Beiträge von Anthuan

    Dekoratives Anführungszeichen

    #777 .... jeder mit normalem Menschen Verstand weiß ....

    .... einfach nur lächerlich ....

    ... einfach nur absurd ....

    Dekoratives Anführungszeichen

    #789 ... Leider haben hier viele im Forum ein Demokratieverstädtnis eher in Linie eines gewissen Donalds oder Xi ...

    Was hast Du denn für eine Akzeptanz für andere Meinungen?


    Neulich hast Du meine Argumente als lächerlich und absurd bezeichnet und von "normalem Menschenverstand" gesprochen. Jetzt unterstellst Du den Forumsmitgliedern ein Trump ähnliches Demokratieverständnis.

    Ursprünglich wollte ich nicht darauf eingehen. Aber ich glaube es ist mal an der Zeit, Dich darum zu bitten besser auf einer argumentativen Ebene zu bleiben anstatt hier mit emotionalen Verunglimpfungen um Dich zu werfen.

    Argumente sind immer gerne gesehen. Beschimpfungen eher nicht.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Richtig. Es klingt in Teilen wirklich so, als wollten diese Menschen nicht in einer Stadt leben. Sie fürchten "nächtliche Lichtverschmutzung", "Schattenwurf", "Verkehr", "Lärm", "Feinstaub", "Autos", und mehr. Im FAQ nachzulesen: https://candidplatz-fuer-alle.de/info/#toggle-id-3-closed

    Wer so viele Kleinigkeiten zusammenwerfen muss, kann eigentlich keinen dringenden Grund haben. Oder delegitimiert diesen.

    Das einzige was ich bei den Gegenargumenten ernst nehmen kann, ist die Angst vor weiterer Gentrifizierung. Das ist etwas was mich selbst in meinem Viertel sehr umtreibt und ja, auch ängstigt. Aber ich möchte dennoch bezweifeln, dass dieses Gebäude die Gentrifizierung maßgeblich beschleunigt. Dazu gibt es viel zu viele andere Faktoren dafür. Wenn man die Gentrifizierung dort stoppen oder rückgängig machen wollte, dann müsste man z.B. den U-Bahnhof stilllegen, den Zugang zu den nahen Isaranlagen sperren etc. Alles vollkommen unrealistisch. Das Viertel liegt zu günstig und ist zu attraktiv. Die Gentrifizierung ist ein Problem in der ganzen Stadt und sollte grundsätzlich politisch angegangen werden und nicht an diesem einen Objekt.

    Ansonsten denke ich, gibt es doch keinen besseren Standort für ein Objekt dieser Art. Zwischen den breiten Straßen wird keine Wohnbebauung möglich sein, ein Büro-/Ärztehaus mit zusätzlich öffentlichen Nutzungen ist dort ideal. Zusätzlicher Verkehr wird sich wohl durch den direkten U-Bahn Zugang in grenzen halten können. (Ich würde eher anregen, sich für eine Taktverdichtung bei U-Bahn einzusetzen. Auf dieser innerstädtischen Strecke gibt es tatsächlich nur den 10 Minuten-Takt. Das nur nebenbei angemerkt.)

    Ganz persönlich finde ich die angestrebte Höhenreduzierung schade. Wie toll wäre es an dieser Stelle einen "Hingucker" zu haben. Ich befürchte alles wird so verwässert, dass dann ein belangloses Gebäude entsteht, das dann halt da rum steht, aber keinerlei Wirkung mehr entfaltet.

    Nun sollen ja zusätzlich andere Entwürfe vorgelegt werden. Wenn man Glück hat, gibt es tatsächlich neue Ideen und was schönes entsteht. Meine Befürchtung geht aber ehe dahin, dass etwas unauffälliges, banales entsteht. Vielleicht täusche ich mich.

    Ich möchte auch noch erwähnen, die Stadt ist nicht nur den HH-Gegnern verpflichtet, sondern zumindest in gleichem Maße auch den Mietern in der Stadt. Wir haben eklatanten Wohnungsmangel und die geplanten 1.200 Wohnungen sind keine Kleinigkeit. Die Hälfte davon auch sozialgebunden.

    Ich will wirklich darauf hinweisen, dass sich die Stadt dieser Verantwortung, also Wohnungsbau, nicht entziehen darf. Das wird bei manchen in dieser Diskussion hier vergessen.

    Die Bilder der Initiative HochhausStop sind höchst manipulativ. Z.B. sind bei dem Blick vom Schlossrondell nicht nur die dazu phantasierten und überhaupt nicht geplanten Hochhäuser verfälschend, auch die Zwillingstürme sind:
    1. bedrohlich grau eingefärbt und
    2. oberhalb der Bäume doppelt so hoch wie sie in Realität sichtbar werden.

