Beiträge von Grauwacke

    Seit Ende letzter Woche sind auch die Werksmauer und der Werkszaun zur Münsterstraße hin verschwunden. Nur das ehemalige Zugangshäuschen zum Brauereigelände steht noch.

    Die Ausschachtungen und Materialtrennarbeiten im Zentrum des Geländes sind in vollem Gange.

    ^ Wie weiter oben beschrieben, könnten die direkt an die Halle 29 grenzenden Gebäude eine Erweiterung eben dieser werden - so wie es Gerry Weber vor ein paar Monaten gewünscht hatte - oder aber auch Büros aufnehmen. Auf dem Abschlusskolloquium gab das Architekturbüro aber zu verstehen, dass dieser nordöstliche Block umgeplant werden könnte, falls mehr Wohnungen gewünscht sind.

    Bemerkenswert finde ich ja auch, dass gerade der Entwurf gewonnen hat, der die wenigsten Wohnungen vorsieht und damit die Vorgaben nicht erfüllt hat (ca. 350 von mind. 500 geforderten; die anderen Teams sahen jeweils um die 520 Wohnungen vor). Einen Wohnungsnotstand scheint es in Ddorf echt nicht zu geben. Aber auch das ist wahrscheinlich anschließende Verhandlungssache mit den Investoren. Immerhin haben die Architekten beschwichtigend darauf hingewiesen, es seien viele Büros geplant, an deren Stelle aber auch Wohnungen gebaut werden könnten. Nur blöde, dass drei der Bürobauten mit ihrer Längsseite im Nordosten direkt an die Halle 29 grenzen.

    Ich hoffe, dass sich die drei Grundstückseigentümer (Awista, Sozialdienst und Land) dabei abstimmen und nicht jeder sein eigenes Süppchen bei der Vermarktung kocht. Auf dem Abschlusskolloquium am Dienstag in der Zions-Kirche haben zumindest alle Teams darauf hingewiesen, wie schwer es alleine war, jedem Eigentümer ihrer Grundstücksgröße entsprechend ausreichend zu bebauende und somit zu vermarktende Fläche zuzuplanen.

    Gibt es bei solchen Projekten üblicherweise eine zentrale Vermarktungs-Koordination? Das dürfte dann wohl die Stadt übernehmen.

    Ehemalige Ulmer Höh' wird gemischtes Wohnquartier

    Das Gutachterverfahren zur Entwicklung des Gefängnisgeländes sowie angrenzender Areale der Awista und des Sozialdienstes in Derendorf wurde gestern entschieden. Das niederländische Architekturbüro BDP Kahndekar hat den Wettbewerb gewonnen. Der Entwurf bildet die Grundlage für die Verhandlung mit zukünftigen Investoren.

    Nach diesem Plan soll die Gefängniskapelle als Künstlerhaus und Stadtteiltreffpunkt erhalten bleiben; der kreuzförmige Grundriss der Zellengebäude soll als Zentrum eines das Viertel durchziehenden Parks erhalten bleiben, in dem ein großer Teil des alten Baumbestandes konserviert werden soll. Möglich sind alle Wohnklassen: öffentlich gefördertes Wohnen zur lauten Ulmenstraße hin, bezahlbares und gehobenes Wohnen zur ruhigen Metzer Straße bzw. zum Park hin. Zudem sind betreutes Wohnen, Künstler- und Studenten-WGs, eine KiTa sowie Büros in der Nordwest-Ecke geplant (Infos aus dem Planungskolloqium in der Zions-Kirche letzten Dienstag)

    Allerdings sieht der gewählte Entwurf die geringste Zahl an Wohnungen von allen eingereichten Plänen vor: nur 350 von 500, die die Stadt verlangt hatte. Dieser Wert könne aber noch angepasst werden.

    RP-Artikel mit einer Visualisierung

    Je nach dem, wie zügig es mit dem Projekt weitergeht, wäre vielleicht ein eigener Thread empfehlenswert.

    ^Gibt es bereits hier. rec

    Die Fassadenmontage, die Mittwoch der zurückliegenden Woche begonnen hatte, ist diese Woche scheinbar zum erliegen gekommen. Letzte Woche zitierte die RP noch Herrn Mühling von den Developern, wonach pro Tag nun mindestens 15 Elemente angebracht würden. Jetzt nach guten neun Tagen zähle ich leider weniger als 18 Elemente insgesamt :(

    ^ Zudem scheinen kleinere, nicht unter Denkmalschutz stehende Anbauten der Großviehhalle abgerissen und eine Gewerbehinterhofwand zur Bebauung Rather Straße hin mit Stahlträgern gesichert worden zu sein.

    Immerhin wurde die letzte angekündigte Verschiebung des Baustarts nun eingehalten: Pünktlich zu Herbstbeginn ist es losgegangen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ralf Schmitz hat nach eigenen Angaben drei neue Grundstücke in Düsseldorf erworben: (...)

