Beiträge von Katzengold

    ^ Danke Rotes Rathaus für den Schnappschuss. Mir gefällt, wie sich die Sichtachsen verändern durch die Verdichtung der Neubauten am Alex. Gerade anhand dieser Aufnahme kann man schön sehen, wie durch die neu entstandene Kante der Blick bis zum Turm der Marienkirche gelenkt wird. Wenn daneben noch die Fläche neben dem Park Inn bebaut wird, wird sich diese Kante verlängern. Durch dieses neue entstandene Baumasse auf der einen Seite, störe ich mich nun weniger am Erscheinungsbild des Wohnungsbau auf der anderen Straßenseite. Dieser Bau war vor ein paar Jahren saniert, gedämmt und grau gestrichen worden und war in meinen Augen viele Jahre optisch sehr präsent, da ein "Gegenüber" fehlte.

    "The Hub" finde ich ein spannendes Projekt, da es auf engem Raum zu einer Konzentrierung von Hochhäusern käme, vor allem, wenn das Hochhaus auf dem RAW-Gelände und das Wohnhochhaus im Rudolfkiez gebaut würden. Ich bin jedoch skeptisch, ob es realisiert wird. Zum einen gab es die deutliche Ablehnung vom Bezirk und dem Baukollegium und zum anderen stünde es einer Verlängerung der U1 nach Osten im Weg. Oder hat man sich perspektivisch von der Verlängerung verabschiedet?

    Rotes Rathaus: Vielen Dank für die Bilder und vor allem für die in Kontextsetzung mit den umliegenden Bauten. Ich finde, dass man gut erkennen kann, wie gut dieses Haus an der Stelle sich einfügt. Und das meine im positiven Sinne. Mir gefällt das, was bisher von der Fassade zu erkennen ist. Es ist ein, aus meiner Sicht, raffinierter Mix aus dezentem Farbspiel und Struktur.

    jan85: Ich glaube, dass sich die zwei Hälften noch stärker von einer abheben werden, wenn die trennende Fuge erkennbar wird. Durch diesen Spalt bricht der Turm quasi in zwei Hälften. Ich bin gespannt, wie das nächtliche Beleuchtungskonzept aussehen wird.

    Hallo Schwammkopf, vielen Dank für deinen Beitrag. Ich habe hierzu eine Nachfrage. Woher beziehst du deine Information, dass die Abstufung der Türme politisch nicht gewollt sei. Meines Wissens hat die Politik keinen Einfluss auf auf diesen Architekturaspekt genommen. Bei den zwei Türmen, die gerade realisiert haben, hatte das Baukollegium lediglich Empfehlungen für die Fassadengestaltung gegeben. Der Dachabschluss war da aber kein wirkliches Thema. Ich kann mich sogar an Baukollegiumssitzungen erinnern, wo z. B. Herr Gothe sogar Abstufungen angeregt hatte.

    Es gibt Farbunterschiede bei den zwei Hälften. Es wurde nicht nur der goldene Streifen verschoben. Die Auskragung, die auch das Solarpanel trägt, ist unterschiedlich eingefärbt (die eine hellgrau und die andere schwarz). Man kann es aktuell noch nicht gut sehen, da von der dunklen Variante erst ein Fenster hängt. Ich rate abzuwarten. So einen richtigen Eindruck werden wir erst bekommen, wenn auf beiden Hälften mindestens zwei Etagen mit der Fassade verkleidet wurden.

    Ich schließe mich Camondo an. Eine vergleichbare Fassade mit integrierten Solarpanels ist mir in Berlin nicht bekannt. Zudem glaube ich, dass eben durch diese Auskragungen eine interessante Struktur entsteht. Diese Fassade wird nicht glatt sein und bei den wechselnden Tageslichtverhältnissen immer wieder neue Eindrücke erzeugen.

    Es ist aktuell mein Lieblingsprojekt in Berlin, das ich mit Spannung verfolge. Das ganze Konzept überzeugt mich. Vom Sockelgebäude bis zur Fuge und den zwei Farbhälften des Turm. Zudem schließt es endlich die Lücke am Alexanderplatz.

    Dem möchte ich entschieden widersprechen. Der Park am Nordhafen lädt sehr zum Spazieren ein und grenzt unmittelbar an dem Upbeat-Areal an. Etwas weiter beginnt der angenehme Kiez Nordufer, wo man sehr schön am Wasser entlang schlendern kann. Wenn ein geglückter Lückenschluss gelingt, spricht nichts dagegen, dass Leute ihren Spaziergang auch an der Ecke vorbeiführen. Es gibt ja auch Leute, die gerade die bauliche Situation spannend finden und mit Faszination beobachten, wie die Züge über die dortigen Brücken fahren. Ich möchte auch nur daran erinnern, dass sich viele nicht vorstellen konnten, dass am Gleisdreieck, wo die U-Bahnen im Minutentakt langdonnern, ein Park entstehen könnte, der angenommen wird. Und jetzt ist der Park im Sommer voll von Menschen, die sich da sehr wohl fühlen.

