Beiträge von Echter Berliner

    Mir gefällt dieser Beige-Ton wesentlich besser. :) In der Gegend stehen ja noch einige Häuser mit diesem weiß-grau-versifften Farbton, veredelt durch Dreck und Abgase.

    Weißt du woran das liegt, daß jetzt schon wieder saniert wurde? Wie lange war denn die alte Sanierung her?

    Auf dem Kaiser-Wilhelm-Platz könnte man eigentlich mal den alten Wilhelm wieder aufstellen oder eine andere Skulptur. Meinetwegen David Bowie. :) Wäre kein schlechter Witz. Oder einen Bowie in Wilhelm-Montur. Das wäre doch was.

    Es gibt ja noch das Problem, daß Leute eine Straße nach Bowie benennen wollen. Einen Teil der Hauptstraße finde ich inakzeptabel. Aber man könnte die Helmstraße umbenennen oder den inoffiziellen "Crelleplatz" Helm-, Ecke Crellestraße in David-Bowie-Platz umbenennen. Das wäre meiner Meinung nach die beste Lösung, da diese Ecke tatsächlich einen Platzcharakter hat, noch unbenannt ist und irgendwie auch dem Namen Bowie gerechter wird.

    Fire! Fire! Fire!

    Also mir ist zu Ohren gekommen, daß das ein fieser Terroranschlag einiger APH-Fundamentalisten war, die den Breitscheidplatz wieder im romanischen Stil rekonstruieren möchten. :)

    Die Nachkriegsmoderne darf sich davon nicht verunsichern lassen, denn dann haben die Terroristen gewonnen.

    Mir ist vor ein, zwei Wochen aufgefallen, daß der Mercedes-Stern abgeknickt war. Vielleicht haben die Bauarbeiten damit etwas zu tun. Wird wahrscheinlich ziemlich harmlos sein und nur wegen des Rauches so viel Wirbel machen.

    Mir ist aufgefallen, daß mir Upper West und Zoofenster mittlerweile ein paar Meter zu klein sind. Sie sind zwar hoch, haben aber leider keine "internationale" Höhe. So ab 130 Metern wären sie wirklich imposant. Finde ich ein bißchen schade angesichts der sehr gelungenen Architektur beider Bauten.

    Die Kirchenruine wird ja so oder so relativiert. Da hätte man auch noch 10 Meter draufsatteln können. Die jetzige Höhe wird meines Erachtens nicht dem Status gerecht, den Berlin mittlerweile hat. Ein bißchen weltstädtischer hätte es schon sein können.

    Der Artikel im Deal-Magazin ist voll von surrealem Marketing-Sprech. Mir gefällt der alte Entwurf besser, da parzelliert. Das ist in einer Gegend voller Megaklötze wichtig, wie ich finde. Bringt wieder mehr Humanität in die Ecke.

    Man kann ja noch so viel intellektualisieren - für mich zeigt sich immer wieder, daß traditionelle Anlehnungen und Straßenraster einen enormen psychologischen Effekt haben.

    Mich würde ja mal interessieren, wo genau der Bau hin soll. Sieht so aus, als ob der ganz dicht an der Jannowitzbrücke steht. Und dazwischen soll ja dann noch dieses komische Volt kommen. :confused:

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    Die Stadtautobahn kommt demnächst auch unter Denkmalschutz, als Technikdenkmal mit Schlangenbader Straße.

    Also die AVUS gehört unter Denkmalschutz. :) Aber das war ja ein Kommentar zu meiner affirmativen 50er-Jahre-Denkmalschutz-Erzählung. Willst du das Kempinski nun weghaben?

    Ich finde es ja architektonisch auch nicht sonderlich, aber vereinzelt sollte man auch suboptimale Gebäude aus den 50ern retten, sofern sie denn starken identitären Charakter haben. Da muß man eben auch mal Kompromisse machen. Mich stört einfach diese Heimatzerstörung. Es gibt doch genug echten Trash in der Gegend. Da kann man auch gerne ran.

    Die symolträchtigsten Bauten sollten erhalten bleiben.
    Und man muß auch darauf Rücksicht nehmen, daß jüngst viel Wandel in der City West geschehen ist. Die Stadt darf nicht dem Relativismus anheimfallen.

