Beiträge von _CCAA

    Im Großen und Ganzen finde ich die Pläne auch gut.
    Der Wegfall der Brücken und damit eine Freistellung der Oper halte ich für sehr positiv.
    Auf den Visualisierungen (Rückseite) ist die unschöne Verbindung zwischen Oper und Schauspielhaus zu sehen. Ich hatte gehofft, daß die wegkommt und ein Durchgang für Fußgänger entsteht (die Verbindung hätte dann im Untergeschoss liegen müssen). Auch die Erdgeschosszone der hinteren Westflügel (dort ist heute der Künstlereingang)scheint kaum geändert zu werden und wirkt immer noch sehr abweisend.
    Die Überbauung des Lieferhofes dagegen sieht recht überzeugend aus.

    Ich begrüße die Aufweitung des Platzes an dieser Stelle, gerade weil sie den Blick auf das schöne Farina-Haus freigibt.
    Ob der Platz "tot" sein wird oder nicht hängt von der Erdgeschossnutzung des neuen Museums ab. Dieses ist ja immerhin verglast.
    Gemütlichkeit hat auch immer etwas mit der Materialität zu tun. Der helle Sandstein (vermute ich als Material) bewirkt für mich eine warme und gemütliche Atmosphäre.

    Schön, daß jetzt rund um den Dom so viel passiert.
    Was bisher leider nicht zur Debatte steht, ist das westliche Gegenüber des Domes - dort, wo sich ständig Touristen hin verirren, um den Dom ganz auf das Bild zu bekommen und sich plötzlich in einer hässlichen 50er-Jahre Vorstadtsiedlung wiederfinden. An der sogenannten Domherrensiedlung ist wegen Denkmalschutz wohl leider nicht zu rütteln. Aber wenigstens sollte der Dom ein würdiges Gegenüber bekommen. Die betreffenden Gebäude / Grundstücke gehören z.T. der Kirche, also hätte sie die Mögl. dort etwas zu unternehmen. Hier könnte ein so schöner Platz sein.:nono:

    derzeitige Situation an der "Burgmauer":
    http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/87831#33520
    http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/87831#33512

    hist. Platzsituation:
    http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/120201#7069

    Auch die Häuserzeile entlang der Komödienstraße sollte dringend mal aufgehübscht werden. Dort ist doch immerhin die Visitenkarte der Stadt.

    http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/59313

    Finde ich auch recht gelungen. Du hast recht...die Sprossenfenster machen neben Dach und schönerer Erdgeschosszone sehr viel aus. Das ist auf jeden Fall beispielhaft für viele eher unschöne "vereinfachte" Altstadt- und Gründerzeithäuser.
    Gerade auch im Bereich Heumarkt und Altermarkt würde ich mir mehr solcher Sanierungen wünschen. Dort würden Sprossenfenster (die es ja auch bei vielen Häusern dort gibt) viel verbessern.
    Auch die Erdgeschosszonen gerade zwischen Altermarkt und Heumarkt sind heute in einem grauenvollen Zustand.

    Ich finde es unabhängig von der Nuzung (die ich natürlich sehr begrüße) extrem wichtig den sogenannten "Platz" zu bebauen. Von "verbauen" finde ich kann man hier nicht sprechen, denn ein vernünftiger, auf das Rathaus ausgerichteter Platz ist dies nicht. Was soll dann bitte die Rathauslaube so merkwürdig in der Ecke positioniert bleiben? Die zwei kleinen, intimeren Plätze, welche durch die aktuelle Planung enstehen, werten die Umgebung und besonders das Rathaus erheblich auf. Wenn irgendwann einmal das Kaufhaus-Kutz Gelände bebaut wird, bekommt auch der kleine Marsplatz (südlich des Rathauses) wieder eine Verweilqualität. Es ensteht eine reizvolle Aneinanderreihung von Plätzen.

