Beiträge von planquadrat

    Dekoratives Anführungszeichen

    VeniceBeach Premium zieht von der Eppelheimer Str. ggü. Bauhaus (Sepra Markt) in das umgebaute Hornbach-Gebäude.

    Ah, mir war bislang entgangen, dass VeniceBeach auch nur eine Marke von Pfitzenmeier ist. Das Ding im Sepra-Markt hatte früher mal eine Pfitzenmeier-Branding, wenn ich mich nicht total irre.

    Heißt das vielleicht auch, dass das Sepra-Markt Gebäude mittelfristig (statt nur langfristig) auf der Abschussliste steht? Wegen dieses Gebäudes wurde ja sogar die Grüne Meile samt Straßenbahn leicht verschwenkt; wäre ja ein Witz, wenn das Baufeld in naher Zukunft neu entwickelt würde...

    Dekoratives Anführungszeichen

    Laut RNZ setzt nun Pfitzenmeier sein Billig-Sportstudio "Fitbase" nicht in das Gebäude hinter dem Oswald-Neubau / Seven Days Hotel in die Eppelheimer Straße, sondern in den Toys-r-us in den Czernyring. Das verwundert in soweit, dass Herberger schon seit vielen Monaten hinten dem Oswald-Neubau ein weiteres Gebäude hochzieht. Anfangs war ja mal geplant, in den "Samen Wagner" bzw einer Nebenhalle davon einzuziehen, damals unter dem Namen "easy-fit".

    Ich frage mich, welche Dichte an Fitnessstudios in Heidelberg bzw. in der Bahnstadt im besonderen überlebensfähig sind:
    - Speyrer Straße, ehemaliges 'Heidelberger' Gebäude (Venice Beach)
    - Ecke Eppelheimer Straße/Kranichweg (Venice Beach)
    - Eppelheimer Straße/Grüne Meile gegenüber Bauhaus (Pfitzenmeier 'normal')
    - Eppelheimer Straße, ehemaliger Hornbach (geplant, Venice Beach?)
    - Eppelheimer Straße/Czernybrücke beim Kino (geplant, Pfitzenmeier 'luxus')
    - Eppelheimer Straße, ehemaliger Toys'R'Us (geplant, Pfitzenmeier 'Fitbase')

    Will Pfitzenmeier wirklich drei Fitnessstudios auf so engem Raum betreiben?

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    Falls noch nicht genannt: hier die Informationsvorlage der Überarbeitung Rahmenplan Bahnstadt inkl. historischem Abriss des Bahnstadt-Geländes

    Den Tagesordnungspunkt hatten wir schon diskutiert, aber dieses Dokument hatte ich noch nicht gelesen. Das Modell von 2007 hatte ich so noch nicht gesehen. Ich hatte auch zumindest vergessen, dass die Radbrücke ursprünglich südöstlich am Bahnhof vorbeigehen sollte. Das wäre als Anbindung an die Innenstadt noch viel besser gewesen als die gestrichene Harfenbrücke.

    Herrengarten

    Es scheint jetzt festzustehen, dass die Gewerbeimmobilie im Herrengarten abgerissen werden soll und stattdessen ein Park entstehen soll, der sich dann lückenlos an das neue Siegufer anschließen würde.

    Es geht auf dem ersten oder fünften Bild hier um den Gebäudekomplex rechts im Bild (aber nicht das hohe Gebäude mit Satteldach, dass dahinter zu sehen ist).

    Nachdem das Ufer richtig nett geworden ist (ich war kürzlich da, da war es richtig belebt), wird das den Bereich noch weiter aufwerten.

    Mittlerweile liegt das Gemeinderatsprotokoll vor; auf Antrag der SPD ist aufgenommen worden, dass die Verwaltung noch einmal prüfen soll, ob man nicht doch eine geradlinige Sicht- und Wegebeziehung vom Querbahnsteig zum Vorplatz und Konferenzzentrum schaffen kann.

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    Den Denkmalschutz muss man beim HBf seeehr mäßig betrachten. Insbesondere an der Schalterhalle wurde die letzten 60 Jahre massiv rumgedoktert, primär zur Optimierung des vermietbaren Raums für Geschäfte.

    Ja, wenn man auf dem zweiten Bild bei Wikipedia den Originalzustand betrachtet, war das doch alles etwas klarer und aufgeräumter.

