Beiträge von humbuch

    Bahnstraße 38

    Ich habe am 17.10.2014 mit den Bauarbeitern gesprochen und in Erfahrung gebracht, dass hier ein Gebäude vergleichbar mit den Ausmaßen der Vivo Häuser errichtet wird.
    Die Bahnstraße mutiert tatsächlich zur Wohnklotzstraße. Auf die Erhaltung eines passenden Stadtbildes wird verzichtet.

    Bahnstraße 38

    Ich wollte es auch nicht glauben, dass das schöne Gebäude einem Wohnblock-Quader weichen muss.
    Planungslosigkeit irritiert nicht nur mich ;)
    Wer besonders gute Beziehungen zur Stadtverwaltung hat, der darf auch mal schnell umplanen und bereits fertiggestellte Betonarbeiten mit Bauschutt "korigieren".
    Ich gehe davon aus, dass auch hier letztendlich ein ähnliches Bauwerk errichtet wird, in der Art der Vivo Häuser, siehe auch Bahnstraße 34.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Um die Umbaumaßahmen sowie Änderungen des Bebauungsplan im Bereich der Bahnhofstraße geht es in einem Artikel der FNP/TZ. Nach Fertigstellung der Vivo Häuser und des Einkaufzentrums, werden nun Bestandgebäude umgebaut (siehe Bahnhofstraße 34) oder kommen neu hinzu wie das TWENTY.

    Als nächstes Gebäude ist wohl die Bahnhofstraße 38 an der Reihe, die allerdings in dem Artikel nicht erwähnt wurde. Das Gebäude zur Straße hin, ist wohl nun unbewohnt und der alte Schuppen im Hinterhof wir wohl abgetragen. Im Bildhintergrund der Baukran des TWENTY.

    Interessant wird, ob der Hauseigentümer des Gebäudes Bahnstraße 38 die Erlaubnis vom Hessischen Landeskonservator bekommt, das denkmalgeschützte Haus bis zur Unkenntlichkeit umzubauen. Die Familie Seitz versucht seit Jahren vergeblich eine Genehmigung zur Sanierung eines Wohnhauses und Abriss baufälliger Schuppen im Hinterhof neben ihrer Metzgerei zu bekommen, und dort handelt es sich nicht um solch ein schönes Gebäude wie das in der Bahnstraße 38. Erstaunt bin ich über die Bebauungsdichte, die nun rund um den Friedrichsdorfer Bahnhof geplant und in Teilen schon begonnen wurde.

    Macht zu, weil es von keinem übernommen wird!

    Dekoratives Anführungszeichen

    Das Geschäft macht zu, weil die Fink Schuhe und Sport GmbH im Januar einen Insolvenzantrag gestellt hat, siehe Focus online. Irgendwo habe ich noch gehört, dass einige der 54 Filialen bereits geschlossen wurden, eine davon wohl die im Tanus Carré.

    Leider halt einer der wenigen Läden die man von außen einsehen kann noch dazu liegt rechts davon ein nicht vermieteter Bereich der für ein Restaurant vorgesehen ist (quasi die hier sichtbare Querverbindung zw. Taunus Carré und Vivo).

    Hätten Zahlen auf dem Tisch gelegen mit dem Nachweis, dass der Umsatz, der in fast 1 Jahr erzielt werden konnte attraktiv gewesen war, wäre diese Outlet-Filiale von einem Schuh-Unternehmen übernommen worden, wie das bei 24 von 55 Filialen geschehen ist.

    Der Anschluss an die K765 im Bereich der Unterführung der BAB 5 zwischen Seulberg und Burgholzhausen soll in den Sommerferien gebaut und nach Möglichkeit fertiggestellt werden.
    Dann wird auch die Straßenverbindung zwischen der Umgehungsstraße Seulberg und Burgholzhausen gesperrt werden und letztendlich zu einem 3m breiten Rad- und Wirtschaftsweg zurückgebaut werden.
    Friedrichsdorf ist dann nur noch über die Färberstraße K988 und die K 766-L 3057 (alt) Seulberger Umgehungsstraße und die Homburger Landstraße (früher B 455) erreichbar.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Die neue Bauabschnitt der L3057 ist auf der gesamten Länge nun schon sehr gut ersichtlich. Teilweise liegt er etwas unter dem Niveau der umliegenden Felder. Erstaunlich breit finde ich den entstehenden Lärmschutzwall zur BAB 5 hin.

    Das ist kein Lärmschutz- sondern ein Sichtschutzwall!
    Nächtlicher Sicht- und Blendschutz für den Gegenverkehr zwischen der Autobahn BAB 5 und der neuen Umgehungsstraße.
    Lärmschutzanlagen sind laut Hessen Mobil nicht erforderlich, weil Messungen ergeben hatten, dass die zulässigen Höchstwerte etwaiger Lärmbelastungen für Seulberg und andere Anrainer bei weitem unterschritten wurden. Erst nach Ausbau der BAB 5 auf 8 Spuren, werden Lärmschutzeinrichtungen notwendig und vom Bund auch gebaut. Den Sichtschutzwall muss Friedrichsdorf bezahlen, das war eine der Voraussetzungen dafür, dass die Variante 2A realisiert werden durfte. Eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung zwischen der Stadt Friedrichsdorf und dem Land Hessen wurde deshalb abgeschlossen.
    Land und Kreis Hessen und auch der BUND hatten eine andere Variante bevorzugt, Variante 0+.

