Beiträge von Orakel

    Na ja, wenn ein Verkehrsträger sündhaft teuer ist, bleibt für den Bau eines anderen (mit dem - wie in diesem Fall - für das gleiche Geld viel mehr Kilometer gebaut werden können) meist kaum noch Geld. Das ist eigentlich eine ganz einfache Rechnung. Ich will da auch keinen Verkehrsträger gegen einen anderen ausspielen, das ist in der Realität in Hamburg schlicht einfach schon geschehen. Mit München, Berlin und Amsterdam kann man die Situation in Hamburg kaum vergleichen, da beide Systeme in den genannten Städten parallel bereits seit Jahren existieren. Danke für den Hinweis mit der "Hanse-Lounge".

    Weitestgehende Zustimmung, obwohl ich das Viadukt nicht gleich als fürchterlich bezeichnen würde. Recht interessant finde ich ja das Viadukt vom zweitplatzierten Entwurf. Erinnert stark an die 1950er Jahre. In seiner Massivität völlig kompromisslos.

    Richtig fürchterlich finde ich hingegen die Verkehrspolitik von Hamburg generell. Wenn man die drohende Klimakatastrophe, den täglichen Hamburger Verkehrskollaps und die enormen Baukosten und langen Bauzeiten von U-Bahn Stecken bedenkt, sind ebenerdige Stadt- oder Straßenbahnen einfach das Verkehrsmittel der Wahl. Aber den Entscheidungsträgern geht es offenbar weniger um Vernunft, sondern eher um Prestige und coole U-Stationen. Meiner Meinung nach sitzen da keine seriösen Fachleute, sondern eher kleine unmündige Jungs, deren Entscheidungen von persönlichen Emotionen gesteuert werden.

    Einer der Beiträge die man so gar nicht lesen mag. Das zu posten war bestimmt nicht leicht. Es beweist mal wieder, dass Menschen jedes Gewissen, jede Moral und jeden Anstand verlieren, wenn nur ausreichend Geld winkt. Wie traurig ist das denn?

    Ich vermute mal, dass der Bau nicht unter Denkmalschutz stand? Nun kann sich Hannover nicht mit Hamburg vergleichen, aber zumindest hier sind die Defizite beim Denkmalschutz erschreckend.

    Die Siegerentwürfe für das "Grüne Viertel" in Kleefeld stehen fest. Die teils wirklich schönen Entwürfe für die 5 Baufelder finden sich hier (durch Klicken auf die Visualisierungen gelangt man zu weiteren Ansichten):

    https://www.competitionline.com/de/news/ergebn…d-1-164527.html

    Oben rechts kann man sich durch 25 Seiten mit jeweils umfangreichen Ansichten klicken, welche die 5 Siegerentwürfe und weitere zeigen. Besonders gelungen sind meiner Meinung nach die Siegerentwürfe der Baufelder 1 und 4. Letzterer ist von MOSAIK Architekten (man beachte die wirklich schöne optische Integration der Sporthalle). Aber auch Baufeld 2 vermag zu überzeugen. Weniger gut gefallen mir die Entwürfe für die Baufelder 3 und 5.

    Lage: https://www.google.de/maps/@52.37079…m/data=!3m1!1e3

    Klar war Hannover vor dem Krieg kleiner als Hannover. Dennoch wurde in Hannover bis zum WKII räumlich erstaunlich weit ausgreifend im Blockrand gebaut - z.B. weitaus ausufernder als in jeder Stadt im Ruhrgebiet, Köln vielleicht ausgenommen.

