Beiträge von Informatikfuzzi

    Mittlerweile hat sich auch die Schutzgemeinschaft Vogelsberg geregt: Wohnungsbau in Frankfurt: Es fehlt an Wasser | Frankfurter Rundschau

    Im 2. Teil des obigen Artikel lobt dann die IHK Frankfurt die Erkenntnis der Politik sich nun doch mal in die richtige Richtung zu bewegen.


    Und Stefan Förster hat auch Anregungen: Neuer Stadtteil: Siebengeschossige Wohnblocks mit Blick auf die A5 | Frankfurter Rundschau

    Zusammengefasst:
    * Geschosswohnungsbau zur Miete
    * Geschosswohnungsbau mit Blocks von fünf bis sieben Etagen
    * keine Einfamilienhäuser und keine Eigentumswohnungen
    * öffentliche Wohnungsbaugesellschaften sollen bauen/vermieten
    * keine große Parzellen an private Bauherren vergeben

    Dann kommt noch ein Seitenhieb in Richtung Eingemeindung Steinbach, Oberursel und Offenbach mit "Die Politiker in den Gemeinden rund um Frankfurt müssten angesichts des Mangels an Wohnraum ihre Eitelkeiten überwinden.".


    Ich frage mich ernsthaft wie man auf eine solche Idee kommt in einem neuen Stadtteil nur noch Mietwohnungen zu verlangen? Sollen dann dort die Niedrigverdiener einquartiert werden, damit die Reichen die Innenstadtnahen Lagen für sich alleine haben? Und wo bleibt der Mittelstand, der sich gerne Wohneigentum kaufen würde um vor regelmäßigen Mieterhöhungen verschont zu werden?

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die jetzt ins Spiel gebrachten Baugebiete werden erst in 20 Jahren (wenn alles gut geht) bebaut sein. Das ist völlig inakzeptabel.

    Das ist doch aber nur so weil es um schnödes Wohnen von unwichtigen Menschen geht.

    Lesen Sie mal wie schnell Mike Josef den regionalen Fläschennutzungsplan von Landwirtschaft und Grünzug zu Gewerbe ändern lassen, und Eidechsen umziehen will um die Großmetzgerei Wilhelm Brandenburg in Frankfurt zu halten. Da ist von einem Produktionsstart in 2020 (also in 2-3 Jahren je nach Rechnung der Bauzeit) die Rede. (Beispiel: [url=http://www.fnp.de/lokales/frankf…art675,26553729]Frankfurter Neue Presse[/url])

    Wenn die Zeitspanne auch für Wohnen gelten würde..... dann würden auf dem Pfingstberg schon die ersten Häuser/Wohnungen stehen. Aber da geht es ja nur um "Dach über dem Kopf für Menschen" und nicht um irgendeinen Gewerbebetrieb.

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    Nicht gesetzlich verboten, aber moralisch äußerst fragwürdig.

    Das Wort "moralisch" im Zusammenhang mit dem DFB???

    Ich empfehle mal diesen Artikel mit dem nachfolgenden Zitat:

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    «Aber da es vor allem darum geht, dass wir eine Zentralverwaltung für Mitarbeiter bauen, brauchen wir eine Lösung. Wir können nicht bis ins Jahr 2024 warten.»


    Soviel also zum Thema lächerlich niedrige Erbpacht weil Sportstätte und dem DFB geht es in erster Linie um das gegenüber der Otto-Fleck-Schneise spottbilligen Grundstück für seine neue Zentralverwaltung.


    Alleine schon wegen solcher der breiten Öffentlichkeit nicht bekannten Dinge finde ich das Verhalten des Rennklub super, denn es kann nicht sein, dass der DFB mit seinen Millionen Euro im Rücken für einen Spottpreis ein Gelände zur Errichtung von Büroflächen bekommt wo jeder Familienvater für das Dach über'm Kopf seiner Familie die xx-fache Summe selbst in den hinterletzten Winkeln von Frankfurt bezahlen muss.