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    Das Hotel Kempinski soll/wird unter Denkmalschutz gestellt um einen Abriss zu verhindern

    Verstehe ich das richtig, daß man die Volksbank am Olof-Palme-Platz jetzt auch unter Denkmalschutz stellt, damit sie nicht abgerissen oder verunstaltet wird? Frau Lüscher ist bestimmt schon in den Startlöchern.

    Die Volksbank finde ich deutlich schöner als das Kempinski, muß aber nichtsdestotrotz zur Abriß-Diskussion hier vermelden, daß ich auch der Meinung bin, daß auch suboptimale Gebäude zumindest temporär erhalten werden sollten.

    Es hängt alles vom Kontext ab. Jetzt im Moment, da sich die City West erheblich verändert hat, bin ich gegen einen Abriß von Gebäuden wie dem Zoohochhaus (Bayer-Logo) oder dem Kempinski, obwohl ich diese Gebäude nicht wirklich für denkmalschutzwürdig halte, allenfalls das Kempinski. Die suboptimale Nachkriegsarchitektur ist ja durchaus auch ein Statement, eine Aussage, ein Sinnbild der Geschichte Berlins (Krieg).

    Es stimmt schon, daß man durchaus einzelne repräsentative Gebäude der 50er erhalten sollte. Diese Abriß-Manie ist völlig kontraproduktiv. Eine Stadt ist zuallererst Heimat. Deshalb müssen Abrisse auch an den Bedürfnissen nach Kontinuität und Vertrautheit ausgerichtet werden. Und nicht zuletzt sind solche Abrisse ja auch häufig durch reine, profane Profitinteressen bedingt - und nicht durch den unbedingten Wunsch, hier nun der Stadtästhetik ein neues Denkmal zu setzen.

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    Mir scheint es das einigen Leuten eben genau diese neue Funktion des multinationalen, musikalischen Austausches nicht behagt, und daher erst einmal komplett gegen die moderne Architektur gewettert wird. Aber Vorurteilen kann man ja bekanntlich nicht mit vernünftigen Argumenten entgegentreten. Schade.

    Konstantin hat sich dazu ja bereits treffend zu Wort gemeldet. Du sprichst hier von angeblich "vernünftigen Argumenten". Dann genüge doch mal deinem Standard, indem du nicht solche völlig spekulativen Ad-Hominem-Nebenkriegsschauplätze eröffnest. :)

    Reinhard ist bei der AfD, also ganz bestimmt ein ganz großer Fan der Aussöhnung von Juden, Palästinensern und Deutschen.

    Mir ist es ehrlich gesagt völlig schleierhaft, wie man derartig leichtfertig von der ästhetischen Einschätzung eines Gebäudes auf irgendeine politische Gesinnung schließen kann. Und hier zeigt sich eben auch deutlich das neurotische Verhältnis einiger Linker zur Architektur.

    Die Moderne ist dann eine Art Bekenntnis gegen Nazi-Zeit, zur "Weltoffenheit" etc. Georg Diez bläst ja ebenfalls in dieses Horn bezüglich des Stadtschlosses, wo er nicht müde wird, die Befürworter irgendwie in ein zweifelhaftes Licht des Reaktionären und Demokratiefeindlichen zu rücken. Da zeigt sich eine totalitäre Haltung.

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    Die Fenster auf dem rechten Gebäude wirken mit etwas Reflexion fast wie Hakenkreuze. Natürlich ungewollt, aber groß überzeugen kann der Entwurf nicht.

    Du darfst nicht vergessen, daß das Projekt in Lichtenberg - und nahe der Weitlingstraße - entsteht. Ein allseits anerkannter Neonazikiez. :)

    Da habe ich einige prägende Jahre meiner Kindheit verlebt. :eek:

    Davon abgesehen gefallen mir die Häuser wegen der Staffelgeschosse und der betonten Erdgeschosse. Das ist schön der klassischen Moderne nachempfunden. In der Gegend macht sich das bestimmt gut. Allerdings ist selbige schon ziemlich versifft. Dominiert von der breiten Trasse der Frankfurter Allee, den Elfgeschossern und den maroden Altbauten, die da auch vereinzelt herumstehen etc.