    Na ja, ganz so schlimm ist es glaube ich nicht. Ich würde nicht davon reden, wenn ich den Fall für hoffnungslos halten würde. Ein Großteil der Gebäude ist noch ganz gut in Schuss. Damit meine ich: es vergammelt nichts (oder zumindest wenig). Gelegentlich gibt es mal einen Abriss, bei bestehender Vollvermietung überall aber vergleichsweise selten. Verschwinden tun hauptsächlich 2-geschossige Backsteinbauten in den Randbezirken. Es hat auch keine großflächigen Entstuckungen gegeben, auch wenn viel Fassadenschmuck verloren ging. Weit um sich greifen tut natürlich die westdeutsche Fensterkrankheit. Auch die Dachlandschaften haben viel gelitten. Ansonsten gibt es aber keinen Grund, warum man einen Großteil der Gebäude nicht wieder originalgetreu herstellen könnte. Richtig übel wurde vielen Zwischenkriegsbauten mitgespielt, die es überdurchschnittlich viel gibt. Hier ist wirklich viel hinter Dämmmaterial verschwunden. Es gibt aber auch Lichtblicke, so kann man seit einigen Jahren die zaghafte Rückkehr von originalen Fenstern beobachten. Aber natürlich vorrangig bei Baudenkmälern und Bauten in finanzstärkeren Gegenden. Sorgenkind sind natürlich hauptsächlich Linden und die Nordstadt. Nur eine massive Gentrifizierung könnte hier das Ruder herum reißen, und ob man das überhaupt will ist eine andere Sache.

    Leipzig hatte einfach das Glück, dass die Wende kam bevor die Stadt vollständig zerbröseln konnte - Gott sei Dank!

    Aber tatsächlich ein sehr großer Teil. Das freut mich wirklich sehr für Leipzig, macht mich aber auch gleichzeitig traurig. Wie ich schon mal angemerkt habe, besitzt Hannover als (soweit mir bekannt) einzige Stadt in Westdeutschland (lässt man Hamburg und München einmal außen vor) noch einen Altbaubestand von annähernd vergleichbaren Dimensionen wie Leipzig. Darunter ein großer Anteil aus der Zwischenkriegszeit. Dennoch: was hier davon unter Denkmalschutz steht ist geradezu lächerlich wenig. Jedes Bauunternehmen darf abreißen wie es möchte. Und gerade in Sachen energetischer Sanierungen geht die Stadt einer ungewissen Zukunft entgegen. Interessiert aber offenbar niemanden, so als könnte Deutschland in Sachen Altbau noch aus dem Vollen schöpfen. Deshalb tue ich mich mit diesem Strang hier immer etwas schwer, auch wenn ich gelegentlich mitlese.

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    Wie die Bedarfsanalyse zum Konzerthaus zeigt, ist die regionale Ausnahmestellung ein wichtiges Argument für den Bau. Das würde ggf. entfallen, wenn etwas Ähnliches in Magdeburg, Hannover oder Wolfsburg entstehen würde.

    Wenn ich mich dazu äußern darf: Bei Hannover kann ich sagen, dass 2018 von EX-OB Schostok ein Konzerthaus am Leineufer ins Gespräch gebracht wurde. Eine Realisierung ist auf absehbare Zeit aber wenig realistisch. Zudem wurde der Kuppelsaal der Stadthalle erst vor wenigen Jahren saniert.

    Obwohl ich die Idee für ein Konzerthaus in Braunschweig charmant finde, halte ich ein solches aber auch in BS derzeit weder für realistisch noch für sinnvoll.
    Da hat die Stadt doch ganz andere Probleme. Ich habe letztens zur Abwechslung mal wieder im Magniviertel vor dem Horten-Ungetüm gestanden. Anstatt über ein Konzerthaus zu fabulieren, sollte sich die Stadt darauf konzentrieren, dieses furchtbare Bollwerk mitten am Bohlweg loszuwerden. Aber Geld aus eigener Tasche auszugeben, für Dinge die wenig Prestige bringen und vermutlich ein Verlustgeschäft sind, ist halt bitter. Immerhin hätte man hier mit der Volksbank offenbar einen adäquaten Gesprächspartner (ganz anders als Hannover beim Karstadt-Gebäude mit Friedrich Knapp).

