Es gibt mittlerweile städtebauliche Entwürfe für den Grasbrook und wie schon bei den Entwürfen zu Oberbillwerder letzten Monat kann man sich auch hier online beteiligen: https://www.hamburg.de/grasbrook
Die Entscheidung der Jury soll im April / Mai 2020 fallen.
Im Gespräch ist wohl auch eine U4 Haltestelle über dem Moldauhafen: NDR: Grasbrook soll U-Bahnstation auf dem Wasser bekommen
Beiträge von sumofliege
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Eine kürzlich veröffentlichte NDR Doku, in der auch viel über die "Neue Mitte Altona" und Andre Poiters berichtet wird:
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Eine kürzlich veröffentlichte NDR Doku, in der unter anderem schöne Bilder von der Baustelle auf dem Strandkai zu sehen sind:
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Oh, tatsächlich, jetzt sehe ich es auch! Hätte gedacht, das wäre ein kompletter Neubau.
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Mod: Bitte keine sinnlosen Vollzitate des vorstehenden Beitrags. Der Bezug versteht sich von selbst. -
So ein schönes Dach! Die Ecke ist wirklich schön geworden. Aber die Fenster sehen etwas sehr klein aus. Hat das was mit dem Lärmschutz zu tun?
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Zwischendurch schwebte mir immer wieder eine Lösung vor, in der man eines der Hochhäuser als Fingerzeig der Vergangenheit stehen lässt und einen neuen Komplex anbaut (und so auch zur Stilmischung beiträgt).
Das ist eine coole Idee! Ich glaube, das hätte ich auch spannend gefunden.Ich denke schon (bzw. auch?), dass sich das Stadtbild aber unterm Strich verbessern wird, gerade für die Fußgänger, die direkt dort vorbei gehen. Hier hat der bisherige Bau einfach nicht viel Aufenthaltsqualität geboten.
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Die Verlängerung zum Grasbrook soll nun immerhin bis Ende der 2020er gebaut werden: https://www.abendblatt.de/hamburg/articl…ook-fahren.html
Also vielleicht geht's ja doch etwas früher als 2040

Kurzer Auszug:
Auf einen Zeitplan oder gar eine Kostenschätzung will man sich vor Beginn der ersten Planungen zwar weder in der Koalition noch bei der Hochbahn einlassen. Es heißt aber, der U-Bahn-Bau könne gegen Ende 20er Jahre beginnen. Wenn alles reibungslos läuft, sei von einem niedrigen dreistelligen Millionenbetrag für den Anschluss auszugehen, hieß es. Valide Aussagen seien aber dazu heute noch nicht möglich.
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zu #5:
Ich verstehe nicht, welches Potential du hier siehst. Die Lärmbelästigung hier direkt neben der Autobahn wäre doch unterträglich für Wohnungs-/Büro-bebauung. So eine Bebauung würde dort aber auch gar nicht hinpassen, wenn man nichts zuschüttet. Dort ist überhaupt kein Platz.
Und was an den Wasserflächen so besonders sein soll, verstehe ich wiederum nicht. Erstens gibt es in der Hafencity genügend Wasserflächen, die wesentlich schöner sind. Zweitens bieten "Wasserflächen" nur Aufenthaltsqualität, wenn man sich dort auch *aufhalten* kann. Und ich weiß nicht, ob du schonmal dort in der Gegend warst, aber momentan ist die besagte Wasserfläche 20 Meter neben der Autobahn. Da sehe ich leider absolut kein Potential, sorry.
Daher ist hier so gut wie alles, wahrscheinlich sogar ein "fetter real,-" eine Bereicherung. Es gibt nichts zu Verschlechtern.
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Ich stimme Jannada zu. Momentan wäre wahrscheinlich so gut wie jedes Projekt eine Bereicherung für diese Gegend, weil dort einfach nichts erhaltenswertes ist.
Auch aus städtebaulicher Sicht ist ein solches Projekt eine absolute Bereicherung für die Gegend und für die Verbindung von HafenCity+Rothenburgsort. Ich will nicht sagen, dass es das beste ist, was an dieser Stelle hätte enstehen können. Aber es ist trotzdem deutlich besser als der Status Quo.
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Sieht sehr ansprechend aus, finde ich!
Aber mich wundert, warum sie nicht die echten Hamburger U-Bahn Züge in die Renderings gepackt haben... Das wär doch bestimmt nicht so schwer gewesen. Oder wenigstens das Blau in Rot umfärben.

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Und was durchaus auch noch ein spannender Punkt ist:
Der neue Bahnhof mag zwar wieder Altona heißen, aber er rückt auch recht Nahe an das Eimsbütteler Kerngebiet um die Osterstraße ran. Sofern er Bus-technisch gut angebunden wird, ist er schneller zu erreichen, als Dammtor oder der HBF. Und das Eimsbütteler Kerngebiet ist ja nun auch nicht gerade dünn besiedelt
Stimmt, aber er rückt ja auch von Altona weg, und dort, also im ganzen Westen bzw. Bezirk Altona wohnen noch ein paar mehr Leute als im Eimsbüttler Bezirk - der teilweise außerdem (z.B. in Rotherbaum) bereits durch Bhf Dammtor erschlossen wird. Die Einwohner-Verteilung könnte sich in Zukunft natürlich noch ändern...Ich finde auch Busse sind einfach keine zufriedenstellende Anbindung für einen Fernbahnhof in einer 2-Millionenstadt, mal ganz salopp gesagt. Und die S-/U-Bahn-Anbindung für Diebsteich zu optimieren wird erfahrungsgemäß wahrscheinlich noch ewig dauern... Die U5 scheint ja schonmal nicht über Diebsteich zu fahren. Vielleicht eine U6 in 40 Jahren.