    So schön diese Häuser werden, so unmittelbar hat man doch auch ein postsozialistisches Sibirien in der Nähe.

    Ich kenne mich in der Tat nicht so aus mit den Befugnissen, aber sie saß ja immerhin in der Jury. Inwieweit kann sie denn einen Denkmalschutz für Gebäude durchsetzen? Ich hätte das jedenfalls schon längst durchgesetzt. :) Immerhin kann sie ja wohl solch einen Schutz auch aufheben, oder?

    Was gibt es denn sonst noch so für Einflußnehmer, die die derzeitige Entwicklung hätten verhindern können? Irgendwer muß es ja dem Investor erlaubt haben, da ein neues Gebäude hinzusetzen bzw. umzubauen.

    Weiß eigentlich jemand, was genau mit dem Gebäude passieren soll? Ich habe diese Passagen bzgl. Blockrand und so in der Pressemitteilung nicht richtig verstanden.

    Du vertrittst also genauso wie ich die Meinung, daß hier Lüschern ihre Finger im Spiel hatte. :)

    Meine Ursprungsaussage lautete übrigens so:

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    Hat da wieder die Lüschern ihre Finger im Spiel? Ist ihr das jetzige Haus zu rustikal, zu klassisch?

    Ich finde dieses Bashing gegen Lüscher-Kritiker hier im Forum ja mittlerweile schlimm. Immer diese Feindbildpflege. Wann widerfährt uns endlich Gerechtigkeit? :)

    Ich als Senatsbaudirektor hätte das Ansinnen der Volksbank abgeschmettert oder modifiziert, sodaß der Bau de facto erhalten bliebe. Diese Bauten sind ja auch deshalb so wichtig, weil sie das Gesicht eines Viertels ausmachen und sehr zum Identitäts- und Heimatgefühl beitragen. Ist ja gerade ein großes Glück, daß wir hier einen gelungenen Nachkriegs-/-Vorwendebau haben. Unsere Stadt hat ja nicht viel aus dieser Zeit zu bieten, auf das man mit Respekt und Anerkennung schaut.

    Wenn Lüscher was von ihrem Job verstehen würde, hätte sie dieses Ungemach verhindert. Punkt.

    Im übrigen, liebes Architektenkind, werden die von dir genannten "abstrakten Strukturen" immer durch einzelne Individuen generiert. Ich habe z.B. die Wahl, ob ich Bio-Fairtrade-Bananen kaufe oder nicht. :)

    Oh je!

    Ich finde, das ist eines der geilsten Gebäude der alten City West und sollte eigentlich unter Denkmalschutz gestellt werden. Ich wäre maßlos enttäuscht, wenn man da jetzt dran herumpfuscht.

    Für mich ist es unbegreiflich, wie man gerade solch einen Schatz entstellen kann. Das ist beste klassische Moderne (nachempfunden) und wird jetzt laut Foto zu einem halben Bahn-Tower.

    Ich finde das unsagbar peinlich. Hat da wieder die Lüschern ihre Finger im Spiel? Ist ihr das jetzige Haus zu rustikal, zu klassisch? Müssen da jetzt unbedingt Glas und Stahl hin, damit es "modern" ist. Sorry für diesen Wutausbruch, aber wie kann man so ein geiles Gebäude "belästigen"?

    Im Nachkriegsberlin gibt es ja eigentlich nur wenige Bauten, die ikonisch sind und als schönes Andenken an die Zeit aufbewahrt werden können. Die Pressemitteilung ist übrigens garniert mit allerlei Geschwurbel und fragwürdigen Argumenten, und Frau Lüscher vertut sich beim Vornamen von Olof Palme, nach dem der Platz dort benannt ist. :)

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    Mir geht es darum, dass da ein hahnebüchener Zusammenhang hergestellt wurde, der da lautet: Wer links ist, will DDR-Architektur erhalten, wer rechts ist, will Rekonstruktionen. Diese Aussage mache ich mir in dieser Pauschalität nicht zu Eigen.

    Der Zusammenhang ist weit davon entfernt, hanebüchen zu sein. :) Sieht man doch hier im Forum oder an der Position einer grünen Architekturfrau in Berlin - ich glaube Franziska Eichstädt-Bohlig oder so -, die gegen die barocke Fassade mit typisch absurden Argumenten polemisierte. Sinngemäß: Es ist ein Neubau, also laßt uns auch 'ne moderne Fassade ranmachen. Alles auf Grün.