    Von daher finde ich es schon nicht ok wenn die Leute auf den Rennklub schimpfen "er wolle nur noch eine Abfindung kassieren" wo es doch gerade dem steinreichen DFB auch nur um das gesparte Geld geht weil ein paar Entscheidungsträger der Stadt Frankfurt ein Grundstück verschenken.

    Als Ergänzung zu meinem eigenen Posting von oben in Richtung tunnelklick hier die neueste Meldung der Oberurseler GRÜNEN GRÜNE lehnen neuen Frankfurter Stadtteil südlich von Weißkirchen ab.

    Argumente der Grünen:

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    1. „Die Freiflächen zwischen den Städten machen die Lebensqualität in unserer Region aus.“ so der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Stephan Schwarz, „Zudem sind sie wichtig für ein gesundes Stadtklima, nicht nur bei uns, sondern gerade auch für Frankfurt selbst.“ Dies dürfe auf keinen Fall leichtfertig aufgegeben werden.

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    2. „Ein solches Neubaugebiet würde zudem die Siedlungsgrenzen zwischen dem Vordertaunus und der Stadt Frankfurt verwischen“, erklärt Stephan Schwarz weiter, „Es kann nicht im Interesse Oberursels sein, dass Frankfurt versucht, die Siedlungsprobleme der Region einseitig zu Lasten der Nachbargemeinden zu lösen.“

    Das Gebiet liegt zwischen S-Bahn und A5 unterhalb von Weißkirchen vor Steinbach -> was juckt es da das oberhalb und weiter westlich liegende Oberursel ob Frankfurt da baut?

    Also auch wieder "Sichern der Pfründe" ähm exorbitant gestiegenen Preise durch Marktverknappung und sonst nix.

    tunnelklick

    Da halt ich dagegen. Die Umlandgemeinden haben doch keinen Bock Bauland auszuweisen.

    Siehe auch:

    - [url=http://www.fnp.de/lokales/main-t…;art676,2571012]Horn kritisiert Kommunen: Nur ein Bruchteil der Baulandreserven im MTK bebaubar | Frankfurter Neue Presse[/url]

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    Von den 300 Hektar, die der Regionale Flächennutzungsplan für den Wohnungsbau im Main-Taunus-Kreis zur Verfügung stelle, seien bislang nur 23 Prozent mit Bebauungsplänen versehen worden

    - Rhein-Main-Gebiet: Die Region müsste eine Großstadt neu bauen

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    Die Bilanz des Regionalverbands, wie viele der Areale für Neubaugebiete bisher in den 75 Mitgliedskommunen in Anspruch genommen worden sind, ist ernüchternd: Elf Prozent sind seit 2011 bebaut worden, weitere 19 Prozent werden beplant. Das heißt umgekehrt: 70 Prozent der bereitstehenden Flächen entwickeln die Kommunen bisher nicht als Bauland.


    Egal in welcher Umlandgemeinde man anfrägt sind Interessentenlisten weit überfüllt. Wir reden da teilweise von mehreren Dutzend Interessenten für ein Grundstück in Neubaugebieten. Rekord was ich bisher gelesen habe waren 260 Interessenten auf 10 Grundstücke in Steinbach [url=http://www.kreisblatt.de/lokales/hochta…rt48711,2245142]Link[/url]. Selbst im 45 km entfernten Bad Nauheim gibt es für ein geplantes Neubaugebiet mit Erschließung ab 2018 bereits über 600 Bewerbungen [url=http://www.fnp.de/lokales/wetter…;art677,2490266]Link[/url].