    Ich füge anbei einen Link ein über die Stadtbildverträglichkeitsprüfung für die Zwillingstürme. Die Studie ist sehr ausführlich und untersucht die verschiedensten Sichtachsen mit Vorher/Nachher Bildern. Auch der Blick vom Schlossrondell, den exakt auch die HH-Stop Initiative benutzt, ist dabei. Man kann also gut die Verfälschung sehen.
    14_Stadtbildverträglichkeit - Dateien - DAP-SB2 - Landeshauptstadt München

    Weiterhin ist auch das Bild der Initiative HH-Stop mit den Schattenwürfen manipulativ gestaltet. Es zeigt den Schatten am kürzesten Tag des Jahres und im 2 Stunden Rhythmus. Man hat dann aber alle Bilder des Tages in ein Bild montiert, so dass hinter den Hochhäusern eine bedrohlich dunkle schwarze Wand entsteht, die nicht der Wirklichkeit entspricht.
    1. sollte man nicht ausschließlich den kürzesten Tag mit den längsten Schatten aussuchen
    2. erlebt man in Realität immer nur einen Schattenwurf und nicht 6 Schattenwürfe gleichzeitig übereinander projiziert.

    Wenn man davon ausgeht, dass diese Bilder nun an einem Infostand auf der Straße Bürgern vorgelegt werden, die sich nicht eingehend mit dem Thema beschäftigt haben, so kann ich nur sagen, die Initiative erstellt ein verfälschtes Bilde der Realität und versucht auf emotionaler Ebene zu manipulieren.

    Übrigens noch zur o.g. Stadtbildverträglichkeitsprüfung: Die Stadt beauftragt dies bei allen größeren Projekten. Es lohnt sich, das mal genauer anzuschauen.

    Dekoratives Anführungszeichen

    Ich bin begeistert! Sieht aus wie ein stilvoll saniertes Haus aus den 20ern. Hoffentlich wird das Ergebnis entsprechend. Warum können Neubauten nicht öfter so aussehen?

    Zu dem von MiaSanMia und baugenehmigung erwähnten Projekt Dachauer Str. 334-336: Der Mittelteil zwischen den Türen bzw. den Regenrohren ist tatsächlich noch (umgebauter) Bestand. Links und rechts, das sind Anbauten, die auch m. E. wirklich sehr stilvoll sind.

    Wenn das Projekt gefällt, hier gibt es mehr Infos:
    Drittes HORIZONT-Haus | Horizont München
    Es ist ein Projekt der Jutta Speidel Stiftung. Kennt ihr sie, Jutta Speidel? Mir hat sie sich als Hauptdarstellerin der ehemaligen Serie "Um Himmels Willen" sehr positiv eingeprägt.
    Auf der oben eingefügten Seite sieht man auch die Rückseite des Hauses mit Balkonen/Laubengängen und Garten und Terrasse. Es gibt auch eine kurzes Video dazu, Jutta Speidel stellt das Projekt selbst vor.

    Auf der Architektenseite findet man leider kaum Infos, nur eine einfach Skizze. Es ist von Nagler Architekten, dem selben Architekten der in München auch das Stelzenhaus am Dantebad entworfen hat.
    Haus für wohnungslose Mütter, Moosach - Florian Nagler Architekten

    Ich kann mich den Ausführungen von MiaSanMia auch komplett anschließen. Allerdings nur, wenn es allgemein die Postmoderne betrifft. Ich kann bei dem Neubau der Vier Giebel keine Postmoderne erkennen, wie Regent und jetzt auch AlexB2507 es sehen.

    Ich möchte Architekturstile nicht absolut und in reiner Form sehen. Ich weiß, dass es oft fließende Übergänge und Mischelemente in den Stilen gibt. Aber hier kann ich überhaupt nichts erkennen, was auf Postmodern hinweist. Evtl. die im Stein ausgebildeten Fensterrahmungen, aber das ist letztlich zu wenig, um es diesem Stil zuzuordnen.

    Nicht jeder Neubau der Bezug auf die Nachbarschaft nimmt ist postmodern. Es ist einfach ein gut in die Altstadt eingefügter Neubau, nicht mehr und nicht weniger. Der Architekt spricht selbst von Zurückhaltung in der Architektur und das Einfügen in die Bestehende Altstadtbebauung. (Frei zitiert nach dem Interview mit dem Architekten auf der Seite von LB=BW Immobilien).

