Beiträge von Anthuan

    .... Auch könnte man die Straße in diesem Bereich unter einer Glaskuppel verdecken und die Schadstoffe in Richtung Tunnel durch die die Abzüge nach draußen weiterleiten. Das man mal was Innovatives macht Fehlanzeige, da reißt man lieber ab ......

    Hier wäre ein Beispiel einer ganz ähnlichen Situation in München. Glaseinhausung und die Wohnhäuser sind geschützt:


    https://www.google.com/search?q=mittlerer+ring+münchen+glasüberdachung+schwabing&client=tablet-android-samsung&prmd=insxv&sxsrf=AOaemvLbky9TX6T0gpE_WMLkg5TLl-OeVA:1634409444855&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=2ahUKEwiExYLTyc_zAhXBzaQKHfTkD6sQ_AUoAXoECAIQAQ&biw=1280&bih=800&dpr=1.5#imgrc=kqHO2rj0u-FebM


    Es handelt sich um die östliche Tunnelausfahrt am Petueltunnel, Mittlerer Ring München.


    Vielleicht legt das ja mal jemand dem Planungsamt in Stuttgart vor. Man sollte zumindenst aufzeigen, dass es andere Möglichkeiten als Abriss gibt.

    Das Rendering zum Breslauer Platz sieht auch für mich extrem langweilig und nach Hinterausgang aus. Da stimme ich allen vorangegangen Kommentaren zu. Was mich nur erstaunt ist, dass der Entwurf von J.Mayer.H stammt. Von diesem Büro stammen z.B. so auffällige Projekte wie der Parasol in Sevilla, eine Zollstation in Georgien. So gut wie alle von diesem Büro stammenden Projekte sind auffällige Skulpturen, ein Besuch auf deren Homepage lohnt sich. Was ich damit sagen will, vielleicht wird der Breslauer Platz doch noch spannend, wenn bessere Renderings veröffentlicht werden. "Hinterhofentwürfe" passen so gar nicht zu diesem Architekturbüro, etwas Hoffnung besteht noch auf ein gutes Projekt.

    So ist es Truderinger. Habe einen weiterführenden Link gefunden, 1.100 m2 werden es für REWE im UG.


    Hatte mich nur zuerst über die Homepage von M-Concept gewundert und dachte, so ein großer Discounter im Haus ist für die Wohnungen nicht gerade verkaufsfördernd. Wird zumindest bei der Projektdarstellung nicht in den Vordergrund gestellt bzw auf den ersten Blick kaschiert. Die Nachbarn und Kunden wirds aber freuen.

    Da war doch von der Wiedereröffnung des REWE im UG die Rede. Jetzt heißt es nur noch Einzelhandel um EG. Da passt der ehemals riesige REWE Markt niemals rein. Außerdem sind auch im EG auf dem Rendering keine Ladengeschäft zu sehen, die könnten höchstens noch im verdeckten Teil Richtung Lindwurmstraße sein. Vermutlich paßt Gewerbe einfach nicht mehr zu den hochgestylten Luxuswohnungen bei diesem Projekt oder will man erstmal nur die Käufer täuschen? Bin gespannt, was nun tatsächlich gebaut wird.

    ... Ich hoffe, nie in dieses Ensemble zu kommen. Da freu ich mich auf die Architektur entlang der Concourse in der Bronx, wegen dem Interesse an architektonischer Gestaltung dort.

    Meinst Du die Straße Grand Concours in NY, Bronx? Ich finde sonst nichts weiteres bei Google was mir Deinen Beitrag erschließen könnte.


    Was ist dabei jetzt der Punkt, der die Bronx mit Freiham vergleichbar macht? Oder sollte ich nicht darüber nachdenken, meinst Du evtl halt einfach irgend eine x-beliebige Straße in einer Metropole dieser Welt, die Dir besser gefallen könnte? Wenn nicht, freue ich mich über die Bezüge/Vergleiche.

    Gestrige Schlagzeile in der TZ am stummen Verkäufer: "Turmflut in München" - mit einem Hinweis auf einige "Megaprojekte". Abgebildet waren die Türme an der Paketposthalle, das renovierte SIemens-Hochhaus und die verdrehten Schachteln am Heimeranplatz. Wahrlich eine Flut. :/

    In der aktualisierten online Ausgabe inzwischen mit deutlich abgemilderter Überschrift.

    Der Turmbau zu München: Spektakuläre Hochhaus-Pläne für die Paketposthalle

    https://www.tz.de/muenchen/sta…-bruecke-zr-90657289.html

    Der Artikel ist relativ neutral. Zusätzlich zu den von derzberb erwähnten Projekten kommen noch der Domagk Künstlerturm und die Orleanshöfe darin vor.

    Das Heimeran wird sogar unterschwellig als zu brav nach der Planänderung bezeichnet. Das ist doch mal was, "mehr Mut", so könnte man mit etwas gutem Willen daraus lesen/interpretieren.