    Beton-Linke sind in diesem Zusammenhang leider sehr klischeehaft. Aber zurück zum Berliner Wahlkampf. Ich fand es ja sehr lustig, daß meinen Angaben zum AfD-Wahlprogramm nicht so richtig getraut wurde von manch einem.

    In der Öffentlichkeit wird eben geradezu zwanghaft das Bild einer Nazi-Partei gezeichnet. Nur "Hate Speech" gibt es da. Hier mal eine passende Anekdote: Ulrich Nußbaum hat sich wohl kürzlich AfD-Forderungen hinsichtlich des Wohnungsbaus anverwandelt.

    Ulrich Nußbaum empfiehlt Umsetzung von AfD-Forderungen

    Offenbar ist die AfD auch gegen TTIP, ist ja richtig links, diese Partei. Sie fordert auch verbindliche Volksabstimmungen. Es sollte sich jedenfalls jeder mal selbst ein Bild von dieser Partei machen, bevor er sich von verstrahlten Leuten wie "Jennifer Rostock" erklären läßt, wofür die AfD steht. Man muß ja wirklich schon sehr naiv sein, wenn man die Dämonisierungsdynamik seitens Medien und Politik nicht erkennt. Die Manipulationen der Etablierten sind wirklich sehr durchsichtig, da mit gewissen Signalwörtern der BRD hantiert wird wie: homophob, antisemitisch, frauenfeindlich, rassistisch, Nazis etc.

    In der DDR hieß das wichtigste Signalwort: Konterrevolutionär! :)

    Die AfD will nach meinen Erkenntnissen nicht hinter die aktuelle Gesetzeslage bzgl. Homosexueller zurück. Warum also soll sie "homophob" sein? Na ja, ich kann einen gewissen Ekel ob dieser plumpen Maschen seitens der "demokratischen" Parteien nicht verhehlen. Eine zusätzliche Parallelität zur DDR besteht ja darin, daß diese sich ebenso penetrant als "demokratisch" bezeichnete wie die jetzigen Systemparteien. Es wird eigentlich immer absurder.

    Das soll hier kein Wahlkampf für die AfD sein, eher ein Wahlkampf für eine erwachsene Demokratie. :)

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    Sehr schön!
    Eigenwillig, hart, nonkonformistisch, kompromisslos; der Brandlhuber läßt sich nicht korrumpieren!
    Ein Lebenszeichen der modernen Baukunst in einer durch den aktuellen Immobilien- und Investmentboom unter meterdicken Styroporschichten erstickenden und mit banaler bis offen reaktionärer Retroscheiße zugemüllten Stadt.

    Also ich finde solche Bauten ja auch nicht schlecht, aber wenn die Gegend, wie Bato schreibt, von Baracken und Gewerbebauten dominiert ist, dann ist der Entwurf eher suboptimal. In einer Lücke in einem richtigen Altbau-Kiez wäre das mal eine schöne Variation. Auf dem Bild hat man aber eher die Assoziation eines Bibliotheksbaus aus den 70er Jahren.

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    Der völlige Mangel an Empathie, der unverhohlen zur Schau gestellte Egoismus und die bewusste Ausgrenzung und Abschottung zeigt meines Erachtens ein ziemliches Defizit an Werten, die unsere Gesellschaft erfolgreich und lebenswert gemacht haben.

    Kannst du denn mal konkret erläutern, wo die AfD auf Ausgrenzung und Abschottung setzt?

    Ich habe hier einen Flyer für die Berlin-Wahl vor mir liegen. Dort steht, daß die AfD das politische Asylrecht ausdrücklich bejaht. Bürgerkriegsflüchtlinge sollten grenznah in ihrer Heimatregion unterstützt, statt verantwortungslos zur gefährlichen Reise nach Deutschland animiert werden.

    Zum Thema Homosexualität steht in dem Flyer, daß man Minderheiten respektiere und daß die Homosexualität als selbstverständlicher Bestandteil menschlicher Sexualität angesehen werde.

