Beiträge von Urberliner

    gegenwind in schnelsen

    NDR.de: Gegenwind für neues Wohngebiet in Schnelsen
    Der Hamburger Senat stößt mit seinem Plan, Tausende neue Wohnungen zu bauen, auf Probleme. Die Bezirksversammlung Eimsbüttel hat es einstimmig abgelehnt, in Schnelsen 100 Reihenhäuser zu genehmigen, wie NDR 90,3 am Freitag berichtete. Alle Fraktionen wollen stattdessen das Gelände in der Nähe der Stadtgrenze als Grüngebiet erhalten. Unter anderem müsste die Stadt Anwohner enteignen - für eine Zufahrtsstraße durch ihre Gärten. | 30.09.2011 10:29

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    Ja und gerade hier in unmittelbarer nähe zum hbf und charite wären großflächig angelegte öffentliche grünflächen wünschenswert. aber unsere stadtplaner scheinen sich offensichtlich der zeitlosen bedeutung ihres schaffens an einem so prominenten ort nicht bewusst zu sein und verbrechen stattdessen soetwas wie das meinecke: eine jugendherberge im ikea-mcdonalds-look.

    Höher als Kirchtürme bauen

    Ich sehe das genauso wie Midas. Hamburgs dünne Bebauung ist ein riesen Problem. Jahrzehnte lang haben die Hamburger das Umland, also die Natur, zersiedelt, ohne im Zentrum endlich in die Höhe zu gehen. Und wenn hoch gebaut worde, dann nur so wie in der City-Nord mit überdimensioniereten Freiflächen, in denen kein Leben entstehen konnte.

    Dabei sind Hochhäuser ökonomisch und vor allem ökologisch viel sinnvoller! Zudem bereichern sie das urbane Stadtbild. Wen soetwas in einer Millionenmetropole stört, der kann ja nach Lüneburg ziehen.

    Die Kirchensilhouette der Innenstadt finde ich persönlich dabei ziemlich egal. Kirchen als höchste Gebäude der Stadt hatten ihre Berechtigung in einer Zeit als die Leute noch jeden Sonntag dorthin gingen. Heute ist das kaum noch zeitgemäß. Die Kirchen werden ja nicht abgerissen, sondern nur in ein modernen Umfeld gehoben. Das rückt sie oft sogar in ein ganz neues Licht. Der Blick vom Empire Riverside auf den Michel oder von der Elbphilharmonie auf St Katharinen ist umwerfend.

    U4 Hochtrasse

    Ich würde die U4 über als Trasse über den Deich an der Hafenrandstraße langführen (sofern es keine Hochwasserrechtlichen Hindernisse gibt) und dann erst am Reiherstieg-Hauptdeich in das bebaute Gebiet einschwenken. Eine Station könnte dann irgendwo in der Industriestraße entstehen. Das hätte folgende Vorteile:

    1. Es würde optisch ziemlich eindrucksvoll aussehen, wenn sich die Bahn vor der Hafenkulise auf einer Hochtrasse langschlängelt

    2. Der Ausblick aus der Bahn wäre auch umwerfend

    3. Durch die Entfernung der Streckenführung zu Wohngebieten würde es nur zu wenig Lärmbeeinträchtigung kommen

    4. Die Station wäre nah genug an den Wohngebieten auf der Ostseite und zudem sehr weit genug weg von der S-Bahn-Station, als das eine Dopplung entstehen könnte.

    5. Die Station könnte auch von Hafenarbeitern genutzt werden

    6. Es gebe genügend Platz und die Flächen gehören bereits zum größten Teil der Stadt/ dem Bund

    Wenn irgendwo in Hamburg noch eine Hochtrasse möglich ist dann hier. Und man sieht ja an den Landungsbrücken, wie stark so eine Hochtrasse das Stadtbild aufwertet!

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