meist an Privat verkauft. So wie in diesem Fall die 45 Einheiten. Btw. auf der Website ist einmal von 32-93 qm und einmal von 55-155 qm die Rede?


    Im Vergleich zur klassischen Wohnnutzung ist die Renditeerwartung für alle Beteiligten aus oben genannten Gründen höher, das Investment hat für Privat einen anonymeren Charakter als der Kauf einer normalen Wohnung, was ja bei Kapitalanlegern durchaus gewünscht ist.


    Die klassische Alternative im Gewerbebereich wäre ein Hotel, welches Longstay-Apartments anbietet. Zum einen jedoch erwirbt der Hotelbetreiber nur in wenigen Fällen die genutzte Immobilie, was gegen die Strategie und Portfolio des Entwicklers / Bauherrn sprechen könnte. Zum anderen muss das Baurecht / die Baugenehmigung überhaupt erstmal einen Beherbergungsbetrieb an diesem Ort zulassen. Und schließlich bestehen für Hotels höhere bauliche Anforderungen bzgl. Brandschutz.

    Aber der Verwaltungsaufwand dürfte doch bei einer langfristig vermieteten Gewerbeeinheit geringer sein als bei Logstay, also quasi einem mittelfristigen Hotelaufenthalt.

    Rein rechtlich bewegen sich Serviced-Apartments frei zwischen Gewerbe und Wohnen, wohin das Pendel ausschlägt hängt davon ab, welche Dienstleistungen im Einzelfall angeboten werden. Grundsätzlich ist man dabei bestrebt, der klassischen Wohnraummiete möglichst nahe zu kommen, da die Einstufung als Gewerbe = Mist, s.o.

    Die zusätzliche Schaffung einer reinen Gewerbefläche im EG, z.B. für Einzelhandel, bringt da zunächst nur zusätzliche bauliche und verwaltungsrechtliche Vorschriften mit sich. Nicht gut bei einem Objekt, welches am Markt bestmöglich verwertet werden soll. Für ein Gebäude in Eigentum eines einzelnen (privaten) Bestandhalters oder einer Erbengemeinschaft kann es anders aussehen, gerade dann, wenn persönlicher Bezug zum Ladeninhaber besteht.


    Nur nebenbei: Longstay im Hotelgewerbe ist etwas anderes als Longstay bei "Wohnen auf Zeit" (Via Regia). Bei letzterem bewegt sich die Dauer meist zwischen 6 Monaten und 2 Jahren. Longstay in der Hotellerie beginnt je nach Kette schon bei einer bis ein paar Wochen.

    Ich kann schon verstehen, dass man die Bewohner im EG vor Einblicken schützen möchte und daher ein paar Zentimeter Länge weggenommen hat.

    Im EG werden vermutlich, zumindest nach Außen hin, keine Apartments entstehen, sondern Lobby, Empfang, ggf. Gemeinschaftsräume, Fahrradraum etc. Auf der Website heißt es zumindest, die Wohnungen befinden sich in den Etagen 1 bis 5. Das würde auch eher ähnlichen Projekten entsprechen, die ich kenne.

    Update Mitte März - Mitte April


    Ein paar Aufnahmen der vergangenen Wochen in chronologischer Reihenfolge. Östlich des Baugrundstücks hat man darüber hinaus eine relativ große Fläche gerodet und darauf eine Züblin-Containerburg errichtet. Ich dachte zwar, ich hätte davon auch ein Bild gemacht, aber offenbar nicht. Beim nächsten Mal :)





    Schade, dass wieder ein Viertel gebaut wird, bei dem der ÖPNV nicht rechtzeitig fertig wird.

    Die Tram soll m.W. Ende 2027 in Betrieb genommen werden (ab 2025 Brückenbau über DB-Nordring), also dann wenn ein Teil der Wohnbebauung fertiggestellt ist. Gibt es da aktuellere Informationen? Ich weiß nur, dass es demnächst noch mal eine Infoveranstaltung der MVG geben wird.

    ____________________


    Baufeld WA-4


    Lamott.Lamott Architekten haben den Wettbewerb für das Wohngebäude auf Baufeld WA-4 für sich entschieden. Bauherr ist die städtische Wohnungsbaugesellschaft "Münchner Wohnen".



    https://lamott.de/projekte/wettbewerbe.html?proj=slider-61

    https://stadt.muenchen.de/even…lung-neufreimann-wa4.html

    "Fünf Höfe"


    Union Investment hat die 2003 eröffneten "Fünf Höfe" an das Family Office Athos verkauft. Hinter diesem stehen Thomas und Andreas Strüngmann, Gründer des Pharmaunternehmens Hexal und Großaktionäre bei Biontech.

    Als Verkaufspreis kursieren 700 - 800 Millionen Euro, Ende des Jahres soll der Deal abgeschlossen sein. Union Investment - damals noch unter "Deutsche Immobilien Fonds AG" firmierend - hatte die Fünf Höfe 2004 von der HypoVereinsbank für rund 250 - 300 Millionen Euro erworben und seither in deren Publikumsfond "UniImmo Europa" gelistet.

    Die Fünf Höfe waren der erste große Wettbewerbserfolg des Büros "Herzog & deMeuron". Sie umfassen 24.300 qm Büro- und Praxisfläche, 16.000 qm Einzelhandelsfläche für rund 60 Geschäfte, 2.500 qm Gastronomie, 3.200 qm Wohnfläche sowie die Hypo-Kunsthalle.


    https://www.iz.de/transaktione…ie-fuenf-hoefe-2000024358


    "Haylerblock"


    Der Düsseldorfer Projektentwickler Centrum verkaufte das Geschäftsgebäude in der Maximilianstraße 12 - 14 für 250 Millionen Euro an einen nicht näher benannten Privatinvestor. Centrum selbst hatte vor acht Monaten Insolvenz angemeldet, die Sanierung inzwischen erfolgreich durchgeführt.

    Das zwischen 1865 und 1867 von Friedrich Bürklein im Maximilianstil errichtete Gebäude umfasst 6.100 qm Mietfläche, darunter Büros, Einzelhandel, ein Hotel und zwei Wohneinheiten.


    https://www.immobilienmanager.…n-luxusimmobilie-27022024