    Auch wenn ich mich hier jetzt oute - die Halle ist ja ganz nett, und die Kunst am Bau (Sgraffito, Mosaike) ist auf jeden Fall erhaltenswert, aber das Ensemble als Ganzes gibt mir jetzt nicht viel. Denkmalschutz bei Bauten ab 1950 hat es halt schwer... :)

    Neue Hauptverwaltung HeidelbergCement

    HeidelbergCement hatte sich ja bekanntlich 2014 dafür entschieden, doch nicht die Heidelberger Druckmaschinen am Bahnhof zu beerben, sondern stattdessen einen Neubau am aktuellen Standort (Berliner Straße/gegenüber Römerbad) zu erstellen, auch weil man nahe am Neckar bleiben wollte.

    Jetzt wurden erste Pläne veröffentlicht:

    Artikel im MorgenWeg, mit Visualisierung

    Der Architekt ist das Büro Albert Speer, die Fassade soll eine 'Geste in Richtung Neckar' sein. Bauzeit soll 2017-2020 sein (währenddessen will man ins Mathematikon umziehen), Kosten < 100 Mio. €.

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    Ich meine mich übrigens vage an Pläne der DB S&S zu erinnern, den HBf Heidelberg selbst - denkmalschutzgerecht - auszubauen, indem der Innenhof überbaut werden soll um mehr Gewerbefläche zu gewinnen.

    Du erinnerst Dich richtig. In den letzten Gemeinderatssitzung wurde ein diesbezüglicher 'städtebaulicher Vertrag' mit der Immobilientochter der DB (Station&Service) abgeschlossen. Der Innenhof soll überbaut und mit einem zusätzlichen Büroriegel (mit Geschäften?) geschlossen werden, daneben soll statt der Fahrradabstellanlage entlang den Gleisen ein Hotel entstehen.

    Wirft nochmal ein anderes Licht auf die Diskussion zur Gestaltung des Südportals.

    Die Großsporthalle hat jetzt auch den Gemeinderat passiert. Anscheinend hat sich der Standort nochmals (leicht?) geändert, das wurde wohl auch auf der Bürgerinformationsveranstaltung gezeigt. Ich habe aber noch nirgends eine Illustration finden können, die den neuen Plan zeigt.

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    Zur Größe/Umfang von Gewerbebetrieben am Südausgang verweise ich nochmal auf die Bahngalerie (Artikel von 2013), insbesondere auf das dort etwas untergehende Wort "Konkurrenzausschlussklausel der Bahn".

    Was denn für ein Konkurrenzausschluss? Keine Konkurrenz zur 'normalen' Bahnhofshalle? D.h. dort dürfen sich keine Zeitschriften- oder Blumenläden und Bäcker und Sandwichbuden ansiedeln? Das wäre allerdings eine ziemlich ungünstige Klausel, denn ob die Laufkundschaft am Bahnhof jetzt primär zu H&M zum Klamottenshoppen will, würde ich eher bezweifeln.

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    Gerade so etwas wie die vorgesehene Überlagerung der Straßenbahnlinien mit Hauptbahnhofbedienung über "Süd" müßte man mal endlich wirklich festklopfen.

    Steht die aus Deiner Sicht noch in Zweifel? Mein letzter Stand war Gejammer aus Kirchheim - Rückmeldung 'die Pläne waren lange bekannt und die Entscheidung ist gelaufen'. Und auch die ganze Planung des Czernyrings, die beschlossen worden ist, baut doch auf diesem Konzept auf?

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    Ich würde es als ggf. sinnvoll erachten - irgendwie scheint es ja darum zu gehen, das möglichst schnell verkaufen zu können - B2 in zwei Baufelder aufzuteilen und den Querbahnsteig erst mal "geradeaus" per Steg an den Platz anzuschließen. Im zweiten Schritt könnte man dann eine "Bahngalerie" entsprechend dem sich entwickelnden, dann vielleicht besser abzuschätzenden Bedarf entsprechend dimensioniert gestalten.

    Das klingt sinnvoll, die Stadt hat sich aber bislang immer geweigert, in Sachen Baufelder 'halbe Sachen' zu machen. Hier, wo der ganze Platz ja mit TG unterfüttert werden soll, würde ich sogar einsehen, dass man zumindest die TG nicht zerstückeln will.

    Ich würde ja gar nicht erwarten, dass sie eine riesen Einkaufsgalerie oder ein vollwertiges Gegenstück zur anderen Seite bauen. Aber dazwischen und einem Steg gibt es ja noch einiges an denkbaren Möglichkeiten...

    Stimmt, das ist eine wichtige Entwicklung, die hier noch gar nicht beschrieben war.

    Zu vielen der Änderungen habe ich keine starke Meinung, z.B. bezüglich der Verlagerung des Hochhauses.