    Bundespolitisch möchte die AfD ein Einwanderungsgesetz nach kanadischem Vorbild, ist hier also progressiver als die CDU.

    Das paßt alles irgendwie so gar nicht zu deiner These der Ausgrenzung und Abschottung. Ich finde es ziemlich unverantwortlich, die platten Phrasen der demokratiefeindlichen Aggro-Politiker der etablierten Parteien und Lügenmedien einfach so wiederzukäuen, statt mal konkret in das Programm der AfD zu gucken. Es gibt auch schon längst eine Gruppe "Schwule und Lesben in der AfD", Schwarze und Moslems machen auch in der AfD mit.

    PS: Ich hoffe, ich habe mit diesem Beitrag die strengen Kriterien für diesen Strang zur Abgeordnetenhauswahl erfüllt.

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    Michael Müller hat in einem Beitrag für die taz vor einem Rechtsruck in Berlin gewarnt. 10 bis 14 Prozent für die AFD würden "auf der ganzen Welt als ein Zeichen des Wiederaufstiegs der Rechten und Nazis in Deutschland" gewertet werden. Gleichzeitig beklagt er die "Passivität vieler Demokratinnen und Demokraten angesichts dieser Entwicklung". Zum Schluss appelliert er an die Wähler, demokratische Parteien zu wählen und dadurch ein klares Zeichen gegen die rechte Gefahr zu setzen.

    Ist das eine Satire?

    Dieser Beitrag erfüllt leider alle Klischeevorstellungen über realitätsfremde und verfassungsfeindliche linke Gutmenschen, die selber nicht begreifen, daß sie die ärgsten Feinde der Demokratie sind.

    Ein "Wiederaufstieg der Rechten und Nazis" also? Dann drohen wohl bald AfD-Schlägertrupps durch die Straßen zu laufen, die Muslime schikanieren.

    Kommen wir noch zu der Figur, daß sich die Blockparteien als "einzig demokratisch" feiern. Genau diese Parteien verletzen unsere Verfassung und demokratische Tugenden u.a. durch folgende Dinge:

    -Frauenquoten
    -jahrzehntelange Benachteiligung von Trennungsvätern
    -Gewaltschutzgesetz
    -Eurorettung
    -Flutung des Landes mit illegalen Einwanderern
    -Einschränkung des Rechtes auf körperliche Unversehrtheit in bezug auf junge männliche Juden und Muslime ("Beschneidungsgesetz")
    -Unterstützung linksextremer Kräfte
    -Frauenministerin und Küstenbarbie Manuela Schwesig ergreift Partei für eine offensichtliche Falschbeschuldigerin während eines laufenden Prozesses

    Ich denke, andere könnten hier noch weitaus mehr "Verdienste" der sogenannten demokratischen Parteien auflisten. Als jemand, der die DDR noch als Kind erlebt hat, erfüllt es mich mit Entsetzen, wie sehr offenbar immer noch viele Bürger den Blockparteien auf den Leim gehen.

    Die AfD ist nicht das Neue Forum, macht aber immerhin den Mund auf und nimmt die Gewalt linksextremer Schlägertrupps inkauf, über die sich kein einziger der sogenannten "Demokraten" Sorgen macht.

    Es ist außerdem eine absolute Unsitte in Deutschland geworden, jeden Andersdenkenden, der nicht konform mit linker Esoterik geht, als "Nazi" zu bezeichnen. Ich komme ursprünglich aus dem grünen Milieu und werde morgen AfD wählen, auch wenn ich das eher als Notwehr ansehe. Eine andere Möglichkeit sehe ich nicht mehr, um diesen völlig abgehobenen und selbstverliebten "Demokraten" die Meinung zu geigen. Die AfD hat aber von einigen Sachen abgesehen durchaus auch aktive Pluspunkte, ich kann also Teile ihres Programms unterstützen.

    Die AfD ist aktuell gerade die Essenz der Demokratie, so wie es die Grünen in den 70er/80er Jahren waren. Demokratie erneuert sich nicht nur von Links her. Und bei den Grünen waren in den Anfangsjahren auch so einige Spinner dabei. Das wird schnell vergessen. Und die Medien berichten alles andere als objektiv über die AfD. Man muß wohl bekennender DDR-Fan sein, um sich in der jetzigen DDR 2.0 unter Merkel wohlfühlen zu können und den ganzen medialen Lügen Glauben zu schenken, z.B. daß penetrant alles und jedes zum notleidenden "Flüchtling" hochstilisiert wird, was sich illegal auf zwei Beinen durch Europa bewegt.