    Im Fall München bin ich auch strikt gegen diese Spinnereien von Magnetbahnen oder Seilbahnen. Bleibt bei Bus, Tram, U- und S-Bahn und gut isses.

    Deine Meinung ist interessant, wenn auch mir nicnt ganz verständlich. Warum sollen neue Systeme nicht eine sinnvolle Ergänzung sein, was spricht gegen Innovationen, warum soll der status quo nicht erweitert werden? "gut isses", hm ja, Verbesserungen sind aber trotzdem gut. Ich finde fast, man ist hier viel zu zögerlich Neues zu verwirklichen. Die U-Bahn finde ich klasse, aber leider auch im Bau zu teuer für viele Bereiche, da können andere Systeme helfen. Als Spinnerei würde ich Überlegungen über neue Systeme zumindest nicht von vornherein abtun. Aber es war schön öfters in der Geschichte so, dass geniale neue Techniken zuerst als Spinnereien verlacht wurden. Insofern stehst Du mit Deiner Meinung zumindest in guter Tradition.

    Für eine Stadt wie München macht es natürlich gar keinen Sinn auf 2 oder mehr Systeme oder auch mehrere Betreiber zu setzen.

    Wir haben in München mit 3 verschiedenen schienengebundenen Systemen (U-/S-Bahn und Tram) doch schon längst mehrere Systeme. Warum soll das keinen Sinn machen?


    Wir haben hier auch mehrere Betreiber, die MVG, DB und RVO. So lange sie einen einheitlichen Tarifverbund bilden, sehe ich darin jetzt auch keinen Nachteil.

    Verschieden, was eine Stadt lebendig macht, ist Wandel, .......


    P.S.: Gentrifizierung gehört imho zu den unschönsten Wörtern der letzten Zeit und wird häufig verwendet um Menschen "wütend" zu machen, um die eigene Agenda durchzubringen.

    Wandel finde ich auch sehr wichtig. Wobei ich unterscheiden will zwischen einem radikalen Wandel durch Verdrängung und einem Wandel durch Veränderung/Entwicklung des bestehenden. Insofern kann Wandel gleichzeitig wichtig und schön sein aber auch brutal und bedrohlich, je nachdem wie damit umgegangen wird.


    Die Gentrifizierung sehe ich fast genau so. Ich lebe in einem stark gentrifizierten Viertel und sehe wie dadurch vieles schöner geworden ist. Ich sehe aber auch gleichzeitig die Menschen die verzweifelten und nicht wenige die ihren geliebten Ort verlassen mussten. Das sind Schicksale die nicht sein sollten und die eben den Begriff Gentrifizierung so hässlich machen. Ippolit, ich würde Dir auf Dein PS antworten, nicht der Begriff macht die Menschen wütend, sondern das was vielen Menschen unter diesem Begriff passiert. Menschen die halt nicht die Mittel haben sich gegen die Preissteigerungen zu wehren oder die neuen Preise zu bezahlen. Für die Betroffenen ist das sicher keine Taktik ihre Agenda durchzubringen. Der Begriff kann aber natürlich, wie so vieles, dafür benutzt werden.


    Auf die erwähnten Zwischennutzungen bin ich jetzt gar nicht eingegangen. Das sind für mich aber auch sehr positive Entwicklungen.

    Aja, wer hier also für eine andere Nutzung plädiert ist jetzt also latent Schwulenfeindlich oder zumindest ein Kapitalist? Oder was willst du uns hier sagen? Es gibt direkt um die Ecke übrigens eine ganze Reihe schwulenfreundlicher Bars, glaube auf das Porno-Kino kann die LGBT-Community verzichten.

    Hallo Regent. Ich will genau das sagen, was ich geschrieben hatte. Dass Du jetzt subtile Unterstellungen hinein interpretierst ist defintiv nicht das was meine Absicht ist. Das sind Deine Interpretationen von denen ich mich gerne abgrenzen möchte. Trotzdem danke für Deine Anmerkung, ich will ja auch nicht falsch verstanden werden und kann das somit klar stellen.


    Dass die Community auf das Kino verzichten kann, würde ich mir erlauben, auch als Deine persönliche Ansicht und nicht die repräsentatitve Ansicht der Community zu lesen. Aber da wurde hier auch schon von anderer Seite etwas dazu gesagt.


    Ansonsten finde ich es ja schön, dass über meine Anmerkung so differenziert diskutiert wird, das freut mich. (Das meine ich wieder so, wie ich es geschrieben habe, nicht dass wieder etwas hinein interpretiert wird)

    Sinnvoll wäre auch, wenn in dieses Rotlichtgebäude ein anderes Gewerbe einziehen würde um die Gegend aufzuwerten.

