Ehemalige Ulmer Höh' wird gemischtes Wohnquartier
Das Gutachterverfahren zur Entwicklung des Gefängnisgeländes sowie angrenzender Areale der Awista und des Sozialdienstes in Derendorf wurde gestern entschieden. Das niederländische Architekturbüro BDP Kahndekar hat den Wettbewerb gewonnen. Der Entwurf bildet die Grundlage für die Verhandlung mit zukünftigen Investoren.
Nach diesem Plan soll die Gefängniskapelle als Künstlerhaus und Stadtteiltreffpunkt erhalten bleiben; der kreuzförmige Grundriss der Zellengebäude soll als Zentrum eines das Viertel durchziehenden Parks erhalten bleiben, in dem ein großer Teil des alten Baumbestandes konserviert werden soll. Möglich sind alle Wohnklassen: öffentlich gefördertes Wohnen zur lauten Ulmenstraße hin, bezahlbares und gehobenes Wohnen zur ruhigen Metzer Straße bzw. zum Park hin. Zudem sind betreutes Wohnen, Künstler- und Studenten-WGs, eine KiTa sowie Büros in der Nordwest-Ecke geplant (Infos aus dem Planungskolloqium in der Zions-Kirche letzten Dienstag)
Allerdings sieht der gewählte Entwurf die geringste Zahl an Wohnungen von allen eingereichten Plänen vor: nur 350 von 500, die die Stadt verlangt hatte. Dieser Wert könne aber noch angepasst werden.
RP-Artikel mit einer Visualisierung
Je nach dem, wie zügig es mit dem Projekt weitergeht, wäre vielleicht ein eigener Thread empfehlenswert.
^Gibt es bereits hier. rec