Beiträge von DerBe

    ^ Na ja, das gilt für mich für die allermeisten Straßen in Berlin. Man geht hindurch. Ich wüsste nicht, was mich z.B. in den Soldiner Kiez führen würde, auch wenn da sehr viel Gründerzeitler stehen. Andererseits ist die Schillingstraße die kürzeste Wegstrecke von der Jannowitzbrücke zum Café Mosksu oder zum Kino International. Und das Kino jedenfalls ist eine super Destination.

    ^ Nehm doch einfach mal zur Kenntnis, dass hier nichts angedichtet ist. Selbstverständlich nimmt der Bau Bezug auf das Kino International, das Moskau, die flacheren Bauten der Nahversorgung und dem nachfolgenden Neubau in der Schillingstraße. Ist mir ein Rätsel wie man so blind sein kann oder es ist einfach Vorsatz. Beides nervend.

    ^ Das Gebäude bezieht sich zwar in Teilen auf die Ostmoderne, ist aber keine Nachbildung oder eine Rekonstruktion. Es könnte genauso gut im Westen entstanden sein. Selbstverständlich ist es ein Kind der Gegenwart und deshalb kann man auch kein Disneyvergleich heranziehen.

    Des Weiteren glaub ich auch nicht, dass hier im Berlin Forum irgendwer den Disneyvergleich gezogen hat.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ganz schlimme Gentrifizierung, nicht auszudenken wenn das in Berlin so laufen würde....

    Dass die Mieten in Warschau dermaßen gestiegen sind, dass sich ein Normalverdiener die Miete nicht mehr leisten kann, ist das Ergebnis dieser Turbogentrifizierung. Ja, das ist schlimm! Unterhalten Sie sich mal mit Warschauer Einwohner. Ich habe das getan. Dann würden Sie nicht so verächtlich reden.

    ^ Der Bau in seiner Schlichtheit regt meine Fantasie an, ja. Mehr als irgendein Styrotempel a la Patzschke. Oder Strassenzüge mit Gründerzeithäusern, an denen Stuck aus dem Katalog angebracht wurden. Und dennoch würde ich nicht behaupten, dass irgendwelche Stuckelente nur "drangeklatscht" wären. Was sie aber im strengeren Sinne tatsächlich auch sind.

    Vor allem aber bin ich beeindruckt von den Menschen, die das ganze möglich gemacht haben. Durch Eigeninitiative. So sieht für mich Teilhabe aus.

    Dekoratives Anführungszeichen

    . Und am Ende war dann halt doch noch bissl Geld und Material für die Goldkacheln übrig, die dann von den Arbeitern noch kurz vor Feierabend ohne nähere Vorgabe versatzstückartig dran gekleistert werden mussten.

    Wie kommst du denn darauf, dass es da keine Vorgaben gegeben hätte? Das ist einfach falsch und wird auch durch ständige Wiederholung nicht richtiger. Halte dich doch mal an Fakten. Diese Kacheln wurde so angebracht, wie es im Original schon ausgeführt wurde. Diese Herabwürdigung, genauso wie stinkendes Linoleum etc. , spiegelt nur eine persönliche Abneigung wieder und dient einer sachlichen Diskussion nicht. Es ist schlichtweg langweilig. Es ist doch ok, wenn du oder wer auch immer das Gebäude nicht magst, nur bitte nicht irgendwas erfinden, was der Realität nicht stand hält.

    ^ Die "drangeklatschten" Kacheln gab es auch im Original. Nur die Färbung hat sich geändert. Über was reden wir hier also? Kalte Gänge, stinkender Linoleum? - Sie waren da drin und haben im Kopfbau mit den Kreativen gesprochen oder mit den Bezirksangestellten im Verbindungsbau? Empfinden die das auch so? Oder entspringt das alles ihrer Fantasie und Abneigung gegenüber dem Gebäude?

    Mich erinnern die Kacheln und deren Anordnung an einem Rechenschieber. Passend zum Haus der Statistik.

    Der Kollhoff-Bau Ecke Friedrich-Fränzösische Straße, der seit Ewigkeiten eingerüstet war, zeigt sich zunehmend in seiner ganzen Pracht. Man hatte ja die Fassade komplett demontiert. Jetzt ist sie wieder dort, wo sie hingehört. Mir scheint, als hätten die Gurtgesimsbänder einer stärkerer Profilierung erhalten. Bin mir da aber nicht sicher.

    meineBilder

    Ich freue mich auf die Umgestaltung des Boulevards. Auch die Verbreiterung des Gehwegs zu Lasten des Autoverkehrs ist zu begrüßen. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dieses Angebot von Flaneuren angenommen wird. Jetzt fehlt dann noch eine Belebung durch die richtige Bespielung der Erdgeschosszone an der gesamten Straße mit mehr cafes etc. aber da tut sich auch tatsächlich was. Etwa im Bundesgebäude zwischen Schadowstr und Neustädtische Kirchstr. Dort werden aktuell die alten und lange Zeit geschlossenen Gewerbeeinheiten umgebaut.

    Das Heulen der Autofreaks, geschenkt.

    ^ Die Kubatur nimmt Bezug auf die flachen Bauten in der Schillingstrasse. Es ist einer Fortführung des Bestands der Altbauten und der neu entstandenen Gebäude. Das gilt sowohl für die Materialwahl, als auch die Kubatur.

    Das vermeintliche Allheilmittel, mindestens 30 Meter höher bauen, wäre hier m.E. einfach nur falsch und störend.

    Mittlerweile werden die Nebengebäude des Haus der Statistik abgebrochen und Baufreiheit für die Neubauten geschaffen.

    Leider hört man ja nichts mehr von den im Baukollegium durchgefallenen Entwürfe der Wohnbebauung.

    Man darf gespannt sein.

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