    Aus aktuellem Anlaß tue ich mal eine Internetseite in meine Signatur. Dort sind momentan drei Artikel eingestellt, der aktuelle und der älteste behandeln die Probleme, die ich hier angesprochen habe, so z.B. die hysterische Nazi-Paranoia in Deutschland.

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    Die Ostfassade des Humboldtforum's "erfüllt" leider die schlimmsten Befürchtungen! Einzig, diese Fassade als Fortsetzung der drei anderen zu gestalten, wäre konsequent und überzeugend gewesen !

    Also dem muß man mal entschieden entgegensetzen, daß es viele Leute gibt, die die Stella-Fassade und den Kontrast sowohl ästhetisch als auch symbolisch höchst erfreulich finden. Geschmäcker sind ja verschieden, aber die Apodiktik, mit der hier und anderswo ständig die vermeintliche Häßlichkeit der Ostfassade beschworen wird, ist mir ein Rätsel.

    Der Sinn dieser Fassade besteht doch gerade in der erotischen Brechung der langweiligen und unhistorischen Quattro-Barock-Fassade. Dieser Bruch ist absolut genial und reiht sich ein in Klassiker wie die Reichstagskuppel oder die Gedächtniskirche.

    Ich könnte ja Bedenken verstehen, wenn ein ganzes Gebäude mit solch einer Fassade bestückt worden wäre. Genau dieses Schloß wird ein weiterer Eyecatcher und die Touristen staunen lassen über uns coole und selbstironische Deutsche. Eine Quattro-Barock-Version ist doch gerade besonders spießig und eher mit einem Disney-Vorwurf zu belegen.

    Die moderne Fassade gibt dem Bau wenigstens ein Stück Authentizität und Gegenwärtigkeit.

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    Man könnte auf das Ausbessern der Beschädigungen auch verzichten, da solche Beschädigungen hier ohnehin gut ins architektonische Konzept passen würden. Das ist ähnlich wie bei einer zerrissenen Jeanshose, die auch als Designerjeans verkauft werden kann.

    Ich finde, daß Architektur-Fan hier durchaus eine legitime Auffassung vertritt. Als ich mir die Risse in der Fassade oben noch mal angeschaut hatte, hatte ich auch den Eindruck von der "zerschlissene-Jeans"-Ästhetik.

    Davon abgesehen finde ich das Dreier-Ensemble sehr gelungen. Aber es funktioniert nur, wenn nebenan kräftigere, expressivere Fassaden entstehen, was ja wohl auch der Fall sein wird. Das Geschrei der Traditionalisten kam mir von Anfang an überzogen vor. Man soll ja ruhig auch traditionelle Fassaden bauen - den traditionellen, nicht genommenen Entwurf an der Bauakademie (von Thaden) fand ich sehr gut -, insgesamt wirkt so ein Viertel aber authentischer, wenn die Moderne auch zum Zug kommt und von der zerstörten, wiederaufgebauten Stadt erzählt. :)

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    Wenn ich richtig zähle fehlen noch 3 Etagen. Leider nur noch 3. Für meinen Geschmack hätte man hier 3mal so hoch bauen können. Auch um dem langen Blick vom Potsdamer Platz her ins Nichts, einen interessanten Punkt in der Ferne zu geben.

    Das Gebäude wäre dann ganze 150 Meter hoch. Es erzeugt aber schon jetzt einen interessanten Fixpunkt in der Ferne vom Potsdamer Platz aus. Von mir aus hätte es vielleicht noch 10 Meter höher sein können. Dann sähe es wohl noch etwas weltstädtischer aus.

    Davon abgesehen finde ich den Entwurf sehr gut. In diesem 20er-Jahre-Stil könnte man noch viel öfter in Berlin bauen. So etwas hätte auch der anderen Seite der Promenade gutgetan. Aber damals wollte man ja diese postmoderne Plaste-und-Elaste-Architektur. Die ganze Gegend krankt daran, daß man kaum das Gefühl eines normalen Stadtviertels mit normalen Wohnanlagen hat.