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^^
Nun, das wundert mich, denn dass am Diebsteich wesentlich weniger S-Bahn-Linien als in Altona halten, und er eine Station weiter draußen vom Gros der Bevölkerung liegt als Altona, das sollte doch bekannt sein. Der Fokus liegt eindeutig nicht auf einer Verbesserung des Nahverkehrs.Kannst du denn belegen, dass der Nahverkehr sich verbessert?
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Also ich glaube die Sache ist viel zu komplex, als dass man hier jetzt in ein paar Sätzen beurteilen könnte, ob die Vorteile oder die Nachteile überwiegen. Es macht daher mMn auch wenig Sinn sich darüber zu streiten.
Ich denke, wir sind uns einig, dass sich die Nahverkehrssituation für mehr Menschen in HH eher verschlechtert als verbessert - dazu gibt es ja nun einige Erhebungen. Allerdings basieren diese soweit ich weiß auf der jetzigen ÖPNV Situation in Hamburg. Nach der Verlegung des Bahnhofs wird sich sowohl beim Nahverkehr als auch in strukturell in der Bevölkerung Hamburgs ja noch einiges ändern. Und man muss die Verbesserungen im Fahrplan des Fernverkehrs berücksichtigen. Jede Art von Bewertung des Vorhabens ist daher momentan mit Vorsicht zu genießen.
Noch komplexer wird es, wenn man bedenkt, dass jeder das Vorhaben unter anderen Gesichtspunkten bewertet. Den Hamburgern wird es hauptsächlich um Fahrtzeiten gehen. Aber es gibt natürlich auch andere Aspekte wie die Wirtschaftlichkeit der Bahn, Immobilienwerte, Stadtentwicklungspotenziale usw. usf.
Edit: Ganz davon ab, ob die Verlegung des Fernbahnhofs nun sinnvoll ist oder nicht: Ich denke es gäbe wesentlich wichtigere Projekte, die die Bahn angehen könnte/sollte. Hierzu gehört vor allem die Infrastruktur bzw. das Schienennetz der Bahn. Sowohl im Güterverkehr als auch im Fernverkehr ist die Deutsche Bahn echt eine Katastrophe und ich finde es frustrierend, dass die Bahn stattdessen andauernd in solche Leuchtturm-Projekte wie Diebsteich und nicht in die Schiene investiert.
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^^
Ich fand den Entwurf vor der Überarbeitung leider besser. Der war einladener. Also vor allem das Schwarz finde ich störend, das Weiß passt IMHO besser. Der Rest der Überarbeitung ist aber auch nicht so überzeugend, finde ich.Ich kann mich auch nicht so recht damit anfreunden, weil ich die Kubatur des Baukörpers an dieser Stelle einfach sehr unpassend finde. Vor allem vorne (zur Brücke) hätte man runder bauen können. Die Staffelung der Geschosse finde ich auch etwas holprig. Insgesamt wirkt das Gebäude sehr plump.
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^^
Wird nicht realisiert? Schwein gehabt, würde ich mal sagen... -
[...]
dann nenn es halt anders. Meinetwegen Rekonstruktion.
Die Einzelheiten, die du aufführst stimmen ja auch. Diese können aber auch wieder rückgängig zu gemacht werden (gut, Kino jetzt mal ausgenommen). Insofern kannst du es hier runter beten wie oft du willst, es legitimiert in meinen Augen nicht den Abriss des Gebäudes. Ganz einfach.
Das, was die Stadt hier nun bauen möchte ist eine Rekonstruktion! Eine interpretierte natürlich. Aber es ist mindestens so nah am Original wie das jetzige "Deutschlandhaus"... Und wie bereits erwähnt wurde gibt es nichts am derzeitigen Gebäude, das sich lohnt zu erhalten, also muss man so oder so abreißen, wenn man eine Verbesserung des Zustands will. -
Also ganz ehrlich, ich finde die Gestalltung der Bahnhöfe unangenehm. Und das weniger was mit der farblichen Gestalltung zu tun als vielmehr mit der Glasscheibe vor den Gleisen, die dem Betriebskonzept mit dem automatischen Zügen geschuldet ist.
Die Glasscheiben haben nichts mit den automatischen Zügen zu tun, sondern vielmehr mit Sicherheit. So kann einfach niemand - ob absichtlich oder unabsichtlich - auf die Gleise fallen.In sehr vielen anderen Städten ist das längst Gang und Gebe, obwohl die Züge nicht automatisiert ist, s. London Underground oder Tokyo Metro zum Beispiel.
Natürlich machen die Glasscheiben eher bei geschäftigen Bahnhöfen Sinn. Aber an sich sehe ich keine Nachteile. Auf die Gleise schauen zu können bringt einem Fahrgast eigentlich keine Vorteile. Ich wundere mich schon lange, warum es das in Deutschland so wenig gibt. Gibt es überhaupt irgendwo in Deutschland Stationen mit Absperrungen an den Gleisen? Vielleicht weiß das jemand. Finde ich jedenfalls ziemlich erstaunlich.
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Sinnvolle Nachverdichtung, gerade an dieser Stelle. Aber was ist eine "Fiale"? (Die Frage geht natürlich an Askan.)
Ach komm, was soll das denn? Sowas kann man sich auch sparen. -
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Also da hat meiner Meinung nach mit Abstand der beste Entwurft gewonnen!
Ist ja erschreckend wie uninspiriert die anderen Entwürfe rüberkommen. Ich finde die Entwürfe von Hadi Teherani und Daniel Libeskind echt grottig.
Hatte eigentlich nicht damit gerechnet, dass mir bei diesem Wettbewerb tatsächlich der Sieger am besten gefällt. Eine schöne Erleichterung irgendwie!