    Doch statt diesen Anfrageüberhang in den Gremien zu nutzen um weiteres neues Bauland auszuweisen wird lieber versucht durch Bieterverfahren noch höhere Preise zu erzielen - z. B. [url=http://www.fnp.de/lokales/hochta…48711,2322148,E]Steinbach[/url], [url=http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochta…n;art690,922044]Oberursel[/url], [url=http://www.kreisblatt.de/lokales/main-t…;art676,2408404]Eppstein[/url], Bad Vilbel. Das wiederum wird von Alteingessenen Bürgern gerne gesehen, denn dadurch werden ganz automatisch ihre alten Schuppen über Nacht plötzlich zumindest auf dem Papier auch wesentlich mehr wert. Krasses Beispiel direkt vom Arbeitskollegen ist Kelsterbach in der [url=http://sdp.fnp.de/lokales/kreise…n;art688,118601]Reihenhaussiedlung auf dem ehemaligen Enka-Gelände[/url] wurden 2011/12 zwischen 160.000 und 220.000 € verlangt -> diese Häusschen werden Verkaufswilligen mittlerweile für 500.000 € zzgl. 5,95% Makler binnen weniger Tagen förmlich aus der Hand gerissen.

    Na da haben wohl ein paar Foristen die Meldung der Landesregierung Hessen noch nicht gelesen:

    Landesentwicklungsplan: Hessen will mehr Wohnraum schaffen | Frankfurter Rundschau
    [url=http://www.fnp.de/rhein-main/Hes…art1491,2590860]Hessen will mehr Wohnraum schaffen | Frankfurter Neue Presse[/url]
    Wohnen neben Gewerbe und Industrie: Landesentwicklungsplan Hessen

    Reißerische Überschrift und im Artikel steht dann "der tägliche Flächenverbrauch in Hessen von 3 auf 2,5 Hektar reduziert werden" und "dürfen Städte und Gemeinden zukünftig leichter neue Wohnbebauung in Industrie- und Gewerbegebieten genehmigen und sollen bei der Planung neuer Häuser vorrangig auf innerstädtische Brachflächen zugreifen."

    Nee ist klar, ich sogar dafür, dass Innen- vor Aussenentwicklung geht, reduzieren zusätzlich die Möglichkeiten zum Ausweis von neuen Bauflächen und hoffe dann das die Besitzer von Brachflächen zu blöd sind die Reduzierung des Angebot nicht in noch höhere Grundstückspreise zu verwandeln?

    Ein Hohn ist dann noch der Spruch "So soll mehr bezahlbarer Wohnraum geschaffen werden, ohne die Landschaft zu zersiedeln".


    Aber was will man auch von "den Grünen" erwarten. Kapitalinteressen der Grundstückseigentümer gehen nunmal vor den Interessen der Wohnungssuchenden Bevölkerung. Bei Thema FRA haben die ja auch gezeigt wenn's um Geld geht..... geht einiges.

    rilla90 und @Pumpernickel

    Wo bitte sollen die Mitarbeiter wohnen? Oder geht man (Landesregierung und Stadt Frankfurt) davon aus, dass die jeden Tag per Flieger von London nach Frankfurt zur Arbeit kommen?

    Ich sehe das ganze als "schwarzen Tag" für die Rhein-Main Region wenn die ersten Pressemeldungen mit Angabe von tatsächlich zu verlagernden Stellen kommen. Denn so schnell wie man jetzt schon freie Büroflächen in Frankfurt modernisieren und bereitstellen kann zieht man keinen Wohnraum hoch. Und Vermieter und Verkäufer werden dann erst recht nochmal einen kräftigen Schluck aus der Preispulle nehmen und dagegen wird selbst München blass aussehen.....