    Ich finde, hier wird etwas zu schwarz gemalt. Ich glaube, dass die Wohnungen sehr begehrt sein werden. Allein von der äußeren Gestaltung kann man nicht auf die Qualität der Wohnungen schließen. Das Quartier Gartenfeld befindet sich noch in der Entwicklung. Es ist also etwas zu viel verlangt, dort schon eine Infrastruktur mit Cafés, etc. zu erwarten. Dort wird es bestimmt auch noch Gebäude mit Ladenzonen geben. Außerdem ist die Endhaltestelle der Siemensbahn nicht weit. Wenn alles klappt, gibt es also 2029 einen S-Bahnanschluss.

    Ich frage mich ja, ob die Fläche für Galeria wirklich reicht. Das Erdgeschoss und das erste Obergeschoss ist nicht gerade viel, wenn man bedenkt, dass sie das Haus bisher für sich alleine hatten. Ich vermute, dass sie an dem Standort gewisse Waren nicht mehr anbieten werden.

    Für die ZIB ist und den Alexanderplatz das natürliche insgesamt eine tolle Nachricht.

    Die Abendschau hat über das Thema berichtet, siehe https://www.rbb-online.de/abendschau/vid…pelhof-vor.html.

    Langhof präsentierte seine Pläne im Upper West. Dabei war auch der hinzugezogene Architekturhistoriker Wolfgang Schäche, der meinte, es gäbe kein Problem mit dem Denkmalschutz, da man das Flughafengebäude ja nicht physisch berühre. Da habe ich ich meine Zweifel, da es beim Denkmalschutz ja auch um Sichtbeziehungen und Abstände geht. Der befragte Landeskonservator Christoph Rauhut war, wie zu erwarten, auch etwas verhalten. Es sagte sinngemäß: Schöne Bilder, aber es ist kein ausgearbeiteter Plan, den man bewerten könnte. Fabian Schmitz-Grehtlein, Geschäftsführer der Tempelhof Projekt GmbH sieht die Langhof-Idee auch als etwas überdimensioniert, könnte sich aber ergänzende Baukörper vorstellen. Im Beitrag sagten sie zudem, dass das Gebäude gar nicht leer stehe, wie viele denken. 2/3 der Fläche seien belegt.

    Ich persönlich fände wohlplatzierte Ergänzungsbauten bis 100 m vorstellbar. Am coolsten wäre es, wenn es ein Ring aus solchen Hochhäusern wäre, der sich einmal um das gesamte Feld zieht.

    Peer : Das gilt es abzuwarten. Ich war am Freitag vor Ort und ich finde, allein durch die wachsende Präsenz des Bauwerks erhält der Platz eine wohltuende Fassung. Zudem muss bedacht werden, dass das Gebäude genutzt wird, d.h. es wird Läden und Wohnungen geben. Wie ein Gebäude genutzt und von den Mietern geschmückt wird, trägt ebenfalls positiv oder negativ zum Erscheinungsbild bei. Außerdem möchte ich bemerken, dass diese Mocks oft einen falschen Eindruck vermitteln, da man meistens das Gebäude aus ganz anderen Blickwinkeln sehen wird. Wenn man am Alexanderplatz direkt vor dem Covivio steht, wird man das Hochhaus gar nicht sehen. Ich freue mich jedenfalls sehr auf das Gebäude, was neben dem MYND aktuell meine Lieblingsbaustelle ist. Spannend wird zudem, wie der Sockel des ParkIn gestaltet wird.

    Ich schließe mich DerBe an. Ich mag das Gebäude und auch den Sockel. In dem Video der Baukollegiumssitzung, in dem das Gebäude vorgestellt wurde, konnte m. E. die Architekten gut erklären, was sie sich gedacht haben und wie sehr sie sich auf die Behrensbauten beziehen. Ich hoffe jedoch auch, dass der Sockel etwas helle ausfällt, als auf dem aktuellen Mock.

    Ich muss gestehen, dass ich das Gebäude mag und finde, dass es dem Ort gut tut - alleine wegen der öffentlichen Nutzung des Erdgeschosses. Bedenkt man, wie lange dort eine unschöne räumliche Situation bestand und wie heftig die Streitigkeiten mit dem Nachbargebäude waren, ist es fast ein Wunder, dass heute dort ein Gebäude steht. Ich mag die Rundungen an den Ecken. Der Mittelteil ist zugegebenermaßen etwas schwach geraten aber insgesamt vollkommen in Ordnung.

    rakete : Inwiefern?

    Ich finde den Entwurf von Sauerbruch & Hutton sehr gelungen. Im Sockelbau bezieht er sich auf die Behrensbauten. Gleichzeitig versucht das Hochhaus zwischen dem ParkIn und dem noch kommenden Hines-Hochhaus eine Brücke zu schlagen. Die Fuge im Hochhaus finde ich ziemlich smart, da es ein schlichtes und doch markantes Erscheinungsmerkmal sein wird. Auch die Einbringung von Solarpanelen in die Fassade ist gut gelöst. Die zuletzt gezeigten Aufnahmen des Modells sind etwas irreführend, da sie nicht die tatsächlichen Materialen wiedergeben, weshalb der Eindruck entstehen könnte, das Gebäude würde grau. Ich bin zuversichtlich, dass das Gebäude dem Platz sehr gut tun wird.