Ich glaube eher dass Stuck nicht als hässlich empfunden wurde (von der Mehrzahl der Menschen), sondern als hässlich definiert wurde ("moderne" Architekten- und Entscheiderschaft). Abgesehen davon ist es richtig, dass Schönheit trotzdem subjektiv ist und keine Basis für Denkmalschutz sein sollte.
Beiträge von Wunderknabe
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Beim Projekt "Lindgrün 123" ist schon das Loch ausgehoben und ein Kran aufgebaut:
Letzter Stand: Beitrag 142

In die Wilmersdorfer Straße darf man nurnoch von Norden einfahren.

Den Vögeln gefällts zumindest schonma.(eigene Bilder)
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Wäre auf jeden Fall wünschenswert, wenn der Kanal wieder in voller Länge - und befüllt - zurückkäme.
Bin erst heute an der Yorckstraße langefahren. Ist schon ein trauriger Anblick, dieses trockene Loch.
Gibt es denn überhaupt den (langfristigen) Plan zumindest ein Teilstück wieder mit der Havel zu verbinden? Oder gar den ganzen Kanal wiederherzustellen?
Hab grad ma auf GoogleEarth nachgemessen - man müsste ungefähr 1,2 km Straßen teils drastisch um/zurückbauen damit der Kanal zurückkäme. Illusorisch?
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Kitschmüll?
Ist ja nicht so, dass da Tiere und Heldenstatuen oder anderer übertriebener Schmuck die Fassade vollkleben.
Diese Gebäude zeigen nach außen was viele andere vermeintlich modernere Gebäude (oder deren Architekten) vermissen lassen: Struktur und Hierarchisierung.
Das oberste Stockwerk besitzt eine andere Bedeutung als die mittleren oder das untere. Eine Ecke ist was völlig anderes als eine Fassadenseite.
Schafft es ein Gebäude diese Unterschiede auch nach außen darzustellen, ist es meistens besser als ein Gebäude das einfach nur von einer gleichartigen GLasfläche oder einem Lochraster überzogen wird.
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Ein großer Kreisverkehr/Kreuzung. Ja das wäre wirklich Weltstädtisch gewesen.
Und mit so einer hohen Aufenthaltsqualität.
Da finde ich den Kollhoff-Plan besser gelöst, wo (Straßen)Verkehr und Platz weitgehend getrennt werden, aber trotzdem die Gegend zusammenhängend bleibt duch die Hochhäuser.
Der Buden-Entwurf ist indiskutabel. Im Grunde nicht besser als der Zustand. Wobei der Zustand ja eigentlich schon viel weiter ist. So mittelmäßig die "die mitte" auch ist (:D) - immerhin ist der Platz nun (fast) vollständig baulich gefasst.
Fehlt in der Hinsicht nurnoch das Verschwinden dieser ollen Bar und des fürchterlichen Sockelbaus um das ParkInn. -
Der Abriss bei "Lindgrün 123" wird zügig vorangetrieben:

(eigenes Bild) -
Baufahrzeuge, Taxis, Handwerker, Polizei, Krankenwagen, Lieferwagen, Leute von außerhalb etc etc etc.
Frag doch mal an einem Werktag die Leute die die Leipziger/Gruner langfahren, ob die da nur aus Jux und Dollerei langfahren