    - Rheinpromenade / Mannesmannufer

    Sollte Ralf Schmitz etwa eines der schrecklichen Bürohäuser dort zu einem Wohnhaus umbauen oder gar abreißen und neu bauen, welches sich dann zu den anderen vornehmen Häusern weiter nördlich gesellt?

    Ich wäre entzückt ob der zukünftigen Optik - leisten kann ich mir da nöschte!

    Es wäre mitunter ein großer Gewinn (entsprechende Architektur natürlich vorausgesetzt) für den südlichen Teil der Uferpromenade

    SPD will Kö-Bogen II stoppen

    Wie die RP gestern berichtete, verlangen die Oppositionsparteien wegen geringer ausfallender Einnahmen der Stadt und dadurch drohender Kürzungen im Bereich Soziales, die Planungen bzw. die Umsetzung des Bauabschnitts II zu stoppen bzw. deutlich abzuspecken. Wenn denn ein Süd-Nord-Tunnel bei bleibendem Tausendfüßler notwendig sei, dann solle nur ein kurzer Tunnel unter der Schadowstraße umgesetzt werden, um auf jeden Fall die Jägerhofpassage erhalten zu können. Die Zufahrt zur Tiefgarage unterm Gründgensplatz solle weiterhin oberirdisch erfolgen.

    Zudem tauchte in der Printausgabe ein 1/3-Seite füllender, vom Inhalt her längst bekannter, Aufruf der Initiative "Lot stonn" und des Bundes Deutscher Architekten gegen den Bauabschnitt II auf.

    Bin heute durch das Quartier spaziert und musste leider feststellen, dass viele Pflanzen des Parks nicht angegangen bzw. nach erstem Austreiben in diesem Jahr abgestorben sind. Und dabei war es bisher weder zu warm noch zu trocken. Mal schauen, wer - jetzt wo die Stadt die Parks doch schon eher als geplant übernommen hat - für den Ersatz aufkommt. Im Herbst wäre wieder Pflanzsaison - aber irgendwie mache ich mir wenig Hoffnung, dass die (vorwiegend) Sträucher entfernt, geschweige denn ersetzt werden.

    Baustart auf Herbst verschoben

    Wie die RP heute berichtet wird der Baustart für den FH-Campus nicht mehr diesen Sommer stattfinden: Er ist auf den Herbst verschoben.

    In einer ersten Phase sollen bis Ende 2014 die Bibliothek, die Mensa, die Verwaltung und die ersten Hörsäle gebaut werden. Die zweite Phase soll dann voraussichtlich Ende 2015 abgeschlossen sein.

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    Habe heute gesehen, wie sie mit dem Baugerät, welches momentan auf dem zukünftigen FH-Gelände abgestellt ist, an der Münsterstraßen-Brücke weitergearbeitet haben.

    Das Gerät hat also leider nichts mit einem bevorstehenden Baubeginn der FH zu tun.

    Die Baumaschinen haben wohl nichts mit dem Bau der FH zu tun: Vor ein paar Tagen konnte ich sehen, wie sie für die Fahrbahn und Gleiserneuerung auf der Münsterstraßen-Brücke verwendet wurden. Aber ich lasse mich gerne eines Besseren belehren.

    Das Nutzungs- und Gestaltungskonzept für den Hafen, insbesondere für die Weizenmühlenstraße, Kesselstraße und Speditionsstraße West, welches die Stadt zusammen mit den Hafenbetrieben Anfang dieses Jahres erarbeiten wollte, lässt wohl weiterhin auf sich warten (siehe auch #350). Im Dezember sprach die Stadt noch optimistisch von einer Einigung gegen Ende des 1. Quartals 2012. Die Hafenbetriebe hingegen scheinen Recht zu behalten. Sie prognostizierten damals einen wesentlichen längeren Planungsverlauf.

    Von dem Konzept ist auch die weitere Planung zur Wohnbebauung an der Speditionsstraße abhängig (z.B. die Königskinder).

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    In der unter #94 geposteten Pressemitteilung heißt es: KTB bekäme das nördliche Wohngebäude an der Niederlagstraße (also Ecke zur zukünftigen Gasse durch den Komplex). Auf der Visualisierung von KTB ist jedoch (bisher) nur die Seite zum Schinkelplatz zu sehen. Vielleicht sieht der drittprämierte Entwurf für den Norden der Niederlagstraße ja genauso aus wie das Eckhaus zur Gasse auf der Visualisierung.

    Hochhaus Tuchtinsel

    Der Vertreter von Molestina Architekten, der im Henkel-Saal das Projekt Kö-Bogen II vorstellte, erklärte damals, dass sich das Tuchtinsel-Hochhaus für einen Investor nur lohnen würde, wenn man den Durchmesser verdoppelte, die Schlankheit aufgäbe. In den ursprünglich vorgesehenen und in den Plänen erscheinenden Ausmaßen würde der Erschließungskern mit Treppenhaus, Aufzügen und Versorgungsräumen weitaus mehr Platz einnehmen als mögliche Flächen für eine Büronutzung.