    Das ist kein Lärmschutz- sondern ein Sichtschutzwall!

    Leider konnte ich den Beitrag, der nicht zum Foto passte nicht löschen, nur ändern.
    Die BAB 5 wird in einigen Jahren 8-spurig ausgebaut.
    Logischerweise hat man den Sichtschutzwall schon entsprechend breit angelegt.
    Ob Friedrichsdorf dadurch eine Kostenbeteiligung des Bundes am Dammbau erwirken konnte oder es zumindest versucht hat, ist bisher nicht bekannt.
    Der Bund wird im Zuge des Ausbaus der A 5 die Schallschutzwand errichten und bezahlen.
    Sie wird am westlichen Rand zur Dammkrone aufgestellt.
    Zur Zeit sind Schallschutzmaßnahmen nicht erforderlich, so die Straßenbaubehörden.

    Es geht um den Sichtschutzwall, das ist kein Lärmschutzwall

    Der als Lärmschutzwall bezeichnete Damm ist kein Lärmschutzwall. Das ist ein gewaltiger Unterschied, gerade beim dem Projekt Entlastungsstraße und der Kostenverteilung auf Land und Kommune.

    Na endlich!
    Die Internetseite des Taunus Carré ist seit heute mit Leben erfüllt.
    Ich gehe mal davon aus, dass meine wiederholte Kritik dazu beigetragen hat.
    Zuvor hatte man sich damit begnügt mir mit rechtlichen Schritten zu drohen, wenn ich weiterhin negativ über das Zentrum schreiben würde und dass man meine kritischen Zeilen dazu gelöscht hätte. Außerdem wurde mein Zugang, kommentieren zu können gesperrt.
    Noch fehlen die Inhalte zu den Links Veranstaltungen, Taunus Carré aktuell und Fotogalerie.

    Jetzt kann man nur hoffen, dass weitere Schritte folgen, die längst überfällige Zusammenarbeit mit den Friedrichsdorfer Einzelhändlern in Angriff zu nehmen.
    Lassen wir uns angenehm überraschen.

    http://www.ekz-taunus-carre.de/

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    Mod: Du schreibst hier in einem Architekturforum. Bitte beachte dies im Hinblick auf die Thematik Deiner Beiträge.

    Das nimmt ein böses Ende!

    Dekoratives Anführungszeichen

    Also ich war bei der Eröffnung dabei und glaube, dass wir vor einer gewaltigen Fehlplanung stehen.

    ItchedSky schreibt Klartext und ich gebe ihm Recht!
    Hier haben sich Investoren und eine Investmentfirma ihre Schnäppchen gesichert, und das war's.
    Der Houiller Platz und der Einzelhandel in der Hugenottenstraße und am Landgrafenplatz, merken nichts von einer Belebung durch das neue EKZ, im Gegenteil. Der Laden BibaBaby am Houiller Plat wurde geschlossen. Die Inhaber sind nach Seulberg gezogen, um dort ihr Geschäft neu zu eröffnen. Als Begründung schrieb der Inhaber auf der Internet-Seite des Houiller Platz, dass seit der Schließung des REWE Marktes der Platz immer mehr verwaist.

    Die versprochene Zusammenarbeit zwischen Taunus Carré und den Friedrichsdorfer Einzelhändlern findet nicht statt.
    Ohne besonderes Engagement, werden wohl kaum tausende Kunden aus der Wetterau und dem Hintertaunus nach Friedrichsdorf strömen.
    Die Internet-Seite des Taunus-Carré ist noch immer so tot, wie seit der Eröffnung des EKZ im Juli 2013.
    Wo bleiben die Aktionen und Veranstaltungen, die vollmundig angekündigt wurden, um Friedrichsdorf außerhalb seiner Stadtgrenzen bekannt zu machen.
    Schläft die Friedrichsdorfer Wirtschaftsförderung?
    Wenn das so weitergeht, sind Leerstände und Verödung der Innenstadt vorprogrammiert.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Heute mal ohne Bild, dafür aber mit dem Hinweis auf eine Web-Seite des Taunus-Carrés: http://www.ekz-taunus-carre.de/. Allerdings ist diese Seite auch noch im Aufbau

    Und heute, am 11.12.2013 ist der Internet Auftritt noch unverändert.
    ILG und Ten Brinke haben ihren Schnitt gemacht, und kein Interesse mehr an der zukünftigen Entwicklung des Einkaufszentrums und Friedrichsdorfs, so scheint es.
    Die bisherigen Veranstaltungen, auch das große Weihnachtsprogramm (siehe Facebook-Seite) zeigen keinen besonders auffälligen Ideenreichtum.
    Gemeinsame Aktionen mit den Einzelhändlern vom Houiller Platz, der Hugenottenstraße und dem Landgrafenplatz wurden zwar vollmundig angekündigt und sogar versprochen, nichts dergleichen aber bisher in Angriff genommen.