Hier ein Artikel zum Gelände der früheren Oberpostdirektion ([url=http://www.fr-online.de/frankfurt/miet…8,34901184.html]Link[/url]).
Und was liest man da? Genau, der Josef ist nicht besser wie sein Vorgänger Cunitz:
Sozialwohnungen entstehen auf dem etwa 14 000 Quadratmeter großen Areal nicht. Weil die Gebäude auf Grundlage bestehenden Planungsrechts genehmigt wurden, habe die Stadt keine Möglichkeit gehabt, einen Anteil geförderten Wohnraums zu verlangen, sagte Mark Gellert, Sprecher von Planungsdezernent Mike Josef (SPD) am Montag.
An solche Aussagen/Sätze kann ich mich noch gut erinnern als es z. B. um etliche Bauvorhaben im Gallus an der Mainzer Landstraße ging. Immer konnte man dem Bauherren aus irgendwelchen Gründen keine Auflagen für Sotialwohnungen/geförderte Wohnungen machen.
Hier nochmals die Pressemeldungen vom 12.10.2016 in denen Josef genannt wurde, als der Planungsdezernent, der sich mit den Immo-Entwicklern und Bauträgern anlegen will weil er 30% Anteil Sozialwohnungen durchsetzen will: [url=http://www.fr-online.de/stadtentwicklu…6,34848962.html]fr-online.de[/url] und [url=http://www.fnp.de/lokales/frankf…;art675,2264072]fnp.de[/url].
Am Ende ist dann doch egal wer die Mehrheit in der Stadtverwaltung hat, denn alle rennen nur auf "das Licht" des Geld zu.
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Hier ein Antrag der Linken (Link) in Zukunft keine städtischen Grundstücke mehr zu verkaufen, sondern nur noch im Erbbaurecht zu vergeben.
Bin gespannt der Antrag wird garantiert haushoch mit einer Gegenstimme (Linke) von allen anderen Parteien abgelehnt werden..... wer sich Frankfurt und das Rhein-Main Gebiet nicht leisten kann soll wegziehen..... ich weiß nicht wie oft ich diese Aussage schon in den Planungs- und Bauauschuss Sitzungen gehört habe.
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Ach ja, vielleicht noch so als Denkanstoss wegen den Bauern und Kleingärtnern. Vielleicht mal überlegen ob deren Gegenwind nicht auch damit zusammenhängt, dass man anderen Leuten schlicht die Millionen Gewinn nicht gönnen will?
Ich mein schaut euch mal um wie in Frankfurt und rundherum im Rhein-Main Gebiet mittlerweile der fette Reibach gemacht wird. Wobei die Methoden oft an die Cargo-City und Ardi Goldmann erinnern - oder wie z. B. ist mit rationalem Verstand zu erklären warum ein einziger kleiner Bauträger in jedem Quartier am Riedberg hunderte Häuser/Wohneinheiten bauen durfte (laut Homepage am Ende über 800) und damit für alle anderen Anbieter die Rechtfertigung für überzogene Preise gegeben hat (als 2013 die Zuteilung für den Niederurseler Hang durch war sind bei diesem Bauträger mal eben die Preise im Altkönigblick um über 100.000 € über Nacht erhöht worden). Oder Bad Vilbel Quellenpark - Dietmar Bücher als höchster Bieter bekam den Zuschlag. Aber in Bad Vilbel ticken die Uhren sowieso anders - siehe Presse zu Minkel und seinem vergünstigtem Grundstückspreis oder am Wochenende zum Heilsberg wo Jemand drei statt zwei Wohneinheiten gebaut hat, damit Mieter ihm durch abgehobene Mieten das EFH abbezahlen ([url=http://www.fnp.de/lokales/wetter…;art677,2291879]Link[/url]). Obwohl der Punkt mit EFH aufteilen, und durch Mieter abbezahlen lassen gibt es auch auf dem Riedberg - aktuell grad ein Immo24-Angebot für nur 1,77 Mio € beschrieben als Generationenwohnen (nebenbei im Januar sollte die Bude noch 2,2 Mio € kosten über einen anderen Makler). In der gleichen Straße stehen auch weitere EFH aufgeteilt in mehrere Wohnungen mit damit zwangsläufig einhergehendem Verstoß gegen die Stellplatzsatzung. Und ups, da war doch noch was - welcher Makler inseriert denn so fleissig gebrauchte schweineteuren (mindestens das Doppelte des ursprünglichen Preis bei Bau) Immobilien denn da? Komisch gleicher Name steht auch in den offziellen Dokumenten der HA als Ansprechpartner für die Weiße Stadt, die weißen Villen und nun VillenHoch3. Zufälle gibt es im Rhein-Main-Gebiet.....
Salop fällt mir dazu nur ein: Suchst Du noch, oder betrügst, bestechst und lotest Du noch die Grenzen der Legalität aus.....
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Megaxel
Wo ziehen denn die Leute hin? Alle direkt an Frankfurt grenzenden Kreise/Städte/Gemeinden sind für Bauwillige ohne Abteilungsleitergehalt einer Bank unbezahlbar geworden. Oberursel hat mittlerweile drei mal Bauland im Bieterverfahren angeboten und immer über 1.000 €/qm erzielt. Steinbach folgt dem Beispiel und will um noch höhere Preise zu erzielen nur jeweils 2-3 Grundstücke zur gleichen Zeit anbieten ([url=http://www.kreisblatt.de/lokales/hochta…rt48711,2245142]Quelle[/url]). Eppstein fängt bei 400 €/qm an ([url=http://www.kreisblatt.de/lokales/main-t…;art676,1664842]Link[/url]). Darmstadt-Dieburg Kreis kratzt auch schon an 500 €/qm ([url=http://www.fr-online.de/darmstadt/darm…8,34554422.html]Quelle[/url]). Bad Vilbel wird schon weiter vorne genannt, Rosbach ist bei 400 €/qm ([url=http://www.fnp.de/lokales/wetter…;art677,2129013]Link[/url]) und das ebenfalls im Wetteraukreis befindliche Karben bekommt von Investoren schon 800 €/qm geboten ([url=http://www.fnp.de/lokales/wetter…;art677,2201245]Link[/url]).
Wenn man sich alleine nur von diesem Jahr die Artikel zu Neubaugebieten, den Preisvorstellungen und den genannten Zahlen von Interessenten durchliest bleibt nur ein Resumee: das Rhein-Main Gebiet wird so schnell keine Entspannung am Wohnungsmarkt erfahren. Im Gegenteil der Preisballon wird immer dicker aufgepumpt und die dazu genutzte Luft fehlt immer größeren Teilen der Bevölkerung zum Atmen!