    Also ich halte "Akkutausch" ehrlich gesagt nicht für zukunftsträchtig. Das ist doch extrem umständlich und "physisch". Das ist mir selbst für meine Kamera zu nervig. Es wird doch eher so laufen, daß der Ladeprozeß optimiert und daß Ladestationen sehr viel zahlreicher in der Stadt sein werden. Man muß ja davon ausgehen, daß in ein paar Jahrzehnten Elektro Standard sein wird. Dann werden vielleicht sogar Neubauten schon entsprechend ausgestattet werden.

    Und die Reichweite wird sich wohl auch erhöhen.

    Wenn man sich mal die Entwicklung des PCs und der Mikroprozessoren anschaut, ist es gut möglich, daß E-Autos bald vielleicht problemlos 500 Kilometer fahren werden.

    PS: Ich habe übrigens schon mal einen Elektrobus der BVG fahren sehen und hören. Mir kommt die Lärmverminderung nur marginal vor.

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    Bei vielen Ostberlinern, und das sind in der Mehrheit eben tatsächlich nicht zugezogene Studenten unter 30, ist das "Kapitalistenschloss" immer noch relativ verhasst weil man es auf undemokratische Weise gegen den Willen der Bevölkerung durchgeboxt hat, weil es als reaktionäres Symbol gesehen wird für eine Zeit die man ebenfalls nicht wieder haben will, und weil man aus ideologischen Gründen und unter fadenscheinigen Vorwänden (in vielen westdeutschen Prestigebauten gibts noch heute Asbest) eine architektonische Ikone Ostberlins zerstört hat. Mit der Blume könnte man zeigen, dass jene ideologische Verbortheit, die nach der Wende jedes Zeitzeugnis der DDR-Architektur tilgen wollte, endlich überwunden wird.

    Der Palast der Republik ist einfach ein schrecklich klobiger und häßlicher Klotz gewesen. Und das sage ich als Ostberliner. Ich bin froh, daß jetzt das Schloß kommt.

    Es sollte noch einiges mehr rekonstruiert werden.

    Davon abgesehen sehe ich durchaus auch einen Wert in Gebäuden wie den Rathauspassagen etc. . Ich finde auch, daß DDR-Style noch eine gewisse Zeit hier und da geschützt werden sollte. Man sollte eben ganzheitlich herangehen und eine gewisse Konstanz herstellen. Das bedeutet aber auch, daß schrecklich häßliche und vor allem deplatzierte Kisten wie Außenministerium und Erichs Lampenladen wegmußten.

    @Pumpernickel
    Vieles kann ich unterschreiben. Dem Schloß konnte nichts Besseres passieren als die Stella-Fassade. Ohne diesen "erotischen" und spannenden Kontrast wäre das Schloß ein relativ langweiliger, "unkenntlicher" Bau, der einen gewissen Teil der Historie negiert. Im aktuellen "Tip" mit einer Titelgeschichte über Berlins Schlösser steht übrigens ein typisch überheblich-clownesker Verriß des Berliner Stadtschlosses. Die Autoren kommen sich unglaublich cool und hip vor und meinen, daß der Palast und seine Eroberung durch die Kunstszene doch voll für das spritzige, alternative Berlin stehe.

    Und so was Tolles habe man dann abgerissen. Diese Leute sind mir immer ein Rätsel. In ihrer Blasiertheit checken sie nicht, daß gerade eine Stadt wie Berlin eben auch durch historische Rückbezüge gewinnt und daß man nicht aus der ganzen Stadt einen Spielplatz für die Hipster-Szene machen kann. Das könnte man fast als Multi-Kulti-Ideologie im Städtebau bezeichnen. Also ein mit progressivem und moralischem Gestus vorgetragener Relativismus, der sich besonders fortschrittlich und überlegen vorkommt, aber das Bedürfnis nach Identität ignoriert.

    Diese Haltung aus dem links-alternativen Milieu halte ich für genauso pathologisch wie die Gelüste der APH-Fraktion, jeden Winkel der Stadt wieder zu rekonstruieren. Das ist quasi das Spiegelbild. Wenn man so will, linkes und rechtes Spießertum.