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Tja, wär ja gut und schön, aber ein großteil der Fahrten können nicht auf Rad und ÖNV ausweichen. Wohl auch nicht in Paris.
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Scheint sehr schön zu werden. Sowas sollte man definitiv öfter machen.
Wenn man sich in Streetview nach links dreht, z.B. direkt an dem braunen Eckgebäude gegenüber..
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Ich wohne in Charlottenburg, garnicht so weit weg vom TG, aber um da hin zu kommen mit öffentlichen Verkehrsmitteln müsste ich 2 U-Bahnstationen fahren, dann 3 S-Bahnstationen und dann noch paar Minuten gehen.
Das dauert dann schon gerne 20-25 min, obwohl ich Luftlinie 2 km weg wohne und es ne fast direkte Straßenverbindung gibt.
Kurz: ich vermisse einen Bus, der die Str des 17 Juni lang fährt und am Tiergarten (s-bhf), an der TU und vielleicht nochma dazwischen hält.
Aber leider ist da (umgebung TU) ja sonst nix und deshalb gibts da ansonsen auch keine ordentliche Busverbindung. Ich schätze es ist bei vielen Gegenden die an den TG grenzen so.
Wäre der Rand verdichteter, würden sich auch solche Verkehrsanbindungen etablieren und rentieren und die Wege für Leute die nicht direkt am Rand wohnen, würden kürzer. -
Warum eigentlich nicht?
Das Beispiel der neuen Flaniermeile am Pariser Seine-Ufer zeigt daß man durchaus dem Autoverkehr ersatzlos Flächen nehmen kann (im Pariser Fall wurde eine Expressroute am Seine-Ufer ersatzlos dichtgemacht) ohne daß es zu nennenswertem Chaos kam. Wer Straßen sät wird Verkehr ernten, wer Straßen zurückbaut wird Verkehr reduzieren...
Ich kenne mich mit der Situation in Paris nicht aus, aber auch dort ist zweifellos nicht alles gut und besser (vorallem der Verkehrsfluss nicht) wenn eine wichtige Straße einfach verschwindet.Dies ist im Falle der Lpz/Grunerstr. ohnehin schwer denkbar.
Angenommen ich komme von der Str. des 17. Juni und will zum Alex.
Wo fahre ich lang? Es gibt nur 2 brauchbare Routen:
Potsdamer Platz - Leipziger - Gruner
oder Französische - Breite - Grunerandere Routen dauern schlicht zu lange oder sind z.Z. garnicht befahrbar wegen anderer Baustellen.
Müssten sich alle KFZ (und die meisten fahren ja nicht zum Spaß da lang) von der Leipiger/Gruner irgendwo anders langschlängeln: es wäre der Infakt für Mitte, weil die anderen Straßen nicht viel Verkehr zulassen.
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Ja, als erstes müsste der Teil der zukünftigen Straßenführung direkt hinter dem Roten Rathaus fertig gebaut werden. Dann müsste man "nur" für ein paar Wochen die Straße sperren, würde die neue(n) Kreuzungen bauen und das alte
Straßenstück abkapseln.Aber selbst dieses Szenario scheint derzeit utopisch. Die werden kaum jetzt noch Gruner/Stralauer/Spandauer Str. kappen und den ohnehin stark blockierten Verkehr in Mitte z.Z. dadurch noch weiter einschränken.
Leider ist die Leipziger/Gruner Str. die Haupt-Ost-Westverbindung in der Gegend. Ich kann mir leider auch nur schwer vorstellen wie die die auch ohne sonstige Baustellen überhaupt anfassen wollen..
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Das ist ein verdammtes Weltkriegsloch im Bereich der inneren Stadt. Völlig außer Frage dass es legitim ist,
dort wieder nachzuverdichten.Natürlich sind die NIMBY-Argumente durchaus nachvollziehbar. Wer will schon seine gewohnten Sonnenstrahlen
durch die Brachfläche missen oder Lärm in Kauf nehmen? Aber das sind eher niederwertige Argumente aus denen
zu dem der Egoismus spricht (die Gegenseite baut freilich auch nicht aus nächstenliebe, sondern aus Profitwillen
und sogesehen Egoismus).Dem entgegen steht die Tatsache dass hier Stadtreparatur betrieben wird (mal ganz ohne qualitative Bewertung
des Entwurfes an sich), dass allgemein benötigter und nachgefragter Wohnraum geschaffen wird (ohne die
Preislage zu beurteilen) UND dass das Grundstück jemandem gehört und dieser das RECHT darauf hat, daraus
etwas zu machen.Das sind drei sehr gute Gründe von denen jeder für sich genommen m.m.N schon die Gründe der
alles-soll-so-bleiben-wie-es-ist-Fraktion übertreffen. -
An der Ecke Wilmersdorfer Str/Otto-Suhr-Allee gehts beim Projekt "Lindgrün 123" los mit Abrissarbeiten.
Letzter Stand: Beitrag 94