    Aber irgendwie hat Braunschweig die Angewohnheit immer in großen Dimensionen zu denken, was regelmäßig dazu führt, dass gar nix voran geht. Man verlegt nutzlose dritte Gleise für eine Regio-Stadtbahn für zig Phantasiestrecken. Plant mehrere Tram-Strecken gleichzeitig, anstatt sich erst mal nur auf eine zu konzentrieren und die dann auch umgesetzt zu kriegen usw.

    Aha, wir sind also doch mehr oder weniger einer Meinung. Die Passage von Calatrava gefällt mir natürlich auch. Es ist nur so, dass sich Städte in Spanien, Italien oder Frankreich solche Passagen eher leisten können als deutsche Städte, weil intakte Innenstädte dort in der Regel ja noch parallel existieren. Das man ein Blockinneres nicht nur "in einem Rutsch" entwickeln kann, zeigt die von mir bereits erwähnte Planung der Burggasse in Braunschweig. Siehe:

    https://developmentpartner.de/de/projekte/br…-burggasse.html

    Soll(te) so tatsächlich eine überdachte Passage im Blockinneren ersetzen. Einfach mal durch die Galerie klicken.

    Und das ECE-Galerien eine andere Liga sind habe ich ja auch angemerkt, hier geht es ja auch um ein hochpreisigeres Segment. Mich ärgert nur die (natürlich nachvollziehbare) Taktik von Investoren einen ausschließlich mit der Optik ködern zu wollen. Deshalb meine Einmischung in die einheimische Diskussion. :)

    Das sind alles durchaus berechtigte Argumente die ja auch schon vom User "Gestalt" vorgebracht wurden. Aber das Projekt mit der Aussage zu rechtfertigen, dass die Baumasse nicht wirklich größer ist als bei vergleichbaren Projekten in der Düsseldorfer City, finde ich etwas kurzsichtig. Der Hang zu immer mehr Großformen (nicht nur in Düsseldorf) darf doch zumindest kritisiert werden. Aber wenn viel Geld investiert werden soll und zudem ein Stararchitekt auf der Matte steht hat es Kritik immer schwer.

    Als seinerzeit die ECE-Galerien die klassischen Warenhäuser abgelöst haben fanden das alle ganz toll - Shoppen unter Glas. Jede Stadt wollte das haben um up to date zu sein. Was macht also ein Investor der heutzutage einer Stadt eine klassische Mall nicht mehr verkaufen kann? Er läßt halt alles noch mal eine Schippe mehr funkeln und siehe da: alle springen wieder auf den Zug auf.
    Das Projekt würde sich übrigens auch gut in Hamburg machen, da wäre es sicher auch hochwillkommen. Und das ist absolut nicht abfällig gemeint. Würde das Image von Hamburg weiter stärken. Allerdings nur im deutschsprachigen Raum. Egal wo das Teil steht: Ausländische Touristen würden weiterhin eine kleinteilige funktionierende Bebauung vermissen. Und ich (als Halbspanier) auch.

    Es hilft vermutlich nichts, wenn ich sage, dass mich der Siegerentwurf zur Bahnhofserweiterung nicht wirklich überzeugt. Der Entwurf ist mir viel zu dominant und macht den altehrwürdigen Bahnhof irgendwie zu einem niedlichen Anhängsel. Ich bin mir auch nicht sicher, ob dieser Entwurf in Würde wird altern können. Irgendwie sehr gewollt hanseatisch das alles.

    Richtig gut fand ich hingegen die Planung von Mono Architekten die beim Wettbewerb mit einer "Anerkennung" bedacht wurden. Was ja wohl soviel bedeutet wie: "gefällt uns gut, ist nur nicht das was wir wollen". Der Entwurf erinnert zwar stark an Bauten von Mussolini, würde aber vermutlich auch nach 100 Jahren noch angemessen wirken, auch wenn man ihn partiell noch hätte überarbeiten müssen. Ein zeitloses unaufdringliches Erscheinungsbild, welches sich gekonnt dem Bestand unterordnet. Sehr schade darum. Hier zumindest noch mal ein Link zu dem Entwurf:

    https://www.competitionline.com/de/news/ergebn…ung-148361.html

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    Mir erschließt sich nicht ganz, wie man in einem transparenten und skulptural geformten Glasbau mit elegant geschwungenem Dach einen "Klotz" erkennen kann. Daneben ist Architektur immer auch umbauter Raum.

