Stimmt, das ist eine wichtige Entwicklung, die hier noch gar nicht beschrieben war.
Zu vielen der Änderungen habe ich keine starke Meinung, z.B. bezüglich der Verlagerung des Hochhauses.
Was den Südausgang des Bahnhofs angeht, teile ich die Kritik aber vollauf. Angekündigt war ein vollwertiger Südeingang, quasi ein zweites Bahnhofsgebäude, das die Verbindung zum Bahnhofsvorplatz Süd herstellt. Insbesondere nach dem Wegfall der Radbrücke, den ich ebenfalls bedaure, hat sich ja die Bedeutung des Bahnhofs als Verbindung zwischen Bergheim und Bahnstadt noch erhöht.
Jetzt als Südausgang einen Steg bauen zu wollen, der sich verschämt hinter einem anderen Gebäude versteckt, stellt für mich eine völlige Abkehr von dem Konzept dar. Ich weiß nicht, welche ökonomischen Aspekte hier ausschlaggebend waren (wollte die DB nichts investieren?), aber städtebaulich wäre das einfach nur traurig. Insoweit kann ich die Ablehnung im Bezirksrat vollkommen verstehen.
Eine andere diskutierte Änderung betrifft das Gelände, das für Skylabs II freigehalten wurde. Dort will die Max-Jarecki-Stifung eventuell noch mehr Kleinappartments bauen. Auch dagegen gab es Widerspruch. Die Sorge vor noch mehr wildem Parken kann ich verstehen (soll man ihnen halt eine Tiefgarage vorschreiben), ansonsten sehe ich das neutral. Lieber jetzt Wohnbebauung als jahrelang eine Baulücke.