    Die Visualisierungen für das neue Museum gefallen mir gut, sie lassen aber tatsächlich noch viel offen und sagen nichts konkretes z.B. über die Materialität aus. Ein Blick auf realisierte Projekte des Architekturbüros Hoefer Lorch + Hirsch (Synagogen in Dresden und München) lassen aber viel erwarten.


    http://www.museenkoeln.de/archaeologisch…trast=&schrift=

    Heumarkt/Alter Markt/Rathaus

    Das "Rote Haus" am Alter Markt, welches im Zuge der U-Bahnarbeiten abgerissen wurde, soll (wie schon beim Abriss angekündigt) wieder originalgetreu aufgebaut werden.

    Das 50er Jahre Gebäude ist/war sicher eines der hochwertigeren Architekturen am Alter Markt, aber dennoch könnte man doch zumindest einmal über einen würdigeren Neubau nachdenken.
    50er Jahre-Charme gibt es ja schließlich genug in der Altstadt.

    Der Alter Markt ist auch einer der wenigen Orte in Köln wo ich mir auch eine Vorkriegs-Rekonstruktion vorstellen könnte (vor allem wenn man hier jetzt eh rekonstruiert !?!).
    Allerdings war hier soweit ich weiß ursprünglich kein Eckbau.

    http://ratsinformation.stadt-koeln.de/vo0050.asp?__k…8&voselect=6765


    http://www.bilderbuch-koeln.de/Fotos/92555

    also, wenn ich mich nicht irre ist das Verwaltungsgebäude doch der durch eine Brücke mit dem RGM verbundene Annexbau. Da wäre ich doch eher für eine konsequentere Trennung, als für ein "Zubauen".
    Eine Schließung des "Tunnels" im EG des RGM wäre natürlich wünschenswert.

    Ob Köln nun eine Metropole ist oder nicht...auf jeden Fall ist die Bausubstanz in großen Teilen wirklich hässlich. Deshalb macht Köln auf mich immer wieder einen sehr provinziellen Eindruck.
    Dennoch hat diese Stadt sehr viel Potential (Rhein mit den Brücken (und atemberaubenden Panoramen), Kirchen, mittelalterliche Strukturen), welches man nur nutzen muss. Köln hätte es verdient!

    Ich kann nicht ganz verstehen, warum am Fay-Projekt soviel herumgenörgelt wird. Das ganze ist vielleicht kein Geniestreich, sicher aber solide und die Umgebung erheblich aufwertende Architektur mit einer sehr guten Nutzungsmischung. Ich finde, daß sich das Projekt sehr zum Besseren gewandelt hat (vor allem Richtung Blaubach hin).
    Insbesondere der Hochhaus-Ersatz gefällt mir sehr gut. Mit der richtigen Materialität (die Visualisierungen sehen ein wenig nach Baubronze aus) bekommt dieser Ort einen würdigen Auftakt zum Waidmarkt hin.
    Kritik am Schulneubau kann ich nachvollziehen, wäre aber auch da optimistisch.

    Hallo zusammen,
    als bisher stiller Mitleser, möchte ich mich nun an der Diskussionskultur beteiligen.

    Rainer: Weißt du näheres über eine geplante Bebauung am Quatermarkt?
    Wäre ja schön, wenn man diesen unschönen Ort füllen würde.
    Dazu habe ich bisher nur einen unverbindlichen Vorschlag im Masterplan gefunden.
    Um deine Aufzählung weiterzuführen: Irgendwann, wenn die U-Bahn in diesem Bereich fertiggestellt ist, kann auch das Gelände des ehemaligen Kaufhauses Kutz (neben dem Wallraff-Richartz-Museum) bebaut werden. Auch der Parkplatz hinter dem Haus Neuerburg bietet sich noch für eine Aufwertung der Altstadt an (s. auch Masterplan).

    zum Thema Roncalliplatz:
    Ich wäre auch sehr für eine Bebauung des Parkplatzes. Die Römerstraße könnte ja durchaus als Verbindung vom Roncalliplatz Richtung Rhein hinunter belebt werden. Dazu wäre es gut auf die Brücke zwischen RGM und dem Betriebsgebäude zu verzichten. Eine parallele Bebauung entlang der Straße "Am Hof" würde dagegen nicht stören. Ein kleiner Durchbruch darf ja bestehen bleiben.