    Dazu muss ich tatsächlich noch etwas sagen, weil ich einen ähnlich großen Klotz hier in der Vergangenheit gepriesen habe - den Neubau der Nord LB von Günther Behnisch, ebenfalls ein Stararchitekt. Dieser Glasbau ist mittlerweile ein integrierter Bestandteil der Stadt, auch wenn hier unmengen Beton gegossen wurden. Dennoch laufen Menschen daran allenfalls vorbei auf dem Weg zum Maschsee oder woanders hin. Einen weiteren Großbau dieser Art würde ich mir deshalb nicht wünschen.

    Das Leben spielt sich dann doch in den noch erhaltenen Gründerzeitquartieren mit ihren unterschiedlichen Bevölkerungsschichten und den Straßencafes und kleinen Läden ab. Natürlich ist das nicht direkt vergleichbar, hier geht es ja um einen Geschäftsbau in Toplage. Ich plädiere jetzt auch nicht für den Wiederaufbau von Altbauten, aber doch für einen durchdachteren Städtebau der Menschen zum Verweilen einlädt.
    Mag sein, dass man sich in der Calatrava-Passage später in das ein oder andere Cafe setzen mag, aber bestimmt nicht auf der Straße davor und schon gar nicht nach Ladenschluss. Das meine ich mit fehlender Urbanität. In Braunschweig sollte eine überdachte Passage (die Burgpassage) durch einen offenen kleinteiligen Straßenzug (die Burggasse) ersetzt werden. Tolles Projekt, leider liegt es offenbar auf Eis. Architektur ist eben nicht nur umbauter Raum sondern sollte dem Menschen und seinen Bedürfnissen dienen - allen Menschen.

    Den Baukörper optisch zu verstecken ändert ja nichts an der Tatsache, dass das ein Riesenklotz wird. Natürlich ist das besser gelöst als bei den ganzen Shopping-Malls die vielerorts als Solitär in der Landschaft herumstehen. Ist ja auch eine Rieseninvestition für Düsseldorf. Ansonsten vermute ich mal, dass meine Ansichten zum Städtebau im Allgemeinen geteilt werden. Urbanität entsteht so leider nicht. Wird halt eine große Anlage die mit viel Strom bespielt werden muss. Wenn sich Düsseldorf das wünscht ist doch gut. Würden hier bestimmt auch viele gut finden - toller Blickfang. Und als Ortsfremder bin ich mit den örtlichen Gegebenheiten ansonsten tatsächlich nicht sehr vertraut.

    Also ich muss sagen, dass sich meine Begeisterung sehr in Grenzen hält. Die Passage selbst sieht natürlich toll aus, ein typischer Entwurf von Calatrava halt.
    Aber alles vermutlich sehr hochpreisig, wer aus diesem Forum wird da tatsächlich einkaufen?
    Und dann ist das so ein Riesenriegel. Andere Städte träumen davon, ihre Kaufhausklötze loszuwerden, Düsseldorf baut sich einen neuen. Wenn die jetzige Bebauung erst mal weg ist, wird es zudem vermutlich sehr schwer das Areal mit den Freiheiten im B-Plan irgendwann noch mal kleinteilig zu entwickeln.
    Man muss bei so einem Klotz doch nur den Stecker ziehen und schon ist er tot, wenn die Passage nicht mehr bespielt wird. Damit, was die Kühlung der Passage im Sommer für Energie verschlingen wird, sollte man sich vermutlich besser erst gar nicht beschäftigen. ECE-Galerie 2.0 - hier waltet der ungebrochene Fortschrittsglaube. In Deutschland hat man komplett vergessen wie lebendiger Städtebau funktioniert - unter freiem Himmel. Hierzulande bestaunt man stattdessen im Urlaub dann Altstädte in Spanien oder Italien.