    Das Problem sind die sehr langen Bearbeitungszeiten bei Bebauungsplänen und allem was dazu gehört. Da kann man z. B. auch den Riedberg dazu zählen. als die U-Bahn noch nicht fertig war und der Grundstücksverkauf nur schleppend lief traf man dort die (Fehl-)Entscheidung neues Bauland in den anderen Quartieren nur noch an Bauträger statt Privatpersonen rauszugeben. Zwischenzeitlich hat dann seit 2010/2011 ein Run stattgefunden und genau diese Bauträger machen nun den dicken Reibach weil es keine Lonkurrenzsituation mit den frei von Privatpersonen mit Architekt gebauten Häusern mehr gibt. Aber auch z. B. im Kreis Offenbach hat man auch zu spät erkannt in Kaufverträge reinzuschreiben "Grundstück muss binnen 2 Jahren bebaut sein, oder Rückabwicklung", und so sind in vielen wenige Jahre jungen Neubaugebieten immer wieder Leerstandslücken. In der Hoffnung auf weiter steigende Preise wollen die Privatbesitzer nicht verkaufen und den Gemeinden sind die Hände gebunden das Bauland zurückzufordern und einem nicht Spekulanten zu verkaufen.

    Hier ein Artikel zum Gelände der früheren Oberpostdirektion ([url=http://www.fr-online.de/frankfurt/miet…8,34901184.html]Link[/url]).

    Und was liest man da? Genau, der Josef ist nicht besser wie sein Vorgänger Cunitz:

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    Sozialwohnungen entstehen auf dem etwa 14 000 Quadratmeter großen Areal nicht. Weil die Gebäude auf Grundlage bestehenden Planungsrechts genehmigt wurden, habe die Stadt keine Möglichkeit gehabt, einen Anteil geförderten Wohnraums zu verlangen, sagte Mark Gellert, Sprecher von Planungsdezernent Mike Josef (SPD) am Montag.

    An solche Aussagen/Sätze kann ich mich noch gut erinnern als es z. B. um etliche Bauvorhaben im Gallus an der Mainzer Landstraße ging. Immer konnte man dem Bauherren aus irgendwelchen Gründen keine Auflagen für Sotialwohnungen/geförderte Wohnungen machen.

    Hier nochmals die Pressemeldungen vom 12.10.2016 in denen Josef genannt wurde, als der Planungsdezernent, der sich mit den Immo-Entwicklern und Bauträgern anlegen will weil er 30% Anteil Sozialwohnungen durchsetzen will: [url=http://www.fr-online.de/stadtentwicklu…6,34848962.html]fr-online.de[/url] und [url=http://www.fnp.de/lokales/frankf…;art675,2264072]fnp.de[/url].


    Am Ende ist dann doch egal wer die Mehrheit in der Stadtverwaltung hat, denn alle rennen nur auf "das Licht" des Geld zu.

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    Hier ein Antrag der Linken (Link) in Zukunft keine städtischen Grundstücke mehr zu verkaufen, sondern nur noch im Erbbaurecht zu vergeben.

    Bin gespannt der Antrag wird garantiert haushoch mit einer Gegenstimme (Linke) von allen anderen Parteien abgelehnt werden..... wer sich Frankfurt und das Rhein-Main Gebiet nicht leisten kann soll wegziehen..... ich weiß nicht wie oft ich diese Aussage schon in den Planungs- und Bauauschuss Sitzungen gehört habe.

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    Ach ja, vielleicht noch so als Denkanstoss wegen den Bauern und Kleingärtnern. Vielleicht mal überlegen ob deren Gegenwind nicht auch damit zusammenhängt, dass man anderen Leuten schlicht die Millionen Gewinn nicht gönnen will?