    Ich lerne aber auch gerne dazu und bin gespannt, ob das hier jemand ganz anders sieht. Also gerne antworten :)

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    ich bitte um Aufklärung, was das für Gebiete sind (KFZ-Kennzeichen sind's wohl eher nicht, MU wäre Münchner Landkreis (neu seit 07/2025), das könnte ja noch gemeint sein, aber MK = Märkischer Kreis (NRW), GI = Gießen (Hessen) und GE = Gelsenkirchen (NRW) passen dann doch eher nicht ...

    Das sind keine örtlichen Bezeichnungen sondern Abkürzungen die man für Bebauungspläne verwendet.

    Es steht
    MK für Kerngebiet

    MU für Urbane Gebiete

    GI für Industriegebiet und

    GE für Gewerbegebiet
    Genauere Erläuterungen z.B. für den Unterschied von Industriegebiet und Gewerbegebiet liefert google mit den Stichworten "Abkürzungen" / "Bebauungsplan".

    munichpeter Danke für die Rückmeldung und Deine weiteren Erkundigungen.

    Ich fliege äußerst selten, aber im Juli war ich tatsächlich wieder mal dort und der Tunnel mit dem Lichtweg bot einen sehr traurigen Anblick. Fand es schade, da ich früher auch die Kunst von Keith Sonnier etwas verfolgt hatte und auch Ausstellungen und andere Werke von ihm besucht hatte. Damals war das auch alles neu und bezaubernd. Heute mit überall wechselnden Farben mit LED Leisten sieht man ähnliches überall und technisch viel perfekter umgesetzt. Das Besondere von dieser schon veralteten Kunst mit farbigen Neonleuchtröhren ist inzwischen durch die neuen Techniken tatsächlich auch etwas verschwunden. Trotzdem ist es natürlich schade, wenn dieses Kunstwerk nicht mehr erhalten bleibt.

    Darf ich korrigieren, es ist der "Lichtweg" nicht das "Lichtwerk". Aber das nur nebenbei, sorry.

    Ich finde nur die Information, dass es dauerhaft außer Betrieb ist, Technik veraltet und Betriebskosten zu hoch. Wäre wunderschön, wenn es wieder aktiviert werden konnte. Finde selbst allerdings keine einzige Meldung dazu. Hast Du es selbst gesehen oder irgendwo gelesen?

    Andi1919 Ich kann nichts bezüglich Wohnungen in der Bahndirektion, Richelstr. 1-5 finden.

    Die jetzige Kantine befindet sich unmittelbar an der Donnersberger Brücke, da kann ich mir sehr schwer vorstellen, dass ausgerechnet da Wohnungen gebaut werden sollen.

    Der Westflügel ist bei "Quantum" zur Vermietung als Bürofläche ausgeschrieben, verfügbar ab Febr. 2026 --- München_Richelstraße_Büro-Einzelhandel.pdf. Auch da ist nichts von Abriss und Wohnungsbau zu finden.

    Nenne uns doch bitte Deine Quellen oder schreib genauer, was Du weißt. Wäre ja interessant wenn dort Wohnungen gebaut werden sollen.

    Wer denkt es wird nun endlich mit 1.000 günstigen Wohnungen nachverdichtet, der irrt inzwischen leider. Unser Bekannter Brannekämper als treibende Kraft möchte, dass die ganze Ami-Siedlung unter Denkmalschutz gestellt wird. Damit wär's dann das mit neuen Wohnungen gewesen.

    Genaueres am besten selbst nachlesen:

    Ami-Siedlung: Denkmalschutz versus 1000 Neubauwohnungen - München - SZ.de

    In gewisser Weise ist die Ami-Siedlung schon etwas besonderes, anders als unsere Siedlungen aus dieser Zeit. Aber ist sie wirklich so besonders, dass man sie tatsächlich auf immer konserviert muss und die Notwendigkeit für dringenden Wohnungsbau dabei vollkommen ignoriert?

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    Ich finds einerseits cool und andererseits ein bisschen übel wie viel Zeit und Aufwand für sowas betrieben wird…

    Geht mir genau so. Andererseits ist dies hervorragend, um den verzerrten Bildern der Hochhausgegner eine reale Bestandsaufnahme mit richtigen Größenverhältnissen entgegensetzten zu können. Dafür ist es den Aufwand wert.

    Allerdings ist es fraglich, ob es das für 88 m außerhalb der Mittleren Rings braucht. Das ist tatsächlich etwas übertrieben.

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    Hat man sowas eigentlich auch für die geplanten HHer des Paketpost-Areals gemacht?