    Aber ich wohne ja auch nicht in Düsseldorf. Wenn die einheimischen User das gut finden, ist an dieser Stelle ja alles okay. Und ich will auch nicht behaupten, dass andere Städte da cleverer sind. Bei uns steht ja auch eine ECE-Galerie. In Düsseldorf bleibt zumindest die coole Calatrava-Optik und das Reisebüro im EG für den Urlaub in Spanien oder Italien ...

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    Sollte dieses aber ein einmaliges Mitwirken in diesem Strang sein, würde ich es gerne hierbei belassen.

    Knowwhereman: Falls es zu einem Missverständnis gekommen ist. Mit "hierbei belassen" war die Struktur des Strangs gemeint. Also was man nur per Link aufführt und was für Bilder man evtl. direkt einbindet. Bei einer Erwähnung von Bestandsbauten reicht meiner Meinung nach z.B. ein Link zu Google Maps. Sonst wird der Strang zu unübersichtlich - der funktioniert ja bisher eher wie eine "Tageszeitung". Für grossartigen Smalltalk und sonstigen Ballast müsste man die Stadt erst mal in mehrere Stränge aufteilen, damit der Inhalt halbwegs übersichtlich bleibt. Also knowwhereman: die Diskussion darf gerne weiter geführt werden. Ich wollte dir nicht auf den Fuss treten. Aber falls kein Bedarf mehr besteht: danke für die Beiträge und ein schönes Leben noch!

    Boah, Hannover hat es echt schwer im DAF ... 🤯

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    Ich bezweifle, dass es der Anspruch der Premier-Inn-Gäste ist, in einem architektonisch eindrucksvollem Hotel zu wohnen.

    Wahrscheinlich mehrheitlich nicht, aber gute Architektur sollte der Anspruch der User in diesem Forum sein - und nur um Architektur geht es im DAF. Deshalb meine Anmerkung, dass die Planung optisch nicht der Rede wert ist und deshalb auch keine direkt eingebundene Visualisierung (ein Link sollte reichen). Da dieser Strang die ganze Stadt umfasst, beschränke ich mich hier (als zo ziemlich einziger User bisher) auf einige Kernprojekte. Sonst würde ich vom hundertsten ins tausendste kommen. Sicherlich ist diese Auswahl rein subjektiv. Ich habe aber mehrfach darauf hingewiesen, dass dieser Strang das Baugeschehen in Hannover nicht objektiv abbildet. Wenn du hier zukünftig regelmäßig mitwirken möchtest, kann dieses sicherlich anders gehandhabt werden und evtl. weitere Stränge angelegt werden. Sollte dieses aber ein einmaliges Mitwirken in diesem Strang sein, würde ich es gerne hierbei belassen. Teil doch bitte deine diesbezüglichen Absichten mit. Gerne kannst du hierfür auch die Konversations-Funktion nutzen.

    Der Abriss des Bredero-Anbaus ist mittlerweile übrigens vollzogen. Die Zukunft des Gebäudes des ehemaligen Bürobedarfs Osswald wurde an anderer Stelle wiederholt diskutiert. Es gibt keine aktuellen Informationen.

    Eine Meldung noch:


    Neu bebaut werden soll die komplette Nordseite der Bornhorststraße in Hainholz (bis auf das östlichste Gebäude). Vor Ort hängt ein Bauschild mit einer Visualisierung die wenig vielversprechend ist. Bilder im Netz konnte ich bisher nicht finden.
    Lage: https://www.google.de/maps/@52.39792…m/data=!3m1!1e3

    Sehr schön, dies ist aber ein Strang für aktuelle Projekte (und evtl. Projekte aus der jüngeren Vergangenheit um den Strang inhaltlich etwas zu komplettieren). Bitte keine weiteren Bilder historischer Gebäude in diesem Strang posten. Bei Bedarf kann hierfür jederzeit ein eigener Strang angelegt werden.