    Ich mein schaut euch mal um wie in Frankfurt und rundherum im Rhein-Main Gebiet mittlerweile der fette Reibach gemacht wird. Wobei die Methoden oft an die Cargo-City und Ardi Goldmann erinnern - oder wie z. B. ist mit rationalem Verstand zu erklären warum ein einziger kleiner Bauträger in jedem Quartier am Riedberg hunderte Häuser/Wohneinheiten bauen durfte (laut Homepage am Ende über 800) und damit für alle anderen Anbieter die Rechtfertigung für überzogene Preise gegeben hat (als 2013 die Zuteilung für den Niederurseler Hang durch war sind bei diesem Bauträger mal eben die Preise im Altkönigblick um über 100.000 € über Nacht erhöht worden). Oder Bad Vilbel Quellenpark - Dietmar Bücher als höchster Bieter bekam den Zuschlag. Aber in Bad Vilbel ticken die Uhren sowieso anders - siehe Presse zu Minkel und seinem vergünstigtem Grundstückspreis oder am Wochenende zum Heilsberg wo Jemand drei statt zwei Wohneinheiten gebaut hat, damit Mieter ihm durch abgehobene Mieten das EFH abbezahlen ([url=http://www.fnp.de/lokales/wetter…;art677,2291879]Link[/url]). Obwohl der Punkt mit EFH aufteilen, und durch Mieter abbezahlen lassen gibt es auch auf dem Riedberg - aktuell grad ein Immo24-Angebot für nur 1,77 Mio € beschrieben als Generationenwohnen (nebenbei im Januar sollte die Bude noch 2,2 Mio € kosten über einen anderen Makler). In der gleichen Straße stehen auch weitere EFH aufgeteilt in mehrere Wohnungen mit damit zwangsläufig einhergehendem Verstoß gegen die Stellplatzsatzung. Und ups, da war doch noch was - welcher Makler inseriert denn so fleissig gebrauchte schweineteuren (mindestens das Doppelte des ursprünglichen Preis bei Bau) Immobilien denn da? Komisch gleicher Name steht auch in den offziellen Dokumenten der HA als Ansprechpartner für die Weiße Stadt, die weißen Villen und nun VillenHoch3. Zufälle gibt es im Rhein-Main-Gebiet.....

    Salop fällt mir dazu nur ein: Suchst Du noch, oder betrügst, bestechst und lotest Du noch die Grenzen der Legalität aus.....

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    Megaxel

    Wo ziehen denn die Leute hin? Alle direkt an Frankfurt grenzenden Kreise/Städte/Gemeinden sind für Bauwillige ohne Abteilungsleitergehalt einer Bank unbezahlbar geworden. Oberursel hat mittlerweile drei mal Bauland im Bieterverfahren angeboten und immer über 1.000 €/qm erzielt. Steinbach folgt dem Beispiel und will um noch höhere Preise zu erzielen nur jeweils 2-3 Grundstücke zur gleichen Zeit anbieten ([url=http://www.kreisblatt.de/lokales/hochta…rt48711,2245142]Quelle[/url]). Eppstein fängt bei 400 €/qm an ([url=http://www.kreisblatt.de/lokales/main-t…;art676,1664842]Link[/url]). Darmstadt-Dieburg Kreis kratzt auch schon an 500 €/qm ([url=http://www.fr-online.de/darmstadt/darm…8,34554422.html]Quelle[/url]). Bad Vilbel wird schon weiter vorne genannt, Rosbach ist bei 400 €/qm ([url=http://www.fnp.de/lokales/wetter…;art677,2129013]Link[/url]) und das ebenfalls im Wetteraukreis befindliche Karben bekommt von Investoren schon 800 €/qm geboten ([url=http://www.fnp.de/lokales/wetter…;art677,2201245]Link[/url]).

    Wenn man sich alleine nur von diesem Jahr die Artikel zu Neubaugebieten, den Preisvorstellungen und den genannten Zahlen von Interessenten durchliest bleibt nur ein Resumee: das Rhein-Main Gebiet wird so schnell keine Entspannung am Wohnungsmarkt erfahren. Im Gegenteil der Preisballon wird immer dicker aufgepumpt und die dazu genutzte Luft fehlt immer größeren Teilen der Bevölkerung zum Atmen!

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    der nächste Baustein mit ebenfalls ca. 30 Häusern nennt sich Frankfurt hoch³.