    Dass mit den vielen Bauaktivitäten eine Gentrifizierung einhergeht ist leider zu befürchten, daß dies von Forumsmitgliedern aber extra gewünscht ist, finde ich erschreckend und traurig. Wie seht ihr das?


    Und jack000: "Rotlicht" steht für Prostitution. In dem Gebäude nebenan ist aber ein schwules Pornokino. Nicht alles was mit Sex zu tun hat ist gleichzeitig Prostitution. Säuberungswellen begrüße ich nicht, selbst wenn Dir etwas, von dem Du wahrscheinlich nichtmal eine richtige Ahnung hast, nicht gefällt. In einer lebendigen Großstadt sollte auch so etwas seinen Platz behalten dürfen.

    .... Schade ist es um den Klotz aus dem Jahre 1977 wirklich nicht.

    Es wäre nur zu schön, wenn man sich auf die Neubauten freuen könnte. Nach meinem Geschmack sind das langweiligste Rasterfassaden, ein Schulbeispiel für Monotonie pur, und das gleich 5 Mal. Womit hat München das verdient.


    Aber die Sache ist leider längst gelaufen.

    Eine Bereicherung zum Arnulfpark gegenüber wird's wohl nicht.

    Wenn ich mir die Bilder vom Werk 4 Hochhaus ansehe, erkenne ich nur auf halber Höhe zwei Außenterrassen - auf der Auskragung im Norden und auf dem niedrigeren Gebäudeteil auf der Südseite. Eine Terrasse ganz oben auf dem Dach wäre super, davon ist allerdings nichts zu erkennen.

    Die zu erkennenden Terrassen gehören vermutlich zu den Hotels. Zumindest wenn eine davon zum günstigeren Hostel gehört, wird ein Zugang sicher leicht möglich sein ohne Tischreservierung etc. Nähere Angaben darüber habe ich aber nirgends gefunden.

    Der eigentlich Siegerentwurf, der von der Stadt dann im Hinterzimmer ausgetauscht wurde, hatte deutlich mehr Baumasse und beinhaltete einen kleinen Hochpunkt der als Pendant zum gegenüberliegenden Tagblattturm auch funktioniert hätte. Man wollte sich dann aber doch lieber an den letzten paar verbliebenen Überreste der Stuttgarter Altstadt orientieren die da noch vereinzelt rumstehen – die in diesem Gebiet überwiegend größer proportionierte Architektur wurde ignoriert. Wie auch an anderen Ecken der Stadt, wo die Stadt Stuttgart weit unterdimensionierte Bauten realisiert – Neckarpark, Ex-Rathaus-Parkhaus – wird auch hier versucht ein wenig dörfliches Flair mitten in die Innenstadt zu bringen. Man stelle sich mal vor in München wird Galeria-Kaufhof am Marienplatz abgerissen und stattdessen kommen 3-stöckige Häuschen weil am Rand des Viktualienmarktes 2-3 davon rumstehen.

    Die reste der Stuttgarter Altstadt sind zwar zeimlich klein, aber sie stehen hier nicht vereinzelt herum sondern bilden an dieser Stelle tatsächlich noch ein homogenes geschlossenes Geviert. Insofern finde ich gerade auf diesem einen Grundstück eine Arrondierung der unmittelbar anschließenden Altstadt sehr sinnvoll. Natürlich hätte man sich auch zur anderen Richtung mit Kaufhausblock orientieren können, klar, wurde ja diskutiert, aber in diesem speziellen Fall spricht doch einiges dafür auch auf die Altstadt Bezug zu nehmen.


    Die Gebäude sind trotzdem bis zu 7 Stockwerken hoch, der Flächenverlust gegenüber dem ersten Entwurf ist bei so einem doch relativ kleinen Projekt kein Weltuntergang, die Dichte und angemessene Höhe ist trotzdem da. Dörflich wirkt das auf jeden Fall definitiv nicht.


    Vergleiche sind öfters problematisch, aber der vergleich mit München hinkt arg. Das Stuttgarter Projekt schließt unmittelbar an die Altstadthäuser an, der Kaufhof in München ist vom Viktualienmarkt nicht sichtbar und 200/300 m weg. Davon abgesehen stehen da auch keine 3 stöckigen Häuschen rum.

    Mal noch ein kleiner Seitenhieb auf die Stadt Stuttgart. Die Parole “Innenentwicklung vor Außenentwicklung” sowie das Thema Nachverdichtung scheint hier nicht viel wert zu sein. Die Baumasse reduziert sich zum Ist-Zustand um mindestens 1/3.

    Die massive Straßenüberbauung fällt doch weg. So verstehe ich jetzt den "Seitenhieb" nicht.

    Viel dichter als geplant geht auf dem verbleibenden Grundstück doch kaum noch, oder sehe ich das falsch?

    Vielleicht wünschst Du Dir auch die Straßenüberbauung wieder zurück?