    Was den Südausgang des Bahnhofs angeht, teile ich die Kritik aber vollauf. Angekündigt war ein vollwertiger Südeingang, quasi ein zweites Bahnhofsgebäude, das die Verbindung zum Bahnhofsvorplatz Süd herstellt. Insbesondere nach dem Wegfall der Radbrücke, den ich ebenfalls bedaure, hat sich ja die Bedeutung des Bahnhofs als Verbindung zwischen Bergheim und Bahnstadt noch erhöht.

    Jetzt als Südausgang einen Steg bauen zu wollen, der sich verschämt hinter einem anderen Gebäude versteckt, stellt für mich eine völlige Abkehr von dem Konzept dar. Ich weiß nicht, welche ökonomischen Aspekte hier ausschlaggebend waren (wollte die DB nichts investieren?), aber städtebaulich wäre das einfach nur traurig. Insoweit kann ich die Ablehnung im Bezirksrat vollkommen verstehen.

    Eine andere diskutierte Änderung betrifft das Gelände, das für Skylabs II freigehalten wurde. Dort will die Max-Jarecki-Stifung eventuell noch mehr Kleinappartments bauen. Auch dagegen gab es Widerspruch. Die Sorge vor noch mehr wildem Parken kann ich verstehen (soll man ihnen halt eine Tiefgarage vorschreiben), ansonsten sehe ich das neutral. Lieber jetzt Wohnbebauung als jahrelang eine Baulücke.

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    War das nicht klar wenn man die Namen der Gesellschafter kennt (und die sind ja seit längerem bekannt)?

    Ursprünglich wollten die halle02-Betreiber das Restaurant ja selbst betreiben, dann habe ich noch mitbekommen, dass das wohl nichts wird - aber die tatsächlichen Betreiber hatte ich nicht mitbekommen. Ja, bei diesen Namen wäre das relativ klar gewesen.

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    Und dann müssen gewisse Kreise sich in ein paar Jahren nur einen knappen halben km umgewöhnen wenn sie ihrem Hund weiter das Dry-Aged-Beef vom Teller füttern wollen.

    Meinst Du jetzt, weil das Heid's dem Technologiepark zum Opfer fällt? Sonst verstehe ich den Kommentar nicht. Wobei das Heid's nun auch nicht billig ist, aber doch nicht ganz so teuer, zumal es auch 'normale' Gerichte gibt.

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    Sowas gibts in Heidelberg? Also ohne die, bei denen der Umsatz gegebenenfalls anderen Zwecken als der Gewinnerwirtschaftung dient.

    Hätte ich jetzt gesagt, z.B. in Handschuhsheim, der Weststadt, Schwetzingen... ist aber natürlich immer abhängig davon, was man persönlich als einen normalen Preis für ein Essen empfindet.

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    Wobei ich die Fläche (Shop 1.2) für eine supermarktähnliche Nutzung eh unpassend finde. Kaum Lagerflächen, keine echte Anliefermöglichkeit, Innenraum sehr "verbaut" - hat etwas den Eindruck von Restflächenverwertung.

    Das hat sich Alnatura wahrscheinlich auch gesagt. :)

    Das Restaurant NEO hat jetzt übrigens eröffnet und sieht auch - zumindest was die Terrasse bei schönem Wetter angeht - gut besucht aus.

    Das Restaurant steht (aus meiner Sicht leider...) nicht in der Tradition des halle02 Biergartens, sondern hat sich der anspruchsvollen Küche verschrieben. Es gibt Sushi und Steaks, und das Preisniveau ist gehoben (bis hin zum Dry-Aged-Steak für 65€). Das ist ja im Prinzip absolut in Ordnung, aber als mein 'Restaurant an der Ecke', wo man abends einfach so hingeht, ist mir das dann doch etwas zu teuer.

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    Shop 1.2. (neben Aldi) dürfte mit 742,83 m² NGF die einzige für einen Bio-Supermarkt überhaupt interessante Fläche darstellen, die anderen liegen im Bereich 100 bis 200 m². Alnatura - als Beispiel - sucht für Neueröffnungen Flächen zwischen 400 und 800 m², Denn's (als einziger echter Konkurrent in der Gegend) orientiert sich ähnlich, Basic eher am oberen Rand bei 600 bis 1000 m².

    Alnatura für Colours läßt sich übrigens bestätigen.

    Habe gerade nochmal in die Unterlagen von 2014 geschaut. In der Visualisierung der Südfassade ist neben dem ALDI-Logo ein generisches grünes 'LO-GO' eben genau an der Shopfläche 1.2 angebracht, und über der Tür steht (wenn auch leider nicht ganz scharf lesbar) m.E. 'BIO MARKT'. Insoweit war das wohl in der Tat der Plan. Mal sehen, wen sie stattdessen finden.