    Die Gestaltungsrichtlinien sind mittlerweile online abrufbar -> Link

    Preise habe ich leider noch keine gesehen, gehe aber wie bei den anderen "Filetstücken" von minimum 1,5 bis 2 Mio € aus. Lustig nur, dass man "30 moderne Einfamilienhäuser mit Villencharakter" schreibt und nicht von Luxus-Villen, wie Makler am Riedberg sonst schreiben um die überzogenen Preise zu rechtfertigen.

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    Das hat in den letzten 10 Jahren "netto" 90.000 Menschen nicht davon abgehalten, Frankfurt als Wohnort zu wählen. Offensichtlich gibt es doch gute Gründe, in die Stadt zu ziehen.

    Da sollten mal ein paar Leute die großen Autobahnen am Montag in Richtung Frankfurt und am Freitag ausgehend von Frankfurt beobachten. Z. B. sehe ich von Monat zu Monat immer mehr Saarländer am Montag auf A6 und A63 in Richtung Frankfurt und am Freitag wieder zurück. Auch beliebt ist die ICE/TGV Verbindung nach Paris über Mannheim, Kaiserslautern und Saarbrücken. Und das machen die Leute - mich eingeschlossen - nicht weil Frankfurt so geil ist, nein weil man seit der Arbeitsmarktreform unter Schröder gezwungen wird einen Job dort anzunehmen wo er angeboten wird und da es - gerade für Studierte - im Strukturschwachen Saarland nix mehr gibt wird man halt gezwungen in Ballungsräumen einer Arbeit nachzugehen.

    Übrigens von meinen 23 Arbeitskollegen wohnen nur 2 in Frankfurt. Der überwiegende Teil hat 50-100 km einfache Entfernung und gewohnt wird im eigenen Einfamilienhaus - die pendeln lieber jeden Tag mit dem Auto statt die Wucherpreise in Frankfurt zu zahlen. Der Preisunterschied reicht mittlerweile ja für Jahrzehnte Pendeln.


    Zum Thema Brexit: es ist doch alles egal, der Schaden für normale Bürger ist doch schon da. Besitzer von Immobilien und/oder Grundstücken werden nun erst recht von einem zeitnahen Verkauf absehen und lieber noch 1-3 Jahre warten in Hoffnung dann noch viel mehr Gewinn zu machen. Bei Immobilienentwicklern wird man nun auch alles schön langsam angehen und sich bei Bauzeiten von minimum 1 Jahr mit der Vermarktung extra viel Zeit lassen um für die Zuzügler aus London noch ein "Schnäppchen" direkt verfügbar zu haben. Die anfallenden Zinsen für den Immobilienentwickler dürften verkraftbar sein im Vergleich zum erwartbaren Brexit-Zusatzgewinn. Und wenn es dann am Ende doch nicht so kommt ist der entstandene Schaden durch die <1% Zinsen überschaubar.

    Neue Pressemeldung der Stadt ( http://www.frankfurt.de/sixcms/detail.php?id=2855&_ffmpar[_id_inhalt]=30415604 )

    Die Entwicklungssatzung zum Riedberg soll zum 30.6.2016 aufgehoben werden. Man erklärt die „Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme“ formal als beendet.

    Es gibt auch eine schöne pdf-Datei mit Bildern: http://www.frankfurt.de/sixcms/media.p…edberg_2016.pdf