    Ja, für das Paketpostareal hat man so etwas auch gemacht. Im Dez. 2023, von Büro Eisenlauer, also vom selben Büro wie hier für das HH auf dem Knorr-Bremsen Areal.

    Ist zwar der falsche Strang, aber dennoch hier der Link zur Studie zum Paketpostareal:
    14_Stadtbildverträglichkeit - Dateien - DAP-SB2 - Landeshauptstadt München

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    Falscher Link?

    Richtigerer Link?

    Meine Meinung: Lieber verspielt und "Fake" als langweilig und authentisch.

    Der ursprüngliche Link von OlympiaFlo ist schon richtig. Es ist ein Artikel über drei unterschiedliche Projekte in München. Man muss aber etwas nach unten scrollen, dann kommt man zum Projekt "Nymphe". Der Artikel ist aktuell, vom 03.10.2025.

    Der sogenannte "richtige Link" führt zu einem alten Artikel über das Projekt vom 02.07.2025.


    PS: Dem zweiten Satz bei derzberb stimme ich gerne zu, "lieber verspielt ..."

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    Agnes-Bernauer-Straße 51

    ... anstelle eines (eigenartigen) Geschäftsgebäudes. ...

    Das jetzige Gebäude sieht in der Tat sehr merkwürdig bzw. eigenartig aus. Das liegt aber daran, dass es als Kino gebaut wurde und in den 50er und 60er Jahren auch ein Kino war. Der Terry Filmpalast Laim. Insofern für mich persönlich fast schon wieder ein liebenswertes Unikum :)

    Gut ablesbar ist die Architektur als ehemaliges Kino auch noch gut von der Seitenansicht aus der Friedenheimer Str.

    Ja, der Artikel in der SZ enthält leider kein Bild.

    Über Google "Momenturm" bzw. hier findet man ein Bild: Home - Momenturm


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    Im Artikel steht etwas von Atelierstraße. Der Gleko-Turm steht in der Rosenheimerstraße.

    Ja, der Turm in der Rosenheimer Straße ist gemeint. Diesen Bereich schlägt man wohl ganz nonchalant inzwischen auch dem Werksviertel zu. Zumindest klingt es für Generali besser zur Außendarstellung. Werksviertel kennt in München halt jeder.

    Die Atelierstraße ist nur erwähnt, da dort die Allianz vertreten ist. Generali zieht dort nicht hin. Die SZ erwähnt nur die Nachbarschaft anderer Versicherer im Werksviertel. Ich könnte mir vorstellen deshalb wurde auch im SZ-Artikel die Ortsbestimmung Werksviertel etwas ungenau behandelt.

    Zu Nymphe und dem Urteil der Stadtgestaltungskommission (Sitzung 01.07.25):

    Der Turm wird kritisiert, vor allem die verschwunden Knicke, die die spitzen Kanten erzeugen. Es soll durch Auffüllung der Knicke mehr Fläche generiert werden, nimmt dem Turm aber das besondere Erscheinungsbild. Akzeptiert ist dafür die Erhöhung um 1 Stockwerk, es ist sogar an dieser Stelle ausdrücklich erwünscht den Turm zu erhöhen. Lob an die Stadtgestaltungskommission meinerseits :)

    Die m.E. weit radikalere Veränderung bringende Bebauung des Innenhofs wird dagegen im großen und ganzen akzeptiert.

    Schade für das schöne Ensemble. Immerhin bleibt der Turm weitgehend erhalten und in den Innenhof muss man dann wahrscheinlich nicht mehr extra reingehen, um besondere Architektur zu sehen. Aber warten wir es ab.

    Zudem verlangt die Stadtgestaltungskommission noch eine dritte Entwurfsvorlage.

    Man kann alles auch selbst nachlesen: München: Umbaupläne für Hochhaus an Nymphenburger Straße abgelehnt - München - SZ.de

    Dekoratives Anführungszeichen

    Im von @MartyMUC bereits wo anders verlinkten Artikel des Münchner Merkurs ist eine erste, grobe Visualisierung des neuen Gleko Turms zu sehen

    Überraschend taucht der "Momenturm" auf. Ein etwas optisch glattgebügelter Entwurf des oben zitierten Gleko Turms von OSA.

    Generali will von Neuperlach ins Werksviertel umziehen. spätestens 2028, evtl. sogar bereits 2027 sollen 1.700 Mitarbeiter in das Hochhaus umziehen.

    Infos aus der SZ:

    München: Versicherer Generali zieht von Neuperlach ins Werksviertel - München - SZ.de