(eigenes Bild)Beim Bestandsbau rechts wurde so eine kleine Mauer abgerissen. Beim abzureißenden Gebäude die Fenster entfernt.
Außerdem wurde heute der Bauzaun drumgezogen. -
Mit geeigneten Zusatzmitteln lässt sich die Farbe in einem recht breiten Bereich streuen und mit der geeigneten Verarbeitung auch die Oberflächenbeschaffenheit (von völlig glatt bis sehr grob und sogar mit Holzmaserung ist alles möglich)..
Die Bilder sind jetzt nicht so wahnsinnig detailiert. Scheint mir sehr glatt zu werden, mit leichter Struktur (lässt sich leicht mit entsprechender Shcalung machen) und sehr hell, etwas gelblich. Alles kein Problem.
Ob das nun sonderlich repräsentativ ist, weiß ich allerdings nicht. Ich finde den Entwurf aber zumindest nicht schlecht. -
Die Bauakademie war einer der ersten Skelettbauten und war auch sonst architektonisch seiner Zeit weit vorraus. Seine kulturelle Bedeutung geht also weit über Berlin hin aus.
Auch wenn das leider nicht so bekannt ist.Zugegeben, das Schloss war und wird immer der größere, imposantere und bekanntere Bau bleiben, aber eigentlich ist abgesehen von diesen Gründen
die kulturelle Bedeutung des Schlosses m.m.N noch eher regional
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...wie er in den 90ern im wunderbaren berlin-pavillion am s-bahnhof tiergarten existierte. der dann leider zu einem burger king umgewandelt worden ist.
Zum besten BK der Stadt allerdings. Ich ess da gerne
Die Bauakademie empfinde ich auch als einen der schwersten Verluste der Berliner Baugeschichte. Auch ihre Ästhetik war zwar nüchtern und sachlich, aber auch sehr schön. Sie nicht zu Rekonstruieren wäre äußerst bedauerlich.
Ums so auszudrücken: fürs Schloss zu spenden, da wäre mir mein Geld zu schade (obgleich ich den neubau auch gut finde). Die Bauakademie mag kleiner sein, aber wie schon Rotes Rathaus geschrieben hat, ist seine eigentliche Bedeutung größer. Da würde ich schon eher spenden. Leider verdien ich so wenig

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Ja, wirklich sehr sehr schön. Potsdam zeigt mal wieder vor, wie man es richtig (und schnell) macht.
Wann soll das Schloss denn komplett (von außen) fertig sein?
Die Fassadenfarbe finde ich trotzdem etwas zu kräftig. Vielleicht wird die Witterung das in ein paar Jahren ja noch vergrauen..
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Naja, die Kritik kommt so gesehen sowieso zu spät.
Abgesehen davon ist es jedem frei gestellt gegen das Projekt zu sein, aus
welchen Gründen auch immer. Ich finde deren Kritikpunkt auch nichtmal all zu abwegig (vorallem: Spendenfinanzierung. Da ist durchaus Skepsis angebracht. Ich bezweifle dass das so einfach laufen wird wie bei der Frauenkirche).Einzig die Einseitigkeit des Tagesthemenberichtes ist natürlich unschön. Aber die Tagesthemen sind auch nicht unbedingt die Tagesschau. Da kommen öfters Meinungen zum Ausdruck und nicht nur die bloßen Fakten.
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Leipziger Straße 125: Dieses Gebäude hochwertig in den Rest des Neubaus zu integrieren ist für mich der Glanzpunkt darauf. Die Leipziger wird mal richig schön, wenn alles fertig ist