    Interessant finde ich allerdings diesen Schritt schon aufgrund der Tatsache, dass laut dem Langtext in der pdf-Datei zum Stichtag 30.9.2015 erst ca. 78,5% an Endkunden vermarktet oder vertraglich gesichert waren. Z. B. die drei Einfamilienhausinseln an der Rosa-Luxemburg: Insel an der U-Bahn wurde zwei Jahre (2013 bis Mitte 2015) vergeblich unter dem Label Rosenbaumhöhe versucht zu vermarkten. Seit Mitte 2015 nicht mehr in der Vermarktung. Die mittlere Insel läuft wohl halbwegs unter dem Label die Weißen Villen mit Vermarktung der Grundstücke durch HA mit weitreichenden Gestaltungsvorgaben, aber trotzdem eigenem Architekten und Baufirmen. Die Insel zur A5 hin war noch nie in der Vermarktung. Ebenso gehen die jedes Jahr der Vermarktung immer teurer bei weniger qm Wohnfläche Häuser von Lechner und Krieger+Schramm auch nicht gerade wie Geschnitten Brot weg..... alles in allem dürften noch locker 150-200 Grundstücke für Einfamilienhäuser/Doppelhaushälften unbebaut sein..... wie kann man da schon die Entwicklungsmaßnahme abschließen? Bleiben die Grundstücke nun so lange in der Hand von Spekulanten bis irgendwer die irrwizzigen Preise bezahlt? "Aus den Augen aus dem Sinn" wird nach offiziellem Ende garantiert niemand mehr ein Auge darauf haben, dass diese Grundstücke zeitnah ihrer Bestimmung für Wohnraum zugeführt werden.

    Ich übertreibe jetzt mal wie die Stimmen sich verteilen könnten:

    - Mieter und Kaufinteressenten => SPD, denn die wollen bei der ABG die Mieterhöhung auf Symbolniveau senken und den Pfingstberg bebauen

    - Geldgierige Vermieter => FDP, denn die vertreten ja die Meinung "wer sich Frankfut nicht leisten kann soll ins Umland"

    - Immobilienbesitzer mit 4-stelligem Monatsnetto => CDU, denn man verdankt CDU/Grüne ja schon gigantische Wertzuwächse, welche bei Nichtbebauung des Pfingstberg und weiterer Verzögerung bei den anderen Neubaugebieten sich noch steigern werden

    - Immobilienbesitzer mit 5- und größer stelligem Monatsnetto => Grüne, denn zusätzlich zu der CDU sind sie vehement gegen jedes Neubaugebiet und wollen stattdessen Nachverdichtung, was die ganzen Baulückenbesitzer freuen wird. Außerdem gibt es Dank den Grünen bald Terminal 3, was diese Klientel dank übigem Luxuslebem auch reichlich nutzen werden um an Wochenenden an schöneren Orten entspannen zu können

    - Ach ja, da gibt es ja dann noch die Liebhaber/Anhänger der Galopprennbahn => irgendwer muss ja den anderen Parteien auch ein paar Stimmen zukommen lassen


    Aber am Ende ist es doch sowieso egal, denn egal welche Partei sind doch beim Thema Wohnen alle nur die Marionetten der Immo-Entwickler und Bauträger. Da wird zuerst getönt 30/40% geförderter Wohnraum und am Ende bei Grundsteinlegung "wir können nichts erzwingen". Andere Entwickler dürfen jahrelang riesige Areale an erschlossenem Bauland unbebaut lassen weil mit jedem Jahr Verzögerung 10/20/30% mehr Gewinn möglich ist..... und am Debakel DFB Akadamie mit der ganzen negativen Presse bzgl. Korruption und Prüfung der Gemeinnützigkeit sieht man ja wie man über solche Dinge denkt - oder wo ist der Antrag den Erbpachtvertrag auszusetzen bis ein Urteil zur Gemeinnützigkeit gesprochen wurde? Und jetzt nicht mit Hirngespinsten kommen... das Verfahren um die Cargo-City ist doch nur die Spitze des Eisberg dessen was in Frankfurt in Richtung Gefälligkeitsdiensten oder Geschenken so abgeht. Nur kommt davon nichts ans Tageslicht, denn finanzielle Schäden/Nachteile bei Privatpersonen interessiert doch niemand, erst wenn es die Geldelite betrifft (bei Cargo-City die Fraport) wird was unternommen.