    Danke!!!!

    Update Januar Nr. 2

    Mittlerweile wurden einige bereits als Visualisierung gezeigte Projekte fertiggestellt, wie die Projekte aus Post #70 und #71. Bilder hiervon spare ich mir jetzt mal. Hier der Komplex aus Post #48. Konventioneller Bau, interessantes Dach - nicht schlecht!

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    Beinahe fertiggestellt ist auch die Neubebauung Bömelburgstraße (siehe Post #49). Zumindest in der Farbe wechselt man sich ab ...

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    Und zum Schluss tatsächlich mal ein "echtes" Baustellenbild. Die Bauarbeiten für die Rosenberger Höfe von Stefan Forster sind gestartet (siehe Post #50). Eines meiner Lieblingsprojekte derzeit. An dieser Stelle noch einmal ein ganz herzliches Dankeschön an Herrn Forster für den wunderschönen Bau, den Sie in die Calenberger Neustadt gestellt haben (siehe Post #72).

    20230115_112827b7e6i.jpg

    alle Bilder sind von mir

    Weitere News aus Hannover:

    Mittlerweile abgerissen sind die Bestandbauten für die Projekte aus Post #65 und Post #76.

    Aha, also kein einheimischer User, schade! Der Drops beim Postscheckamt ist noch nicht (ganz) gelutscht. Der Komplex ist mittlerweile entkernt, der von außen sichtbare Abriss beginnt laut kürzlicher Meldung der HAZ Ende des Monats. Auf dem Areal türmen sich derzeit Berge an Wertstoffen. Was die Wabenfassade von Horten angeht habe ich ja schon auf das Kestner-Museum hingewiesen. Zum Kaufhaus Schocken: Es gibt in Hannover mit dem Magis Haus ein hieran angelehntes großartiges Gebäude aus der Nachkriegszeit - ist aber wahrscheinlich bekannt. Soviel dazu. Eine weitere Diskussion, auch zu Bauten der 70er Jahre, möchte ich jetzt hier ganz ausdrücklich nicht beginnen. Grüße nochmal nach Stuttgart!

    Erst einmal willkommen. Ich poste hier in loser Abfolge nur ausgewählte Projekte. Mehr können Glasstower und ich alleine nicht leisten. Mehr rechtfertigt die Resonanz auf diesen Strang bisher auch nicht. Neue User wären daher natürlich willkommen. Allerdings geht es nicht nur um Smalltalk. Eine Bereitschaft zu Posts mit Substanz, also mit eigenen Bildern, Visus oder zumindest Links ist wünschenswert. Wie ein Forum aussieht, wenn so gut wie keiner mehr aktiv mitwirkt, kann man an anderer Stelle sehen.

    Zum Thema: Klimatechnisch ist ein Abriss natürlich kaum zu rechtfertigen. Allerdings muss man sagen, dass das bei anderen aktuellen Projekten, wie beim Kaiser Center, dem Postscheckamt oder dem Riesenklotz in Lahe, kaum jemanden interessiert. Beim Kaufhof ist (berechtigter) Protest halt besonders medienwirksam. Dass die Horten-Fassade erhaltenswert ist sehe ich nicht. Ist meiner Meinung nach nur ein hässlicher Schrank mitten in der Stadt. Für alle die sowas erhaltenswert finden gibt es als vergleichbares Gestaltungsbeispiel ja noch das Kestner Museum, welches (soweit mir bekannt) auch tatsächlich unter Denkmalschutz steht. In dessen Inneren ist sogar der Vorgängerbau aus der Gründerzeit in Teilen erhalten.