    Dekoratives Anführungszeichen
    • Ende 2015 sind 70% der geplanten Baumaßnahmen vermarktet, gesichert 85% und die Vermarktung soll Mitte 2016 abgeschlossen sein

    Damit meinen die aber wohl eher die Vermarktung der Grundstücke an einen Immobilienspekulanten und nicht an einen Bauherren zur Selbstnutzung? Wie soll das sonst bis Mitte diesen Jahres klappen, wenn man sieht, dass z. B. Ballwanz 2 Jahre vergeblich seine Rosenbaumhöhe angeprissen hat, und genau diese Grundstücke seit Sommer 2015 nun garnicht mehr angeboten werden. Dazu dann nochmals die gleiche Anzahl an Grundstücken in der 3 Einfamilienhaus-Insel in Richtung A5, welche aufgrund des Lärmpegel garantiert nicht leichter zu vermarkten sind.....

    Immerhin aufgrund der Aussage "Das letzte Haus soll 2020 gebaut werden" versteht ja nun auch hoffentlich der letzte warum plötzlich bei Bonames-Ost 2020 statt 2018 als Starttermin genannt wird ( http://www.deutsches-architektur-forum.de/forum/showpost…06&postcount=29 ). Man will halt den Bauträgern am Riedberg keine Konkurrenz entgegensetzen, damit diese noch bis zur letzten Hütte ihren dicken Gewinn abschöpfen können.

    Dazu passt dann auch, dass der Bericht "Städtebauliche Entwicklungsmaßnahme "Am Riedberg" Sachstand und Kosten der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme" bei der vergangenen Sitzung vom Ausschuss für Planung, Bau und Wohnungsbau abermals (wie schon seit Ende 2013) um 3 Monate aufgeschoben wurde. Man will halt die Tatsache "dicker/fetter Gewinn für die Bauträgern vor schneller Vermarktung" ja nicht zu Papier bringen.

    Wer a sagt muss auch b sagen.

    Sprich wenn eine Gemeinde die Neuansiedlung von Gewerbe fördert soll sie gefälligst auch in gleichem Maße Platz für Wohneinheiten in Form von Bauland ausweisen. Wobei hier ein Gleichgewicht sein muss - also kein Villengebiet und es entstehen nur Mindestlohnjobs. Warum ist die Bodenversiegelung für eine Lagerhalle OK, aber für Wohnhäuser böse? Die Firmen bezahlen Gewerbesteuer und die Anwohner bringen der Gemeinde über den Verteilungsschlüssel Einkommenssteuereinnahmen.

    Z. B. Oberursel "Gewerbepark Drei Hasen" schmückt man sich mit Pressemeldungen ( Beispiel ) zu den neuen Arbeitsplätzen, aber wo die Angestellten (z. B. KFZ-Mechaniker) im nicht günstigen Oberursel wohnen sollen ist im Rathaus egal. Immerhin ist Oberursel die Gemeinde, welche ja seit Jahren im Höchstbieterverfahren städtische Grundstücke vergoldet (Mindestpreise von >800 €/qm Bauland für Einfamilienhäuser).

    Oder Heusenstamm da hat man auch ein großes Gewerbegebiet auf der grünen Wiese angefangen und wo ist das Equivalent an Bauland zum Wohnen? Das lustige ist, für das Mischgebiet suchen Makler seit Jahren Interessenten mit der Idee "EG ein angemeldetes Gewerbe (Büro reicht) und im OG Wohnen".

    Wenn Morgen ein großer Versandhändler kommt und will ein Logistikzentrum im Rhein-Main-Gebiet mit 200 Jobs errichten entsteht sicher ein Bieterkampf (womöglich am Ende noch das Grundstück für umme) zwischen den Gemeinden wer den Zuschlag bekommt. Wenn es darum geht ein paar Häuser hinzustellen..... oh je die böse Bodenversiegelung, die Kosten für die Infrastruktur und was sagt erst der Regionale Flächennutzungsplan...